Burundi: UN fordert sofortige Maßnahmen, um sinnlose Gewalt zu stoppen

BurundiDas Büro des Hohen Kommissars für Menschenrechte (OHCHR) hat sich besorgt über die Krise in Burundi gezeigt – OHCHR-Sprecherin Céile Pouilly forderte alle Akteure auf, schnell zu reagieren, um die wachsende Gewalt zu stoppen und einen sinnvollen und integrativen Dialog zu fördern.

 

„Mehr als je zuvor gibt es eine dringende Notwendigkeit für ein entschlossenes Handeln der internationalen Gemeinschaft, um diese sinnlose Gewalt zu stoppen. An diesem Wendepunkt in ihrer Geschichte, müssen wir an der Seite der Menschen in Burundi stehen“, sagte Pouilly bei einer Pressekonferenz in Genf. Der neueste Aufruf kommt nach den Anschlägen vom 11. Dezember. Mehrere Militärcamps in Bujumbura waren dabei beschossen und dutzende Menschen getötet worden. „Mit dieser neuesten Serie von blutigen Angriffen, scheint das Land einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerkrieg gegangen zu sein“, so Pouilly.

 

Auch UN-Generalsekretär Ban hatte die Angriffe verurteilt und hinzugefügt, dass „solche Gewaltakte zu einer weiteren Destabilisierung der Situation im krisengeschüttelten Burundi führen könnten.“ (unhcr, Foto: irin)