Kategorie-Archiv: Zusammenarbeit

Heilpflanzen in Afrika: BMBF fördert Projekt von Pharmazeuten aus Halle

brennnesselDie traditionelle Medizin spielt in Afrika eine große Rolle. Schon seit jeher setzen Heiler dort auf einheimische Pflanzenarten, um Krankheiten zu bekämpfen. Ein interdisziplinäres Forscherteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat nun ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingeworben, in dem medizinisch genutzte Pflanzen in den drei afrikanischen Staaten Äthiopien, Botswana und Tansania untersucht werden sollen. Die Wissenschaftler wollen so AIDS, Tuberkulose und Wurmerkrankungen bekämpfen, die im Afrika südlich der Sahara besonders häufig auftreten. Das BMBF fördert das Projekt über vier Jahre mit 800.000 Euro. Weiterlesen

Berufsbildungszentrum für den Textilsektor in Äthiopien

textilDie boomende Textilbranche Äthiopiens findet bislang kaum qualifizierte Fachkräfte – hier will die deutsche Entwicklungszusammenarbeit Abhilfe schaffen und ein Berufsbildungszentrum im äthiopischen Mekelle einrichten. Dies kündigte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller heute im Rahmen seiner Äthiopienreise gemeinsam mit H&M und der bangladeschischen DBL Group an.  Weiterlesen

Zukunftsperspektiven durch mehr Wertschöpfung und Beschäftigung – Minister Müller ist nach Burkina Faso und Côte d’Ivoire gereist

ouagadougouDie positive Wirtschaftsentwicklung in Westafrika muss noch stärker als bisher Beschäftigungsperspektiven für die Menschen vor Ort schaffen – das steht im Mittelpunkt der fünftägigen Reise von Bundesminister Dr. Gerd Müller nach Burkina Faso und in die Côte d’Ivoire. Beide Länder haben durch politische und wirtschaftliche Reformen in den vergangenen Jahren die Basis für ein hohes Wirtschaftswachstum geschaffen. Weiterlesen

Startschuss für fünf deutsch-afrikanische Netzwerke zur Gesundheitsforschung

gesundheitsforschungDie Gesundheitssituation in vielen Ländern Subsahara-Afrikas ist durch eine hohe Krankheitslast bei zugleich fehlenden Versorgungs-, Ausbildungs- und Forschungskapazitäten geprägt. Die wenigen auf wissenschaftlich hohem Niveau arbeitenden Institute forschen unter äußerst schwierigen Bedingungen, weil nicht ausreichend Geld für qualifiziertes Personal oder auch Laborausstattung zur Verfügung steht. Außerdem sind afrikanische medizinische Forschungseinrichtungen in der Regel nur in schwach entwickelte nationale Forschungssysteme eingebunden, so dass ein wissenschaftlicher Austausch fehlt. Heute nehmen fünf Gesundheits-Forschungsnetze ihre Arbeit auf, die diesen wissenschaftlichen Austausch möglich machen. Weiterlesen

neues deutschland: über die deutsche Afrika-Politik

eurafricaBerlin (ots) – Es ist heiß in Nairobi und Minister Müllers Glas halb leer. Der Marshall-Plan für Afrika enthält fraglos wichtige und richtige Elemente: An den Eckpunkten Wirtschaftsinvestitionen und berufliche Bildung ist per se nichts auszusetzen. Afrika braucht sicher beides und Afrika braucht sicher auch in vielen Ländern eine bessere Regierungsführung, entwicklungsorientiertere Eliten und weniger Korruption.   Weiterlesen