Archiv der Kategorie: Kultur

16. November: Kinostart des Dokumentarfilms DAS KONGO TRIBUNAL

In mehr als 20 Jahren hat der Kongo-Krieg bereits über 6 Millionen Tote gefordert, die Verbrechen des Krieges nie juristisch verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt wegen seines globalen Ausmaßes einen dritten Weltkrieg, einen Wirtschaftskrieg im Zeitalter der Globalisierung, denn hier liegen die wichtigsten Vorkommen vieler High-Tech-Rohstoffe, wie Gold und Coltan, die für die mobile Geräte- und Automobilindustrie unerlässlich sind. 16. November: Kinostart des Dokumentarfilms DAS KONGO TRIBUNAL weiterlesen

Buchtipp: „Die Wilden“ von Sabri Louatah: lesenswerte Familiensaga der anderen Art

Wir befinden uns im Kulturkreis der algerischen Einwanderungsszene in Frankreich, in Saint Etienne, der Stadt, in der auch Autor Sabri Louatah lebt. Der Roman beginnt mit den Vorbereitungen für eine Mischehe, dem Kabylen Slim Nerrouche und einer Araberin, Kenza Zerbi. Beide sind zwar algerischen Ursprungs, aber dennoch ist diese Verbindung aufgrund der unterschiedlichen ethnischen Herkunft nicht unbedingt selbstverständlich für die jeweiligen Familien. Buchtipp: „Die Wilden“ von Sabri Louatah: lesenswerte Familiensaga der anderen Art weiterlesen

Terminhinweis Berlin: Open Stage 4 Tandems auf der multicult Plaza am 4. November

Am Samstag, den 4. November, 15-18 Uhr, präsentieren vier „Sound-Tandems“ – ein einzigartiges Musikmosaik! Die Tandems aus Geflüchteten und Berliner Musikern und Musikerinnen haben im Rahmen des vom Innenministerium geförderten Projektes, multicult Plaza, ein Repertoire erarbeitet- so weit gefächert wie ihre Herkunftsländer: afghanische Liebeslieder werden begleitet von italo – deutschen Akustik Gitarren und den indischen Geigenklängen einer Schwedin. Terminhinweis Berlin: Open Stage 4 Tandems auf der multicult Plaza am 4. November weiterlesen

CD-Tipp: Moh! Kouyaté aus Guinea: „Fétoki“

Der virtuose Gitarrist und Sänger Moh! Kouyaté wuchs in Guinea auf und stammt aus einer Griot-Familie, in der seit Jahrhunderten die Tradition der singenden Geschichtenerzähler weitergegeben wird. Seine erste Gitarre bekam er in jungen Jahren von seiner Großmutter geschenkt. Seitdem gab er sich instinktiv den Meistern der guineischen Musik hin: Sekou »Diamond Fingers« Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté. CD-Tipp: Moh! Kouyaté aus Guinea: „Fétoki“ weiterlesen

Südafrika – CD-Tipp: Sibusile Xaba “Open Letter to Adoniah” / “Unlearning”

Als Neuentdeckung in Südafrikas neuer Generation von Jazzmusikern gilt der aus KwaZulu-Natal, eine Provinz an der Ostküste Südafrikas, stammende Gitarrist und Sänger Sibusile Xaba. Seinen verträumter Gesangsstil, gedacht als Aufruf an die Ahnen, kombiniert Xaba mit einem Gitarrenstil, der aus ausdrucksvollen, aber sparsamen Pickings besteht. So vermischt sich seine Musik zu einer einzigen mythologischen Improvisation. Südafrika – CD-Tipp: Sibusile Xaba “Open Letter to Adoniah” / “Unlearning” weiterlesen

Gewinnspiel / Verlosung: Bombino im Mai 2017 auf Tour – je 1 x 2 Tickets zu gewinnen für die Konzerte in Berlin, Köln oder München!

bombinoEs ist nicht nur schön, dass Omara Moctar alias Bombino dieser Tage wieder auf Deutschlandtour geht, es hat auch eine unverkennbar positive, gesellschaftliche Note, dass er dies tut. Denn wenn wir gerade etwas brauchen, sind es Künstler wie er. Künstler, die Hass und Ausgrenzung erfahren haben, die deshalb aus ihrer Heimat flüchten mussten – und die nach all dem Leiden und der Wut dennoch auf Versöhnung setzen. Auf Kunst. Auf Musik. Auf die vereinende Kraft all dieser Dinge. Gewinnspiel / Verlosung: Bombino im Mai 2017 auf Tour – je 1 x 2 Tickets zu gewinnen für die Konzerte in Berlin, Köln oder München! weiterlesen

Die neue Reihe von stimmen afrikas: Literarische Erinnerungskulturen aus dem frankophonen Afrika

enoh-meyomesseDie neue Reihe wird mit dem kamerunischen Autor Enoh Meyomesse eröffnet. Der hegemoniale Anspruch ehemaliger Kolonialmächte spiegelt sich auch in ihrer lange einzig geltenden Geschichtsschreibung wieder. Die unterdrückten Menschen wurden nicht nur ihrer Leben und ihrer Zukunft beraubt, sondern auch ihrer Vergangenheit. Im Zuge der Unabhängigkeitsbewegungen entstand das Bewusstsein, dass „ die Geschichte, die sie zu erzählen hatten, nicht von anderen erzählt werden konnte…“ (Ngugu wa Thiong‘o). Die neue Reihe von stimmen afrikas: Literarische Erinnerungskulturen aus dem frankophonen Afrika weiterlesen

Und wieder eine Verlosung – diesmal für ein tolles Konzert in Berlin!

Orchestra Baobab im Mai auf Tour: das Orchestra Baobab atmet westafrikanische Geschichte wie kaum eine andere Band und ist gleichzeitig eine der Kultformationen, auf die sich Generationen von Fans einigen können. Denn es blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet wurde das Orchestra Baobab in den späten 60ern in Senegals Hauptstadt Dakar. Im besten Club der Stadt, eben dem Baobab, brauchte es eine Hausband für die Schönen und Reichen des jungen, aufstrebenden westafrikanischen Staats. Der Stil war vielfältig: Die Musik wurde von Charles Parker und James Brown ebenso beeinflusst wie von kubanischen Rhythmen, Rocksteady und Reggae und natürlich der Musikkultur der Heimat. Und wieder eine Verlosung – diesmal für ein tolles Konzert in Berlin! weiterlesen