Entwicklungsministerium und BMW: 750 Krankenhausbetten für südafrikanische Kliniken

Pretoria/München – Das Bundesentwicklungsministerium und BMW unterstützen die südafrikanische Regierung bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mit hunderten neuen Krankenhausbetten und mobilen Sauerstofftanks. BMW-Chef Zipse, Entwicklungsminister Müller und der südafrikanische Gesundheitsminister Zwelini Lawrence Mkhize gaben am Montag den Startschuss für das Projekt. Entwicklungsministerium und BMW: 750 Krankenhausbetten für südafrikanische Kliniken weiterlesen

TV-Tipp / Dokureihe auf arte: Die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels

1. Folge Dienstag, 7. Juli um 20:15: Die Geschichte der Sklaverei begann nicht erst auf den Baumwollfeldern. Sie reicht bis auf die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Schon im 7. Jahrhundert nach Christi Geburt wurde Afrika zum Epizentrum des Menschenhandels. Wie wurde Afrika zum Drehkreuz des Menschenhandels? TV-Tipp / Dokureihe auf arte: Die Chronik der 700-jährigen Geschichte des Sklavenhandels weiterlesen

Deutschland sagt reformorientierter Regierung im Sudan 150 Mio. Euro zu

Am heutigen Donnerstag, 25. Juni findet die Sudan-Partnerschaftskonferenz statt, um die Übergangsregierung auf ihrem Reformweg weiter zu unterstützen. Gastgeber der virtuellen Konferenz sind Deutschland, die Vereinten Nationen, die EU und der Sudan. Neben Bundesentwicklungsminister Müller, Bundesaußenminister Maas und UN-Generalsekretär Guterres wird auch die Teilnahme von Weltbank-Präsident Malpass, IWF-Chefin Georgieva sowie Äthiopiens Premier Abiy Ahmed erwartet. Deutschland sagt reformorientierter Regierung im Sudan 150 Mio. Euro zu weiterlesen

Westafrika / Guinea: FIAN: „Deutsche Bundesregierung darf sich nicht mit Kredit-Garantien an Vertreibung beteiligen“

In Guinea klagen 13 Gemeinden gegen die Zwangsumsiedlung durch einen Bergbaukonzern, der mit Unterstützung der Bundesregierung seine Bauxit-Mine vergrößert. Die Bewohner*innen der 13 Dörfer in der Region Boké haben bei der Weltbank eine Klage gegen den Bergbaukonzern Compagnie des Bauxites de Guinée (CBG) eingereicht. Hintergrund ist die Erweiterung einer Mine, die auch durch eine Kreditgarantie („Ungebundene Finanzkredit-Garantien“ (UFK-Garantien)) der Bundesregierung in Höhe von 293 Millionen US-Dollar finanziert wird. Die Betroffenen berichten von Zwangsumsiedlungen und den Verlust ihrer Lebensgrundlage. Westafrika / Guinea: FIAN: „Deutsche Bundesregierung darf sich nicht mit Kredit-Garantien an Vertreibung beteiligen“ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang?

Burundis neuer Präsident vereidigt: Nach dem plötzlichen Tod von Burundis scheidendem Präsidenten Pierre Nkurunziza vor gut einer Woche wurde am Donnerstag sein Nachfolger vereidigt. Der im Mai dieses Jahres gewählte Evariste Ndayishimiye sollte eigentlich erst ab August die Führung des Staates übernehmen. Im Falle des Todes eines Staatsoberhaupts im Laufe seiner Amtszeit sieht die burundische Verfassung vor, dass der Präsident der Nationalversammlung an dessen Stelle tritt. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 25: Neuanfang? weiterlesen

World Refugee Day: Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen steigt in Deutschland deutlich an

Drei von vier Deutschen befürworten Recht auf Asyl – Mehr Zutrauen in die Integrationsfähigkeit von Flüchtlingen – Mehrheit zweifelt an Fluchtgründen von Asylsuchenden – Weniger Deutsche fordern Grenzschließungen – Mehrheit: Corona darf keinen Einfluss auf Flüchtlingshilfe haben
Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger (76%) befürworten die Aufnahme von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen. Das ist das Ergebnis einer internationalen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos, die anlässlich des bevorstehenden Weltflüchtlingstags durchgeführt wurde. World Refugee Day: Akzeptanz gegenüber Flüchtlingen steigt in Deutschland deutlich an weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: 18.06.2020, 20h15: arte „Abenteuer Namibia“

Faszinierende Landschaften und eine atemberaubende Tierwelt: Namibia ist ein Land der Extreme. Endlose Wüste, gewaltige Gebirgszüge, die höchsten Dünen der Welt und die sagenumwobene Skelettküste am Atlantik machen den landschaftlichen Reiz des südafrikanischen Landes aus. Afrika-TV-Tipp: 18.06.2020, 20h15: arte „Abenteuer Namibia“ weiterlesen

Afrika-Reisebranche stellt Forderungen an Außenminister Maas und EU-Kommission

„VOICE4AFRICA“, die von KPRN network initiierte Taskforce, macht gemeinsam mit auf Afrika spezialisierten Reiseveranstaltern, darunter federführend Bush Legends und Chamäleon Reisen, auf die schweren Folgen des Reisestillstands für den Afrika-Tourismus und den Arten- und Naturschutz afrikanischer Länder während der Corona-Pandemie aufmerksam. Afrika-Reisebranche stellt Forderungen an Außenminister Maas und EU-Kommission weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen

Wiederaufnahme der Gespräche zum Staudamm GERD: Am vergangenen Dienstag kam es erstmals seit Februar wieder zu einem trilateralen Treffen zwischen dem Sudan, Ägypten und Äthiopien bezüglich des Grand Ethiopian Renaissance Dams (GERD). Unter Beobachtung der USA, der EU und Südafrika sind die online stattfindenden Gespräche der drei Parteien jedoch wieder ins Stocken geraten. Der Grund ist der Disput um die Fertigstellung des äthiopischen Staudamms und die weitere Planung der Benutzung. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 24: Zähe Verhandlungen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg

Afrikanischer Menschengerichtshof in der Krise: Mit Tansania, Benin und der Elfenbeinküste haben in den letzten sechs Monaten drei afrikanische Staaten ihren Bürgern und Nichtregierungsorganisationen das Recht entzogen, vor dem Afrikanischen Gerichtshof für Menschen- und Völkerrechte (AGMR) zu klagen. Der ohnehin angeschlagene Gerichtshof stürzt damit tiefer in die Krise. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Ein steiniger Weg weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Verlierer und Gewinner

Klage gegen Wahlergebnis in Burundi: Am Donnerstag hat der Oppositionsführer Agathon Rwasa vom Congrès National pour la liberté (CNL) beim burundischen Verfassungsgericht Klage gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl eingereicht. Nach dem letztwöchigen Urnengang in dem kleinen ostafrikanischen Staat hatte die Wahlkommission Évariste Ndayishimiye mit 69% zum Sieger erklärt. Ndayimishiye ist für die Regierungspartei CNDD-FDD angetreten und damit Wunschkandidat des scheidenden Präsidenten Pierre Nkurunziza, der das Land 15 Jahre autokratisch regiert hat. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 22: Verlierer und Gewinner weiterlesen

CD-Tipp: Yvonne Mwale – “Free Soul”

Aus der Eastern Province Sambias via Lusaka und Frankfurt am Main in den Hintertaunus – das sind vier Stationen im Zeitraffer von Yvonne Mwales Reise im Glück. Als Mensch und als Musikerin. Nur wie hat eine afrikanische Sängerin zu klingen, die sich fern der Heimat in Deutschland niedergelassen hat? Mwale hat das Spektrum ihrer Inspirationen auf mittlerweile vier Alben um ein Vielfaches erweitert. Weil sie die Angst verloren hat, jedwede Erwartungshaltungen erfüllen zu müssen. CD-Tipp: Yvonne Mwale – “Free Soul” weiterlesen

Afrika / Guinea: Zum Tod von Mory Kanté: „Meine Kora hat sogar im Flugzeug immer ihren eigenen Sitzplatz in der 1. Klasse“

Symbiose: Mory Kanté und seine Kora
© Ingrid Aouane

Der guineische Sänger und Musiker Mory Kanté starb am Freitag, den 22. Mai, im Alter von 70 Jahren in einem Krankenhaus in Conakry an einer langen Krankheit. Mit dem Spitznamen „elektrischer Griot“ hat er dazu beigetragen, afrikanische und guineische Musik auf der ganzen Welt bekannt zu machen, insbesondere mit seinem weltweiten Erfolg „Yéké Yéké“. Zur Erinnerung ein Interview aus 2004, das ich für AFRICA live mit ihm führte: Afrika / Guinea: Zum Tod von Mory Kanté: „Meine Kora hat sogar im Flugzeug immer ihren eigenen Sitzplatz in der 1. Klasse“ weiterlesen

Afrika / Uganda: Physiotherapie am Äquator – beeindruckender Erfahrungsbericht einer deutschen Physiotherapeutin im humanitären Hilfseinsatz

Im Oktober 2019 flog ich mit der deutschen Organisation“ Let Doctors Fly“ für acht Wochen mit einem Kollegen nach Uganda, um dort als Physiotherapeutin zu arbeiten. Geblieben bin ich am Ende für vier Monate. Let- Doctors-Fly (LDF) kümmert sich in Uganda und Ghana um Kinder mit Behinderungen und benachteiligte Kinder, ermöglicht ihnen Zugang zum Bildungs- und Gesundheitssystem, bietet ihnen Schutz, ein zu Hause und eine Zukunft. Dafür entsendet das Projekt mehrmals im Jahr Physiotherapeut*innen, Ärzt*innen und Zahnärzt*innen nach Afrika. Afrika / Uganda: Physiotherapie am Äquator – beeindruckender Erfahrungsbericht einer deutschen Physiotherapeutin im humanitären Hilfseinsatz weiterlesen

Bill & Melinda Gates Foundation: Correctiv.org entlarvt angebliche Impfschäden in Afrika und/oder Indien als falsch oder unbelegt

Im Windschatten der Debatten um das Coronavirus verbreiten sich altbekannte Vorwürfe gegen Bill Gates und seine Stiftung. Das Ziel: Angst vor Impfungen zu schüren. Die von Correctiv.org geprüften Geschichten über angebliche Impfschäden in Indien oder Afrika sind jedoch falsch oder unbelegt. Bill & Melinda Gates Foundation: Correctiv.org entlarvt angebliche Impfschäden in Afrika und/oder Indien als falsch oder unbelegt weiterlesen

LINKE: „Rückholflüge“ auch für Schutzsuchende aus dem Niger!

„Die Bundesregierung erfüllt ihr Versprechen der Umsiedlung von 300 Geflüchteten aus Libyen nicht. Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem Jahr zugesagte Umsiedlung von weiteren 300 Schutzsuchenden hat noch nicht einmal begonnen und wurde in der Corona-Krise komplett eingestellt. Es ist eine Schande, dass dies erst durch eine Kleine Anfrage an das Innenministerium herauskommt“, kritisiert der europapolitische Sprecher und Vizevorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. LINKE: „Rückholflüge“ auch für Schutzsuchende aus dem Niger! weiterlesen

Projekt zwischen Deutschland und Ruanda – Bundeswirtschaftsministerium fördert Pilotvorhaben zur Gründungsförderung

Intensive Kooperation zwischen Afrika und Deutschland: Mit dem Projekt „StArfrica – Startup Germany-Africa“ fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erstmals die Idee einer gründungsbezogenen Kontinentalbrücke zwischen Deutschland und Afrika. Ziel des vierjährigen Projektes des ZIFET der Universität Koblenz-Landau in Kooperation mit der University of Rwanda in Kigali ist der wechselseitige Ausbau der Gründungsförderung aus der Wissenschaft. Das Projekt wird mit 1,19 Millionen Euro gefördert. Projekt zwischen Deutschland und Ruanda – Bundeswirtschaftsministerium fördert Pilotvorhaben zur Gründungsförderung weiterlesen

Buch-Tipp: Bevormundung und ethnische Vorurteile – Erfahrungen einer nigerianischen Lehrerin in Deutschland – Mercy Okojies mitreißende Satiren

„Die Boa und ich“ – ein erstaunliches Buch der nigerianischen Autorin Mercy Okojie, die als Lehrerin an einem Gymnasium in Deutschland arbeitet. Auf satirische, zuweilen auch sarkastische Weise erzählt sie von ihren Erlebnissen an einer Schule, wo die Direktorin eine Willkürherrschaft etabliert hat, unter der Lehrer und Schüler gleichermaßen leiden. Buch-Tipp: Bevormundung und ethnische Vorurteile – Erfahrungen einer nigerianischen Lehrerin in Deutschland – Mercy Okojies mitreißende Satiren weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Monat Mai bringt viel Veränderung

Bundeswehreinsatz EUTM-Mali soll auf vier weitere Sahel-Staaten ausgeweitet werden: Am Mittwoch diskutierte der Bundestag den EUTM-Einsatz der Bundeswehr in Mali. Die Bundesregierung hatte zuvor einen Antrag auf Ausweitung des Einsatzgebietes und auf Aufstockung des Personals eingereicht. Seit April 2013 beteiligt sich die Bundeswehr an der Ausbildung malischer Sicherheitskräfte in der multinationalen Ausbildungsmission EUTM-Mali der Europäischen Union in Bamako. Das Mandat wurde seitdem jährlich verlängert und die Zahl der beteiligten Soldaten von 180 (2013) auf derzeit 350 Soldaten erhöht. Die Bundesregierung möchte nun bis zu 450 Soldaten entsenden dürfen. Zudem soll die EUTM-Mali-Mission auf Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad ausgeweitet werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 20: Monat Mai bringt viel Veränderung weiterlesen

Analyse: Wie wird Afrika die schweren Folgen der Pandemie-Krise überwinden können?

Die globale Welt wurde in eine tiefe gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise gerissen. Die Pandemie überrollt den Kontinent. Die erschreckenden Wirkungen der Pandemie zerschlagen jeglichen Gemeingeist der Staatenwelt, und die infizierte Welt gerät in einen Notstand mit einer Gefahrenflut, Terror und einer wachsenden Armut. Analyse: Wie wird Afrika die schweren Folgen der Pandemie-Krise überwinden können? weiterlesen

Südafrika: Deutsche Charity liefert vor Ort über 20 Tonnen Lebensmittel an Township in Kapstadt

Die Ubuntu Charity e.V. ist ein in Deutschland eingetragener gemeinnütziger Verein, gegründet von der Deutschen Silke Rylands, die in Kapstadt lebt. Ubuntu Charity unterstützt Menschen im Township Imizamo Yethu in Hout Bay, Kapstadt. Sie liefern jede Woche 150 Portionen Gemüsesuppe mit Brot an Kinder, betreiben täglich ein Nachhilfeprogramm, an dem 40 Kinder teilnehmen, geben Sachspenden aus und helfen Menschen bei der Unternehmensgründung. All diese Aktivitäten mussten aufgrund der totalen Ausgangssperre in Südafrika gestoppt werden. Rylands hat nach Wegen gesucht, um die Menschen in Not trotzdem zu unterstützen. Durch den Lockdown haben Millionen Menschen, die ohnehin von der Hand in den Mund gelebt haben, plötzlich ihre Jobs und somit ihr Einkommen verloren. Die Not im Land ist sehr groß. Viele Menschen leiden Hunger. Südafrika: Deutsche Charity liefert vor Ort über 20 Tonnen Lebensmittel an Township in Kapstadt weiterlesen

Afrika / Kongobecken: EU suspendiert Gelder für WWF-Vorzeigeprojekt nach anhaltenden Missbräuchen

EU will die Unterstützung für andere Parks im Kongobecken nach wiederholten Forderungen von Survival überprüfen: Die Europäische Union hat die Finanzierung eines umstrittenen WWF-Projekts zur Schaffung eines Schutzgebiets im Kongobecken suspendiert, nachdem mehrere Untersuchungen ein anhaltendes Muster von Misshandlungen und Rechtsverletzungen an den dort lebenden indigenen Baka bestätigt haben. Die Baka waren Schlägen, Folter, sexuellem Missbrauch, unrechtmäßigen Verhaftungen und Tötungen durch Ranger ausgesetzt, die vom WWF finanziert und unterstützt werden. Afrika / Kongobecken: EU suspendiert Gelder für WWF-Vorzeigeprojekt nach anhaltenden Missbräuchen weiterlesen

Afrika: Arzneimittelfälscher nutzen Angst vor Corona-Epidemie

5 gefälschte Chloroquin-Präparate, Fotos G. Gnegel

Gefälschte Chloroquin-Tabletten in Afrika identifiziert ‒ Universität Tübingen unterstützt lokale Pharmazeuten bei der Analyse: Arzneimittelfälscher nutzen die Corona-Pandemie offensichtlich, um in Afrika mit völlig wirkungslosen oder sogar schädlichen Tabletten Geschäfte zu machen: In Kamerun und im Kongo sind in den vergangenen Wochen fünf verschiedene Arten gefälschter Chloroquin-Tabletten aufgetaucht, die viel zu wenig Wirkstoff enthielten, oder gar völlig andere. Nachgewiesen wurden die Fälschungen von der Arbeitsgruppe von Professor Lutz Heide am Pharmazeutischen Institut der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit afrikanischen Pharmazeuten und dem Deutschen Institut für Ärztliche Mission (Difäm). Die Ergebnisse wurden im American Journal of Tropical Medicine & Hygiene veröffentlicht. Afrika: Arzneimittelfälscher nutzen Angst vor Corona-Epidemie weiterlesen

Afrika Verein der deutschen Wirtschaft: Reformkonzept „BMZ 2030“ – Im Grundsatz sinnvoll, greift aber zu kurz!

 „Das neue Reformkonzept des BMZ geht nach unserer Einschätzung in die richtige Richtung. Allerdings werden zentrale Reformthemen offenbar nicht adressiert.“ So kommentiert der Vorsitzende des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Stefan Liebing, die geplante strategische Neuausrichtung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Afrika Verein der deutschen Wirtschaft: Reformkonzept „BMZ 2030“ – Im Grundsatz sinnvoll, greift aber zu kurz! weiterlesen

Jahresgutachten 2020/Afrika: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) schlägt temporäres Arbeitsvisum gegen ‚Kaution‘ als neuen regulären Weg nach Europa vor

Der SVR nimmt in seinem Jahresgutachten 2020 erstmals Afrika in den Blick. Die „Afrika-Gipfel“ der EU, die Investorenkonferenz „Compact with Africa“ der G20 oder die „Agenda 2063“ der Afrikanischen Union zeigen, dass die weltpolitische Bedeutung dieses Kontinents zunimmt. Auch in der Migrationspolitik müssen Deutschland und Europa enger mit afrikanischen Staaten zusammenarbeiten. In seinem elften Jahresgutachten analysiert der SVR die Wanderungsbewegungen innerhalb Afrikas sowie aus Afrika nach Europa und Deutschland. Er beschreibt die Bedingungen und Folgen der Migration innerhalb und aus Afrika in andere Weltregionen sowie den Umgang der deutschen und europäischen Politik damit – und leitet daraus politische Empfehlungen ab, die über die aktuelle Corona-Krise hinaus gültig sind. Jahresgutachten 2020/Afrika: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) schlägt temporäres Arbeitsvisum gegen ‚Kaution‘ als neuen regulären Weg nach Europa vor weiterlesen

IPG-Journal Afrika: Die Brille des Nordens

In zahlreichen Ländern hat es in den letzten Jahren rechtliche Fortschritte für LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Inter-)Menschen gegeben – insbesondere in Westeuropa, den USA und Lateinamerika. Homosexualität wurde entkriminalisiert, gleichgeschlechtliche Ehen erlaubt. Auch auf globaler Ebene hat sich etwas getan: Die Weltgesundheitsorganisation, die Homosexualität noch bis in die neunziger Jahre hinein als Krankheit listete, hat anerkannt, dass ein Leben als LGBTI-Mensch zur Normalität gehört. Und eine 2016 verabschiedete Resolution des UN-Menschenrechtsrats ruft dazu auf, Gewalt und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu beenden. Trotzdem gibt es viele Länder, die LGBTI-Rechte nicht anerkennen. Insbesondere in Afrika südlich der Sahara ist der Widerstand groß. IPG-Journal Afrika: Die Brille des Nordens weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Gegenläufige Maßnahmen

UN-Sanktionen gegen Rebellenführer in der Zentralafrikanischen Republik: Am vergangenen Montag verhängte der UN-Sicherheitsrat Sanktionen gegen einen Rebellenführer der Zentralafrikanischen Republik, Abdoulaye Miskine. Der Gründer und Chef der Democratic Front of the Central African People (FDPC) hatte noch im Februar 2019 das in Khartum verhandelte Friedensabkommen zwischen dem Präsidenten der Zentralafrikanischen Republik Faustin-Archange Touadera und 14 bewaffneten Gruppen mitunterzeichnet. Im Rahmen dieses Abkommens war Miskine eine Stelle als Berater der neuen Regierung angeboten worden, die er laut Regierungsberichten nie angetreten hat. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 17: Gegenläufige Maßnahmen weiterlesen

Afrika/Covid-19: Fehlende Beatmungskapazitäten werden tödliche Folgen im globalen Süden haben

Mangelnder Zugang zu medizinischem Sauerstoff und zu Beatmungsgeräten wird die Menschen in ärmeren Ländern in den nächsten Wochen und Monaten der Covid-19-Pandemie hoffnungslos aussetzen – mit tödlichen Folgen. Hierzu Christopher Stokes, Experte für humanitäre Fragen bei Ärzte ohne Grenzen: Afrika/Covid-19: Fehlende Beatmungskapazitäten werden tödliche Folgen im globalen Süden haben weiterlesen

Warnung von Hilfsorganisationen: Durch COVID-19 sind 50 Millionen Menschen in Westafrika vom Hunger bedroht

Acht regionale und internationale Hilfsorganisationen, darunter Aktion gegen den Hunger, CARE, Oxfam und Save the Children, warnen anlässlich des beginnenden Ramadans vor den Auswirkungen des Corona-Virus in Westafrika. Die Vorräte aus der vergangenen Ernte gehen langsam zu Neige, Konflikte dauern an und die Pandemie bedeutet für die westafrikanische Bevölkerung gerade in der Zeit des Fastens und Teilens eine zusätzliche Belastung. Warnung von Hilfsorganisationen: Durch COVID-19 sind 50 Millionen Menschen in Westafrika vom Hunger bedroht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Vorgeprescht

G-20 Schuldenmoratorium für Großteil afrikanischer Länder: Die G20-Staaten sind einem Aufruf der sieben wichtigsten Industrienationen gefolgt und haben sich für eine Stundung der Schulden der 77 ärmsten Länder der Welt entschieden. Laut dem französischen Finanzminister Bruno Le Maire handle es sich dabei um Zahlungen über 20 Milliarden Euro, die zunächst von Mai bis Ende des Jahres ausgesetzt würden. Dieser Zeitraum könne bei Bedarf verlängert werden. Von der Schuldenstundung profitieren etwa 40 Länder in Subsahara-Afrika. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 16: Vorgeprescht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Historischer Einschnitt

Internationale Ratingagenturen stufen Südafrika herab: Südafrika hat im Zuge der Coronakrise die letzte Bonitätsnote im nicht spekulativen Bereich verloren. Zum ersten Mal seit der Rückkehr auf die globalen Märkte im Jahr 1994 liegt das Land damit bei den drei großen Ratingagenturen Moody‘s, Standard & Poor‘s und Fitch unterhalb des so wichtigen Bonitätsbereichs „Investment Grade“. In der Folge wird eine Verschuldung für den südafrikanischen Staat nun erheblich teurer. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Historischer Einschnitt weiterlesen

„Nicht nachvollziehbar“: Grüne kritisieren Maximalaufwand für Abschiebung einer Frau aus Togo (Westafrika) in Coronazeiten

Gülseren Demirel und Margarete Bause kritisieren Herrmann und Seehofer: „Alle kämpfen gegen Corona, die CSU-Innenminister gegen eine Geflüchtete“. „Nicht nachvollziehbar“: Grüne kritisieren Maximalaufwand für Abschiebung einer Frau aus Togo (Westafrika) in Coronazeiten weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Mit vereinten Kräften?

Äthiopien verschiebt Parlamentswahlen: Äthiopien hat die für den 29. August geplanten Parlamentswahlen aufgrund von Covid-19 verschoben. Wie die Wahlkommission mitteilte, soll ein neuer Wahltermin nach der Pandemie verkündet werden. Der aktuelle Zeitplan hatte eine Wählerregistrierung im April und den Start des Wahlkampfes ab Mai vorgesehen. Aufgrund der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus’ können diese Schritte jedoch nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Mit vereinten Kräften? weiterlesen

Buchtipp: “ Wie Menschen weltweit das Klima retten „

Spannende Fragen stellt Thomas Kruchem, Autor von Radiosendungen, Büchern und Zeitungsartikeln. Dazu reiste er in afrikanische Länder, nach Lateinamerika, nach Schottland und den Philippinen. Er spürte nach, wie Menschen in Mali, Niger, in Äthiopien, in Haiti, im schottischen Hochland und in Manila die existierenden globalen Krisen bewältigen. Im Vorwort gibt der im Klimaschutz engagierte Franz Alt die Hoffnung zum Ausdruck, dass mit den nachahmenswerten Beispielen, die es auf der Erde gibt, eine „bessere „Welt möglich ist. Buchtipp: “ Wie Menschen weltweit das Klima retten „ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: In Aufruhr

Umstrittenes Verfassungsreferendum in Guinea: Am vergangenen Sonntag wurde in Guinea über eine neue Verfassung und ein neues Parlament abgestimmt. Im Rahmen des Referendums kam es in weiten Teilen des westafrikanischen Staats zu gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen nach Angaben der Opposition mindestens 10 Menschen starben. Der Widerstand der Bevölkerung richtet sich vor allem gegen den Verfassungsentwurf. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: In Aufruhr weiterlesen

1 Picasso für 100 Euro – mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …: Auslosung verschoben

Stillleben, 1921, …l auf Leinwand, 22,9 cm x 45,7 cm | ©Succession Picasso, Quelle: „obs/Aider les Autres“

Die Auslosung der Online-Lotterie (Siehe HIER) für den guten Zweck wird verschoben und zehn Tage nach Christie‘s Wiedereröffnung in Paris stattfinden. Die Entscheidung wurde nach den jüngsten Maßnahmen der französischen Regierung für die Eindämmung der Covid-19-Pandemie und im Einverständnis mit der Pariser Präfektur getroffen. 1 Picasso für 100 Euro – mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …: Auslosung verschoben weiterlesen

Covid-19: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe weltweit aus – Details zu Aktivitäten in Afrika

Krankenhaus Abobo Nord bei d’Abidjan

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen reagiert weltweit auf die Ausbreitung des Coronavirus und baut entsprechende Hilfsprogramme auf. In Zusammenarbeit mit Gesundheitsministerien und lokalen Gesundheitseinrichtungen richtet sich ein großer Teil der Aktivitäten in Europa an besonders gefährdete Personen wie Obdachlose, Migranten und Geflüchtete, die auf der Straße oder in behelfsmäßigen Lagern leben, sowie an Menschen in Alten- und Pflegeheimen. Covid-19: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe weltweit aus – Details zu Aktivitäten in Afrika weiterlesen

IPG-Journal / Afrika: Geh‘ doch nach Timbuktu

UN Photo/Marco Dormino

Die Bilanz ist gemischt, doch im Kampf gegen die islamistische Bedrohung braucht die Sahelzone weiterhin internationale Unterstützung. Bereits seit Januar 2012 herrschen in Mali chaotische Zustände. Damals gab es von den Tuareg geführte Aufstände, um in den nordmalischen Regionen Gao, Kidal und Timbuktu einen unabhängigen Staat namens Azawad zu gründen. Aber diese sogenannte Nationalbewegung zur Befreiung von Azawad (MNLA) wurde bald von einer Koalition islamistischer Gruppen entmachtet, die vorher gemeinsam mit der MNLA gegen die malischen Verteidigungs- und Sicherheitskräfte gekämpft hatten. Und diese Gruppen zwangen der Region dann fast zehn Monate lang das islamische Scharia-Gesetz auf. IPG-Journal / Afrika: Geh‘ doch nach Timbuktu weiterlesen

Buchtipp: „Afrika begreifen – Betrachtungen zur Kunst : Geist und Geister hinter den Dingen – Eine Begegnung mit westafrikanischem Denken“

Die Faszination der Kulturen in ihren sozialen und historischen Bezügen zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Thematisiert werden von Autor Notker Gloker die Schilderungen des Gelebtem vor Ort, das gewachsene Interesse der Bedeutung der Objekte nachzuspüren, und damit der „traditionellen Denkweise der Westafrikaner“ auf die Spur zu kommen. Buchtipp: „Afrika begreifen – Betrachtungen zur Kunst : Geist und Geister hinter den Dingen – Eine Begegnung mit westafrikanischem Denken“ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Auf der Suche nach Konsens

EU stellt Konzept für neue Afrika-Strategie vor: Am Montag stellten Josep Borrell, der EU-Außenbeauftragte aus Spanien und seine finnische Kollegin Jutta Urpilainen, Kommissarin für Internationale Partnerschaften, in Brüssel die neue Afrika-Strategie der Europäischen Union (EU) vor. Diese konzentriert sich auf fünf Schwerpunkte: Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Frieden und Sicherheit, Migration und Mobilität sowie Nachhaltiges Wachstum und Jobs. Im Vorfeld war fast die gesamte EU-Kommission unter Führung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Ende Februar zu Konsultationen mit der Afrikanischen Union (AU) in die äthiopische Hauptstadt Addis Abeba gereist. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Auf der Suche nach Konsens weiterlesen

Femi Kuti live auf der Midem – Debut der Afrobeat-Legende in Cannes

Foto: Afropop Worldwide

Femi Kuti, Sohn der nigerianischen Musiker-Legende Fela Kuti, wird im Juni sein Midem-Debut in Cannes feiern. Damit ist er das erste Mitglied der Kuti-Familie, das jemals auf der Midem auftritt. Neben seinem exklusiven Live-Auftritt am Midem Beach wird Femi erneut Teil des African Forum sein, für das er bereits im letzten Jahr Botschafter war. Femi Kuti live auf der Midem – Debut der Afrobeat-Legende in Cannes weiterlesen

Afrika TV-Tipp / Phoenix-Doku: „Bitterer Kaffee“ – 19. März 2020, 21 Uhr

© Michael Enger/ Bitterer Kaffee

Es ist spektakulärer Fall von Landraub in Uganda: Im Jahr 2001 vertreibt die Armee rund 4.000 Menschen von ihrem Land, um Platz zu schaffen für eine Kaffee-Plantage der Deutschen Neumann Kaffee Group aus Hamburg. Seit dem kämpfen die Bauern mit Unterstützung durch westliche Menschenrechtsorganisationen um Wiedergutmachung. Trotz mehrerer Urteile durch das höchste Gericht in Uganda, in denen das Recht auf Entschädigung anerkannt wurde, warten die Vertriebenen noch immer auf Gerechtigkeit. Afrika TV-Tipp / Phoenix-Doku: „Bitterer Kaffee“ – 19. März 2020, 21 Uhr weiterlesen

Afrika/Libyen – Bundestagsgutachten: Aussetzen von Geretteten in Libyen auch für Handelsschiffe strafbar

„Kapitäninnen und Kapitäne von Schiffen unter deutscher Flagge machen sich strafbar, wenn sie gerettete Geflüchtete nach Libyen bringen. Nicht nur Staaten, sondern auch Private müssen sich also an das Verbot von Zurückweisungen (Refoulementverbot) halten. Der Verband Deutscher Reeder muss dies eilig unter seinen Mitgliedern bekannt machen“, erklärt der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko. Afrika/Libyen – Bundestagsgutachten: Aussetzen von Geretteten in Libyen auch für Handelsschiffe strafbar weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Ausgang offen

Ivorischer Präsident verzichtet auf erneute Kandidatur: Nach Monaten der Spekulationen verkündete der ivorische Präsident Alassane Ouattara am heutigen Freitag überraschend, sich nicht erneut für das Präsidentenamt zur Wahl zu stellen. Nach zwei Amtszeiten möchte der 78-Jährige die politische Führung des westafrikanischen Landes an eine neue Generation überreichen. Insbesondere angesichts möglicher Kandidaturen der ehemaligen Präsidenten Henri Konan Bédié und Laurent Gbagbo hatte sich Ouattara trotz verfassungsrechtlicher Bedenken die Option auf eine Kandidatur für eine dritte Amtszeit bis zuletzt offengehalten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Ausgang offen weiterlesen

Amina Hikari Fall: Berliner Studentin engagiert sich seit 5 Jahren im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten

Amina im Gespräch mit Außenminister Maas im März 2019

Amina Hikari Fall (23) feiert dieses Jahr ihr fünfjähriges Jubiläum als ONE- Jugendbotschafterin. Seit 2015 setzt sich die Berliner Studentin für Zahnmedizin gemeinsam mit anderen jungen Menschen für das Ende extremer Armut und vermeidbarer Krankheiten ein. Amina hat ihre Wurzeln sowohl in Deutschland als auch in Japan, Mauretanien und dem Senegal. Amina Hikari Fall: Berliner Studentin engagiert sich seit 5 Jahren im Kampf gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten weiterlesen

Kommentar: „Afrika nimmt schon heute eine Vorreiterrolle bei der Geschlechtervielfalt ein“

Bee Arthur, erfolgreiche Designerin aus Ghana
Foto: ia

Kommentar von Olaedo Osoka, Leiterin von Daystar Power in Accra, Ghana zum 8. Africa CEO-Forum Abidjan sowie anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März. Kommentar: „Afrika nimmt schon heute eine Vorreiterrolle bei der Geschlechtervielfalt ein“ weiterlesen

Buchtipp: „KABOOM! Von Stereotypen und Superhelden – Afrikanische Comics und Comics zu Afrika“

Comics kennt jeder, und hat im Laufe seines Leselebens so manches verschlungen. Diese überarbeitete Veröffentlichung zu Comics ist das Ergebnis eines Jahresseminars an der Universität Basel, entstanden in Zusammenarbeit mit den Basler Afrika Bibliographien. Zusammengefasst und vorgestellt werden die Resultate im Rahmen einer Ausstellung und einem Begleitkatalog. Buchtipp: „KABOOM! Von Stereotypen und Superhelden – Afrikanische Comics und Comics zu Afrika“ weiterlesen

Afrika-CD-Tipp: Ntjam Rosie „Family and Friends“ – ein musikalischer Cocktail voller Liebe und Grooves

Für Ntjam Rosie war Musik buchstäblich alles in ihrem Leben. Aber im Laufe der Jahre wurde ihr durch die Partnerschaft und der Rolle als Mutter klar, dass es mehr im Leben gibt als nur Musik. Dieses Bewusstsein führte zur Veröffentlichung des neuen Albums „Family and Friends“, Teil II einer Trilogie und dem Meilenstein, der den Beginn mehrerer rigoroser Schritte markieren sollte. Afrika-CD-Tipp: Ntjam Rosie „Family and Friends“ – ein musikalischer Cocktail voller Liebe und Grooves weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Die Kunst des Kompromisses

Übergangsregierung im Südsudan gebildet: am vergangenen Samstag haben sich Südsudans Präsident Salva Kiir und Oppositionsführer Riek Machar auf eine Koalitionsregierung geeinigt. Gemeinsam betonten sie, den Krieg und das Leid des Volkes beenden zu wollen. Die neue Übergangsregierung soll drei Jahre im Amt bleiben, bevor zum ersten Mal seit der Unabhängigkeit des ostafrikanischen Staates im Jahre 2011 freie und faire Wahlen im Land durchgeführt werden sollen. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Die Kunst des Kompromisses weiterlesen

Zusammenarbeit Europa und Afrika: Zehntes Treffen der Kommissionen von EU und AU

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist heute (Mittwoch, 26.02.2020) nach Addis Abeba, um am zehnten Treffen der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) auf Kommissionsebene teilzunehmen. Sie wird von 20 Kommissionsmitgliedern und dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik begleitet. Im Mittelpunkt der Gespräche werden Schlüsselthemen wie Wachstum, Beschäftigung, Umstellung auf eine grüne Wirtschaft, Digitalisierung, Frieden, Sicherheit, Governance, Mobilität und Migration stehen. Zusammenarbeit Europa und Afrika: Zehntes Treffen der Kommissionen von EU und AU weiterlesen

CD-Tipp: Tabansi Studio Band – Wakar Alhazai Kano / Mus’en Sofoa

Dieses furiose Doppelalbum stellt einen weiteren vorläufigen Höhepunkt in der Tabansi Gold Reihe auf BBE Music dar, in deren Rahmen rund 60 Alben aus dem Katalog des nigerianischen Kultlabels Tabansi neu gemastert, zum ersten Mal digital, sowie auf 180g Vinyl und CD gepresst, mit ausführlichen Liner Notes versehen und hochwertig verpackt wiederveröffentlicht werden. CD-Tipp: Tabansi Studio Band – Wakar Alhazai Kano / Mus’en Sofoa weiterlesen

Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs!

Wer sich für die großen Wirtschaftschancen in Afrika interessiert, für den war Dortmund am 18. Februar die erste Adresse. Beim 6. DEUTSCH-AFRIKANISCHEN WIRTSCHAFTSFORUM NRW folgten mehr als 350 Teilnehmer der Einladung von Auslandsgesellschaft.de und IHK NRW. Unter dem Motto „Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs“ tauschten sich Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland mit renommierten Experten aus und teilten exklusive Marktdaten. In der neu geschaffenen Matchmaking-Area konnten die Teilnehmer erstmals „speeddaten“. Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs! weiterlesen

Afrika-TV-Tipp: phoenix-Reportage „Nach dem Zyklon – Was wird aus Mosambik“?

phoenix sendet am 6. März 2020, 22.30 Uhr eine Reportage über die Zustände in Mosambik ein Jahr nach dem Zyklon Idai, der Mitte März 2019 mit rund 200 Stundenkilometer auf die Küstenregion traf und weite Teile der Hafenstadt Beira zerstörte sowie zahlreiche Küstenorte komplett auslöschte. Afrika-TV-Tipp: phoenix-Reportage „Nach dem Zyklon – Was wird aus Mosambik“? weiterlesen

60 Jahre nach der Entkolonialisierung: Afrika 2020 – ein zweites Afrikajahr?

Schauen wir zurück auf das Afrikajahr 1960, mit der sehr differenziert erreichten Unabhängigkeit der einzelnen Länder. Wir erkennen, dass der in der postkolonialen Periode erwartete Wandel nur sehr schwer mit vielen Hindernissen verlief. Die von revolutionären Führern gesetzten Leuchtfeuer in Richtung einer freien Enzwicklung zu einem einheitlichen progressiven Aufbruch bis hin zum Panafrikanismus, zündeten nicht. 60 Jahre nach der Entkolonialisierung: Afrika 2020 – ein zweites Afrikajahr? weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Realistischer Optimismus

Sudan im internationalen Fokus: am vergangenen Donnerstag hat der Bundestag die Wiederaufnahme der bilateralen Zusammenarbeit mit Sudan beschlossen, die seit 1989 ausgesetzt war. Damit sollen der Transitionsprozess und die zivile Übergangsregierung in dem nordostafrikanischen Land aktiv unterstützt werden. Die Zusammenarbeit solle sich insbesondere auf die Bereiche Infrastruktur, Energie und gute Regierungsführung fokussieren. Hierzu sollen zunächst 80 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Realistischer Optimismus weiterlesen

8. Afrikakonferenz der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt Mittelstand in den Fokus

Die achte Auflage der Konferenz „Universities, Entrepreneurship and Enterprise Development in Africa“ findet in der kommenden Woche am Mittwoch und Donnerstag, 19./20. Februar 2020 an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS) statt. 8. Afrikakonferenz der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg stellt Mittelstand in den Fokus weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: Satzball

Bundeskanzlerin Merkel in Südafrika: am Donnerstag, 6. Februar, hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die erste Station ihrer zweitägigen Reise nach Südafrika und Angola absolviert. Am Donnerstag traf sie sich mit dem südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa. Unterzeichnet wurden eine Initiative zur Förderung der Berufsausbildung und neue Vereinbarungen zur bereits bestehenden bilateralen Energiepartnerschaft besprochen. Mit der neuen Förderung der Berufsausbildung soll das Problem der Jugendarbeitslosigkeit angegangen werden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: Satzball weiterlesen

1 Picasso für 100 Euro: Mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen …

Stillleben, 1921, …l auf Leinwand, 22,9 cm x 45,7 cm | ©Succession Picasso, Quelle: „obs/Aider les Autres“

… und die Chance haben, dabei ein Originalgemälde im Wert von 1 Million Euro zu gewinnen. Berlin (ots) – Noch bis Ende März können Kunstbegeisterte an der zweiten Ausgabe der Online-Lotterie „1 Picasso für 100 Euro“ teilnehmen. Zu gewinnen ist Pablo Picassos Gemälde Stillleben aus dem Jahr 1921 im Wert von 1 Million Euro. Das Bild (22,9cm x 45,7cm) ist auf der Vorderseite datiert sowie signiert und kann bis zur Auslosung noch im Pariser Picasso-Museum bewundert werden. 1 Picasso für 100 Euro: Mit einem Los ein gemeinnütziges Projekt in Afrika unterstützen … weiterlesen

Filmstart am 6.2.2020 / Afrika-Kino-Tipp: Congo Murder

Frühjahr 2009: Die beiden Norweger Joshua French und Tjostolv Moland überqueren die Grenze zum Ostkongo. Nur wenige Tage später verbreitet sich die Nachricht vom Tod ihres Fahrers, und nach mehreren Nächten auf der Flucht im kongolesischen Dschungel werden die beiden Männer gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Filmstart am 6.2.2020 / Afrika-Kino-Tipp: Congo Murder weiterlesen

Coronavirus: Nach der Rückführung von 60 Afrikanern setzt Air Algérie ihre Flüge nach China auf unbestimmte Zeit aus

Auch Air Algérie stellt ihre Flüge nach China ein. Die algerische Nationalairline gab dies am Montag, den 3. Februar 2020 bekannt. Das Luftfahrtunternehmen gibt jedoch nicht an, wie lange diese Aussetzung dauern wird. Normalerweise bietet Air Algérie zwei wöchentliche Flüge (donnerstags und sonntags) zwischen Algier und Peking mit dem Airbus A330-200 / 300 an. Coronavirus: Nach der Rückführung von 60 Afrikanern setzt Air Algérie ihre Flüge nach China auf unbestimmte Zeit aus weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen

Ungewissheit über wirtschaftliche Beziehungen in Ostafrika: Am Mittwoch gab der Generalsekretär der East African Community (EAC) bekannt, der Fahrplan zur Etablierung einer einheitlichen Währung bis zum Jahre 2024 sei weiterhin im Soll. Bis Juni dieses Jahres sollen zudem der EAC Investment Helpdesk und eine Online-Verkaufsplattform eingerichtet werden, um die wirtschaftliche Integration der Region voranzubringen. Angesichts der jüngsten Uneinigkeiten zwischen den verschiedenen Mitgliedsstaaten der Gemeinschaft klingen die Pläne ambitioniert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: Angespannte Erwartungen weiterlesen

„Migrationsabwehr“ dominiert EU-Entwicklungspolitik – Oxfam-Bericht kritisiert negative Folgen für Menschenrechtsschutz und Armutsbekämpfung

Berlin, 30. Januar 2020. Gelder für europäische Entwicklungspolitik werden zunehmend dazu verwendet, Grenzen zu schließen, Migration zu erschweren und Abschiebungen nach Afrika zu erleichtern. Dies belegt ein neuer Bericht der internationalen Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam. Dieser Ansatz schadet nicht nur dem politischen Ansehen der EU, sondern führt in manchen Fällen zu einer Verschärfung von Armut und Not, statt diese zu lindern. „Migrationsabwehr“ dominiert EU-Entwicklungspolitik – Oxfam-Bericht kritisiert negative Folgen für Menschenrechtsschutz und Armutsbekämpfung weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven

UK-Africa Investment Summit: Mit dem am 31. Januar bevorstehenden Austritt aus der EU steht für die Briten auch eine Neudefinierung der Beziehungen zu Ländern des afrikanischen Kontinents an. Vor diesem Hintergrund sind am Montag 16 afrikanische Staatschefs nach London zum UK-Africa Investment Summit gereist. Im Vergleich zu ähnlichen Formaten zwischen Afrika und Japan, Russland oder China ist diese Teilnehmerzahl eher gering. Boris Johnson hat dennoch klare Worte gefunden, wie er sich zum zukünftigen Verhältnis positioniert: mit „people before passport“ plädierte er für eine Reform des Einreiserechts, welche vor allem afrikanischen Talenten die Reise ins Vereinigte Königreich erleichtern soll. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 4: Neue Offensiven weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit

Vorbereitung der Friedensgespräche zu Libyen in Berlin: am gestrigen Donnerstag reiste der deutsche Außenminister Heiko Maas nach Libyen, um im Vorfeld der für Sonntag in Berlin geplanten Libyen-Konferenz mit General Chalifa Haftar über einen möglichen Waffenstillstand zu verhandeln. Laut Maas sei der Warlord, der eine militärische Offensive gegen die von der UN unterstützten libyschen Regierung unter Premierminister Fayez al-Sarradsch führt, prinzipiell bereit, sich an eine Waffenruhe zu halten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Hoffnung und Ungewissheit weiterlesen

Jimmy Kenga / Initiative Afrika 2000: Beitrag zum Mord an Patrice LUMUMBA am 17. Januar 1961

© Pot, Harry / Anefo – Nationaal Archief, CC0

Patrice Emery Lumumba: vor 59 Jahren wurde der Visionär ermordet. Der Name LUMUMBA ist zwar vielen auch hierzulande bekannt, aber er wird leider immer noch mit falschen Klischees aus der Zeit des kalten Krieges in Verbindung gebracht. Dabei steht Lumumba für den gewaltlosen Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde – für den Kampf der Kongolesen und aller Afrikaner. Jimmy Kenga / Initiative Afrika 2000: Beitrag zum Mord an Patrice LUMUMBA am 17. Januar 1961 weiterlesen

Libyen: Ärzte ohne Grenzen fordert Stopp der illegalen Rückführungen ins Konfliktgebiet – neue Fluchtbewegung über das Mittelmeer

Berlin, 16. Januar 2020. Vor der Libyen-Konferenz in Berlin am Sonntag fordert die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen von Bundesregierung und EU, die Politik des illegalen Zurückbringens von Bootsflüchtlingen aus dem Mittelmeer in das Konfliktgebiet sofort zu beenden. Allein in den ersten beiden Wochen 2020 hat die EU-unterstützte libysche Küstenwache nach Angaben der „International Organisation for Migration“ (IOM) fast 900 Bootsflüchtlinge nach Libyen zurückgezwungen, weitere 60 wurden von einem Handelsschiff zurückgebracht. Gleichzeitig kam es in Tripolis zu Kämpfen. Ärzte ohne Grenzen leistet seit 2016 medizinische Nothilfe in Internierungslagern in Libyen. Libyen: Ärzte ohne Grenzen fordert Stopp der illegalen Rückführungen ins Konfliktgebiet – neue Fluchtbewegung über das Mittelmeer weiterlesen

6. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW / Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs!

Deutsche Unternehmen investieren immer mehr in Afrika. Doch wie erlangen die Firmen das nötige Know-how, um auf dem afrikanischen Markt Fuß zu fassen und erfolgreich zu sein? Das 6. DEUTSCH-AFRIKANISCHE WIRT-SCHAFTSFORUM NRW am 18. Februar 2020 will dabei helfen, diese Frage zu beantworten. Unter dem Motto „Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs“ stehen ausgewiesene Afrika-Experten zu Beratungsgesprä-chen bereit, es werden Expertenkontakte vermittelt und exklusive Marktdaten geteilt. In der neu geschaffenen Matchmaking-Area werden Teilnehmer bei Speed-Datings zusammengebracht. 6. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW / Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs! weiterlesen

Buch-Tipp / Ghana: „Twi -Deutsch – kleiner Sprachführer in Twi“ von Janet Osei-Bonsu

Kinder von Einwanderern – nicht nur aus Afrika – leben im Spannungsfeld zweier Kulturen: der ihrer Eltern und der deutschen. So sprechen ihre Eltern zu Hause oft ihre Muttersprache, während die Kinder in der Schule und mit Freunden Deutsch sprechen. So sinnvoll das Erlernen der deutschen Sprache ohne Zweifel ist, so problematisch ist das Vergessen der Muttersprache, weil mit ihr auch kulturelle Überlieferungen in Vergessenheit geraten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 51: Forderungen nach mehr

Wahlergebnisse in Algerien: Am gestrigen Donnerstag wurde der mit 58,15% der Stimmen direkt gewählte Abdelmajid Tebboune als neuer Präsident Algeriens vereidigt, nachdem das Amt zuvor zehn Monate unbesetzt gewesen war. Die Wahl in der vergangenen Woche war von großen Teilen der Bevölkerung boykottiert worden und wurde von massiven Protesten begleitet. Es wird nicht erwartet, dass der 74-Jährige, Mitglied der ehemaligen Regierungspartei Front de Libération Nationale (FLN), für den von den Demonstranten geforderten Politikwechsel sorgen wird.

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Unterstützung für die Seepolizei: EU heizt Bürgerkrieg in Libyen an

„Die Seepolizei in Libyen wird auch weiterhin von der Europäischen Union unterstützt. Das bestätigt das Bundesinnenministerium in der Antwort auf meine parlamentarische Anfrage. Gemeint ist jene Organisation, deren Zuwara-Miliz für die Schüsse auf das deutsche Rettungsschiff ,Alan Kurdi‘ verantwortlich sein soll. Mit einer solch brutalen Truppe darf es keine Zusammenarbeit geben“, fordert der europapolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Andrej Hunko.

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Faire Mode-Safari durch Kenia: Interview mit bekannten Influencerinnen

Vom 17. bis 24. November begaben sich die YouTuberinnen und Instagrammer Anna Maria Damm, Katharina Damm, Jannik Stutzenberger, Abigail Odoom und Hatice Schmidt mit GEMEINSAM FÜR AFRIKA in Kenia auf Spurensuche nach fairer und nachhaltig hergestellter Mode und Kleidung. Katharina Damm, Abigail Odoom und Hatice Schmidt berichten von ihren Erfahrungen.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 49: Neuauflage

USA nehmen diplomatische Beziehungen mit Sudan wieder auf: Der amtierende Premierminister der Übergangsregierung des Sudans Abdalla Hamdok und der amerikanische Außenminister Mike Pompeo haben am Mittwoch die Wiederaufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen angekündigt. Die Bekanntmachung folgte auf den Staatsbesuch Abdalla Hamdoks in Washington zu Beginn der Woche. Außenminister Pompeo kündigte an, dass die USA nach der benötigten Zustimmung des Senats erstmals seit 23 Jahren wieder einen Botschafter nach Khartum entsenden werde. Ebenso solle der Sudan in den USA durch einen Botschafter repräsentiert werden.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 48: Wahlmarathon

Präsidentschaftswahl in Guinea-Bissau: In Guinea-Bissau öffneten am vergangenen Sonntag die Wahllokale für die Wahl eines neuen Präsidenten. Neben dem amtierenden Präsidenten Jose Mario Vaz traten elf weitere Kandidaten an, darunter auch Domingos Simoes Pereira und Umaro Cissoko Embalo, die beide unter Vaz als Premierminister dienten und als Sieger aus der Wahl am Sonntag hervorgingen. Offiziellen Ergebnissen zufolge erreichte Pereira von der African Party for Independence of Guinea and Cape Verde (PAIGC) 40% der Stimmen, gefolgt von Embalo vom Movement for a Democratic Alliance (MADEM) mit 28%. Vaz, der 2014 noch für die PAIGC angetreten war und nun als unabhängiger Kandidat sein Amt verteidigen wollte, konnte hingegen gerade einmal 12% der Stimmen für sich gewinnen.

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Gesucht: 50 Aktivist*innen im Kampf gegen extreme Armut – Machen Sie mit!


ONE-Jugendbotschafter*innen fordern von Außenminister Heiko Maas mehr Engagement im Kampf gegen Armut.

ONE startet Bewerbungsphase für Jugendbotschafter*innen-Programm 2020

Berlin, 27. November 2019. Für ihr Jugendbotschafter*innen-Programm 2020 sucht die Entwicklungsorganisation ONE 50 motivierte junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren aus ganz Deutschland. Um die Politik dafür zu gewinnen, sich gegen extreme Armut und vermeidbare Krankheiten stark zu machen, werden sich die Aktivist*innen ein Jahr lang mit Politiker*innen treffen, mit Medien sprechen und Kampagnen durchführen. Bewerbungsschluss ist der 16. Dezember.

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Ägypten / Kai Gehring (Grüne): Bundesregierung muss gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft stärkeren Druck auf das ägyptische Regime ausüben

Zum Amnesty-Bericht „Permanent State of Exception“ erklärt Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: In Ägypten werden unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung tausende friedliche Regierungskritiker systematisch verfolgt. Der Amnesty-Bericht weist dabei die Beteiligung oberster staatlicher Stellen an Verschwindenlassen, willkürlichem Freiheitsentzug, Folter und Misshandlung nach.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 47: Ein neuer Weg in die Zukunft?

Hochrangige Compact with Africa-Konferenz in Berlin: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel empfing am Dienstag die Staats- und Regierungschefs der am Compact with Africa (CwA) beteiligten afrikanischen Staaten zur Compact with Africa High-Level Conference in Berlin. Es war die bereits zweite Konferenz, die im Rahmen der unter der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 ins Leben gerufenen Initiative in der Hauptstadt stattfindet. Insgesamt nehmen zwölf afrikanische Länder an der Initiative teil. Ihr Ziel: Bedingungen für lokale und internationale Unternehmen zu verbessern, um Investitionen der Privatwirtschaft zu befördern.

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Afrikanische Länder dabei: Jetzt beim ASA-Programm bewerben!

Das ASA-Programm ermöglicht Lern- und Engagement-Räume für junge Menschen, die globale Zusammenhänge verstehen wollen und sich für eine gerechtere Welt stark machen. Bis Freitag, 10. Januar 2020, sind Interessierte eingeladen, sich online zu bewerben. 280 Stipendien vergibt das ASA-Programm für das kommende Jahr. Seit fast 60 Jahren bietet das entwicklungspolitische Lern- und Qualifizierungsprogramm jungen Menschen verschiedener Berufs- und Studienfelder einen Ort für gemeinsames Lernen im internationalen Kontext, Perspektivwechsel und Engagement. Bewerben kann sich, wer zwischen 21 und 30 Jahre alt ist und in Deutschland studiert, eine Berufsausbildung oder vor kurzem den Bachelor abgeschlossen hat.

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Minister Müller zum G20-Afrikagipfel: Unser Angebot für die Wirtschaft steht

Berlin – Zum heutigen Afrikagipfel mit hochrangigen Vertretern von zwölf afrikanischen Ländern erklärte Entwicklungsminister Gerd Müller: „Wir haben beim letzten Afrikagipfel vor einem Jahr eine stärkere Unterstützung der deutschen und der afrikanischen Wirtschaft angekündigt, und unser Angebot steht: Bessere Investitions-Rahmenbedingungen in unseren Reformpartnerländern. Unser Entwicklungsinvestitionsfonds wird umgesetzt. Für den deutschen Mittelstand wurde ein Investitionsförderprogramm gestartet – über 220 Anträge gingen in nur wenigen Wochen ein.

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Bundesregierung finanziert Biometrie-Datenbank für libysche Küstenwache

„Das vom Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen geführte Sammel- und Transitzentrum in Tripolis ist weiterhin überbelegt. Es handelt sich dabei um den einzig halbwegs sicheren Ort für Schutzsuchende in Libyen. Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, die Kapazitäten der Einrichtung zu erhöhen und die von Milizen geführten Lager zu schließen“, erklärt der Bundestagsabgeordnete und europapolitische Sprecher der Linksfraktion, Andrej Hunko.

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Sieben digitale Leuchtturm-Vorhaben in Afrika: Start von Africa Cloud angekündigt

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) stellt am Rande der Kabinettsklausur in Meseberg sieben digitale Leuchtturm-Vorhaben in Afrika vor. Insgesamt investiert das Entwicklungsministerium fast 270 Millionen Euro in mehr als 200 Digitalprojekte in Afrika.

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Open Society unterstützt die Rückgabe von afrikanischem Kulturerbe mit 15 Mio. Dollar

NEW YORK – Die Open Society Foundations kündigt heute eine Initiative in Höhe von 15 Mio. US-Dollar an, um die Bemühungen zur Rückgabe von Kulturgütern, die vom afrikanischen Kontinent geplündert wurden, zu verstärken. Diese vierjährige Initiative wird Netzwerke und Unternehmen unterstützen, die sich dafür einsetzen, Afrikas Erbe den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 45: Grenzüberschreitung?

Ruandas Kagame beruft neues Kabinett ein: Am Montagabend hat Ruandas Präsident Paul Kagame eine Umstrukturierung seines Kabinetts angekündigt. Der bisherige Außenminister Dr. Richard Sezibar, der sich Mitte des Jahres aufgrund seines Gesundheitszustandes aus der Politik zurückgezogen hatte, wird von Dr. Vincent Biruta abgelöst. Biruta, der zuvor das Amt des Umweltministers innehatte, ist zugleich auch Präsident der Social Democratic Party, eine der kleineren Parteien innerhalb der Regierungskoalition mit Kagames Rwanda Patriotic Front (RPF). Des Weiteren rief Kagame das Ministerium für Interne Sicherheit, das er 2016 noch aufgelöst und in das Justizministerium integriert hatte, zurück ins Leben.

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Afrika/Dipl.oec Gerd Eckert: Für neue Initiativen im Programm von “Compact with Africa”

Zu der im Ergebnis des G20 Investment Gipfels gebildeten Initiative „Compact with Africa“ findet unter Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel am l9.November 2019 in Berlin das 2. Forum mit den 12 afrikanischen Staaten und internationalen Organisationen statt. Ich sehe darin das Ziel, den beiderseitigen Verpflichtungen entsprechend, die Transaktionen in den Entwicklungsprozessen der afrikanischen Länder mit neuen konkreten Projektkonzepten zu untersetzen.

Afrika/Dipl.oec Gerd Eckert: Für neue Initiativen im Programm von “Compact with Africa” weiterlesen

Buchtipp „Deutschland und Afrika – Anatomie eines komplexen Verhältnisses“

Das Interesse am Kontinent Afrika scheint groß zu sein. Diese bemerkenswerte Neuerscheinung knüpft daran an. In dem vorliegenden Sammelband mit 15 Autor*innen werden in anschaulicher Weise wichtige Aspekte dieses Verhältnisses erarbeitet und zur Diskussion gestellt.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 44: Opposition am Zug?

Politische Unruhen in Äthiopien: Gerüchte über einen mutmaßlich geplanten Anschlag auf den äthiopischen Internetaktivisten und Medienmogul Jawar Mohammed durch nationale Sicherheitskräfte haben letzte Woche zu gewaltsamen Protesten in Äthiopien geführt. Betroffen von den Protesten sind die Oromia Region und Teile der Hauptstadt Addis Abeba. Insgesamt gab es mehr als 200 Verletzte und mindestens 78 Tote.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 42: Vom Ringen um Demokratie

Erste Wahlen in Mosambik nach Friedensabkommen: In Mosambik fanden am Dienstag dieser Woche die ersten Wahlen seit dem Friedensabkommen zwischen der Regierungspartei Frelimo und der Opposition Renamo statt. Gewählt wurden nicht nur ein neuer Präsident und ein neues Parlament, sondern auch neue Provinzparlamente, wobei zum ersten Mal die stärkste Partei – und nicht wie zuvor die Regierung in Maputo – die Provinz-Gouverneure ernennen soll. Diese Neuerung ist ein entscheidender Teil des vor zwei Monaten ausgehandelten Friedensabkommens.

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Niger: Interview zu gefährlichen Fluchtrouten/Lage in Agadez

 „Stell dir vor, du wirst in der Wüste abgeladen, irgendwo im Nirgendwo, ohne Wasser, ohne Essen“ … Der Niger liegt bereits seit Jahrhunderten auf einer der wichtigsten afrikanischen Migrationsrouten, insbesondere die Region Agadez im Norden des Landes. In den vergangenen Jahren kamen zu den Menschen, die Richtung Norden unterwegs sind, Tausende, die sich in die umgekehrte Richtung bewegen – entweder, weil sie aus Algerien ausgewiesen wurden oder aus Libyen zurückgekehrt sind. Die zunehmende Kriminalisierung von Menschen auf der Flucht durch europäische und außereuropäische Regierungen hat die Migration – egal, ob es Geflüchtete, Migranten, Asylsuchende, Händler oder Saisonarbeitende sind – bei weitem nicht gestoppt. Vielmehr hat sie die Gefahren, die mit einer Flucht verbunden sind, erhöht. Menschen, die gezwungen sind, die üblichen Routen zu meiden, nehmen gefährlichere Wege durch die Ténéré-Wüste und das Aïr-Gebirge – und riskieren damit Ausbeutung und Gewalt.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 41

Schwierige Regierungsbildung nach Wahlen in Tunesien erwartet: Am vergangenen Sonntag wurde in Tunesien zum dritten Mal seit der Revolution im Jahr 2011 gewählt. Die   Ennahdah Partei von Rached Ghannouchi ist mit 17,5% der Stimmen zwar als stärkste Kraft aus der Wahl hervorgegangen, bleibt jedoch weit von einer regierungsfähigen Mehrheit entfernt. Zweitstärkste Kraft wurde die neu gegründete Partei Qalb Tounes von Präsidentschaftskandidat Nabil Karoui mit 15,6%. Der Medienunternehmer tritt am kommenden Sonntag in einer Stichwahl um das Amt des Präsidenten gegen den konservativen Jura-Professor Kais Saied an, der als politischer Newcomer gilt. Die Präsidentschaftswahl ist indes überschattet von Geldwäsche-Vorwürfen gegen Nabil Karoui.

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CD-Tipp: Souad Massi „Oumniya“

Die wunderbare Souad Massi meldet sich zurück mit einem Album das sich sehen bzw. hören lassen kann: Oumniya (Mein Wunsch) ist das sechste Album der algerischen Chaabi-Folk-Ikone. Inhaltlich beschäftigt Souad sich mit der aktuellen Lage in ihrer Heimat Algerien; es geht um Politik, um Freiheit und Emanzipation, aber auch um Liebe und Poesie und um Folk-Music – Musik aus dem Volk.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 39: Good Vibes Only?!

Kenia und Somalia möchten Beziehungen normalisieren: Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta und sein somalischer Amtskollege Mohammed Faarmajo haben sich am Rande der in New York stattfindenden UN-Generalversammlung geeinigt, die Spannungen zwischen beiden Ländern niederzulegen und wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen. Die beiden Nachbarstaaten tragen bereits seit fünf Jahren einen Rechtsstreit vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag über die Zugehörigkeit und Hoheitsbefugnis von küstennahen Meeresgebieten aus.

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Deutschland braucht eine neue Ägypten-Politik

Zu den Massenverhaftungen in Ägypten erklären Omid Nouripour, Sprecher für Außenpolitik, und Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe:Seit Beginn der jüngsten Anti-Regime-Proteste haben ägyptische Sicherheitsdienste über 2000 Menschen verhaftet. Unter ihnen ein hochrangiger Oppositionsführer, eine bekannte Menschenrechtsanwältin und der Sprecher eines schon 2018 verhafteten ehemaligen Präsidentschaftskandidaten, der gegen Präsident al-Sisi antreten wollte.

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Deutsche Firmen und ihr Glück in Afrika: Zum BMWI „Wirtschaftsnetzwerk Afrika“ mit der Glücksvision für deutsche Unternehmer

1. Zu diesem Slogan einige Bemerkungen: vor uns liegt unser Nachbarkontinent, geopolitisch strukturiert in 54 Staaten und mit 1,3 Mrd. Bevölkerung. Er bietet großen Reichtum und Armut zugleich. Schon einige Jahre sprechen wir vom Aufbruch der so vielfältig geprägten Gesellschaft des Kontinents – ohne dabei die Verhältnisse und Prozesse mit Glück zu verbinden. Wo finden wir Glück in Afrika?

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 37: Aufbruchstimmung

Nationaler Dialog zur anglophonen Krise in Kamerun angekündigt: Kameruns Präsident Paul Biya hat einen nationalen Dialog angekündigt, der die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Zentralregierung und anglophonen Separatisten beilegen soll. Entsprechendes gab er am Dienstag in einer Fernsehansprache bekannt. Biya rief die Kämpfer der Separatisten dazu auf, ihre Waffen niederzulegen, in einen Dialog zu treten und bot ihnen darüber hinaus Amnestie an. Zudem versprach er zahlreiche Reformen, insbesondere im Bildungssektor, und größere politische sowie wirtschaftliche Partizipations-möglichkeiten für den englischsprachigen Teil des Landes.

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Fremdenfeindliche Ausschreitungen in Südafrika: nigerianische Fluggesellschaft Air Peace evakuiert kostenlos nigerianische freiwillige Rückkehrer

„Das Außenministerium möchte die breite Öffentlichkeit darüber informieren, dass nach den jüngsten fremdenfeindlichen Angriffen gegen Ausländer in Südafrika, darunter Nigerianer, der Eigentümer von Air Peace Airlines, Chief Allen Onyema, bereit ist, ab Freitag, den 6. September 2019, Flugzeuge zu schicken, um Nigerianer, die kostenlos nach Nigeria zurückkehren möchten, zu evakuieren. „

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 36: Von Besuchen und Abschieden

Außenminister Heiko Maas zu Besuch im Sudan und der DR Kongo: Am Dienstag brach Außenminister Heiko Maas zu einer viertägigen Afrika-Reise auf. Als erster Außenminister eines nicht-afrikanischen Landes seit der Absetzung von Machthaber Omar al-Baschir im April dieses Jahres reiste Heiko Maas zunächst in den Sudan. In der Hauptstadt Karthum traf der Außenminister einige Vertreter der Oppositionsbewegung, denen er seine Wertschätzung für den friedlichen Protest aussprach.

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Köln: Tolles Programm – Das größte Afrika Film Festival in Deutschland feiert die 17. Ausgabe

75 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 23 afrikanischen Ländern und der Diaspora sowie 30 internationale Gäste, das bietet das Programm der 17. Ausgabe des Afrika Film Festivals, das FilmInitiativ Köln vom 19. bis 29. September im Filmforum im Museum Ludwig und anderen Locations veranstaltet.

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Pressemeldung der FIFA: LIVE ANSCHAUEN: Afrika-Qualifikation auf FIFA.com und YouTube

Die FIFA investiert in die TV-Produktion, damit Fans weltweit die erste Qualifikationsrunde verfolgen können. Die erste Runde der CAF-Qualifikation für die WM 2022 beginnt diese Woche. Spiele starten am 4. September:
– Burundi vs. Tansania (15:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Südsudan vs. Äquatorial-Guinea (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– Äthiopien vs. Lesotho (16:00 Ortszeit/15:00 CET)
– São Tomé und Príncipe vs. Guinea-Bissau (15:30 Ortszeit/17:30 CET)

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Berlin: 4. Festival gegen Rassismus in Kreuzberg 6. und 7.9.2019

Stark durch Widerstand – We are not alone! Unter diesem Motto führt das Bündnis gegen Rassismus Berlin <http://buendnisgegenrassismus.org/> am Freitag, den 6. und Samstag, den 7. September 2019 das 4. Festival gegen Rassismus auf dem Blücherplatz in Kreuzberg durch. Auf dem Festivalprogramm stehen künstlerische und politische Bühnenauftritte, Diskussionsrunden, Workshops, Lesungen, Ausstellungen, Theater, Filmvorführungen, Aktionen ebenso wie Unterhaltung und Betreuung für Kinder.

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Ausschreibung Grenzgänger-Rechercheförderung – machen Sie mit zum Thema Afrika!

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2019 zum letzten Mal ausgeschrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass das Programm ab 2020 nicht fortgeführt wird und sich somit in diesem Herbst die letzte Gelegenheit zur Bewerbung bietet.

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DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 35: Schritte eingeleitet

Neue Regierung in der Demokratischen Republik Kongo: In der Demokratischen Republik Kongo ist acht Monate nach der Wahl die Regierungsbildung endgültig abgeschlossen. Auf einen entsprechenden Kompromiss konnten sich das Bündnis Kurs für den Wandel (CACH) von Präsident Félix Tshisekedi und die Kongolesische Einheitsfront (FCC) des ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila einigen. Von den insgesamt 66 Regierungsposten gehen 42 an Mitglieder der FCC und die übrigen 24 an CACH.

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Album-Tipp: Ebo Taylor – Palaver

Dieses Album ist eine wahre Sensation: Ebo Taylor, Gitarrist, Songwriter und Highlife Legende aus Ghana, nahm es 1980 auf Tour in Nigeria für Tabansi Records auf, doch dann gerieten die Tonbänder in jenen turbulenten Zeiten in Vergessenheit. Das Album wurde nie herausgebracht, bis BBE nun im Rahmen der Wieder- veröffentlichung des Tabansi Archivs auf diese wunderbaren Aufnahmen stieß.

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CD-Tipp: Habib Koité & Bamada (Mali) – neues Album ‚Kharifa‘

Es ist stets ein Ereignis, wenn der malische Gitarrist und Sänger Habib Koité, einer der bekanntesten Musiker Afrikas, ein neues Album veröffentlicht, denn er lässt sich immer Zeit: sein letztes Album brachte er vor fünf Jahren heraus. Die neue CD heißt „Kharifa“, was frei übersetzt bedeutet „was sie mir gegeben haben“.

CD-Tipp: Habib Koité & Bamada (Mali) – neues Album ‚Kharifa‘ weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

Ruanda und Uganda unterzeichnen Erklärung zur Konfliktbeilegung: Der ruandische Präsident Paul Kagame und sein ugandischer Amtskollege Yoweri Museveni haben am Mittwoch in der angolanischen Hauptstadt Luanda einen Pakt unterzeichnet, um den schwelenden Konflikt zwischen ihren Ländern beizulegen. Die Beziehungen zwischen den beiden ostafrikanischen Staaten sind seit Monaten stark angespannt, sie werfen sich gegenseitige Spionage und politisch motivierte Morde vor. Insbesondere bezichtigt Ruanda seinen Nachbarn der Unterstützung regierungsfeindlicher Rebellengruppen.

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Berlin / Tischtennis für den Frieden: Maledivische Botschaft veranstaltet Diplomatenturnier mit Stargast Timo Boll und Teams aus 25 Ländern – 2 afrikanische Länder dabei

Völkerverständigung einmal anders: Am 31. August 2019 richtet die maledivische Botschaft in Kooperation mit dem Verein TTC Düppel für Diplomaten und deren Familien sowie Freunde ein Tischtennisturnier in Berlin aus. Ziel ist es, die freundschaftliche Zusammenarbeit der Diplomaten aus unterschiedlichsten Ländern zu fördern. Missions- und Botschaftsvertreter aus 25 Ländern werden sich an den Tischen begegnen. Mit dabei aus Afrika: Botswana und Sierra Leone. Zusätzlich stellen auch der Deutsche Bundestag und das Auswärtige Amt jeweils ein Team. Insgesamt werden 107 Spieler erwartet.

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26.000 Euro für Projekte in Ruanda, die der Versöhnung dienen

Partner einer Friedensmission zum Genozid-Gedenken ziehen Bilanz: 26.534 Euro für Versöhnungsarbeit in Ruanda sind das Ergebnis eines gemeinsamen Spendenprojekts von Brot für die Welt, der Kindernothilfe, Vereinter Evangelischer Mission (VEM) und Evangelischer Kirche im Rheinland. Zum Gedenken an den Völkermord vor 25 Jahren hatten sich die kirchlichen Partner in einem erstmals so breiten Bündnis für das ostafrikanische Land stark gemacht. Unter dem Slogan „Ruandas Zukunft braucht Versöhnung“ zeigten sie beispielhaft, wie Friedensarbeit konkret wird: story.ekir.de/ruanda

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Hospitalschiff Africa Mercy legt im Hafen von Dakar (Senegal) an

Feierliche Begrüßung des Hospitalschiffes im Hafen von Dakar © Mercy Ships / Saul Loubassa

Für 10 Monate wird die Organisation Mercy Ships kostenlose Operationen anbieten und einheimisches Fachpersonal schulen: Es ist ein spannender Morgen für die Africa Mercy, das größte private Hospitalschiff der Welt. Schlepperboote manövrieren das Schiff mit größter Vorsicht zu seinem Liegeplatz. Hier im Hafen von Dakar, der Hauptstadt des Senegals, wird die Africa Mercy bis Juni 2020 fest verankert sein und ihre Gangway für hunderte Patientinnen und Patienten öffnen.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 33: Zulassungsbeschränkung

Nigerias Präsident fordert Lebensmittelimportverbot: In Nigeria hat Präsident Muhammadu Buhari die Zentralbank aufgefordert, die Finanzierung von Lebensmittelimporten komplett einzustellen. Mit diesem Schritt sollen Produktionsanreize für lokale Bauern geschaffen, die Wirtschaft des Landes diversifiziert sowie die nationale Ernährungssicherheit sichergestellt werden. Kritiker hingegen sehen in dem Vorgehen die Unabhängigkeit der Zentralbank gefährdet. Diese unterliegt laut Gesetz keiner Weisungsgebundenheit von Seiten der Politik.

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Bundesentwicklungsminister Gerd Müller vereinbart neues Ebola-Programm mit DR Kongo

Bundesentwicklungsminister Gerd Mueller, CSU, und Felix Tshisekedi, Staatspraesident der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, 15.08.2019.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat gestern Abend den Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, getroffen und mit dem Ebola-Experten Jean-Jaques Muyembe gesprochen.

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„Ruanda auf Erfolgskurs“ – Minister Müller weitet Zusammenarbeit mit Ruanda aus

Ruandas Präsident Kagame (Foto: ia)

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat heute auf seiner Reise durch drei Länder in Ost- und Zentralafrika den ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame getroffen. Nach dem Gespräch erklärte Minister Müller:

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 31: Vielversprechend

Neues Friedensabkommen in Mosambik: Am Donnerstag wurde in Mosambik nach dreijährigen Verhandlungen ein erneuter Friedensvertrag zwischen der regierenden Frente de Libertação de Moçambique (FRELIMO) und der Oppositionspartei Resistência Nacional Moçambicana (RENAMO) geschlossen. Präsident Filipe Nyusi (FRELIMO) und RENAMO-Führer Ossufo Momade unterzeichneten das entsprechende Abkommen auf dem Stützpunkt der RENAMO im abgelegenen Gorongosa-Gebirge.

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Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung für Autorin Ruth Weiss

Die   Deutsche   Afrika   Stiftung   gratulierte Ruth Weiss,  der   „Großen alten Dame“ der Afrika-Berichterstattung,  zu  ihrem  95.  Geburtstag,  den  sie  am  26.  Juli,  beging.  Die Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, Dr. Uschi Eid, freut  sich, dass  Ruth  Weiss  aus  diesem  Anlass den Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung erhält, der ihr am 11. Dezember in Berlin verliehen wird.

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DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

Kenianischer Finanzminister aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaftet: Der kenianische Finanzminister Henry Rotich wurden diese Woche aufgrund von Korruptionsvorwürfen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Rotich und 27 weitere Beamte des kenianischen Finanzministeriums in 24 Punkten, darunter Amtsmissbrauch und Betrug. Hintergrund ist die Veruntreuung von Geldern bei dem geplanten Bau von zwei Staudämmen mit der italienischen Baufirma CMC Di Ravenna. Die Beschuldigten sollen die Kosten absichtlich um 155 Millionen Dollar höher als notwendig veranschlagt haben, wovon bereits 106 Millionen Dollar ausbezahlt worden sein sollen. Laut Anklageschrift haben sich die Beschuldigten sowie die Baufirma CMC Di Ravenna das Geld untereinander aufgeteilt, was von allen Seiten dementiert wird. Beobachter bewerten die erstmalige Verhaftung eines hochrangigen Regierungsmitglieds wie Rotich als einen wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung im Land. Der regierende Präsident Uhuru Kenyatta steht in der Kritik sein Versprechen gegen die Korruption vorzugehen, bislang nicht umgesetzt zu haben. Kenia ist auf Platz 144 von 180 Ländern des Korruptionsindex von Transparency International.

Bobi Wine kündigt Präsidentschaftskandidatur in Uganda an …

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DAS Afrika-Pressespiegel KW 29: Zwiespältige Lösungen

Ankündigung von Referendum zur Teilunabhängigkeit in Äthiopien: Gestern gab die nationale Wahlbehörde in Äthiopien bekannt, dass binnen der kommenden Monate ein Referendum über eine Teilautonomie der südlichen Provinz Southern Nations, Nationalities, and Peoples‘ Region abgehalten werden soll. Vorausgegangen waren diesbezüglich Forderungen der Sidama-Ethnie zur Abspaltung der Region und die Schaffung einer eigenständigen Provinz. In Äthiopien gibt es bereits neun halb-autonome Provinzen. Die Verfassung mit dem föderalistischen System Äthiopiens erlaubt ethnischen Minderheiten Teilautonomien zu errichten.

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DAS-Afrika-Pressespiegel KW 28: Erfolgreiche Verhandlungen

Einigung für zivil-militärische Übergangsregierung im Sudan: Trotz eines fehlgeschlagenen Putsches einzelner Mitglieder des Militärs am Donnerstag, bei dem 16 Personen verhaftet wurden, sind die Verhandlungen zwischen dem militärischen Übergangsrat (TMC) und der Opposition erfolgreich verlaufen. Das Abkommen zu einer zivil-militärischen Übergangsregierung soll zeitnah unterzeichnet werden. Die Einigung konnte mit Hilfe intensiver Vermittlungsbemühungen der Afrikanischen Union und Äthiopiens erreicht werden. Sie sieht vor, dass die Übergangsregierung aus fünf Vertretern des Militärs und fünf Vertretern der Zivilgesellschaft sowie einer weiteren Zivilperson bestehen soll, die von beiden Konfliktparteien unterstützt wird.

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Vertreibung zugunsten der Kaweri Coffee Plantation der Neumann Kaffee Gruppe in Uganda: FIAN fordert Bundesregierung zu schnellem Handeln auf

Im Gerichtsverfahren zur gewaltsamen Vertreibung von rund 400 Kleinbauernfamilien im Bezirk Mubende zugunsten der Kaffeeplantage der Hamburger Neumann Kaffee Gruppe in Uganda hat das Hohe Gericht in Kampala eine Mediation bis zum 28. August angeordnet. Die Menschenrechtsorganisation FIAN fordert von der Bundesregierung, auf den Kaffeekonzern und die ugandische Regierung einzuwirken, sich in dem Verfahren kooperativ zu verhalten, damit die Rechte der Vertriebenen schnell wieder hergestellt werden können. Darüber hinaus appelliert FIAN an die Bundesregierung, den Vertriebenen humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, da sie aufgrund des ausbleibenden Regens akut hungern.

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Adenauer Stiftung: „Ebola im Kongo – eine hausgemachte Krise“

Vom Ausmaß kommt die aktuelle Krise in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nicht an die Ebola-Epidemie in Westafrika heran. Doch neun Monate nach Ausbruch ist sie die zweitschwerste in der Geschichte der Virus-Erkrankung. Obwohl es heute einen Impfstoff gibt, gelingt es nicht, die Epidemie unter Kontrolle zu bringen. Schuld daran ist die mangelhafte Sicherheitslage im Land. In nur wenigen Wochen stiegen die Todeszahlen von Ende März bis Mai 2019 von rund 600 auf über 1.000. Darauf zu vertrauen, dass der Kongo seine Probleme alleine löst, ist ein gefährliches Spiel. Für den neu gewählten Präsidenten ist die internationale Präsenz in seinem Land eine Stütze seiner eingeschränkten Macht.

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Adenauer Stiftung „Die vergessene Krise – Gesundheitspolitik in Südafrika und der Umgang mit HIV“

HIV zählt zu den verheerendsten Pandemien unserer Zeit. Südafrika – das Land, in dem ein Fünftel aller weltweiten ­HIV-Fälle zu finden ist – konnte mittlerweile Fortschritte erzielen. Doch dies könnte sich ändern, wenn nicht möglichst alle ­HIV-positiven Einwohner konsequent antiretrovirale Medikamente einnehmen, riskantes Verhalten zu- und das Problembewusstsein in der Bevölkerung abnimmt. Erste Anzeichen hierfür gibt es bereits.

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