Und wieder eine Verlosung – diesmal für ein tolles Konzert in Berlin!

Orchestra Baobab im Mai auf Tour: das Orchestra Baobab atmet westafrikanische Geschichte wie kaum eine andere Band und ist gleichzeitig eine der Kultformationen, auf die sich Generationen von Fans einigen können. Denn es blickt auf eine lange Geschichte zurück: Gegründet wurde das Orchestra Baobab in den späten 60ern in Senegals Hauptstadt Dakar. Im besten Club der Stadt, eben dem Baobab, brauchte es eine Hausband für die Schönen und Reichen des jungen, aufstrebenden westafrikanischen Staats. Der Stil war vielfältig: Die Musik wurde von Charles Parker und James Brown ebenso beeinflusst wie von kubanischen Rhythmen, Rocksteady und Reggae und natürlich der Musikkultur der Heimat.

All das mixten die zahlreichen Mitglieder der Band zu einem treibenden Gebräu, zu dem nächtelang getanzt wurde. Doch irgendwann kam Mbalax auf, dieser funky neue Stil, den Youssou N’Dour auch bei uns populär gemacht hat, und lief dem Orchestra Baobab den Rang ab. Die Mitglieder spielten fortan in anderen Bands. Doch natürlich gab es ein Happy End, auch wenn es ein wenig auf sich warten ließ: Anfang der 2000er überredete Youssou N’Dour persönlich das Orchester, doch wieder zusammenzukommen und gemeinsam zu spielen. Die Veteranen – die Sänger Balla Sidibe und Rudy Gomis, die Saxofonisten Issa Cissoko und Thierno Koite und die Rhythmussektion um Balla Sidibe an den Timbales, Bassist Charlie Ndiaye und Conga-Spieler Mountaga Koite – traten mit neuen Mitstreitern auf die Bühne und begeisterten vom ersten Ton an, als wäre seit dem letzten Auftritt keine Sekunde vergangen. 2002 erschien das Comeback-Album „Specialist in All Styles“ – was für ein passender Titel! –, das unter anderem mit dem German Jazz Award ausgezeichnet wurde, und nach zehn Jahren Veröffentlichungspause erscheint im März die neue Platte mit dem Titel „Tribute To Ndiouga Dieng“.

ob-cdSie ist dem Sänger der Band gewidmet, der im vergangenen November verstorben ist, entführt einen in Dakars Belle Epoque der 70er-Jahre und beweist: Nach fast einem halben Jahrhundert ist das Orchestra Baobab immer noch ein einzigartiges Fest der Musik und Specialist in all styles. Im Mai kommt das Orchester erstmals seit vielen Jahren wieder für zwei Auftritte nach Deutschland.

Die Termine: 11.05.2017 Hamburg – Fabrik
12.05.2017 Berlin – Gretchen
Einlass jeweils um 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Tickets gibt es ab sofort für 28,00 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS– VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01806 – 853653 (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 €/Anruf), auf fkpscorpio.com und eventim.de.

Und für die AFRICA-live-Leser/innen gibt’s 1 x 2 Tickets für die Berliner Veranstaltung am 12.05.2017 zu gewinnen! Preisfrage: Wann verstarb Sänger Ndiouga Dieng?

Ran an die Tasten: pressafrica-at-africa-live.de (die Bindestriche und das at durch @ ersetzen)! Einsendeschluss ist der 15. April.