Schlagwort-Archive: Äthiopien

NABU eröffnet Biosphärenreservat am Tanasee in Äthiopien

NABUDer NABU hat am gestrigen Freitag gemeinsam mit der amharischen Regionalregierung das neue Tanasee-Biosphärenreservat im Nordwesten Äthiopiens offiziell eingeweiht. Im Juni wurde die Region nach nur drei Jahren Vorarbeit des NABU und seiner Partner von der UNESCO offiziell in das Weltnetz der Biosphärenreservate aufgenommen. NABU eröffnet Biosphärenreservat am Tanasee in Äthiopien weiterlesen

Addis Abeba: Verhandlungen über globale Entwicklungsfinanzierung auf der Kippe – Steuerhinterziehung verhindert Entwicklung

addisStaatschefs und Minister aus der ganzen Welt verhandeln derzeit in Addis Abeba über einen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung. Dieser Aktionsplan soll Grundlage der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) werden, die die Vereinten Nationen im September in New York beschließen wollen. Strittig ist vor allem die Frage, wie die Entwicklungsländer ihr Steueraufkommen erhöhen und Steuerhinterziehung unterbinden können. Addis Abeba: Verhandlungen über globale Entwicklungsfinanzierung auf der Kippe – Steuerhinterziehung verhindert Entwicklung weiterlesen

Berlin: Galerie Listros richtet Gedenkfeier für ermordete äthiopische Christen aus

Die traurige Nachricht erreichte uns in diesen Tagen und droht hierzulande in der Flut der Meldungen über Tragödien von Krieg, Gewalt, Vertreibung und Flüchtlingskatastrophen unterzugehen: Gruppen, die dem Islamischen Staat (IS) nahe stehen, haben mit makaberer und provokanter Zeitplanung am vergangenen Sonntag ein Video veröffentlicht. Es ist angefüllt mit Drohungen gegen Christen und zeigt die Ermordung von insgesamt 28 Männern. Die Opfer werden als Angehörige der „feindlichen äthiopischen Kirche“ vorgestellt. Berlin: Galerie Listros richtet Gedenkfeier für ermordete äthiopische Christen aus weiterlesen

Äthiopien: Indigene hungern wegen Landraub und Mega-Staudamm

Die Kwegu in Äthiopiens Unterem Omo-Tal hungern aufgrund der Zerstörung ihres Waldes und des langsamen Sterbens des Omo-Flusses.
Survival International, die globale Bewegung für die Rechte indigene Völker, hat beunruhigende Berichte erhalten, dass das kleinste und bedrohteste Volk in Äthiopiens Omo-Tal zu verhungern droht, weil sein Wald zerstört wird und der Fluss, von dem es abhängt, langsam stirbt.  Äthiopien: Indigene hungern wegen Landraub und Mega-Staudamm weiterlesen

Fossilfund in Äthiopien erfordert Rückdatierung der Präsenz menschlicher Vorfahren

Seit Jahrzehnten suchten Wissenschaftler nach afrikanischen Fossilien, die die frühesten Phasen der Homo-Abstammungslinie belegen, aber Fundstücke aus dem kritischen, nahezu unbekannten Zeitraum vor 2,5 bis 3 Millionen Jahren waren leider äußerst selten. Ein fossiler Unterkiefer, der im Ledi-Geraru-Forschungsgebiet in der Afar-Region in Äthiopien gefunden wurde, dient jetzt als Beleg dafür, dass die menschlichen Gattung Homo schon vor 2,8 Millionen Jahren existierte und damit zurückdatiert werden muss.  Fossilfund in Äthiopien erfordert Rückdatierung der Präsenz menschlicher Vorfahren weiterlesen

Filmtipp: Das Mädchen Hirut

Kinostart Deutschland: 12.03.2015 – Produktion Äthiopien/USA 2014

Äthiopien im Jahre 1996. Die Anwältin Meaza Ashenafi kämpft mit ihrer Organisation für die Rechte der Frauen und Kinder in ihrem Land. Dabei legt sie sich immer wieder mit den Behörden in ihrem Land an. Als die Anwältin vom schrecklichen Schicksal der 14-jährigen Hirut hört, beschließt sie sofort den Fall anzunehmen. Das junge Mädchen wurde auf dem Heimweg von der Schule von einem älteren Landwirt gekidnappt und vergewaltigt, um sie gemäß der örtlichen Traditionen, der „Telefa“, anschließend zur Frau zu nehmen. Filmtipp: Das Mädchen Hirut weiterlesen

Äthiopien / Krise im Omo-Tal: Merkel soll Thema ansprechen

Angela Merkel muss sich bei ihrem Treffen mit Äthiopiens Ministerpräsident gegen Bedrohungen für das Leben indigener Völker im Unteren Omo-Tal in Äthiopien einsetzen, fordert Survival International und ruft die Bundeskanzlerin vor ihrem morgigen Treffen mit dem äthiopischen Ministerpräsident Hailemariam Desalegn dazu auf, die ernsten Bedenken über Zwangsumsiedlungen indigener Völker im Unteren Omo-Tal zur Sprache zu bringen. Sonst müsse Deutschland in Kauf nehmen, bald selbst zu denjenigen zu zählen, die für die sich abzeichnende humanitäre Krise im Omo-Tal verantwortlich sind. Äthiopien / Krise im Omo-Tal: Merkel soll Thema ansprechen weiterlesen

Menschen für Menschen Schweiz beendet Zusammenarbeit mit Kooperationspartner Menschen für Menschen Deutschland

Schweizer Stiftung führt in Zukunft eigene Projekte in Äthiopien durch – Trennung zur Wahrung eigener Ansprüche an Effizienz und Transparenz notwendig – Details zur Neuausrichtung der Schweizer Stiftung werden im Herbst bekannt gegeben.
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