DAS Afrika-Pressespiegel, KW 48: Historische (Ver-)Sammlungen

AU-EU Gipfel in Côte d’Ivoire: in Abidjan trafen sich vom 29. bis 30. November mehr als 5.000 Teilnehmer, darunter Staats- und Regierungschefs aus insgesamt 55 afrikanischen und 28 europäischen Staaten im Rahmen des AU-EU Gipfels. Das zum fünften Mal stattfindende Zusammentreffen in der ivorischen Hauptstadt fand unter dem Titel „Investitionen in die Jugend für eine nachhaltige Zukunft“ statt und sollte sich auf die Herausforderungen des demographischen Wandels in Afrika fokussieren.

Letztendlich dominierte nicht zuletzt aufgrund der Berichte über den mutmaßlichen Sklavenhandel in Libyen das Thema Migration, dessen Aufnahme in die Tagesordnung lange Zeit kontrovers war. Im Abschlussdokument, welches die gemeinsamen Ziele der beiden Unionen für die nächsten Jahre definieren soll, wurden vier prioritäre Felder identifiziert, innerhalb derer die EU- und AU-Kommissionen in den nächsten drei Monaten konkrete Programme und Projekte ausarbeiten sollen. Demnach sollen insbesondere über den External Investment Plan (EIP) der EU Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent erhöht werden. Außerdem sollen in akademische und Berufsausbildung investiert, die Kooperation in der Sicherheitspolitik gestärkt sowie illegale Migration gestoppt und legale Migration ermöglicht werden. Bundeskanzlerin Merkel kündigte an, Gelder bereitzustellen, Frankreichs Präsident Macron sprach gar von einem Fonds in Milliardenhöhe. (Deutsche Afrika Stiftung)

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