Schlagwort-Archive: Pressespiegel

DAS Afrika-Pressespiegel, KW 46: Demonstration der Macht

Simbabwe: Militär übernimmt Kontrolle, Mugabe unter Hausarrest. In Simbabwe ist es im Kampf um die Nachfolge von Präsident Robert Mugabe zu einer überraschenden Wendung gekommen: Das Militär übernahm am Mittwoch zeitweise mit Panzern die Straßen der Hauptstadt Harare und der 93-Jährige Präsident steht unter Hausarrest. Trotz dieser Vorgänge lehnte Generalmajor Sibusiso Moyo die Bezeichnung der Militäroperation als Putsch strikt ab. DAS Afrika-Pressespiegel, KW 46: Demonstration der Macht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Rückschritte und Fake News

Burundi verlässt Internationalen Strafgerichtshof: Als erster afrikanischer Staat ist Burundi aus dem Internationalen Strafgerichtshof (ICC) ausgetreten und hat damit seine Ankündigung vom vergangenen Jahr umgesetzt. Von Seiten der burundischen Regierung wird als Grund für den Austritt das angeblich einseitige Vorgehen des Gerichts gegen afrikanische Machthaber vorgeschoben. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Rückschritte und Fake News weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 43: Enttäuschung und Hoffnung

Kenia wählt, Kenia wählt nicht …: In Kenia zeichnet sich bei der Wiederholung der Präsidentenwahl eine geringere Wahlbeteiligung ab, als allein durch den Boykott der Opposition erklärbar scheint. Nach einer ersten Schätzung der Wahlkommission IEBC belief sich die Wahlbeteiligung noch auf 48%, doch wurde diese kurz darauf vom Vorsitzenden Wafula Chebukati auf ca. 34% revidiert. In einigen Wahllokalen Nairobis und Mombasas lag die Wahlbeteiligung gar unter 15%. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 43: Enttäuschung und Hoffnung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Erhebliche Verluste

Verheerender Anschlag erschüttert Mogadischu: letzten Samstag ereignete sich in Somalias Hauptstadt Mogadischu der schlimmste terroristische Anschlag seit Bestehen des Landes. Ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen ist mit hoher Geschwindigkeit in eine belebte Kreuzung gerast und anschließend explodiert. Mehrere Gebäude wurden stark beschädigt, einige stürzten unter der Wucht der Detonation teilweise ein. Dabei starben mindestens 276 Menschen und weitere 300 wurden verletzt. An der Kreuzung befinden sich etliche Geschäfte und Hotels, aber auch Regierungsgebäude. Die Hintergründe des Anschlags sind zurzeit noch unklar. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Erhebliche Verluste weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 40: Kamerun – Unabhängige Entscheidungen

 

Englischsprachige Regionen Kameruns erklären ihre Unabhängigkeit: Erst vor fünf Wochen entließ Kameruns Präsident Paul Biya führende Vertreter der anglophonen Zivilbevölkerungen aus dem Gefängnis. Am 1. Oktober, dem Tag der Wiedervereinigung, stand Kamerun nun alles andere als friedlich und vereint da. Die anglophonen Regionen im Westen des Landes verkündeten ihre Unabhängigkeit, und riefen symbolisch die Republik „Ambazonia“ aus. Der Name leitet sich aus der Ortsbezeichnung Ambas Bay ab, welcher als die natürliche Grenze in Kamerun zwischen den anglophonen und frankophonen Regionen angesehen wird.

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 40: Kamerun – Unabhängige Entscheidungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 39: Kleiner Schritt, große Wirkung

Nkosazana Dlamini-Zuma zurück als Abgeordnete im südafrikanischen Parlament: Eine eigentlich kleine Meldung, die versucht wurde, so gut es ging aus der Öffentlichkeit herauszuhalten, kann in Wirklichkeit enorme Ausmaße annehmen: Nkosazana Dlamini-Zuma, die Ex-Frau von Präsident Jacob Zuma und bis vor Kurzem noch Vorsitzende der AU-Kommission, hat wieder einen Sitz im südafrikanischen Parlament für den ANC. Doch wird recht einvernehmlich angenommen, dass es bei diesem kleinen Schritt nicht bleiben wird. In Anbetracht ihrer Ambition die nächste Präsidentin des Landes zu werden, wird sie versuchen zurück in die Regierung zu gelangen. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 39: Kleiner Schritt, große Wirkung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität

Spannungen zwischen Opposition und Regierung in Tansania
Die Beziehung zwischen Regierung und Opposition in Tansania wird zunehmend angespannter. Kritiker werfen Präsident John Magufuli vor massiv gegen Oppositionelle vorzugehen und die Medienfreiheit zu beschneiden. Regelmäßig werden Vertreter der politischen Opposition, darunter auch Parlamentarier, von der Polizei verhaftet und aus nicht rechtskonformen Gründen für längere Zeit festgehalten. Der vergangene Freitag könnte die ohnehin angespannte Lage weiter verschärfen. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 37: Reibung und Elektrizität weiterlesen

Afrika-Pressespiegel der DAS, KW 29: Sturm der Entrüstung

Ugandas Präsident hat noch nicht genug: Ugandas Präsident Yoweri Museveni plant die Altersgrenze für Präsidentschaftskandidaten aufzuheben, um 2021 erneut zur Wahl antreten zu können. Der 72-jährige wird zu diesem Zeitpunkt seit 35 Jahren an der Macht sein. Bereits 2005 schuf er die Voraussetzung für weitere Amtsperioden, als er die Begrenzung von Amtszeiten aus der Verfassung streichen ließ. Afrika-Pressespiegel der DAS, KW 29: Sturm der Entrüstung weiterlesen