easyJet: Passagier aus Eritrea aus Flugzeug geworfen, weil Sitznachbar „sich unsicher fühlt“

ITVEin rassistischer Vorfall empört die britische Presse: Meghary Yemane-Tesfagiorgis, ein Londoner eritreischer Herkunft, musste das Flugzeug der Airline easyJet in Rom verlassen, nur weil seine Sitznachbarin „sich unsicher fühlte“!

 

In Zeiten der Bedrohung durch den Dschihad ist zwar Vorsicht geboten, aber in eine Paranoia ausarten sollte das ja nun wohl nicht! Am 29. März sitzt Meghary Yemane-Tesfagiorgis bereits im Flieger, als er durch eine Ansage zum Kapitän gerufen wird. Er kommt dem nach und wird sofort von einem italienischen Polizisten in Empfang genommen, der ihn aus dem Flugzeug bringt.

 

„Der Kapitän bat mich, das Flugzeug zu verlassen. Als ich fragte, warum, erklärte er, dass ein Passagier sich neben mir nicht sicher fühle“, sagte Meghary im englischen Fernsehsender ITV.

 

Anschließend muss er 15 Stunden auf der Polizeistation am Flughafen Fiumicino warten, bis die Italiener ihre Sicherheitsüberprüfung abgeschlossen haben und er einen anderen Flug nach Hause (London) nehmen darf.

 

„Die Person, die sich unsicher fühlte, hätte das Flugzeug verlassen sollen“, erklärt Meghary Yemane-Tesfagiorgis. Die easyJet-Mitarbeiter haben sich zwar entschuldigt und mir eine Hotelunterkunft und Verpflegung angeboten, aber das ist keine Sache zwischen mir und easyjet, ich war ein Opfer von „racial profiling“ wegen meiner afrikanischen Herkunft. (Quelle: anacgabon.org, Foto: ITV)