Schlagwort-Archive: Ärzte ohne Grenzen

Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz

Berlin, 15. Mai 2017. Nach der Bestätigung eines Ebola-Falls in der Demokratischen Republik Kongo hat Ärzte ohne Grenzen ein Team in die betroffene Region entsendet. Die 14 Projektmitarbeiter werden sich in Likati im Norden des Landes ein Bild von der Lage machen und wenn erforderlich ein Ebola-Behandlungszentrum errichten. Zudem werden von der Hauptstadt Kinshasa aus für den Noteinsatz 15 Tonnen medizinische und logistische Materialien per Frachtflugzeug vor Ort gebracht.   Ebola in der D.R. Kongo: Ärzte ohne Grenzen beginnt Nothilfeeinsatz weiterlesen

Nigeria: „Es gibt dramatische Lücken in der Gesundheitsversorgung“ – Interview

msfInterview zur Arbeit von Ärzte ohne Grenzen in den abgelegenen Gebieten des Bundesstaats Borno in Nigeria: Der Bundesstaat Borno im Nordosten Nigerias ist Hauptschauplatz des Konfliktes zwischen Boko Haram und der Regierungsarmee. Viele Regionen sind dort aufgrund der heiklen Sicherheitslage unzugänglich. Allein im Nordosten wurden 1,8 Millionen vertrieben. Mehr als die Hälfte von ihnen hält sich in Maiduguri, der Hauptstadt von Borno, auf. Insgesamt mussten mehr als 2,6 Millionen Menschen fliehen. Vier Länder, die an den Tschadsee angrenzen, sind von den Folgen des Konflikts betroffen. Nigeria: „Es gibt dramatische Lücken in der Gesundheitsversorgung“ – Interview weiterlesen

Südsudan: Nach Kämpfen in Juba hilft Ärzte ohne Grenzen mit mobilen Kliniken

JubaNach den jüngsten Kämpfen in Juba haben Teams von Ärzte ohne Grenzen begonnen, auf den Bedarf an Hilfe zu reagieren, und unter anderem mobile Kliniken gestartet. Die Teams suchen zudem nach Wegen, mehr Hilfe leisten zu können. 6.000 Menschen sind seit Ausbruch der Gewalt am vergangenen Freitag in die UN-Schutzzone in Bentiu geflohen. Ärzte ohne Grenzen ist ebenfalls sehr besorgt über erneut ausgebrochene Kämpfe in Wau und Leer.  Südsudan: Nach Kämpfen in Juba hilft Ärzte ohne Grenzen mit mobilen Kliniken weiterlesen

MSF zu Gelbfieber in Angola/DR Kongo und burundischen Flüchtlingen in Tansania

MSF-BurundiDie Gelbfieber-Epidemie in Angola mit bislang 298 Todesopfern in Angola hat sich auf die Demokratische Republik Konko ausgeweitet, wo inzwischen 48 Krankheitsfälle bestätigt wurden. Ärzte ohne Grenzen impft deshalb die gesamte Bevölkerung (350.000 Personen) der kongolesischen Grenzstadt Matadi gegen die Krankheit. Das ist Teil einer großen Impfkampagne der kongolesischen Gesundheitsbehörden für insgesamt zwei Millionen Menschen in Teilen der Hauptstadt Kinshasa und in der Provinz Niederkongo (Kongo Central).  MSF zu Gelbfieber in Angola/DR Kongo und burundischen Flüchtlingen in Tansania weiterlesen

Afrika / Zentralafrikanische Republik: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bei Überfall erschossen

RCA-FlaggeBerlin/Bangui, 20. Mai 2016. Bei einem Überfall ist am 18. Mai ein zentralafrikanischer Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen getötet worden. Die internationale Hilfsorganisation ist zutiefst bestürzt und verurteilt den Angriff aufs Schärfste. Die Hilfe in der Region wurde bis auf weiteres ausgesetzt. Afrika / Zentralafrikanische Republik: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen bei Überfall erschossen weiterlesen

Südsudan: Einrichtung von Ärzte ohne Grenzen in Pibor geplündert – Teams versorgen Verletzte

hospitalAm Dienstagnachmittag brachen Kämpfe in der südsudanesischen Region Pibor aus, während derer eine medizinische Einrichtung von Ärzte ohne Grenzen geplündert wurde. Mindestens 35 Menschen wurden verletzt. Etwa 1.000 Vertriebene suchen nun auf einem Gelände der Vereinten Nationen Schutz. Südsudan: Einrichtung von Ärzte ohne Grenzen in Pibor geplündert – Teams versorgen Verletzte weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen: Statement zu neuem Ebola-Fall in Sierra Leone

ebola-irinAm 15. Januar 2016 meldete die Regierung von Sierra Leone einen neuen bestätigten Ebola-Fall im Norden des Landes. Eine am 12. Januar im Distrikt Tonkolili verstorbene Person wurde positiv auf das Virus getestet. Die Tests wurden vom Gesundheitsministerium Sierra Leones durchgeführt, welches Ärzte ohne Grenzen über den neuen Fall informierte. Ärzte ohne Grenzen und das Ministerium arbeiten nun eng zusammen, um zu sehen, ob die Hilfsorganisation unterstützen kann. In Sierra Leone war Ebola am 7. November 2015 offiziell für beendet erklärt worden. Ärzte ohne Grenzen: Statement zu neuem Ebola-Fall in Sierra Leone weiterlesen

Schwere Masernepidemie in der Demokratischen Republik Kongo: Ärzte ohne Grenzen impft fast eine Million Kinder

impfungEine schwere Masernepidemie herrscht derzeit in der Region Katanga im Südosten der Demokratischen Republik Kongo. Nach offiziellen Angaben gab es seit Jahresbeginn bis Ende November mehr als 39.000 Fälle und fast 500 Tote, fast 90 Prozent davon Kinder unter fünf Jahren. Diese Zahlen gelten aber als bei weitem zu niedrig angesetzt. Schwere Masernepidemie in der Demokratischen Republik Kongo: Ärzte ohne Grenzen impft fast eine Million Kinder weiterlesen