Paris: Migranten aus Subsahara-Afrika attackieren marokkanisches Konsulat

arton49905-e6740Das Konsulat von Marokko in Paris war am Montag Schauplatz einer heftigen Auseinandersetzung. Laut Medienberichten wurde es von einer Gruppe von sieben Personen, alle aus Afrika südlich der Sahara, gestürmt. Mit lauten Parolen forderten sie eine Änderung der Migrationspolitik des Königreichs.

 

Sieben Menschen, darunter drei Frauen, stürmten das Gebäude bevor sie in das Büro des Botschafters einfielen. Die Eindringlinge skandierten gegen gegen die Migrationspolitik Marokkos. Lt. einer Quelle aus der Botschaft haben die sieben Personen nach einer Auseinandersetzung mit Sicherheitskräften verlassen. In einer Erklärung des Konsulats heißt es: „Sie riefen feindliche Parolen gegen Marokko und vor allem seine Migrationspolitik, und sie filmten das Ganze. Sie verließen das Gebiet nach einer langen Auseinandersetzung mit Sicherheitsbeamten der Botschaft verließen sie das Gebäude. „

 

Das Konsulat verurteilte diesen Akt der bisher noch nicht identifizierten Personen.

 

Die Situation vieler subsaharischer Migranten auf marokkanischem Boden ist oft Gegenstand von hitzigen Debatten. Rassismus gegenüber Menschen aus Ländern südlich der Sahara wird oft angeprangert. Im September 2014 wurde z.B. ein Senegalese am Stadtrand von Tanger brutal ermordet, indem man ihm die Kehle durchschnitt. (afrik.com)