Schlagwort-Archive: Forschung

Antikörper von Pferden bekämpfen Ebola wirksam – Länder in Afrika profitieren von Effizienz und Kosten

microbiologistBrisbane (pte015/07.02.2017/10:30) – Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der University of Queensland hat eine wirksame und kostengünstige Behandlungsmethode gegen Ebola entwickelt. Dabei werden Antikörper eingesetzt, die von Pferden stammen. „Das ist eine kostengünstige Behandlungsmethode, die für afrikanische Entwicklungsländer interessant ist, die bereits Antiseren gegen Schlangengift produzieren“, so Forscher Alexander Khromykh.  Antikörper von Pferden bekämpfen Ebola wirksam – Länder in Afrika profitieren von Effizienz und Kosten weiterlesen

Ebola / Guinea: Bluttest sagt Verlauf der Krankheit vorher – „Molekularer Barcode“ verrät individuelle Überlebenschancen

ebola-irin02Einen „molekularen Barcode“ im Blut von Ebolapatienten hat ein internationales Wissenschaftlerteam identifiziert. Dieser sagt vorher, ob die Betroffenen wahrscheinlich überleben oder an den Folgen der Erkrankung sterben werden. Experten der University of Liverpool, von Public Health England und der Boston University haben hierfür Blutproben von infizierten und sich von der Erkrankung erholenden Personen untersucht, die beim Ausbruch 2013 bis 2016 in Westafrika infiziert wurden. Ebola / Guinea: Bluttest sagt Verlauf der Krankheit vorher – „Molekularer Barcode“ verrät individuelle Überlebenschancen weiterlesen

Deutsch-afrikanische Forschung für wirksamen Klimaschutz – Deutschland, Südafrika und Namibia setzen Forschungspartnerschaft fort

Im südlichen Afrika zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels besonders deutlich. Deutsche Forschungsschiffe haben bereits zahlreiche Forschungsfahrten ins Benguela-Auftriebsgebiet vor der Küste von Namibia unternommen und Daten zum Temperaturwandel, Nährstoffeinträgen und zur Erneuerung der Fischpopulationen gesammelt. Mit diesen Daten können Forschende aus Namibia, Südafrika und Deutschland gemeinsam Strategien entwickeln, um die nachhaltige Nutzung der verschiedenen Ökosystemdienstleistungen der Region zu sichern. Deutsch-afrikanische Forschung für wirksamen Klimaschutz – Deutschland, Südafrika und Namibia setzen Forschungspartnerschaft fort weiterlesen

3,4 Milliarden US-Dollar für Forschung zu armutsbedingten Krankheiten zu wenig – Pharmaindustrie fehlt der wirtschaftliche Anreiz

Krankenhaus LuandaHannover, 3. Dezember 2015. Im Jahr 2014 wurden weltweit 3,4 Milliarden US-Dollar in die Forschung und Entwicklung zu armutsbedingten Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria investiert. Das sind zwar 150 Millionen US-Dollar mehr als im Vorjahr, doch die Erhöhung der Mittel bezieht sich allein auf Ebola. Für alle anderen Krankheiten stagnierten die Investitionen. Das geht aus dem neuen Forschungsbericht „G-Finder“ hervor, den das unabhängige Institut Policy Cures heute veröffentlicht hat. 3,4 Milliarden US-Dollar für Forschung zu armutsbedingten Krankheiten zu wenig – Pharmaindustrie fehlt der wirtschaftliche Anreiz weiterlesen

Afrika ist mehr als „4K“ – Junge Wissenschaftler fordern internationale Forschungspartnerschaft

Mancher der Afrika hört, denkt Katastrophen, Krisen, Kriege, Krankheiten – eben ein Kontinent der vier „K“. Dass dieses Bild viel zu einseitig und undifferenziert ist, zeigt sich auf der diesjährigen Lindauer Nobelpreisträgertagung. 35 der insgesamt 650 teilnehmenden Nachwuchswissenschaftler stammen aus Afrika – mehr als auf jeder bisherigen Tagung. Sie kommen aus 14 der 54 afrikanischen Länder. Wer mit den Forschenden spricht entdeckt schnell: Es gibt vieles zu entdecken, manches Bild zu revidieren.   Afrika ist mehr als „4K“ – Junge Wissenschaftler fordern internationale Forschungspartnerschaft weiterlesen

GSK-Kooperation mit NCD (non-communicable diseases, nicht übertragbare Krankheiten)-Forschung in Afrika

GlaxoSmithKline (GSK) hat gemeinsam mit anderen Partnern in England und Südafrika Mitte September Investitionen von 9 Mio. Pfund für Forschung zu nicht übertragbaren Krankheiten in Afrika angekündigt. Ähnlich dem bereits 2010 gegründeten Offenen Labor für vernachlässigte tropische Krankheiten in Spanien, wird GSK heuer ein weiteres Offenes Labor für nicht-übertragbare Krankheiten in Afrika gründen. Damit soll lokale Expertise und eine neue Generation afrikanischer NCD-Experten aufgebaut werden.
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