DAS Afrika-Pressepiegel, KW 33: Terror kennt keine Grenzen

Burkina Faso: Anschlag auf Restaurant in Ouagadougou Mindestens 20 Menschen sind einem Terroranschlag in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou am vergangenen Sonntagabend zum Opfer gefallen, darunter auch der Landeschef der Deutschen Welthungerhilfe. Die mutmaßlichen Islamisten eröffneten das Feuer auf die Gäste eines türkischen Restaurants, nahmen Geiseln und lieferten sich einen mehrstündigen Schusswechsel mit Sicherheitskräften. Bereits 2016 kam es in rund 200 Meter Entfernung des Anschlagortes zu einer Terrorattacke auf ein Café, bei der mehr als 30 Menschen starben.

Burkina Faso leidet seit Jahren unter einer steigenden Terrorbedrohung. Das Land gerät vermehrt ins Ziel von Terroristen, da es mehr Truppen als jede andere westafrikanische Nation für die UN-Friedensmission in Mali stellt. Besonders in der Grenzregion zu Mali agieren unterschiedliche islamistische Gruppen, darunter auch die burkinische „Ansarul Islam“-Bewegung um den radikalen Prediger Ibrahim „Malam“ Dicko.

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