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Ebola-Kampf: Handy-App als Lebensretter in Afrika

Spam-System verschickt wichtige SMS an bestimmte Regionen
Genua/Freetown (pte001/16.10.2014/06:00) – In Sierra Leone erprobt die International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies (IFRC) http://ifrc.org eine adaptierte Spam-Software, die Handy-Besitzer einer bestimmten Region auch ohne Kenntnis der konkreten Telefonnummern mit wichtigen SMS-Botschaften versorgt. Das “Trilogy Emergency Relief Apllication” (TERA) genannte System soll nun sogar auf sieben weitere westafrikanische Länder ausgeweitet werden.
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Mitglieder der Frauenkooperative in Côte d'Ivoire (3)

15.10.2014 Internationaler Tag der Frauen in ländlichen Gebieten – Die Welt braucht starke Frauen

Starke Frauen tragen maßgeblich dazu bei, Armut und Hunger in ländlichen Regionen Afrikas zu bekämpfen. Gleichzeitig müssen sie am stärksten unter den prekären Lebensbedingungen leiden. Hier setzt die Aid by Trade Foundation (AbTF) und ihre Cotton made in Africa (CmiA) Initiative an. CmiA ermöglicht Frauen in den CmiA-Baumwollanbaugebieten schwerpunktmäßig durch Schulungen und finanzielle Förderungen einen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und wirtschaftlicher Unabhängigkeit zu erhalten. Insgesamt profitieren rund 85.000 Frauen in Subsahara Afrika von Cotton made in Africa. Im Norden Côte d’Ivoires unterstützt die Initiative im Schulterschluss mit Partnern Frauenkooperativen, in denen über 2.800 Frauen organisiert sind.
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SG-Libya

Politische Lösung für Libyen-Krise – UN starten vertrauensbildende Maßnahmen

In einer Region, wo derzeit menschliche Katastrophen keine Seltenheit sind und insbesondere das Vorgehen des „Islamischen Staates“ in Syrien und Irak täglich neue Schreckensbilder produziert, drohen, positive Nachrichten umso schneller unter zugehen. Das muss sich auch der UN-Sondergesandte für Libyen, Bernardino Leon, gedacht haben, als er das erste Dialog-Treffen, das auf Vermittlung der Vereinten Nationen stattfand, als einen „großartigen Tag für Libyen“ qualifizierte.
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Pygmäenschule-draußen

Umfrage: Große Mehrheit der Bundesbürger und der Bundestagsabgeordneten befürwortet mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit

Die große Mehrheit der Bundesbürger will ein stärkeres entwicklungspolitisches Engagement der Bundesregierung. 79 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Deutschland seine internationale Zusage einhält, bis zum Jahr 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren. Unter Bundestagsabgeordneten befürworten sogar 89 Prozent die Einhaltung des 0,7 Prozent-Ziels. Von diesem Wert ist Deutschland mit zuletzt 0,38 Prozent weit entfernt. Das ergaben zwei repräsentative Umfragen unter Bundesbürgern und unter Bundestagsabgeordneten, die TNS Emnid im Auftrag der Stiftung Weltbevölkerung durchgeführt hat.
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