Eva Longoria spannt Bizeps gegen Armut an

Eva Longoria spannt Bizeps gegen Armut an

Wachsende Unterstützung für ONE-Kampagne zur Stärkung von Frauen und Mädchen in armen Ländern
– #Strengthie-Aktion gewinnt immer mehr prominente Unterstützer, u.a. Eva Longoria, Beyoncé, Mary J. Blige, Jan Delay, Malala Yousafzai, Gesine Schwan, Arianna Huffington, Cecilia Brækhus, u.v.m.
– Petition an Angela Merkel hat über eine Million Unterzeichner. Forderung: Mehr Einsatz für die Stärkung von Frauen und Mädchen

Berlin, 18. Juni 2015. Die #Strengthie-Fotoaktion der entwicklungspolitischen Lobby- und Kampagnenorganisation ONE ist um eine prominente Unterstützerin reicher. Eva Longoria hat es dutzenden berühmten Persönlichkeiten und tausenden ONE-Unterstützern gleichgetan und ein Foto von sich in der „We can do it“-Pose, ein sogenanntes „#Strengthie“, in den sozialen Netzwerken geteilt. Damit bekundet sie Solidarität mit Frauen weltweit und fordert mehr Einsatz im Kampf gegen extreme Armut und für die Stärkung von Frauen und Mädchen. Erst kürzlich hatte Jan Delay als prominenter deutscher Unterstützer ein #Strengthie gemacht. Mit dabei sind u.a. auch Beyoncé, Mary J. Blige, Malala Yousafzai, Arianna Huffington, Cecilia Brækhus und Gesine Schwan.

Die #Strengthie-Aktion ist ein Element der Kampagne von ONE, die sich für die Stärkung von Frauen einsetzt. Der Bericht „Armut is sexistisch, der am Weltfrauentag in Berlin mit Gesine Schwan, Maria Furtwängler und Cecilia Brækhus vorgestellt wurde, zeigt, dass Frauen und Mädchen besonders von Armut betroffen sind. Gleichzeitig können sie besonders stark zur Armutsbekämpfung beitragen, wenn sie ihr Potential entfalten können. Hätten Frauen den gleichen Zugang zu landwirtschaftlichen Produktionsmitteln wie Männer, könnten bis zu 150 Millionen Menschen aus chronischem Hunger befreit werden. Ganze Gesellschaften würden profitieren.

Große Unterstützung kommt auch vom afrikanischen Kontinent: Mitte Mai hat ONE zusammen mit neun Künstlerinnen aus sieben afrikanischen Ländern das Musikvideo „Strong Girl“ veröffentlicht. Die Frauen besingen die Stärke und das Potenzial von Mädchen und Frauen, die gefördert werden sollten, nicht eingeschränkt.

Die Bekämpfung von Armut muss mit der Stärkung von Frauen und Mädchen einhergehen. Nachdem Angela Merkel das Thema auf die G7-Agenda gesetzt hat, haben die führenden Industrienationen auf Schloss Elmau beschlossen, den Anteil der Frauen, die eine Berufsausbildung durch die G7 erhalten, um 33 Prozent zu erhöhen. Die Bundeskanzlerin selbst veranstaltet am 16. und 17. September einen Frauengipfel in Berlin und lädt Vertreterinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft auch aus Entwicklungsländern zum Dialog ein.

Tobias Kahler, Deutschlanddirektor von ONE, betont: „Wir werden den Kampf gegen Armut niemals gewinnen, wenn Frauen weiterhin benachteiligt werden. Die eine Hälfte der Weltbevölkerung darf nicht außer Acht gelassen werden. Frauen dürfen nie wieder von der Entwicklungsagenda fallen. Jetzt kommt es erst einmal darauf an, dass vor allem Frauen und Mädchen in den am wenigsten entwickelten Ländern gefördert werden. Bei der Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung im Juli in Addis Abeba sollten sich die Staaten darauf verständigen, 50 Prozent der Entwicklungshilfe in diese Länder zu investieren. Aktuell fließt weniger als ein Drittel der Mittel dorthin, obwohl dort überproportional viele extrem arme Menschen leben.“ (ONE)