10 Gründe, warum Kenia-Touristen keine Sorge vor Ebola haben müssen

10 Gründe, warum Kenia-Touristen keine Sorge vor Ebola haben müssen

Aufgrund der Ebola-Epidemie in Teilen Westafrikas reagieren auch viele potentielle Kenia-Reisende zunehmend verunsichert – allerdings nach aktuellem Stand vollkommen unbegründet. Folgende Argumente verdeutlichen, warum man bei einer Reise nach Kenia keinem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt ist.

1.) Es gab noch NIE Ebola in Kenia
Seit der Entdeckung des Ebola-Virus in den 1970er Jahren bis heute wurde nie auch nur ein einziger Fall von Ebola in Kenia dokumentiert.

2.) Kenia liegt tausende Kilometer von den Epidemiegebieten entfernt
Der aktuelle, epidemieartige Ausbruch von Ebola konzentriert sich auf die drei Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia. Liberias Hauptstadt Monrovia zum Beispiel liegt 5.355 Kilometer Luftlinie von Nairobi oder 5.723 Kilometer von Mombasa entfernt. Die Entfernung von
Monrovia nach Madrid beträgt 3.857 Kilometer, nach Paris 4.893 Kilometer und nach Frankfurt am Main 5.199 Kilometer. Die Entfernung zwischen Monrovia und Nairobi ist in europäischen Maßstäben mehr als doppelt so weit wie die Entfernung zwischen London und Moskau. Setzt man Amerika als Maßstab, entspräche es der Entfernung zwischen Nicaragua und dem kanadischen Vancouver.

Es gab auch einige wenige Fälle von Ebola in Nigeria, welches als größte Volkswirtschaft Westafrikas enge Verbindungen zu Liberia, Sierra Leone und Guinea unterhält. Eine Ausbreitung erfolgte allerdings nicht. Das betroffene Gebiet in Nigeria ist zwar „nur“ rund 3.400 Kilometer von Kenias Hauptstadt entfernt, was allerdings immer noch der Entfernung zwischen Helsinki und Malaga bzw. zwischen Hannover und Hurghada entspricht.

3.) Es gibt keine Flüge zwischen Kenia und den Epidemiegebieten
Kenya Airways, die einzige Airline, welche die betroffenen Länder bisher von Kenia aus anflog, hat seit Mitte August 2014 sämtliche Flüge in die Region eingestellt. Übrigens verkehren immer noch regelmäßige Flüge zwischen Mitteleuropa und den betroffenen Ländern – zumal die Weltgesundheitsorganisation WHO ohnehin kein größeres Risiko der Verbreitung von Ebola durch den Luftverkehr sieht. Kenia geht trotzdem auf Nummer sicher. (travelmarketing.de, Foto: screenshot Magical-Kenya.de)