Schlagwort-Archive: Seenotrettung

Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik

 

Mit einer gemeinsamen Erklärung wendet sich eine Reihe deutscher Seenotrettungsorganisationen während der Sondierungsgespräche an die künftige Bundesregierung. Darin fordern Jugend Rettet, Mission Lifeline, Sea Watch und SOS MEDITERRANEE ein staatlich organisiertes, ziviles Seenotrettungsprogramm auf dem Mittelmeer, das Ende der Unterstützung der libyschen Küstenwache durch die EU, sichere und reguläre Einreisewege nach Europa, sowie mehr Solidarität zwischen den EU-Mitgliedsstaaten. Gemeinsame Erklärung an die künftige Bundesregierung: Seenotrettungsorganisationen fordern Richtungswechsel in Flüchtlingspolitik weiterlesen

SOS MEDITERRANEE: acht Leichen aus Schlauchboot geborgen – 272 Menschen gerettet

Das Drama im Mittelmeer findet kein Ende. Die europäische Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE befindet sich seit Dienstagnachmittag im Dauereinsatz und hat zwischenzeitlich 272 Menschen und 8 Tote an Bord genommen. Einer der Geretteten musste mit schweren Schussverletzungen notevakuiert werden. SOS MEDITERRANEE: acht Leichen aus Schlauchboot geborgen – 272 Menschen gerettet weiterlesen

Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und SOS Méditerranée haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zu einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung im Mittelmeer aufgefordert. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat müsse für genug staatliche Rettungsschiffe sorgen, sichere und legale Fluchtwege schaffen und den zunehmenden verbalen Angriffen auf Seenotretter entgegentreten. Libyen / Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel weiterlesen

Lagezentrum für Marine in Libyen: Mörderische Zweckentfremdung von EU-Entwicklungshilfe

hunko-utehaupts„Die EU-Kommission zahlt eine Million Euro aus dem Entwicklungshilfe-Instrument an die libysche Küstenwache. Die Truppe soll Geflüchtete außerhalb der libyschen Hoheitsgewässer aufbringen und zur Umkehr zwingen. Hier zeigt sich die mörderische EU-Migrationspolitik, denn die Küstenwache ist für Folter, Misshandlungen und Schüsse auf Rettungsorganisationen bekannt“, kritisiert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion Andrej Hunko.   Lagezentrum für Marine in Libyen: Mörderische Zweckentfremdung von EU-Entwicklungshilfe weiterlesen

SOS MEDITERRANEE sechs Monate im Mittelmeer im Einsatz – über 5.600 Menschen gerettet

sos mediterranneeVor sechs Monaten hat SOS MEDITERRANEE seinen Rettungseinsatz im zentralen Mittelmeer aufgenommen. Seit dem 27. Februar 2016 hat die europäische, zivilgesellschaftliche Organisation in insgesamt 25 Einsätzen mehr als 5.600 Menschen vor dem Ertrinken gerettet und an Bord versorgt. SOS MEDITERRANEE sechs Monate im Mittelmeer im Einsatz – über 5.600 Menschen gerettet weiterlesen

Kriegsschiffe der EU vor Libyen? Lieber Seenotrettung statt Brandbeschleuniger

Migrantenboot Libyen„Das geplante Eindringen der EU-Militärmission EUNAVFOR MED auf libysche Hoheitsgewässer ist brandgefährlich. Die Kriegsschiffe in Sichtweite der Küste würden von der Bevölkerung als Provokation empfunden. Wenn sich nun wie geplant auch die NATO einmischt, werden unangenehme Erinnerungen an die Luftangriffe von 2011 wach. Erst dadurch wurde Libyen ins totale Chaos gestürzt“, erklärt der europapolitische Sprecher der Bundesfraktion DIE LINKE, Andrej Hunko.   Kriegsschiffe der EU vor Libyen? Lieber Seenotrettung statt Brandbeschleuniger weiterlesen

LINKE: Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden – Bundespolizei muss NGOs in der Ägäis unterstützen

Boote„Nichtregierungsorganisationen in Griechenland sind zunehmender Verfolgung und Kontrolle ausgesetzt. Alle auf den Inseln tätigen privaten Initiativen zur Seenotrettung werden zur Beantragung einer Genehmigung gezwungen. Hintergrund ist der zunehmende Druck der Europäischen Union und einiger Mitgliedstaaten auf die Regierung in Athen zur Ausweitung der Migrationskontrolle. Anstatt dies zu unterstützen, muss die Bundesregierung den Freiwilligen die Arbeit erleichtern. Nur ihnen ist es zu verdanken, dass nicht noch mehr Menschen auf der Flucht in die Europäische Union ertrinken“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko. LINKE: Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden – Bundespolizei muss NGOs in der Ägäis unterstützen weiterlesen