Archiv der Kategorie: Allgemein

Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert

Diese Baka-Frau und ihr Mann sind unter den vielen Indigenen in Kamerun, die von WWF-finanzierten Wildhütern geschlagen wurden. Sie wurden angegriffen und ihre Sachen einbehalten, als sie wilde Mangos ernteten.

Survival International hat den Versuch aufgegeben, einen formalen Beschluss über unsere Beschwerde zu erhalten, der zufolge der World Wildlife Fund (WWF) gegen internationale Standards der Unternehmensverantwortung verstößt. Survival wird nun wieder versuchen, die Missstände durch öffentlichen Druck zu stoppen. Kamerun: WWF verletzt indigene Rechte – OECD-Gespräche gescheitert weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität

Spannungen zwischen Opposition und Regierung in Tansania
Die Beziehung zwischen Regierung und Opposition in Tansania wird zunehmend angespannter. Kritiker werfen Präsident John Magufuli vor massiv gegen Oppositionelle vorzugehen und die Medienfreiheit zu beschneiden. Regelmäßig werden Vertreter der politischen Opposition, darunter auch Parlamentarier, von der Polizei verhaftet und aus nicht rechtskonformen Gründen für längere Zeit festgehalten. Der vergangene Freitag könnte die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität weiterlesen

Neue Studie: 20 Millionen Jobs in Afrika sind möglich

Eine vom Bundesentwicklungsministerium in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, wie die jedes Jahr benötigten 20 Millionen neuen Arbeitsplätze in Afrika entstehen können. Nach Aussage der Studie ist die Steigerung der Produktivität dabei zentral. Heute diskutiert Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller mit Afrikaexperten über die Lösungsansätze der Studie, wie die Entwicklungspolitik zum Jobwachstum in Afrika beitragen kann. Neue Studie: 20 Millionen Jobs in Afrika sind möglich weiterlesen

Flüchtlinge in Libyen: EU nimmt systematische Ausbeutung und Gewalt in Kauf – „Florierendes Geschäft mit Entführungen, Folter und Erpressung“

Brüssel/Berlin, 7. September 2017. Deutschland und weitere EU-Mitgliedstaaten nehmen bewusst systematische Ausbeutung und schwere Misshandlungen von Flüchtlingen in Libyen in Kauf. Dies schreibt die internationale Präsidentin von Ärzte ohne Grenzen, Joanne Liu, in einem heute veröffentlichten Brief an die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union. „Sind Vergewaltigungen, Folter und Versklavung wirklich der Preis, den die europäischen Staaten bereit sind zu zahlen, um den Flüchtlingsstrom zu drosseln?“, schreibt sie. Flüchtlinge in Libyen: EU nimmt systematische Ausbeutung und Gewalt in Kauf – „Florierendes Geschäft mit Entführungen, Folter und Erpressung“ weiterlesen

Bundesregierung fördert EU-Flüchtlingslager in Niger

„Immer mehr gerät die Sahara ins Visier der europäischen Migrationsabwehr. Ich gehe davon aus, dass die Aufrüstung der Landgrenzen nach Libyen die Migration nicht verhindert. Stattdessen werden die Maßnahmen zu noch mehr Toten führen, denn Geflüchtete werden zu längeren Wegen durch die Wüste gezwungen“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko entsprechende Anstrengungen der deutschen und französischen Regierung in der Sahel-Region. Bundesregierung fördert EU-Flüchtlingslager in Niger weiterlesen

Mitmachen – bewerben Sie sich jetzt! Rechercheförderungen für Autoren, Fotografen und Filmemacher u.a. für Ägypten, Algerien, Ghana, Kenia, Libyen, Marokko, Südafrika und Tunesien

Künstlerische Werke bedürfen oft der gründlichen Recherche vor Ort, um Stereotypen zu vermeiden und ein hohes inhaltliches Niveau zu erreichen. Mit dem Programm Grenzgänger fördern die Robert Bosch Stiftung und das Literarische Colloquium Berlin internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w) in den Ländern Afrikas, Asiens und Europas. Mitmachen – bewerben Sie sich jetzt! Rechercheförderungen für Autoren, Fotografen und Filmemacher u.a. für Ägypten, Algerien, Ghana, Kenia, Libyen, Marokko, Südafrika und Tunesien weiterlesen

CD-Tipp: Moh! Kouyaté aus Guinea: „Fétoki“

Der virtuose Gitarrist und Sänger Moh! Kouyaté wuchs in Guinea auf und stammt aus einer Griot-Familie, in der seit Jahrhunderten die Tradition der singenden Geschichtenerzähler weitergegeben wird. Seine erste Gitarre bekam er in jungen Jahren von seiner Großmutter geschenkt. Seitdem gab er sich instinktiv den Meistern der guineischen Musik hin: Sekou »Diamond Fingers« Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté. CD-Tipp: Moh! Kouyaté aus Guinea: „Fétoki“ weiterlesen