Afrika-Pressespiegel der DAS, KW 29: Sturm der Entrüstung

Ugandas Präsident hat noch nicht genug: Ugandas Präsident Yoweri Museveni plant die Altersgrenze für Präsidentschaftskandidaten aufzuheben, um 2021 erneut zur Wahl antreten zu können. Der 72-jährige wird zu diesem Zeitpunkt seit 35 Jahren an der Macht sein. Bereits 2005 schuf er die Voraussetzung für weitere Amtsperioden, als er die Begrenzung von Amtszeiten aus der Verfassung streichen ließ.

Auf Nachfrage für seine Beweggründe entgegnete er: “Wie kann ich jetzt die Bananenplantage verlassen, die ich angelegt habe und die nun begonnen hat, Früchte zu tragen?”. Doch in Uganda, dass sich unter Museveni stabilisiert hat und sich in den letzten Jahren durch ein hohes Wirtschaftswachstum auszeichnet hat, mehren sich die Kritiker des Präsidenten, die gegen die geplante Verfassungsänderung auf die Straße gehen. 53 Demonstranten, darunter auch Norbert Mao, Parteichef der Oppositionspartei Democratic Party, wurden von der Polizei vorläufig festgenommen. (Deutsche Afrika Stiftung)

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