Dr. Uschi Eid wird neue Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung e.V.

Uschi_EidAuf der diesjährigen Mitgliederversammlung fiel die Entscheidung: Dr. Uschi Eid, ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium und Persönliche G8 Afrika Beauftragte von Bundeskanzler Gerhard Schröder, ist neue Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung. Die anwesenden Mitglieder sprachen der langjährigen Vizepräsidentin einstimmig ihr Vertrauen aus und verabschiedeten gleichzeitig den bisherigen Präsidenten, Hartwig Fischer, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, der dieses Amt nach vier Jahren aus persönlichen Gründen niederlegt.

„Dass die Deutsche Afrika Stiftung einen wichtigen Beitrag zur deutsch-afrikanischen Völkerverständigung leistet, zeigt vor allem die Arbeit der diesjährigen Jury des Deutschen Afrika-Preises. Mit der Wahl von Houcine Abassi, der in der vergangenen Woche zusammen mit drei anderen tunesischen Persönlichkeiten den Friedensnobelpreis erhielt, hat sie eine ausgezeichnete Wahl getroffen.“ Herr Fischer dankte dem bisherigen Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung für die gute Zusammenarbeit und beglückwünschte seine Nachfolgerin.

Dr. Uschi Eid freut sich über das große Vertrauen der Mitglieder der Stiftung und auf die Aufgaben, die vor ihr liegen. Es geht ihr vor allem darum, dass Afrika den Platz in der deutschen Außenpolitik einnimmt, der diesem Kontinent gebührt. Nicht nur als Politikerin hat sie sich viele Jahre mit den Beziehungen zu Afrika beschäftigt, sondern sie lebte und arbeitet auch einige Jahre in Ostafrika und lernte die Situation vor Ort kennen. Es fehle jedoch an einer strategischen deutschen Afrikapolitik im Sinne einer Nord-Süd-Außenpolitik, und hier sieht Eid die besondere Bedeutung der Arbeit der Deutschen Afrika Stiftung.

Erster Höhepunkt für die neue Präsidentin und den neugewählten Vorstand wird die Verleihung des Deutschen Afrika-Preises am 19. November sein. Bundespräsident Joachim Gauck wird die Auszeichnung im Namen der Stiftung an diesem Tag an Houcine Abassi aus Tunesien überreichen. (Afrika Stiftung, Foto: Heinrich Böll Stiftung)