Dürre in Äthiopien: Kindernothilfe weitet Hilfsmaßnahmen aus

(Duisburg, 30. März 2016) Die Kindernothilfe stellt 800.000 Euro zur Verfügung, um hungernde Menschen in Äthiopien zu unterstützen. „Es dauert noch mindestens sechs Monate, bis die nächste Ernte eingeholt werden kann und sich die dramatische Versorgungslage von Millionen Kindern und ihren Familien verbessert. Die Menschen dort können nicht länger warten. Sie brauchen unsere Hilfe – jetzt“, sagt Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, und ruft weiter zu Spenden auf.

 

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen versorgt die Kindernothilfe bereits in den am stärksten betroffenen Regionen des ostafrikanischen Landes mehr als 40.000 Menschen mit Nahrungsmitteln und Wasser. Schwangere Frauen und mangelernährte Kinder erhalten speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Mahlzeiten. Außerdem übernimmt die Kindernothilfe die Kosten für Schulmaterial und sorgt dafür, dass viele Mädchen und Jungen zumindest einmal täglich eine warme Mahlzeit erhalten. Darüber hinaus verteilen Mitarbeiter der Kindernothilfe-Partnerorganisationen Saatgut an die Bauern.

 

Die Kindernothilfe ist seit 1973 in Äthiopien aktiv und fördert dort fast 650.000 Kinder. Die Menschen in dem Land sind immer wieder von Dürren betroffen. Das Wetterphänomen El Niño sorgt jedoch in diesem Jahr dafür, dass sich die Situation dramatisch zuspitzt: Nach offiziellen Angaben leiden 18 Millionen Menschen Hunger. Die äthiopische Regierung bittet seit Anfang des Jahres um internationale Hilfe. Unter dem Hashtag #istmirnichtegal hat die Kindernothilfe eine Kampagne in den Sozialen Medien gestartet, um auf die drohende Hungersnot aufmerksam machen.

 

Spenden:

Stichwort „Hungersnot El Niño“/ Z8951

Spendenkonto Kindernothilfe e.V.

Bank für Kirche und Diakonie eG (KD-Bank)

IBAN: DE92 3506 0190 0000 4545 40

BIC: GENODED1DKD

(Kindernothilfe, Foto: irin)