Schweizerisches Rotes Kreuz hilft Malawis Überschwemmungsopfern

Bern (ots) – Nach sintflutartigen Niederschlägen stehen im südlichen Afrika ganze Landstriche unter Wasser. Hunderttausende Menschen haben ihr Obdach verloren und brauchen dringend Hilfe. Das Schweizerische Rote Kreuz stellt 200’000 Franken für die Nothilfe bereit und hat einen Logistik-Experten nach Malawi entsandt.

 

Von den Überflutungen sind nebst Malawi auch Simbabwe und Mosambik betroffen. Mehr als 80 Menschen verloren bisher ihr Leben. Allein in Malawi, das besonders stark betroffen ist, haben 174’000 ihr Obdach verloren – und es werden täglich mehr. Die Regenzeit ist noch lange nicht vorbei. Bis Ende März muss mit weiteren Niederschlägen gerechnet werden. Im Süden des Landes ist die Situation besonders dramatisch. Durch die Fluten wurde vielerorts die Ernte vernichtet. Nach Angaben der Internationalen Rotkreuz-Föderation sind dadurch 638’000 Menschen von Ente-Ausfällen betroffen, fast 300’000 sind dringend auf Nahrungsmittel-Hilfe angewiesen.

 

Das SRK engagiert sich in Malawi mit einem langfristigen Gesundheitsprogramm und hat deshalb eine Delegation vor Ort. Zusätzlich wurde ein Nothilfe-Logistiker entsandt, der das Malawische Rote Kreuz bei der Katastrophenhilfe unterstützt. Das lokale Rote Kreuz hat bereits bei der Errichtung mehrerer improvisierter Zeltlager geholfen, wo Familien, die ihre Häuser verloren haben, Unterschlupf finden und versorgt werden. Doch die Camps sind hoffnungslos überfüllt, es fehlt an allem. Das SRK unterstützt deshalb die Errichtung weiterer Notunterkünfte. Es folgt damit einem Aufruf der Rotkreuz-Föderation. Neben Zelten werden auch Baumaterial, Blachen und Wellblech verteilt, damit die Menschen selber Unterkünfte errichten oder ihre Häuser reparieren können.

 

Für die Nothilfe zugunsten der Flutopfer in Malawi stellt das SRK mit Unterstützung des Bundes vorerst 200’000 Franken bereit. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Herzlichen Dank, wenn auch Sie einen Beitrag leisten.

 

Spenden werden dankend entgegen genommen auf

 

Postkonto SRK 30-4200-3, Vermerk « Malawi» (IBAN CH43 0900 0000 3000 4200 3) Schweizerisches Rotes Kreuz, 3001 Bern