DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 51: Um jeden Preis

Europäische Union verabschiedet erste Migrationspartnerschaften mit Afrika: Das erste Abkommen zur Rückführung unerwünschter Migranten und Migrantinnen ist vor knapp zwei Wochen zwischen der EU und Mali geschlossen worden. Letzte Woche unterzeichneten dann Nigers Präsident Issoufou und EU-Kommissionschef Junker eine solche Vereinbarung. Die EU sagte dem Land Hilfsprojekte im Wert von 610 Millionen Euro zu. Im Gegenzug verpflichtete sich Niger, keine Migranten und Migrantinnen mehr auf dem Weg nach Europa durchs Land zu lassen. Ziel dieser neuartigen Abkommen sei es, in Europa abgelehnte Asylbewerber und -bewerberinnen schneller in die Herkunftsländer zurückzubringen, aber auch bessere Lebensperspektiven vor Ort zu schaffen. Außerdem gehe es um den Kampf gegen Menschenschmuggel und Schlepperbanden.

Die Taz recherchierte im Zuge eines umfangreichen Dossiers zur Flucht aus Afrika (taz.de/migrationcontrol) ein EU-Papier, welches auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Sudan, einem der wichtigsten Transitländer auf dem Weg nach Europa, zur Diskussion stellt.  

Hier geht es weiter, direkt zum DAS Pressespiegel.