Fernsehtipp: phoenix Thema: „Marshallplan für Afrika?“ – Montag, 6. März, 10.45 Uhr

phoenixBonn (ots) – Bilder von sterbenden Babys und Tierkadavern – am Horn von Afrika bahnt sich eine Hungerkatastrophe an. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 15 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Betroffen sind Äthiopien, Dschibuti, Eritrea und Somalia. Die Ursachen, so sagen Experten, sind überwiegend von Menschenhand gemacht – aber nicht nur.  

Neben der anhaltenden Dürre verhindern kriegerische Konflikte, Terror und hemmungslose Ausbeutung der Ressourcen den Aufbau von nachhaltigen Strukturen, die die Länder wirtschaftlich unabhängig machen könnten.  

Was aber tun? Hilft der Marshallplan des deutschen Entwicklungshilfeministers Gerd Müller? 16 Milliarden Euro fließen aus Deutschland in die weltweite Entwicklungshilfe, doch was bringen sie? phoenix schaut nach Afrika. Im Bonner Studio diskutiert Moderator Thomas Bade mit Jane Ayeko, Expertin für Entwicklungspolitik in Afrika, und Prof. Andreas Dittmann, Experte für Konfliktforschung an der Universität Gießen. 

Das Thema wird abgerundet durch die Dokumentation „Das große Ackersterben“ (ZDF 2015). Darin begleitet Autor Claus Schenk Johannes Schoeneberger von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) nach Äthiopien. Seit 50 Jahren versucht die GIZ dort Böden zu rekultivieren und den Menschen schonende Anbaumethoden beizubringen.