Tschad: „Mit dem Tod von Präsident Idriss Déby verliert die UN einen Schlüsselpartner“

Déby bei einer Sitzung des G5 Sahel

Die Vereinten Nationen würdigten das Andenken des tschadischen Präsidenten Idriss Déby Itno, der am Dienstag an seinen Verletzungen starb, dem Tag, an dem seine Wiederwahl als Oberhaupt des zentralafrikanischen Landes bekannt gegeben wurde. „Der Generalsekretär ist betrübt über die Nachricht vom Tod des tschadischen Präsidenten Idriss Déby Itno heute Morgen“, sagte Guterres‘ Sprecher in einer Presseerklärung vom 20. April. Tschad: „Mit dem Tod von Präsident Idriss Déby verliert die UN einen Schlüsselpartner“ weiterlesen

Hinrichtungen in Ägypten verdreifacht! – Kampf gegen die Todesstrafe noch nicht vorbei

Zur Jahresbilanz von Amnesty International zur weltweiten Anwendung der Todesstrafe erklärt Kai Gehring, MdB B‘90/DIE GRÜNEN, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe: Die Zahl der von Amnesty International dokumentierten Hinrichtungen ist im Vergleich zum Vorjahr weiter um 26 Prozent gesunken. Besonders ermutigend ist, dass immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen. Im Kampf gegen die Todesstrafe können wir uns aber erst dann zurücklehnen, wenn auch das letzte Land niemanden mehr zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe ist immer und ausnahmslos eine drakonische Verletzung fundamentaler Menschenrechte. Hinrichtungen in Ägypten verdreifacht! – Kampf gegen die Todesstrafe noch nicht vorbei weiterlesen

Libysche Küstenwache / Abstimmung im Bundestag zur EU-Operation IRINI

Die zivile Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE Deutschland appelliert an die Abgeordneten des Bundestages, die Finanzierung und Ausbildung der libyschen Küstenwache nicht fortzusetzten, solange diese im Mittelmeer systematisch geltendes Recht bricht.  SOS MEDITERRANEE spricht von Völkerrechtsbruch. Libysche Küstenwache / Abstimmung im Bundestag zur EU-Operation IRINI weiterlesen

Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad auf

Das Auswärtige Amt hat alle deutschen Staatsbürger aufgerufen, das zentralafrikanische Land Tschad zu verlassen. Grund ist der plötzliche Tod von Präsident Idriss Déby, woraufhin mit politischer Instabilität und bewaffneten Auseinandersetzungen in dem Land zu rechnen sei. Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad auf weiterlesen

Pressefreiheit in Afrika: Namibia führt, Eritrea Schlusslicht

Die Pressefreiheit in Afrika hat im vergangenen Jahr abgenommen, so ein am Dienstag veröffentlichter Bericht von Reporter ohne Grenzen, einer Non-Profit-Organisation, die sich weltweit für eine freie Presse einsetzt. Der Bericht, der erstmals 2002 veröffentlicht wurde, bewertet 180 Länder nach Kriterien wie der Unabhängigkeit der Medien, der Qualität des rechtlichen Rahmens für die Berufsausübung und der Sicherheit von Journalisten. Pressefreiheit in Afrika: Namibia führt, Eritrea Schlusslicht weiterlesen

Neuer Zustrom zentralafrikanischer Flüchtlinge in den Tschad nach jüngsten Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik

© HCR / Aristophane Ngargoune

Die jüngsten Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Gruppen im Norden der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) haben in der vergangenen Woche mehr als 2.000 Flüchtlinge gezwungen, die Grenze zum Tschad zu überqueren. Neuer Zustrom zentralafrikanischer Flüchtlinge in den Tschad nach jüngsten Auseinandersetzungen in der Zentralafrikanischen Republik weiterlesen

Arte-TVDoku-Tipp Libyen: Die Jagd nach Gaddafis Milliarden

Der investigative Dokumentarfilm führt in die Welt der Spione, Spezialeinheiten und politischen Insider, die auf der Suche nach den Milliarden des Ex-Diktators Muammar al-Gaddafi sind. Gaddafis Vermögen wird auf 150 Milliarden Dollar geschätzt. Doch nach seinem Tod im Jahr 2011 scheint das Geld verschwunden. Tatsächlich war das meiste Geld heimlich außer Landes gebracht worden. Arte-TVDoku-Tipp Libyen: Die Jagd nach Gaddafis Milliarden weiterlesen

Buchtipp „Strong Kids“: Hannes Wabayes dritter Fall – ein deutsch-tansanischer Krimi

Dieser Kriminalroman erlaubt das Eintauchen in eine Welt, in der sich rätselhafte Geschehnisse, ungewöhnliche Ereignisse und ungelöste Rätsel in einem atemberaubenden Tempo ereignen. Die Schilderungen beginnen mit einem tödlichen Unfall. Vorausgestellt sind die Namen der handelnden Personen und der einführende Prolog. Soviel sei im Vorfeld verraten: es geht um das Überleben. Buchtipp „Strong Kids“: Hannes Wabayes dritter Fall – ein deutsch-tansanischer Krimi weiterlesen

Tschad: Putschversuch gegen Idriss Déby?

Official White House Photo by Amanda Lucidon

Nur eine Woche nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen im Tschad, deren erste vorläufige Ergebnisse weitgehend zugunsten des scheidenden Präsidenten Idriss Déby Itno ausfallen, versuchen die Rebellen der Front für Wandel und Eintracht im Tschad (FACT) Berichten zufolge, die Macht zu übernehmen. Ihr Ziel wäre es, Marschall Idriss Déby zu entmachten. Tschad: Putschversuch gegen Idriss Déby? weiterlesen

DKMS sucht (ggf. afrikanische/n) Stammzellspender/in für jungen Mann aus Guinea – bitte helfen Sie!

Die DKMS erreichte der Hilferuf eines jungen Mannes, der vor einigen Jahren aus Guinea nach Deutschland geflüchtet ist. Alseny ist an Blutkrebs erkrankt. Eine konventionelle Chemotherapie allein wird die Leukämie nicht besiegen. Zum Überleben braucht er eine Stammzellspende. DKMS sucht (ggf. afrikanische/n) Stammzellspender/in für jungen Mann aus Guinea – bitte helfen Sie! weiterlesen

Marokko: ambitionierte Entwicklungspolitik für das Schienennetz – Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik

Es ist 8 Uhr morgens. Die Sonne geht auf über der pulsierenden Metropole Casablanca, die vom Atlantischen Ozean begrenzt wird. Mohamed Al Mamoune geht zügig durch die überfüllten Straßen. Er ist auf dem Weg zum Bahnhof in Richtung Rabat, der Hauptstadt des Königreichs, wo ein Kunde auf ihn wartet. Der dreißigjährige Mohamed ist Senegale und Unternehmer im Digitalgeschäft. Er unterstützt Unternehmen im ganzen Königreich bei ihren Kommunikationsstrategien und hilft ihnen, ihre visuelle Identität zu entwickeln. Ein Job, der ihn dazu bringt, regelmäßig durch das Land zu reisen, um neue Kunden anzusprechen. Dabei setzt er auf ein Verkehrsmittel, das von den Marokkanern zunehmend genutzt wird: den Zug. Marokko: ambitionierte Entwicklungspolitik für das Schienennetz – Infrastruktur auf dem neuesten Stand der Technik weiterlesen

Kommando zurück: Pauschalurlauber dürfen in Tunesien ohne Quarantäne einreisen

Nachdem zuvor beschlossen worden war, ab 9. bis 30. April die für Reisende bei der Einreise nach Tunesien vorgeschriebene Quarantäne von 48 Stunden auf 5 Tage zu verlängern, rudert man nun zurück. Urlauber, die eine Pauschalreise gebucht haben, müssen sich ab 19. April nicht an die fünftägige Quarantänepflicht halten, wenn sie einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test mitbringen. Kommando zurück: Pauschalurlauber dürfen in Tunesien ohne Quarantäne einreisen weiterlesen

Post-Cotonou-Abkommen führt die Vergangenheit weiter, anstatt Neues zu wagen

„Der heute von der Europäischen Union (EU) verkündete Abschluss der Verhandlungen über das sogenannte „Post-Cotonou-Abkommen“ mit den 79 Ländern ist im Ergebnis eine verpasste Chance. Das Abkommen wird zwar zu einer Fortführung der Beziehungen mit den Ländern in den drei Regionen Subsahara-Afrika, der Karibik und des Pazifik führen, und es ist zu begrüßen, dass mit dem jetzt noch zu ratifizierenden Abkommen die Zusammenarbeit modernisiert und auf andere Bereiche – wie zum Beispiel Klimawandel und nachhaltige Entwicklung – ausgeweitet wird, aber das Abkommen stellt nur die Fortführung eines bereits seit vierzig Jahren dauernden Prozesses dar, der sich mittlerweile überholt hat,“ so Christoph Kannengießer, Hauptgeschäftsführer des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. Post-Cotonou-Abkommen führt die Vergangenheit weiter, anstatt Neues zu wagen weiterlesen

Die Top 10 der reichsten Länder Afrikas im Jahr 2021

Bei anhaltendem Wachstum und Verbesserungen wird geschätzt, dass die afrikanische Wirtschaft bis 2050 ein BIP von 29 Billionen US-Dollar erreichen und damit eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft spielen wird. Die Weltbank geht davon aus, dass die meisten Länder des Kontinents in den nächsten zehn Jahren den Status eines „mittleren Einkommens“ mit einem Pro-Kopf-BIP von mindestens 1.000 Dollar erreichen werden. Die Top 10 der reichsten Länder Afrikas im Jahr 2021 weiterlesen

rbb24 Recherche exklusiv: Über 18.000 verschwundene unbegleitete Kinder und Jugendliche in Europa zwischen 2018 und 2020

Foto: ia

18.292 unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche sind zwischen 2018 und 2020 in Europa als verschwunden gemeldet worden, nachdem sie in staatlicher Obhut waren. Das zeigt eine exklusive Datenanalyse des Rechercheverbunds „Lost in Europe“. Die meisten der verschwundenen Minderjährigen stammen aus Marokko, Algerien und Eritrea. rbb24 Recherche exklusiv: Über 18.000 verschwundene unbegleitete Kinder und Jugendliche in Europa zwischen 2018 und 2020 weiterlesen

Gewaltsame Angriffe im Nordosten Nigerias stoppen Hilfslieferungen

Eine Serie von Angriffen bewaffneter Gruppen auf die Stadt Damasak im Nordosten Nigerias, darunter auch auf mehrere humanitäre Einrichtungen, hat große Teile der Bevölkerung gezwungen, aus der Stadt zu fliehen. Betroffen sind auch humanitäre Organisationen, die ihre Arbeit einstellen müssen. Gewaltsame Angriffe im Nordosten Nigerias stoppen Hilfslieferungen weiterlesen

Studie des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg erwartet mehr Industrie und boomende Energiewirtschaft

Dass der afrikanische Kontinent bislang besser durch die Corona-Krise kam als erwartet, hat auch Fachleute überrascht. Die Ansteckungszahlen blieben deutlich unter den Prognosen. Und auch der wirtschaftliche Einbruch bislang hielt sich in Grenzen. Etwas mehr als zwei Prozent betrug der Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im vergangenen Jahr. Der Rückgang des BIP in Europa lag dagegen bei sieben Prozent. Eine Untersuchung des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg hat sich jetzt mit den Zukunftsaussichten unseres Nachbarkontinents befasst. Die Autoren kommen zu überraschenden Ergebnissen. Studie des Afrika-Zentrums der Hochschule Flensburg erwartet mehr Industrie und boomende Energiewirtschaft weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Wiederwahl und Neuaufstellung

Benins Präsident für eine zweite Amtszeit wiedergewählt: Bei den Präsidentschaftswahlen in Benin am vergangenen Sonntag wurde Amtsinhaber Patrice Talon wenig überraschend für eine zweite Amtszeit wiedergewählt. Am Dienstagabend verkündete die Wahlkommission seinen Sieg mit 86% der Stimmen; die Wahlbeteiligung lag bei 50,17%. Seine Herausforderer Alassane Soumanou und Corentin Kohoue kamen auf 11,29% bzw. 2,25% der Stimmen. Die Ergebnisse der von Betrugsvorwürfen überschatteten Wahl wurden am Donnerstag von Benins Verfassungsgericht bestätigt. Die Abstimmung wurde vom Boykott der größten Oppositionen geprägt. Zahlreiche Oppositionelle waren ins Exil geflohen, andere auf Grund eines von Talon neu eingeführten Wahlgesetzes von der Wahl ausgeschlossen worden. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 15: Wiederwahl und Neuaufstellung weiterlesen

Zentralafrika: Das subregionale Büro der FAO will den Hunger bis 2023 beenden

© FAO-Zentralafrika

Am Ende des 13. Treffens des Multidisziplinären Teams des Subregionalbüros für Zentralafrika der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) formulierten die Teilnehmer zwei Hauptprioritäten und 16 Querschnittsprioritäten für das Biennium 2022-2023, die den Hunger in dieser Region mit rund 135 Millionen Einwohnern, in der immer noch mehr als 51,9 Millionen Menschen an Hunger leiden, deutlich reduzieren sollen. Zentralafrika: Das subregionale Büro der FAO will den Hunger bis 2023 beenden weiterlesen

Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt wird sich in den kommenden fünf Jahren weiter vergrößern

Mit einem prognostizierten Wachstum von 3,4 Prozent im Jahr 2021 wird Subsahara-Afrika die am langsamsten wachsende Region der Welt sein, so der aktuelle Regional Economic Outlook des IWF. Das langsame Tempo bei der Einführung von Impfstoffen und der begrenzte fiskalische Spielraum wiegen hier schwer. Infolgedessen wird erwartet, dass sich die Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt in den nächsten fünf Jahren weiter vergrößern wird. Nach aktuellen Prognosen wird das Pro-Kopf-BIP in vielen Ländern erst Ende 2025 das Vorkrisenniveau erreichen. Es wird erwartet, dass die Pandemie mehr als 32 Millionen Menschen in extreme Armut stürzen wird. Kluft zwischen dem Wachstum in Subsahara-Afrika und dem Rest der Welt wird sich in den kommenden fünf Jahren weiter vergrößern weiterlesen

US-Startup will 500.000 IT-Fachleute in Afrika ausbilden

Bereits in drei afrikanischen Ländern etabliert, beginnt das amerikanische Start-up Holberton seine Expansion auf dem Kontinent. Durch Fundraising und innovative Trainingslösungen will man eine halbe Million Menschen über Universitäten und Unternehmen erreichen. US-Startup will 500.000 IT-Fachleute in Afrika ausbilden weiterlesen

Kenia: „Eine übereilte Schließung der Flüchtlingslager wird verheerende Folgen haben“

Am 23. März forderte der kenianische Innenminister, Fred Matiang’i, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) auf, innerhalb von 14 Tagen einen Plan zur Schließung der Flüchtlingslager Dadaab und Kakuma vorzulegen. In den beiden Lagern leben insgesamt fast eine halbe Million Menschen. Den vom UNHCR daraufhin vorgelegten Plan zur Schließung der Lager bis Dezember 2022 wies die kenianische Regierung zurück. Der Oberste Gerichtshof Kenias hat den Prozess zur Schließung der Camps derzeit gestoppt, bis eine Petition geprüft ist, nach der die erzwungene Schließung nicht verfassungsgemäß sei. Kenia: „Eine übereilte Schließung der Flüchtlingslager wird verheerende Folgen haben“ weiterlesen

Sambia: Deutsche Akteure schüren Landknappheit

Mais wird in riesigen Monokulturen angebaut. ©Glavo/Pixabay

Anlässlich des morgigen Tags der Landlosen macht die Menschenrechtsorganisation FIAN auf die problematische Rolle deutscher Investoren beim Kauf riesiger Landflächen in Sambia aufmerksam. FIAN hat in der vergangenen Woche ein Treffen betroffener Gemeinden mit Investoren organisiert. Sambia: Deutsche Akteure schüren Landknappheit weiterlesen

Afrika: „Die Unzufriedenheit der Jugend ist eine Zeitbombe“

„Die Unzufriedenheit der Jugend ist eine Zeitbombe für den Kontinent“, sagte Tony Elumelu, Vorsitzender der United Bank for Africa (UBA) sowie der Tony Elumelu Foundation (TEF). Er plädierte für die Förderung des Potenzials der Jugend in Afrika, um die sozioökonomische Entwicklung zu katalysieren. Der afrikanische Kontinent ist mit Extremismus, organisierter Kriminalität, Raubüberfällen, sinnlosen Morden, Entführungen und politischer Gewalt konfrontiert. Es ist der jüngste Kontinent der Welt, mit 60 % der Bevölkerung unter 25 Jahren, erklärte er auf der internationalen Jugendkonferenz Joshua Generation an der University of Nigeria Nsukka. Afrika: „Die Unzufriedenheit der Jugend ist eine Zeitbombe“ weiterlesen

Per-Anger-Preis 2021 an Menschenrechtsaktivisten für Südafrikas Hüttensiedlungen

Der Menschenrechtsaktivist S’bu Innocent Zikode wird mit dem Per-Anger-Preis 2021 ausgezeichnet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht das Recht auf Heimat, Land und Überleben für die am meisten verarmten Bewohner der Shack-Siedlungen des Landes. Der Preis der schwedischen Regierung wird am 21. April vom Living History Forum verliehen. Per-Anger-Preis 2021 an Menschenrechtsaktivisten für Südafrikas Hüttensiedlungen weiterlesen

Buchtipp: Robert Kochs Affe – Die grausamen Menschenversuche des Dr. Robert Koch in Afrika

Vom dunkelsten Fleck auf der Weste des Robert Koch: In der Corona-Krise ist sein Name in aller Munde: Robert Koch gilt als eine der Lichtgestalten der deutschen Medizingeschichte. Die Expedition indes, die er 1906 ins »Schutzgebiet« Deutsch-Ostafrika unternimmt, bezeichnet auch das nach ihm benannte Institut als dunkelstes Kapitel in Kochs Geschichte. Buchtipp: Robert Kochs Affe – Die grausamen Menschenversuche des Dr. Robert Koch in Afrika weiterlesen

Tansania/Burundi: UN-Experten beklagen Verletzung der Rechte burundischer Flüchtlinge

Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen forderten heute die Regierungen von Tansania und Burundi auf, die Rechte von Flüchtlingen und Asylsuchenden, die aus Burundi geflohen sind, zu respektieren. Sie bedauerten Berichte über gewaltsames Verschwinden, Folter, erzwungene Rückkehr und Einschüchterung. Die tansanische Polizei und der tansanische Geheimdienst sollen in Zusammenarbeit mit burundischen Geheimdiensten willkürliche Verhaftungen und gewaltsames Verschwindenlassen durchgeführt haben, so die Experten. Tansania/Burundi: UN-Experten beklagen Verletzung der Rechte burundischer Flüchtlinge weiterlesen

GRÜNE zu OECD-Zahlen: Erfreulich, aber Entwicklungsfinanzierung braucht Verlässlichkeit

Zur Veröffentlichung der OECD-Zahlen zur Entwicklungsfinanzierung erklären Uwe Kekeritz, Sprecher für Entwicklungspolitik, und Anja Hajduk, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende: Dass die Bundesregierung das 0,7 Prozent-Ziel in diesem Jahr erreicht, ist zunächst eine erfreuliche Nachricht, die jedoch wegen des weniger erfreulichen Corona-bedingten Einbruchs der Wirtschaftsleistung zu erwarten war. Zudem kann die Quote nur durch die Anrechnung der Kosten für Geflüchtete im Inland erfüllt werden. Die vermeintliche Erfolgsmeldung findet also am Rechenschieber und weniger in den Partnerländern statt. GRÜNE zu OECD-Zahlen: Erfreulich, aber Entwicklungsfinanzierung braucht Verlässlichkeit weiterlesen

Entwicklungsleistungen: Deutschland erfüllt internationales 0,7-Prozent-Ziel, „aber drastischer Einbruch in nächsten Jahren muss verhindert werden“

Voraussichtlich bei 0,73 Prozent liegt Deutschlands Anteil der öffentlichen Entwicklungsleistungen (ODA) am Bruttonationaleinkommen im Jahr 2020. Ohne Berücksichtigung der Inlandsflüchtlingskosten beträgt der Anteil 0,66 Prozent. Damit bleibt Deutschland hinter den USA der zweitgrößte Geber weltweit. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen der OECD hervor. Entwicklungsleistungen: Deutschland erfüllt internationales 0,7-Prozent-Ziel, „aber drastischer Einbruch in nächsten Jahren muss verhindert werden“ weiterlesen

Madagaskars bedrohte Lemuren: „Unser Verhalten entscheidet, welche Arten überleben werden – und welche nicht“

Aye-Aye. Foto: André Binotto

Ein madagassisch-deutsches Forschungsteam untersucht Lemuren in den Regenwäldern Madagaskars. Das Fingertier oder Aye-aye gilt als Unheilsbringer. Der Biologe Dr. Torsten Richter von der Universität Hildesheim und der Hildesheimer Doktorand Dominik Schüßler zeigen in einer Untersuchung am Beispiel des Aye-aye hingegen, wie Bildungsarbeit dazubeitragen kann, bedrohte Tierarten zu schützen. Das Überleben vieler Tierarten – gerade auch solcher, die als problematisch wahrgenommen werden – hängt ab vom Umgang und von der Akzeptanz der Menschen, die mit den Tieren zusammenleben. Biologen der Universität Hildesheim erforschen Lebensräume, die sich bedrohte Tierarten und Menschen teilen. Madagaskars bedrohte Lemuren: „Unser Verhalten entscheidet, welche Arten überleben werden – und welche nicht“ weiterlesen

Libyen: Dramatische Bedingungen für Geflüchtete und Migranten in überfüllten Internierungslagern

Altstadt Tripolis. Foto: Patrick André Perron

Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über die verschlechterten Lebensbedingungen und die Sicherheitslage von Geflüchteten und Migranten in libyschen Internierungslagern. Am vergangenen Donnerstag war ein Mensch in dem Lager Al Mabani in der libyschen Hauptstadt Tripolis durch Schüsse getötet worden. Zwei Teenager mit Schusswunden wurden von Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen aus dem Lager herausgebracht, um behandelt werden zu können. Libyen: Dramatische Bedingungen für Geflüchtete und Migranten in überfüllten Internierungslagern weiterlesen

Zusammenarbeit Kuba/Gabun: 162 kubanische Ärzte und Fachkräfte treffen in Libreville ein

162 medizinische Fachkräfte aus Kuba trafen am 11. April in Libreville ein, um die Basisgesundheitsabteilungen in Gang zu bringen, die Prävention und die medizinische Grundversorgung zu stärken und den Mangel an Fachärzten zu überwinden. Unter der Leitung des gabunischen Gesundheitsministeriums ist die Aktion Teil des „Beschleunigungs- und Umbauplans (PAT). Ziel ist es, den Zugang zu einer qualitativ hochwertigen medizinischen Grundversorgung landesweit für alle zu gewährleisten. Zusammenarbeit Kuba/Gabun: 162 kubanische Ärzte und Fachkräfte treffen in Libreville ein weiterlesen

Afrika: Russland zielt auf Märkte für landwirtschaftliche Produkte in Ghana und Côte d’Ivoire

jplenio/Pixabay

Russland blickt zunehmend nach Afrika. In letzter Zeit war bereits ein Anstieg der russischen Putenfleischverkäufe an den Kontinent zu verzeichnen, Afrika dagegen kauft seit dem 1. Januar u.a. russischen Weizen, aber dies soll noch viel weiter ausgebaut werden. Afrika: Russland zielt auf Märkte für landwirtschaftliche Produkte in Ghana und Côte d’Ivoire weiterlesen

TV-Tipp 10.04. auf Pro7: Twelve Years a Slave

(Immer wieder) sehenswert – der Oscar-Abräumer mit Brad Pitt und Michael Fassbender: Der Violinist Solomon Northup ist Afroamerikaner und lebt frei und gut situiert im New York des Jahres 1841. Als er an die falschen Auftraggeber gerät, wird er unter Drogen gesetzt, um seine Papiere gebracht und als Sklave nach New Orleans verkauft. TV-Tipp 10.04. auf Pro7: Twelve Years a Slave weiterlesen

Liberia: ein Ultraschall rettet Leben von Müttern und Babys

Lebensbrücke International hilft in dem kleinen afrikanischen Land. „Unser Gesundheitssystem steht gerade jetzt wieder mehr in der Kritik. Aber im Großen und Ganzen können wir wirklich zufrieden sein. Egal, welche Behandlung wir brauchen – in der Regel bekommen wir sie problemlos. Und wenn wir mal ins Krankenhaus müssen, werden wir auch dort bestens versorgt. Davon können die Menschen im afrikanischen Liberia nur träumen,“ sagt Petra Windisch de Lates, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Lebensbrücke und der Lebensbrücke International Deutschland. „Wer dort medizinisch gut versorgt werden will, muss das aus eigener Tasche zahlen. Und das können die meisten leider nicht.“ Liberia: ein Ultraschall rettet Leben von Müttern und Babys weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Alter Streit und neuer Wind?

Erneutes Scheitern der Gespräche über GERD: Ohne eine Einigung im langjährigen Streit zwischen Ägypten, Äthiopien und Sudan über den Grand-Ethiopian-Renaissance-Dam (GERD) wurden erneute Gespräche zwischen den drei Ländern am Dienstag in Kinshasa beendet. Der Präsident der Demokratischen Republik Kongo und derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union (AU) Félix Tshisekedi hatte gehofft, mit dem Treffen der Außen- und Wasserminister der drei Länder einen Durchbruch zu erzielen, der jedoch nach drei Verhandlungstagen nicht gelang. Den Vorschlag Ägyptens und Sudans, die AU, die Europäische Union, die USA und die Vereinten Nationen gemeinsam zu offiziellen Mediatoren zu bestimmen, lehnte Äthiopien ab, da es eine Fortsetzung der Gespräche unter der alleinigen Führung der AU bevorzuge. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 14: Alter Streit und neuer Wind? weiterlesen

Tschad: Hartes Durchgreifen gegen Oppositionelle vor Wahlen

© White House (Amanda Lucidon)

Die tschadischen Sicherheitskräfte sind im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen am 11. April 2021 rücksichtslos gegen Demonstrierende und politische Oppositionelle vorgegangen und haben damit das Recht der Menschen im Tschad verletzt, ihre politischen Vertreter*innen frei zu wählen, so Human Rights Watch. Idriss Déby Itno (Foto), der amtierende tschadische Präsident, der das Land seit dem Sturz seines autokratischen Vorgängers Hissène Habré im Dezember 1990 regiert, kandidiert für eine sechste Amtszeit. Tschad: Hartes Durchgreifen gegen Oppositionelle vor Wahlen weiterlesen

UN-Chef ruft zu glaubwürdigen und friedlichen Wahlen in Benin und Tschad auf

Foto: UNO/Violaine Martin

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres (Foto), hat am Freitag alle Beteiligten aufgerufen, dafür zu sorgen, dass die Präsidentschaftswahlen in Benin und im Tschad glaubwürdig und friedlich verlaufen. UN-Chef ruft zu glaubwürdigen und friedlichen Wahlen in Benin und Tschad auf weiterlesen

Ägypten: der Suez-Kanal – Nadelöhr ohne Bypass?

© H Nawara

Kommentar von Prof. Dr. Jürgen Sorgenfrei, Professor der Northern Business School, Hamburg und Leiter des Institute of Northern-European Economic Reserach, über die Bedeutung des Suez-Kanals für die deutsche Wirtschaft und mögliche Bypässe dafür: Von Produktion der Güter in Deutschland, Südafrika-Route und Neuer Seidenstraße bis zur aktuell in Deutschland nur durch den Bremer Hafen geplanten Polarroute, gilt es u. a. wirtschaftliche, logistische und ökologische Aspekte zu beachten. Ägypten: der Suez-Kanal – Nadelöhr ohne Bypass? weiterlesen

Sudan: Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gestohlen – Schwangere am Straßenrand zurückgelassen

Ein Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen, in der Region Darfur im Sudan im Einsatz, der gerade eine Schwangere zur Notfallbehandlung in eine Klinik brachte, wurde gestohlen. Der eindeutig gekennzeichnete Einsatzwagen befand sich gerade auf dem Weg von der Stadt Rokero in die Klinik in Al-Fascher. Den vier Insassen wurden ihre Habseligkeiten gestohlen, sie selbst wurden in einem abgelegenen Ort am Straßenrand zurückgelassen. Nachdem die Patientin, ihre Begleitperson, die Hebamme und der Fahrer gefunden worden waren, konnte die Schwangere schließlich in der Klinik behandelt werden. Sudan: Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen im Einsatz gestohlen – Schwangere am Straßenrand zurückgelassen weiterlesen

Afrikas Milliardäre 2021: Dangote (Nigeria) weiterhin an der Spitze – CAF-Präsident aus Südafrika auf Platz 9

Achtzehn Namen stehen auf der Liste der afrikanischen Milliardäre, die dieses Jahr von Forbes veröffentlicht wurde, im Vergleich zu 20 im Jahr 2020. Der nigerianische Wirtschaftsmagnat Aliko Dangote (Foto) ist zum zehnten Mal in Folge der reichste Mensch Afrikas. In diesem Jahr sind keine Frauen auf der Liste zu finden. Afrikas Milliardäre 2021: Dangote (Nigeria) weiterhin an der Spitze – CAF-Präsident aus Südafrika auf Platz 9 weiterlesen

Modernes Gehirn des Menschen entstand vor rund 1,7 Millionen Jahren in Afrika

Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren, als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie Forschende der Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln zeigen. Modernes Gehirn des Menschen entstand vor rund 1,7 Millionen Jahren in Afrika weiterlesen

Afrika/Kino/Burkina Faso: Die 27. Ausgabe des FESPACO findet vom 16. bis 23. Oktober 2021 statt

Die 27. Ausgabe des Panafrikanischen Film- und Fernsehfestivals von Ouagadougou (FESPACO) findet vom 16. bis 23. Oktober 2021 statt. Das hat der Ministerrat Burkina Fasos in seiner Sitzung am Mittwoch, 7. April 2021, beschlossen. Afrika/Kino/Burkina Faso: Die 27. Ausgabe des FESPACO findet vom 16. bis 23. Oktober 2021 statt weiterlesen

Botswana / Namibia: Ölkonzern bedroht mit Fracking das Weltnaturerbe Okavango-Delta – Deutsche Umwelthilfe fordert Entwicklungsminister Müller zum Handeln auf

© Botwana.eu

–  Natur, Biodiversität und Lebensgrundlage vieler Menschen werden zerstört, wenn Ölförderpläne des kanadischen Konzerns ReconAfrica umgesetzt werden
–  Deutschland unterstützt seit Jahrzehnten den Erhalt des Naturschutzgebiets in Namibia, Angola und Botswana mit Millionenbeträgen
–  DUH startet mit Umweltaktivistin Ina-Maria Shikongo aus Namibia Petition an die Bundesregierung, sich für neutrale Umweltverträglichkeitsprüfung einzusetzen Botswana / Namibia: Ölkonzern bedroht mit Fracking das Weltnaturerbe Okavango-Delta – Deutsche Umwelthilfe fordert Entwicklungsminister Müller zum Handeln auf weiterlesen

Merck-Foundation: Zum Weltgesundheitstag 2021 Stipendien für junge afrikanische Ärzte angekündigt

Die Merck-Stiftung (www.Merck-Foundation. com) hat in Zusammenarbeit mit afrikanischen First Ladies und Gesundheitsministern mehr als 1.100 Ärzten aus 42 Ländern ein- und zweijährige Facharztstipendien zur Verfügung gestellt, um den Zugang zu einer hochwertigen und gerechten Gesundheitsversorgung in Afrika, Asien und Lateinamerika zu verbessern, in den Fachgebieten Onkologie, Diabetes, präventive kardiovaskuläre Medizin, Endokrinologie, Sexual- und Reproduktionsmedizin, Akutmedizin, respiratorische Medizin, humane Reproduktion und Embryologie & Fertilität. Merck-Foundation: Zum Weltgesundheitstag 2021 Stipendien für junge afrikanische Ärzte angekündigt weiterlesen

Arte-TV-Tipp: Madagaskar: Die Vezos – Nomaden auf hoher See

Screenshot arte

Marc Thiercelin, Segler mit Leib und Seele, ist kein Ozean der Welt fremd. Für die Dokureihe macht er sich auf den Weg zu 20 Völkern, die an Land wie auf dem Wasser gleichermaßen zuhause sind. Dieses Mal lädt Marc nach Madagaskar ein, eine Insel, die seit 2.000 Jahren von Einwanderern aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten geprägt wird. Dort lernt er das Volk der Vezo kennen. Arte-TV-Tipp: Madagaskar: Die Vezos – Nomaden auf hoher See weiterlesen

Buchtipp: MA AFRICA – eine Schatzkiste afrikanischer Kochkünste

Afrikanische Kochbücher gibt es schon einige, aber dieses hier fällt aus der Reihe: hier sind es ost- und südafrikanische Großmütter, die ihre Lieblingsrezepte vorstellen und gleichzeitig aus ihrem Leben erzählen, so dass man sich ihnen näher fühlt und dadurch noch mehr Lust bekommt, diese „Oma-Rezepte“ (denn bei ihnen schmeckts ja bekanntlich immer und überall am besten) auszuprobieren! Buchtipp: MA AFRICA – eine Schatzkiste afrikanischer Kochkünste weiterlesen

Klimawandel: Afrikanische Entwicklungsbank will Klimafinanzierung für afrikanische Länder stark aufstocken

Mobilisierung von bis zu 25 Milliarden Dollar bis 2025 für die Klimaanpassung in Afrika: Die Afrikanische Entwicklungsbank (www.AfDB.org) hat sich in den letzten Jahren verpflichtet, ihre Klimafinanzierung für afrikanische Länder deutlich zu erhöhen: ihr Anteil an den gesamten Bewilligungen des Verwaltungsrats hat sich in nur drei Jahren vervierfacht, von 9 % im Jahr 2016 auf 36 % im Jahr 2019, in dem er fast 3,6 Milliarden US-Dollar erreichte. Klimawandel: Afrikanische Entwicklungsbank will Klimafinanzierung für afrikanische Länder stark aufstocken weiterlesen

Kamerun: immer mehr Boko Haram-Angriffe im Norden

© Alexas Fotos / Pixabay

Der Schutz der Zivilbevölkerung muss verstärkt und das Verhalten der Truppen überwacht werden: Seit Dezember 2020 hat die bewaffnete islamistische Gruppe Boko Haram ihre Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Städten und Dörfern in Kameruns nördlicher Region intensiviert. Dabei wurden mindestens 80 Menschen getötet und Hunderte von Häusern geplündert, so Human Rights Watch (HRW). Die Regierung sollte konkrete Schritte unternehmen, um sowohl den Schutz für gefährdete Gemeinschaften zu erhöhen, als auch sicherzustellen, dass die Reaktion der Sicherheitskräfte auf die eskalierende Gewalt die Menschenrechte respektiert. Kamerun: immer mehr Boko Haram-Angriffe im Norden weiterlesen

Medizintourismus afrikanischer Staatschefs: in Nigeria regt sich Protest

Bild: twitter

Die Nigerianer sind in Aufruhr gegen die endlosen Reisen ihres Präsidenten nach London zur medizinischen Behandlung, während die Gesundheitseinrichtungen des Landes in einem kritischen Zustand sind. Diese Reaktion des nigerianischen Volkes sollte eine Inspiration für andere Länder auf dem Kontinent sein, deren Führer jedes Jahr ein Vermögen aus der Staatskasse in Gesundheitsreisen stecken. Medizintourismus afrikanischer Staatschefs: in Nigeria regt sich Protest weiterlesen

stimmen afrikas: Online Shortstory-Festival in 6 Lesungen über “dringeblieben”

© Jacques Nkinzingabo

Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen: In einer neuen Reihe lädt stimmen afrikas vom 23. bis 25. April 2021 in Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zu Lesungen und Gesprächen mit sechs Autor:innen aus sechs Ländern Afrikas ein (Uganda, Kamerun, Senegal, Nigeria, DR Kongo, Südafrika). Vorgestellt werden exzellente Kurzgeschichten die „Vergangenes“ wachrufen und sich „Gegen das Vergessen“ wenden. stimmen afrikas: Online Shortstory-Festival in 6 Lesungen über “dringeblieben” weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: Einnahme und Blockade

Tausende Menschen im Norden Mosambiks auf der Flucht: In der vergangenen Woche haben Rebellen die Kontrolle über die Stadt Palma in der Region Cabo Delgado im Norden Mosambiks übernommen. Sie kontrollieren damit erstmals eine Stadt in der Krisenregion. Mosambikanische Sicherheitskräfte und dutzende Zivilisten wurden getötet, Tausende befinden sich auf der Flucht. Beobachterinnen und Beobachter der Vereinten Nationen beschreiben die Lage als beunruhigend und befürchten eine weitere Verschärfung. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 13: Einnahme und Blockade weiterlesen

Fußball / Afrikanischer Nationen-Pokal 2021: Das Teilnehmerfeld ist fast komplett

© CAF/twitter

Die Qualifikation für den CAF Afrikanischen Nationen-Pokal 2021 ist auf der Zielgeraden. Benin und Sierra Leone kämpfen um das letzte Ticket. Die Komoren und Gambia stehen vor ihrem Turnierdebüt – Südafrika und die DR Kongo sind nicht dabei. Fußball / Afrikanischer Nationen-Pokal 2021: Das Teilnehmerfeld ist fast komplett weiterlesen

Westafrika: Neue Technologien stärken das ökologische Monitoring und die Überwachung von Welterbestätten und Biosphärenreservaten

Praktische Übung zum Einsatz von Kamerafallen, Djoudj Nationalpark, Senegal. ©Mallé Guèye

Neue Technologien, darunter Kamerafallen und Drohnen, können das Management und die Produktion von Daten über den Erhaltungszustand von Schutzgebieten verbessern. Vom 17. bis 25. März 2021 wurden zwölf ökologische Monitoring- und Überwachungsbeauftragte aus sieben Welterbestätten und Biosphärenreservaten in Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Niger und Senegal in deren Anwendung geschult. Westafrika: Neue Technologien stärken das ökologische Monitoring und die Überwachung von Welterbestätten und Biosphärenreservaten weiterlesen

Arte-TV-Tipp: Madagaskar: Sie sterben ganz leise – verfügbar ab 01.04. 18h00

Dies ist eine Krise, über die in den Medien kaum berichtet wurde: In abgelegenen, schwer zugänglichen Dörfern im äußersten Süden Madagaskars verhungern die Menschen. Vor allem der Anblick der bis aufs Skelett abgemagerten Kinder ist nur schwer erträglich. Arte-TV-Tipp: Madagaskar: Sie sterben ganz leise – verfügbar ab 01.04. 18h00 weiterlesen

Afrika: Forscher/innen liefern über 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste

Felsvorsprung in der Kalahari-Wüste: Blick auf die Ausgrabungsstätte in Südafrika ©Jayne Wilkins

Damit sind die Ursprünge der menschlichen Spezies nicht mehr nur in Küstennähe zu finden. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht. Afrika: Forscher/innen liefern über 100.000 Jahre alte Belege für moderne Menschen in der Kalahari-Wüste weiterlesen

South African Tourism kooperiert mit Netflix, um Südafrika als Reiseziel zu verkaufen

© Michael Luenen / Pixabay

Der Erfolg der Netflix-Originalserien, die in Südafrika gedreht wurden, bringt das Land von Nelson Mandela in das Bewusstsein vieler Menschen auf der ganzen Welt. Die südafrikanischen Behörden wollen sich diese Aufmerksamkeit zunutze machen, um Touristen anzuziehen. South African Tourism kooperiert mit Netflix, um Südafrika als Reiseziel zu verkaufen weiterlesen

Deutschland und Tunesien: Gemeinsam für mehr Lebensmittelsicherheit

Dattelernte in Tunesien. Foto: ia

Ob Olivenöl, Datteln oder Mandeln – tunesische Lebensmittel sollen noch sicherer werden. Deshalb haben das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), beides Einrichtungen im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das Projekt „Stärkung der Lebensmittelsicherheit und des Verbrauchschutzes in Tunesien“ gestartet. Insgesamt 5 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) über 5 Jahre hierfür bereit. Das BMEL unterstützt durch seine beiden Behörden mit der notwendigen fachlichen Expertise. Deutschland und Tunesien: Gemeinsam für mehr Lebensmittelsicherheit weiterlesen

Tolle Sache: Schwimmende Solaranlage für Kenia (Video)

Das Berliner Unternehmen ecoligo, das Solarprojekte in Schwellenländern realisiert, gibt die Inbetriebnahme der ersten schwimmenden Solaranlage in Kenia bekannt. Die 69 kWp starke Anlage versorgt die nachhaltige Blumenfarm Rift Valley Roses mit sauberer und bezahlbarer Energie. Das Besondere: Die Solaranlage schwimmt platzsparend auf einem der Wasserreservoirs der Farm, was neben der Nutzung erneuerbarer Energie viele weitere Vorteile mit sich bringt. Tolle Sache: Schwimmende Solaranlage für Kenia (Video) weiterlesen

BMBF: Mit Forschung die Gesundheitsversorgung in Subsahara-Afrika verbessern

Prävention stärken und diagnostische und therapeutische Versorgung von Müttern, Neugeborenen und Kindern verstärken. Foto: ia

Gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Stiftung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Gesundheitsforschung zur Mutter- und Kindgesundheit in Subshara-Afrika. Mit der Grand Challenges Afrika Initiative fördert die Bill & Melinda Gates Stiftung Forschungsprojekte zur Verbesserung der Gesundheit in den Ländern Afrikas. In diesem Rahmen beteiligt sich nun das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an einer gemeinsamen Fördermaßnahme zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in Subsahara-Afrika. In einer ersten Pilotphase in 2021 und 2022 stellt das BMBF insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Unter der Leitung der Afrikanischen Akademie der Wissenschaften als Projektmanagerin vor Ort gehen zehn Forschungsprojekte an den Start. BMBF: Mit Forschung die Gesundheitsversorgung in Subsahara-Afrika verbessern weiterlesen

Afrika: Terror in der Côte d’Ivoire und Mosambik

Bei Angriffen am Sonntagabend im Norden der Côte d’Ivoire, in der Nähe von Burkina Faso, auf zwei Stellungen der Streitkräfte wurden mindestens sechs Menschen getötet – zwei Soldaten, ein Gendarm und drei Terroristen, so eine Erklärung der ivorischen Streitkräfte, die erklärten, die Angreifer zurückgeschlagen zu haben. Afrika: Terror in der Côte d’Ivoire und Mosambik weiterlesen

Türkei: Gestrandete Marokkaner in Not wollen heim und bitten König Mohamed VI. um Hilfe

Eine größere Anzahl marokkanischer Staatsangehöriger ist seit einiger Zeit in der Türkei gestrandet. Verzweifelt angesichts der „Ausgrenzung und Gleichgültigkeit“, der sie ausgesetzt sind, und angesichts der „schwierigen Bedingungen“, unter denen sie seit mehr als zwei Monaten leben, haben die Marokkaner, deren Zahl auf mehr als 200 geschätzt wird, König Mohammed VI. gebeten, ihnen zu Hilfe zu kommen. Türkei: Gestrandete Marokkaner in Not wollen heim und bitten König Mohamed VI. um Hilfe weiterlesen

Die glücklichsten Länder Afrikas 2021

Offensichtlich glückliche Kameruner in ihrer Stammkneipe :-). © ia

Der World Happiness Report 2021 hat die Länder nach ihrem Glücksniveau eingestuft. Der Bericht, der vom United Nations Sustainable Development Solutions Network veröffentlicht wurde, stuft Finnland als die glücklichste Nation der Welt ein. Die glücklichsten Länder Afrikas 2021 weiterlesen

Joe Biden lädt 40 Staats- und Regierungschefs der Welt, darunter 5 afrikanische Präsidenten, zu einem Klimagipfel ein

© White House

Das Weiße Haus kündigte an, dass Präsident Joe Biden am 22. und 23. April 40 Staats- und Regierungschefs der Welt zu einem Sondergipfel über den Klimawandel zusammenbringen wird. Unter den 40 eingeladenen Staatsoberhäuptern sind fünf afrikanische Staatschefs: Ali Bongo Ondimba (Gabun), Cyril Ramaphosa (Südafrika), Muhammadu Buhari (Nigeria), Felix Tshisekedi (DRC und AU) und Uhuru Kenyatta (Kenia). Joe Biden lädt 40 Staats- und Regierungschefs der Welt, darunter 5 afrikanische Präsidenten, zu einem Klimagipfel ein weiterlesen

Simbabwe: Ein Fußballstar wirbt für Ökolandbau

Grace Gumba von der Weltfriedensdienst-Partnerorganisation PORET überzeugt Jugendliche vom Ökolandbau. Sie hat eine Mission, denn in der Trockensavanne im Osten Simbabwes weist nachhaltige Landwirtschaft einen Ausweg aus Armut, Unterernährung und Umweltzerstörung. Um Jugendliche für den Ökolandbau zu gewinnen, knüpft Grace an deren Sportbegeisterung an. Simbabwe: Ein Fußballstar wirbt für Ökolandbau weiterlesen

Afrika-TV-Tipp ZDF: König Bansah (Ghana) und seine Tochter – Dienstag 30.3.2021 – 00:00

Katharina Bansah und ihr Vater Céphas Bansah am Grab der Eltern des Königs.

Dokumentarfilm zum Internationalen Tag gegen Rassismus. In Ludwigshafen am Rhein lebt ein Mann, der eine kleine Kfz-Werkstatt betreibt und gleichzeitig König ist für rund 200 000 Menschen in Ghana: König Céphas Bansah. Nach langer Zeit begleitet seine Tochter ihren Vater wieder einmal in sein Königreich nach Ghana. Afrika-TV-Tipp ZDF: König Bansah (Ghana) und seine Tochter – Dienstag 30.3.2021 – 00:00 weiterlesen

Eine Meinung aus Afrika: Die Covax-Initiative zur Covid-19-Impfung in Afrika ist ein vergiftetes Geschenk!

„Die Covax-Initiative scheint eine Falle für afrikanische Länder zu sein“, schreibt die Zeitung Lefasonet aus Burkina Faso. „Mit dem Ziel, mehr als 100 Ländern auf der ganzen Welt den Zugang zum Impfstoff Covid-19 zu ermöglichen, ist die Initiative ein Danaergeschenk für die afrikanische Wirtschaft. Unkontrollierbare Nebenwirkungen, Sorgen über die Todesfälle von Menschen, die den Impfstoff in Europa erhalten haben sollen, sorgen für Verwirrung in der Bevölkerung gesorgt. Afrika befindet sich an einem Scheideweg. Eine Meinung aus Afrika: Die Covax-Initiative zur Covid-19-Impfung in Afrika ist ein vergiftetes Geschenk! weiterlesen

Der Westsahara-Konflikt und die UN

Sahrawi schwenken die Flagge der DARS, 1975 (UN Photo)

Wie ist der Konflikt entstanden? – Konfliktlinien und beteiligte Akteure – Die Rolle der internationalen Gemeinschaft: Der lokalen Bevölkerung zufolge „die letzte Kolonie Afrikas“, Marokko zufolge Teil seines Staatsgebietes: Die Souveränität über die Westsahara ist seit dem Abzug der spanischen Kolonialmacht 1975 ungeklärt. Völlig entgegensetzte Narrativen über die Konfliktursache sowie Uneinigkeit in der internationalen Gemeinschaft blockieren eine Lösung. Währenddessen leben vor dem Konflikt Geflüchtete seit 45 Jahren in Lagern, während die Rohstoffe des Gebietes zu Gunsten Marokkos in die Welt exportiert werden. Der Westsahara-Konflikt und die UN weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 12: Keine Wahl?

Präsident der Republik Kongo im Amt bestätigt: Denis Sassou Nguesso wurde wenig überraschend bei den Wahlen am Sonntag als Präsident der Republik Kongo in seinem Amt bestätigt. Nach offiziellen Angaben setzte sich der 77-Jährige mit 88,57% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 67,55% gegen seine sechs Herausforderer durch. Die größte Oppositionspartei Pan-African Union for Social Democracy (UPADS) boykottierte die Wahlen. Kritische Stimmen äußerten Bedenken bezüglich der Transparenz und Glaubwürdigkeit des Urnengangs. So sollen frühzeitig Stimmen abgegeben und das Entsenden von lokalen Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachtern in Wahllokale verweigert worden sein. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 12: Keine Wahl? weiterlesen

TV-Tipp ARTE: Libyen – Tiefe Risse, 10 Jahre nach der Revolte

Vor zehn Jahren, am 17. Februar 2011, traute sich die Jugend von Benghazi, gegen ihren Diktator Muammar Gaddafi aufzubegehren. Aktuell haben sie gerade eine neue Regierung der nationalen Einheit ernannt, aber das Land ist immer noch tief gespalten zwischen den westlichen Küstenstädten, deren Einwohner damals gegen das Regime protestierten und dem Osten, den Marschall Khalifa Haftar heute mit eiserner Faust kontrolliert. TV-Tipp ARTE: Libyen – Tiefe Risse, 10 Jahre nach der Revolte weiterlesen

Afrika mangelt es an Ingenieuren in punkto Qualität und Quantität

Laut dem UNESCO-Bericht „Engineering for sustainable development: delivering on the Sustainable Development Goals“, der Anfang März 2021 veröffentlicht wurde, hat Afrika nach wie vor die niedrigste Anzahl von Ingenieuren pro Kopf aller Regionen. Und: den Ingenieuren, die es auf dem Kontinent gibt, fehlt es an den erforderlichen Fähigkeiten. Ohne hochwertige Ingenieure könnte die Entwicklung in Schlüsselbereichen wie Landwirtschaft, Energie, Bergbau, Wasser und Katastrophenschutz auf Jahrzehnte stagnieren. Dies sind einige der am schnellsten wachsenden Sektoren des Kontinents. Afrika mangelt es an Ingenieuren in punkto Qualität und Quantität weiterlesen

Uganda blutet: Demo am Samstag, 27. März in Berlin am Brandenburger Tor

Die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in Uganda am 14.Januar fanden im Umfeld der Einschüchterung und Angst statt. Schon im Vorfeld hatte es Unruhen und Verhaftungen gegeben. Dutzende Oppositionelle sind seit November erschossen worden. Über die Ergebnisse der Wahl wird gestritten: Der 76-jährige Präsident von Uganda proklamiert den Sieg für sich und steht damit im 37. Amtsjahr. Sein wichtigster Herausforderer, Robert Kyagulanyi, der unter dem Künstlernamen Bobi Wine bekannt ist, bezweifelt die Rechtmäßigkeit des Wahlergebnisses. Auch die allermeisten unabhängigen Beobachter kommen zu dem Schluss, dass die Wahl von massiven Irregularitäten überschattet war. Uganda blutet: Demo am Samstag, 27. März in Berlin am Brandenburger Tor weiterlesen

29.03.,15h30: Online-Fachgespräch: Afrikapolitik nur mit afrikanischer Perspektive!

Rolle der Diaspora als starke Partnerin für eine neue Afrikapolitik: Die globalen Herausforderungen, insbesondere die Klimakrise und ihre Folgen, stellen die internationale Gemeinschaft vor immer größere Aufgaben. Eine friedliche, nachhaltige und global gerechte Beziehung zwischen Europa und Afrika ist unerlässlich. Es geht darum, sowohl die Ziele der Agenda 2063 der Afrikanischen Union, die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und die Ziele Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu erreichen. 29.03.,15h30: Online-Fachgespräch: Afrikapolitik nur mit afrikanischer Perspektive! weiterlesen

Gesundheit nachhaltig stärken: EU-AU-Kooperation für resiliente Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika

©irin

Obwohl die meisten Länder Subsahara-Afrikas auf den ersten Blick weniger stark von der COVID-19-Pandemie getroffen wurden als befürchtet, offenbart die Krise die Schwächen von lokalen Gesundheitssystemen. Diese waren in weiten Teilen bereits vor Ausbruch der Pande-mie nicht in der Lage, den Menschen eine adäquate Gesundheitsversorgung zu gewähren. Damit die Länder Subsahara-Afrikas künftig besser gegen Gesundheitsherausforderungen gewappnet sind, ist der Aufbau von resilienten Gesundheitssystemen eine wichtige Voraus-setzung. Gesundheit nachhaltig stärken: EU-AU-Kooperation für resiliente Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika weiterlesen

Konfliktbarometer 2020: Vor allem in Sub-Sahara-Afrika sind Konflikte zu Kriegen eskaliert – GRÜNE fordern verstärktes Engagement in der zivilen Krisenprävention

Zum Konfliktbarometer des Heidelberger Instituts für Internationale Konfliktforschung (HIIK) erklärt Ottmar von Holtz, Sprecher für Zivile Krisenprävention: Die drastische Zunahme von Kriegen ist besorgniserregend und gleichzeitig ein Appell für mehr Engagement in der zivilen Krisenprävention. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Kriege von 15 auf 21 und erreicht damit den bisher verzeichneten Höchstwert von 2014, wie aus den Forschungsergebnissen des jährlich erscheinenden Konfliktbarometers des HIIK hervorgeht. Vor allem in der Sub-Sahara sind Konflikte zu Kriegen eskaliert. Konfliktbarometer 2020: Vor allem in Sub-Sahara-Afrika sind Konflikte zu Kriegen eskaliert – GRÜNE fordern verstärktes Engagement in der zivilen Krisenprävention weiterlesen

ADEFAC-Projekt: Ausbildungsprogramm für holzverarbeitende Berufe und nachhaltige Waldbewirtschaftung in Kamerun, Gabun, Kongo und der Demokratischen Republik Kongo

Das Kongobecken beherbergt das zweitgrößte Tropenwaldgebiet der Welt und bietet mehr als 60 Millionen Menschen eine Lebensgrundlage. Die Bedeutung dieser Ökosysteme stellt ein globales Gemeingut dar und erfordert gemeinsame regionale Verpflichtungen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Der Forst- und Holzsektor, vom Holzeinschlag bis zur Verarbeitung, ist für die Länder des Kongobeckens ein sehr wichtiger Wirtschaftssektor, sowohl hinsichtlich der Beschäftigung (25% der formellen Beschäftigung) als auch hinsichtlich seines Beitrags zur regionalen Wirtschaft (7% des BIP). ADEFAC-Projekt: Ausbildungsprogramm für holzverarbeitende Berufe und nachhaltige Waldbewirtschaftung in Kamerun, Gabun, Kongo und der Demokratischen Republik Kongo weiterlesen

Erinnern an die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels: Interview mit 2 kamerunischen Wissenschaftlern

Das Sklavenhaus in Gorée, Senegal © ia

Jedes Jahr am 25. März bietet der “Internationale Tag des Erinnerns an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels” eine wichtige Gelegenheit, an die Opfer des brutalen Sklavenhandels zu erinnern. Die Clustermitglieder Gilbert Ndi Shang und Thierry Boudjekeu nehmen den Gedenktag zum Anlass, um darüber zu sprechen, wie stark der transatlantische Sklavenhandel, der vor über 200 Jahren abgeschafft wurde, heute noch die afrikanischen Lebenswelten beeinflusst. Die Wissenschaftler erzählen auch von ihrem Cluster-Projekt “Black Atlantic Revisited”, das untersucht, wie dieser Phase der Menschheitsgeschichte in Afrika und Lateinamerika gedacht wird. Erinnern an die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels: Interview mit 2 kamerunischen Wissenschaftlern weiterlesen

Seychellen heben Quarantänepflicht bei der Einreise zum 25.03. auf – Impfung nicht mehr unerlässlich

Bisher war für eine Einreise auf die Seychellen eine Impfbescheinigung erforderlich, andernfalls mussten sich Urlauber zunächst in Quarantäne begeben. Neu ab 25. März: auch wenn sie nicht gegen das Coronavirus geimpft wurden, müssen dies nun nicht mehr. Seychellen heben Quarantänepflicht bei der Einreise zum 25.03. auf – Impfung nicht mehr unerlässlich weiterlesen

Kongo: Denis Sassou N’Guesso mit 88,57% der Stimmen wiedergewählt, der erhoffte „Todesstoß“ für Konkurrent Kolélas wurde traurige Realität

Der scheidende Präsident von Kongo-Brazzaville, Denis Sassou N’Guesso, ist nach den Präsidentschaftswahlen am Sonntag mit 88,57% der Stimmen für eine neue fünfjährige Amtszeit wiedergewählt worden, so die offiziellen vorläufigen Ergebnisse der Wahlkommission. Der Amtsinhaber erhielt 1.552.948 Stimmen. Kongo: Denis Sassou N’Guesso mit 88,57% der Stimmen wiedergewählt, der erhoffte „Todesstoß“ für Konkurrent Kolélas wurde traurige Realität weiterlesen

Kenia / Epilepsie: Sie denken, ich sei verhext

© Paul Odongo/MSF

Peter Gitongas Frau hat ihn verlassen, weil sie seine Anfälle nicht mehr ertragen konnte. “Sie sagte, es sei ihr peinlich, mit einer Person zusammen zu leben, die immer wieder stirbt und aufersteht”, berichtet der 41-jährige. Er leidet seit seinem neunten Lebensjahr an Epilepsie. Kenia / Epilepsie: Sie denken, ich sei verhext weiterlesen

Ali Bongo: Gabun ist entschlossen, seine Wälder „zu einem Verbündeten im Kampf gegen die globale Erwärmung“ zu machen

© ia

Im Kampf gegen die globale Erwärmung wird Gabun sein Engagement zum Schutz seiner Wälder fortsetzen, kündigte der Präsident der Republik Ali Bongo Ondimba anlässlich des am 20. März begangenen Internationalen Tages der Wälder an. Ali Bongo: Gabun ist entschlossen, seine Wälder „zu einem Verbündeten im Kampf gegen die globale Erwärmung“ zu machen weiterlesen

Africa GreenTec startet Solarprojekte in drei neuen Ländern in Afrika

Im Tschad, Senegal und in Madagaskar werden mehrere Standorte mit nachhaltigen Energielösungen ausgestattet. Als Pionier für solare Mini-Grids auf dem afrikanischen Kontinent entwickelt, projektiert und baut Africa GreenTec seit 2016 eigene ImpactSites, nachhaltige und holistische Energielösungen. Dadurch werden im Globalen Süden ganze Dorfgemeinschaften mit Strom, Kühlketten, Internet, Wasserpumpen und Trinkwasser versorgt – alles autark und ausschließlich durch Solarenergie betrieben. Africa GreenTec startet Solarprojekte in drei neuen Ländern in Afrika weiterlesen

Landwirtschaftsseminare für Waisen in Kenia: Kinder lernen Selbstversorgung während der Corona-Pandemie

Neun Monate waren die Schulen aufgrund der Corona-Pandemie in der Region Nyakach, Kisumu Country im Westen Kenias geschlossen. Nach der Wiedereröffnung fehlt durch die massiv gestiegene Arbeitslosigkeit im Land oft das Geld für Schulgebühren und -uniformen. Vor allem Waisenkinder, die bei Verwandten leben, können nur unregelmäßig am Unterricht teilnehmen. Um betroffene Familien zu unterstützen, organisierte Dentists for Africa e. V. (DfA) im Februar und März 2021 Landwirtschaftsseminare für 500 Waisen und jeweils einen Erziehungsberechtigten. Die Kinder lernten nachhaltige Methoden für den Anbau und die Hühnerhaltung kennen. Zusätzlich wurden Sämereien an die Teilnehmenden ausgegeben. Das Projekt wurde durch Spendengelder des Vereins BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ bezuschusst. Landwirtschaftsseminare für Waisen in Kenia: Kinder lernen Selbstversorgung während der Corona-Pandemie weiterlesen

Geschäftsklima in Afrika: Mauritius und Marokko führen das Ranking an

Der Französische Rat der Investoren in Afrika (CIAN) führt jedes Jahr eine Umfrage unter den in Afrika ansässigen ausländischen Unternehmen durch, die die Einschätzung des Geschäftsklimas und die Geschäftsaussichten zum Gegenstand hat. Dieses Barometer, das die Fortschritte und Schwächen der verschiedenen Länder misst, ist ein Referenzinstrument für Investoren und Entscheidungsträger. Geschäftsklima in Afrika: Mauritius und Marokko führen das Ranking an weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Blick ins Ungewisse

Tansanias Präsident verstorben: Der wegen seiner Corona Politik zuletzt umstrittene Präsident Tansanias John Pombe Magufuli ist am Mittwoch im Alter von 61 Jahren verstorben. Offiziellen Angaben zufolge starb er in einem Krankenhaus in Dar es Salaam an Herzversagen. Ende Februar war er das letzte Mal in die Öffentlichkeit getreten. Seither kursierten Gerüchte über eine mögliche Covid-19-Infektion des Präsidenten, welcher durch eine Verharmlosung der Pandemie in den vergangenen Monaten Schlagzeilen machte. Seit Mai vergangenen Jahres veröffentlicht Tansania keine offiziellen Zahlen zu Corona-Infektionen mehr. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 11: Blick ins Ungewisse weiterlesen

Südafrika zuversichtlich hinsichtlich der lokalen Herstellung von Impfstoffen

Nachdem Mitglieder des interministeriellen Komitees für COVID-19-Impfstoffe am Donnerstag Biovac, eine in Kapstadt ansässige biopharmazeutische Firma, besucht haben, drückte die südafrikanische Regierung am Freitag ihr Vertrauen in die Infrastruktur und die Kapazität des Landes zur Herstellung von Impfstoffen aus. Südafrika zuversichtlich hinsichtlich der lokalen Herstellung von Impfstoffen weiterlesen

Gambia: Deutsche Behörden verhaften mutmaßliches „Junglers-Todesschwadron“-Mitglied

Mitglieder der als „Junglers“ bekannten paramilitärischen Gruppe Gambias. © Private

In Deutschland haben Behörden am 16. März 2021 ein mutmaßliches ehemaliges Mitglied der gambischen „Todesschwadron“ festgenommen, das Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben soll. Die Festnahme ist ein wichtiger Schritt für die gambischen Opfer und die internationale Justiz, so Human Rights Watch. Gambia: Deutsche Behörden verhaften mutmaßliches „Junglers-Todesschwadron“-Mitglied weiterlesen

28 Algerier hängen seit 22 Tagen in einem Terminal des Pariser Flughafens Charles-de-Gaulle fest

Seit 20 Tagen sitzen algerische Passagiere auf dem Pariser Flughafen Paris Charles-de-Gaulle fest. Seit dem 26. Februar 2021 leben 28 Menschen in einem Terminal des Flughafens und warten auf einen Flug nach Algier (Algerien). Es handelt sich angeblich überwiegend um Kinder, ältere Menschen und Frauen. 28 Algerier hängen seit 22 Tagen in einem Terminal des Pariser Flughafens Charles-de-Gaulle fest weiterlesen

Buchtipp Komoren / Mayotte: Das grüne Auge

Eine junge Frau auf einer Insel der Komoren schenkt einem Jungen das Leben. Er hat ein schwarzes und ein grünes Auge, Zeichen eines Fluchs, wie sie glaubt. Verzweifelt bringt sie das Neugeborene auf gefährlicher Route übers Meer auf die Nachbarinsel Mayotte, die zu Frankreich gehört, und überlässt es dort der Krankenschwester Marie. Diese nennt den Jungen Moïse und gibt sich Mühe, dem Kind ein liebevolles Zuhause zu bieten. Doch als Marie unerwartet stirbt, ist Moïse auf sich allein gestellt. Buchtipp Komoren / Mayotte: Das grüne Auge weiterlesen

Kenia: IWF gewährt Darlehen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung – Interview mit der Leiterin der IWF-Mission

Marktfrau in Nairobi

Kenias Wirtschaft nimmt jetzt nach dem COVID-19-Schock wieder Fahrt auf, aber die Pandemie hat tiefe Spuren in der Haushalts- und Schuldenposition des Landes hinterlassen. Anfang des Jahres erzielten der IWF und die Behörden des Landes eine vorläufige Einigung über ein Programm zur Unterstützung der nächsten Phase der Reaktion des Landes auf die Gesundheitskrise. Kenia: IWF gewährt Darlehen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Erholung – Interview mit der Leiterin der IWF-Mission weiterlesen

Goldabbau in Gabun: Illegale schürfen 40-mal mehr als der Staat (weiß)!

Foto: TheDigitalArtist / Pixabay

Auch wenn laut der Nationalen Agentur für Nationalparks (ANPN) im Jahr 2020 offiziell nur 55 kg Gold aus gabunischem Boden gewonnen wurden, so sind es in Wirklichkeit zwischen ein und zwei Tonnen, die jedes Jahr abgebaut werden, und das meiste davon wird von illegalen Schürfern am Rande und innerhalb von Schutzgebieten durchgeführt. Goldabbau in Gabun: Illegale schürfen 40-mal mehr als der Staat (weiß)! weiterlesen

Ostafrika: Zivilgesellschaft lehnt Finanzierung der Ölpipeline Uganda-Tansania ab

Rund 265 Organisationen der Zivilgesellschaft haben die Banken aufgefordert, den Bau der 1445 Kilometer langen Ölpipeline zwischen Uganda und Tansania nicht zu finanzieren.Die Organisationen sind der Meinung, dass sich die Pipeline „als finanziell nicht tragfähig erweisen oder inakzeptable Klimaschäden verursachen wird“ und lokale Gemeinden, die Wasserversorgung und die Artenvielfalt bedroht. Ostafrika: Zivilgesellschaft lehnt Finanzierung der Ölpipeline Uganda-Tansania ab weiterlesen

Afrika-TV-Tipp Sonntag, 21.03., 19h20 im ARD-Weltspiegel: Libyen – Hoffnung auf Demokratie und Frieden

© ARD/ARD Design

Sie wollen den Gemeinderat in ihrem Viertel von Tripolis aufmischen. Abdo, Sama und zehn weitere junge Politikerinnen und Politiker, die bei den Kommunalwahlen Anfang April antreten. Sie sind zwischen 26 und 32, gut ausgebildet, unabhängig, unbestechlich, wie sie beteuern. Und sie wollen den Neuanfang in Libyen: Milizen, Clans und korrupte Eliten entmachten. Ihre Chancen stehen nicht schlecht. Afrika-TV-Tipp Sonntag, 21.03., 19h20 im ARD-Weltspiegel: Libyen – Hoffnung auf Demokratie und Frieden weiterlesen

Tansania: Tod des „Corona-Leugner-Präsidenten“

Laut einer Info der Vize-Präsidentschaft ist der tansanische Präsident John Magufuli am Mittwoch an „Herzproblemen“ gestorben. Er hatte die Existenz und die Gefahr des Virus ständig heruntergespielt und war der Meinung, sein Land könne sich dank „Gebeten“ davon befreien. Seit Ende Februar war er von der öffentlichen Bühne verschwunden, was Gerüchte über seinen Gesundheitszustand hervorrief. War er etwa selbst infiziert? Tansania: Tod des „Corona-Leugner-Präsidenten“ weiterlesen

Deutschland und Togo wollen eine Reformpartnerschaft abschließen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und der togoische Außenminister Robert Dussey (Foto) haben heute in Berlin dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit den Reformpartnerschaften bietet die deutsche Entwicklungspolitik eine vertiefte Partnerschaft und zusätzliche Unterstützung an im Gegenzug für einen konsequenten Reformweg an. Deutschland und Togo wollen eine Reformpartnerschaft abschließen weiterlesen

Angèle Kossinda, schönste Frau Kameruns, Kandidatin bei Miss Universe 2021

Kamerun wird bei der nächsten Wahl der Miss Universe dabei sein, die am 16. Mai 2021 im Seminole Hard Rock Hotel in Hollywood in Los Angeles in den Vereinigten Staaten stattfinden wird. Angèle Kossinda wird für ihr Land auf der Bühne der Miss Universe 2021 stehen. Eine Premiere für Kamerun, bei diesem großen Schönheitswettbewerb dabei zu sein. Angèle Kossinda, schönste Frau Kameruns, Kandidatin bei Miss Universe 2021 weiterlesen

China als Versöhner zwischen Marokko und Algerien?

Die Spannungen zwischen den benachbarten Ländern Marokko und Algerien sind auf dem Höhepunkt, insbesondere wegen der Westsahara. Angesichts dieser unglücklichen Situation könnte Partner China sein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, um eine konstruktive Interaktion zwischen den beiden Ländern zu ermöglichen. China als Versöhner zwischen Marokko und Algerien? weiterlesen

Afrika / Sahelzone: Terrorismus treibt zwei Millionen Bewohner ins Exil

Im Januar 2021 enthüllte ein Bericht des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) erschreckende Zahlen über die vertriebene Bevölkerung in der Sahelzone. Seit Beginn des Konflikts haben sich die Flüchtlingslager vervielfacht, um Familien unterzubringen, die keine andere Wahl haben, als vor den Terrorgruppen zu fliehen, die Terror und Verwüstung säen. Afrika / Sahelzone: Terrorismus treibt zwei Millionen Bewohner ins Exil weiterlesen

Studie zur Energiewende in Afrika: Minister Müller fordert Engagement von EU und Privatwirtschaft gegen Energiemangel in Afrika

Solarzelle in einem Dorf in Mali. Foto: ia

Die Hälfte aller Afrikaner hat keinen Zugang zu elektrischem Strom. Das ist das Ergebnis einer Studie zur Energiewende in Afrika, die das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) gestern beim Berlin Energy Transition Dialogue vorstellte. Studie zur Energiewende in Afrika: Minister Müller fordert Engagement von EU und Privatwirtschaft gegen Energiemangel in Afrika weiterlesen

Flutterwave: PayPal für afrikanische Händler – Kooperation der Zahlungsunternehmen soll Afrikanern neue internationale Kunden bringen

Foto: ia

Für Händler in vielen afrikanischen Ländern war es bislang kaum möglich, Zahlungen via PayPal zu erhalten. Eine Kooperation mit dem auf Afrika fokussierten Bezahlungsdienst Flutterwave http://flutterwave.com verspricht nun Abhilfe. Händler, die Flutterwave nutzen, können damit nun ganz leicht PayPal als Bezahloption für internationale Kunden anbieten – die ihrerseits somit leichter kaufen können. Allerdings startet das Angebot zunächst in einer überschaubaren Auswahl afrikanischer Länder. Flutterwave: PayPal für afrikanische Händler – Kooperation der Zahlungsunternehmen soll Afrikanern neue internationale Kunden bringen weiterlesen

39 Millionen Afrikaner könnten 2021 in extreme Armut abrutschen, trotz eines erwarteten Wachstums von 3,4% (AfDB)

Im Jahr 2020 stürzten schätzungsweise 30 Millionen Afrikaner in extreme Armut, da der Kontinent eine historische Rezession erlebte. Die für das Jahr 2021 erwartete wirtschaftliche Erholung wird voraussichtlich nicht ausreichen, um diese Situation zu beenden. 39 Millionen Afrikaner könnten 2021 in extreme Armut abrutschen, trotz eines erwarteten Wachstums von 3,4% (AfDB) weiterlesen

Äthiopien: Ärzte ohne Grenzen berichtet von gezielten Angriffen auf medizinische Einrichtungen in Tigray

Bei Angriffen in Tigray wurden Gesundheitseinrichtungen verwüstet. Foto: MSF

Addis Abeba/Berlin, 15. März 2021 – Ärzte ohne Grenzen berichtet von flächendeckenden Plünderungen und gezielten Angriffen auf die Gesundheitsversorgung in der äthiopischen Region Tigray. Teams der internationalen Hilfsorganisation, die zwischen Mitte Dezember und Anfang März insgesamt 106 Gesundheitseinrichtungen besucht hatten, erklärten, dass fast 70 Prozent von ihnen geplündert und mehr als 30 Prozent beschädigt worden seien. Nur 13 Prozent funktionierten normal. Äthiopien: Ärzte ohne Grenzen berichtet von gezielten Angriffen auf medizinische Einrichtungen in Tigray weiterlesen

Afrika: Mit Fußball die Savanne begrünen – Volltreffer für den Ökolandbau in Simbabwe

Grace Gumba © PORET

Grace Gumba, alleinerziehende Mutter, lebt in der Trockensavanne der Region Chimanimani in Simbabwe. Methoden des Ökolandbaus kennt sie aus ihrer Kindheit. Als sie vom „Lernzentrum für Trockenregionen“ erfuhr, zögerte sie deshalb nicht lange. „Ich spürte sofort, dass ich hierhergehörte und trat PORET als Freiwillige bei.“ Sie lernte, wie Ökolandbau dabei hilft, die Trockensavanne zu begrünen. Afrika: Mit Fußball die Savanne begrünen – Volltreffer für den Ökolandbau in Simbabwe weiterlesen

Senegal / Ousmane Sonko: „Die Revolution Afrikas kann durchaus mit dem Senegal beginnen“

Der Leader von Pastef/Les Patriotes, Ousmane Sonko, ist kategorisch: Die Revolution Afrikas, die so viel besungen wird, kann durchaus im Senegal beginnen“. Dies erklärte er in einem Interview mit dakaractu, das auf youtube veröffentlicht wurde. Senegal / Ousmane Sonko: „Die Revolution Afrikas kann durchaus mit dem Senegal beginnen“ weiterlesen

Gabun: Elefanten Ursache für Zunahme der Armut in ländlichen Gebieten

Die zunehmende Armut in den ländlichen Gebieten der 9 gabunischen Provinzen sei vor allem auf die Elefanten zurückzuführen, erfährt man aus einem Bericht, der auf der Website des Premierministers veröffentlicht wurde und der einen Bericht des Wirtschafts-, Sozial- und Umweltrates (CESE) zitiert. Gabun: Elefanten Ursache für Zunahme der Armut in ländlichen Gebieten weiterlesen

Richterspruch gegen Dominic Ongwen (Uganda): IStGH verurteilt erneut Verbrechen gegen Kindersoldaten

Foto: ICC-CPI int.

Mit dem Richterspruch gegen Dominic Ongwen am 4. Februar 2021 fügt der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) mit Sitz in Den Haag sein drittes Prozessurteil zu einer Reihe von gerichtlichen Entscheidungen hinzu, die Verbrechen gegen Kinder verurteilen. Diese Verbrechen umfassen den Einsatz, die Einberufung oder die Rekrutierung von Kindern in bewaffneten Konflikten. Ongwen, einst selbst Kindersoldat, stand wegen 70 Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vor Gericht, die er während seiner Zeit bei der Lord’s Resistance Army (LRA) in Norduganda zwischen Juli 2002 und Dezember 2005 begangen hatte. Richterspruch gegen Dominic Ongwen (Uganda): IStGH verurteilt erneut Verbrechen gegen Kindersoldaten weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Zwischen Aufruhr und Einigkeit

Schwere Proteste im Senegal: Nachdem der Vorsitzende der Oppositionspartei PASTEF (Patriots of Senegal for Work, Ethics, and Fraternity) Ousmane Sonko vergangene Woche verhaftet wurde, erlebt der Senegal die gewaltvollsten Proteste seit vielen Jahren. Auf die landesweiten Unruhen reagiert die Polizei mit Wasserwerfern und Gewalt. Es wurden bereits zahlreiche Menschen verletzt, mindestens zehn starben. Darüber hinaus schränkte die Regierung um Präsident Macky Sall den Zugang zu sozialen Medien ein und schaltete zwei TV-Sender ab, die ausführlich über die Proteste berichtet hatten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 10: Zwischen Aufruhr und Einigkeit weiterlesen

Magazin Schwarzrotgold 01/2021: Perspektive Afrika – jetzt online lesen!

Die Ausgabe 01/2021 von „Schwarzrotgold“ – dem Magazin der Bundesregierung ist erschienen. Das Heft erzählt spannende Geschichten vom jungen, dynamischen Kontinent Afrika und der Zusammenarbeit mit den afrikanischen Partnern. Magazin Schwarzrotgold 01/2021: Perspektive Afrika – jetzt online lesen! weiterlesen

Gabun startet Ökotourismus-Projekt, um reiche Artenvielfalt optimal zu nutzen

Nationalpark Lopé, Foto: ia

Die gabunischen Behörden wollen das touristische Potenzial der 13 Nationalparks des Landes nutzen. Das Projekt „Afrikanische Ökotourismus-Safari“ wurde am 3. März 2021 im gabunischen Ministerium für Handel, Handwerk und Tourismus in Libreville vorgestellt. Das Projekt wird zur Entwicklung des Tourismussektors in Gabun, zur Aufwertung der Nationalparks und zur Förderung der Beschäftigung beitragen, wobei die Kriterien der nachhaltigen Entwicklung und der Rentabilität beachtet werden. Gabun startet Ökotourismus-Projekt, um reiche Artenvielfalt optimal zu nutzen weiterlesen

Medico fordert für Globalen Süden freien Zugang zu Covid19-Impfstoffen und Aufhebung des Patentschutzes

Heute vor einem Jahr hat die WHO den weltweiten Ausbruch des Coronavirus als Pandemie eingestuft. Bereits gestern hat medico international zusammen mit anderen Organisationen vor dem Bundeswirtschaftsministerium demonstriert, um gemeinsam mit den Menschen des Globalen Südens den freien Zugang zu Covid19-Impfstoffen und die Aufhebung von deren Patentschutz zu fordern. Denn ebenfalls gestern trafen sich die 162 Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO), um ein weiteres Mal über den Antrag von mehr als 100 Staaten des Globalen Südens zur Aussetzung der Covid19-Patente und anderer Rechte auf geistiges Eigentum zu beraten. Medico fordert für Globalen Süden freien Zugang zu Covid19-Impfstoffen und Aufhebung des Patentschutzes weiterlesen

COVID-19-Auswirkungen untergraben Naturschutzbemühungen – Afrika und Asien am stärksten betroffen

Die Pandemie hat erhebliche Auswirkungen auf den Naturschutz rund um den Globus, einschließlich des Verlusts von Arbeitsplätzen bei Schutzgebiets-Rangern, verringerten Anti-Wilderei-Patrouillen und Rückschritten beim Umweltschutz. Dies geht aus einer Sammlung neuer Forschungsarbeiten hervor, die von der IUCN, der Weltnaturschutzunion in einer Sonderausgabe von PARKS, dem Journal der IUCN World Commission on Protected Areas, veröffentlicht wurden. COVID-19-Auswirkungen untergraben Naturschutzbemühungen – Afrika und Asien am stärksten betroffen weiterlesen

Deutsch-westafrikanisches Netzwerk fördert neue Wissenschaftler-Generation

Das DAAD-Programm „Fachzentren Afrika“ fördert Forschungsnetzwerke, die sich aktuellen Themen von gesellschaftlicher Bedeutung widmen und die Kapazitäten afrikanischer Wissenschafts- und Bildungssysteme stärken. Im Themenbereich „Ressourcenmanagement und Ernährungssicherung“ hat der DAAD nun das Projekt Pro-RUWA bewilligt, einen von zwei erfolgreichen Anträgen unter 20 begutachteten Bewerbungen. Das Projekt wird an der Universität Kassel koordiniert und wird mit 2.2 Millionen Euro für fünf Jahre gefördert, von 2021 bis 2025. Deutsch-westafrikanisches Netzwerk fördert neue Wissenschaftler-Generation weiterlesen

Afrika / Kenia: Zwei Start-ups in der Liste der innovativsten Unternehmen der Welt im Jahr 2021

Die Start-ups Sunculture und Sokowatch, beide aus Kenia, gehören zu den innovativsten Unternehmen der Welt im Jahr 2021, so die amerikanische Fachzeitschrift Fast Company, die jährlich das MIC-Ranking (Most Innovative Companies) erstellt und damit Unternehmen auszeichnet, die effektive Lösungen für die drängendsten Herausforderungen und Probleme der Gesellschaft gefunden haben. Afrika / Kenia: Zwei Start-ups in der Liste der innovativsten Unternehmen der Welt im Jahr 2021 weiterlesen

IPG-Journal / Algerien: Zwischen Hoffnung und Resignation

Märtyrer-Denkmal, Algier (Foto: ia)

Während in Ägypten gerade der zehnte Jahrestag des Arabischen Frühlings vorüber ging, steckt ein anderes nordafrikanisches Land mittendrin in seinem Frühlingserwachen: Algerien. Zum zweiten Jahrestag der friedlichen Proteste waren Ende Februar zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um ihren Forderungen nach einem Ende von Korruption und Willkür, nach demokratischen Reformen und einem echten politischen Wandel Nachdruck zu verleihen. IPG-Journal / Algerien: Zwischen Hoffnung und Resignation weiterlesen

Usoni, das erste post-apokalyptische afrikanische Videospiel

Das Studio Jiwe hat gerade das Videospiel Usoni veröffentlicht, Ergebnis einer französisch-kenianischen Zusammenarbeit. Worum geht‘s? Nach der großen Katastrophe des Jahres 2035 ist Afrika das gelobte Land für die Europäer, deren Kontinent im Chaos versunken ist. In dieser verkehrten Welt muss derjenige, der in den Süden reisen will, viele Gefahren in Kauf nehmen … Usoni, das erste post-apokalyptische afrikanische Videospiel weiterlesen

Côte d’Ivoire: Lust auf einen zeitweiligen Freiwilligenjob in Afrika?

Akatia stellt ein! Wenn Sie daran interessiert sind, sich mit um Hawa, Emma Akouba und Djodjo zu kümmern, mit ihnen zu arbeiten und für 6 Monate als Freiwillige/r in die Elfenbeinküste kommen können, könnte dies der richtige Job für Sie sein! Côte d’Ivoire: Lust auf einen zeitweiligen Freiwilligenjob in Afrika? weiterlesen

15 Jahre Integrationsgipfel: Endlich echte Teilhabe ermöglichen – „Migrationshintergrund“ ab in die Mottenkiste!

Die deutsche Integrationspolitik braucht dringend einen Paradigmenwechsel, sonst drehen wir uns auch die nächsten 15 Jahre im Kreis. Es braucht mehr als Gießkannenförderung hier, ein paar Kampagnen und unverbindliche Absichtserklärungen dort, erklärt Filiz Polat (Foto), GRÜNEN-Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik. Strukturelle Probleme können nur mit strukturellen Maßnahmen beantwortet werden. 15 Jahre Integrationsgipfel: Endlich echte Teilhabe ermöglichen – „Migrationshintergrund“ ab in die Mottenkiste! weiterlesen

Senegal: Macky Sall zu den Demonstranten: „Ich habe euch verstanden.“

Das Staatsoberhaupt reagierte auf die gewalttätigen Ausschreitungen in Dakar und im Land nach der Verhaftung von Ousmane Sonko, Leader der Partei PASTEF. In seiner Ansprache an die Nation, die von diversen senegalesischen Medien aufgegriffen wurde, sagte Macky Sall, er verstehe die Botschaft der Demonstranten und die Notlage der jungen Menschen. Senegal: Macky Sall zu den Demonstranten: „Ich habe euch verstanden.“ weiterlesen

Niger: Präsident Mahamadou Issoufou Preisträger des Ibrahim-Preises 2020 für herausragende Führungsqualitäten in Afrika

Der Ibrahim-Preis 2020 für herausragende Führungsqualitäten in Afrika wurde an den Präsidenten von Niger, Mahamadou Issoufou, verliehen. Die Mo Ibrahim Foundation gab die Auszeichnung nach einer Sitzung ihres unabhängigen Preiskomitees bekannt. Niger: Präsident Mahamadou Issoufou Preisträger des Ibrahim-Preises 2020 für herausragende Führungsqualitäten in Afrika weiterlesen

Piraterie: Nigeria zahlt 252.000 Euro für die Befreiung von 14 in Gabun entführten Fischern

Die nigerianische Armee befreite am 6. März 14 Personen einer Crew, deren Trawler am 7. Februar in den Gewässern vor Port-Gentil, Gabun, angegriffen wurde. Nach Angaben der nigerianischen Behörden wurde die Freilassung der Geiseln, darunter ein Gabuner, durch die Zahlung eines Lösegelds von 165,7 Millionen CFA-Francs (ca. 252.000 Euro) an die Entführer ermöglicht, berichtet das gabunische Webmagazin gabonreview. Piraterie: Nigeria zahlt 252.000 Euro für die Befreiung von 14 in Gabun entführten Fischern weiterlesen

Internationaler Frauentag: Afrikas Frauen, globale Beschäftigungs-Champions!

Vergessen Sie alle Ihre Vorurteile über den Status der Frauen in Afrika. Entgegen der landläufigen Meinung sind die afrikanischen Frauen sehr stark in das Wirtschaftsleben ihres Kontinents eingebunden. Die Zahlen sprechen für sich: ihre Erwerbsquote liegt bei 55 % und damit höher als in den fortschrittlichsten Ländern (53 %) und im weltweiten Durchschnitt (48 %)! Zu diesem Schluss kommt die Agence Française de Développement (AFD) in ihrem Ende August 2020 veröffentlichten „Atlas de l’Afrique“. Internationaler Frauentag: Afrikas Frauen, globale Beschäftigungs-Champions! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Präsidenten unter sich

Ghanas Oberster Gerichtshof lehnt Wahlpetition der Opposition ab: Nachdem die Oppositionspartei National Democratic Congress (NDC) Ende letzten Jahres verkündet hatte, die ghanaische Präsidentschaftswahl von Anfang Dezember 2020 anzufechten, lehnte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag die von Oppositionsführer John Mahama eingereichte Wahlpetition ab. Laut Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erfüllte die Petition nicht alle Voraussetzungen für eine Wahlannullierung und konnte nicht nachweisen, dass die vorgeworfenen Unregelmäßigkeiten das Wahlergebnis entscheidend beeinflusst hätten. Damit ist Mahamas Versuch, die Gültigkeit der Wahlergebnisse sowie die Erklärung von Amtsinhaber Nana Akufo-Addo zum Wahlsieger rückgängig zu machen und Neuwahlen zu fordern, gescheitert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 9: Präsidenten unter sich weiterlesen

Stellenangebot: openpetition sucht Mitarbeiter/innen in der Redaktion und bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Du möchtest Veränderungen anstoßen? Wir auch! Besonders in Zeiten wie diesen ist es relevanter denn je, dass Menschen sich mithilfe von openPetition beteiligen und Gehör verschaffen können. Wir sind ein kleines Team mit großen Plänen – und genau deshalb suchen wir Dich als Verstärkung! Stellenangebot: openpetition sucht Mitarbeiter/innen in der Redaktion und bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiterlesen

Äthiopien/Tigray: Zehntausende Vertriebene in der Stadt Shire haben wenig zu essen – Besorgniserregendes Ausmaß an Mangelernährung bei Kindern

Die humanitäre Situation in der umkämpften Region Tigray in Äthiopien ist auch Monate nach Beginn der Eskalation der Auseinandersetzungen sehr angespannt. Zehntausende Vertriebene haben sich in die Stadt Shire geflüchtet, die vor November nur etwa 50.000 Einwohner hatte. Die Versorgungslage ist schwierig, ganz besonders bei Nahrungsmitteln. Auch die medizinische Versorgung ist ungenügend. Äthiopien/Tigray: Zehntausende Vertriebene in der Stadt Shire haben wenig zu essen – Besorgniserregendes Ausmaß an Mangelernährung bei Kindern weiterlesen

Algerien/Marokko/Westsahara: „Algerien wird die Frage nicht aufgeben“

Der algerische Präsident, Abdelmadjid Tebboune, sagte, dass sein Land „die Frage der Westsahara nicht aufgeben wird“. Damit bekräftigte er seine Unterstützung für die Polisario und fachte die Spannungen zwischen seinem Land und dem marokkanischen Nachbarn wieder an. Das Gebiet wird sowohl von Marokko als auch von der 1976 von der Polisario-Front ausgerufenen Saharauischen Arabischen Demokratischen Republik (SADR) beansprucht. Algerien/Marokko/Westsahara: „Algerien wird die Frage nicht aufgeben“ weiterlesen

Afrika: der Reise- und Tourismussektor braucht dringend Hilfe in Höhe von 10 Mrd. Dollar

Viele afrikanische Fluggesellschaften stehen am Rande der Insolvenz, da ihr Betrieb durch Reisebeschränkungen, die die Ausbreitung von Covid-19 eindämmen sollen, beeinträchtigt wurde. In einem Dominoeffekt wird die gesamte Kette der Reise- und Tourismusindustrie erstickt. 5 Branchenorganisationen, darunter die Association of African Airlines (AFRAA) und die UNWTO, starten eine Forderungskampagne. Afrika: der Reise- und Tourismussektor braucht dringend Hilfe in Höhe von 10 Mrd. Dollar weiterlesen

Gender Equality in Guinea: Zwei Automechanikerinnen räumen mit Vorurteilen auf

Fehlende Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen ist immer noch eines der größten gesellschaftlichen Probleme weltweit. Auch in Guinea haben Frauen deutlich geringere Chancen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen als Männer. Sie steigen weniger oft in ihren Berufen in Führungspositionen auf und erhalten für die gleiche Arbeit im Durchschnitt weniger Lohn. Hinzu kommt, dass die besser bezahlten Berufe in der Regel von Männern dominiert werden. Teninkè (28) und N’Mahawa (25) haben sich von traditionellen Rollenbildern nicht beirren lassen und verdienen als Auszubildende in der Automechanik ihr eigenes Geld. Gender Equality in Guinea: Zwei Automechanikerinnen räumen mit Vorurteilen auf weiterlesen

Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe im Kongo: Aufruf zur Banneraktion zum Weltfrauentag – Kirchtürme gesucht

Die Corona-Pandemie drängt manche Konflikte und Konfliktregionen dieser Welt aus dem öffentlichen Sichtfeld. Deshalb will die Kongo-Kampagne mit einer deutschlandweiten Banneraktion auf die Situation von Frauen in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam machen, die täglich von Vergewaltigung als Kriegswaffe bedroht sind. Die Aktion startet zum Internationalen Frauentag am 8. März 2021. Schluss mit Vergewaltigung als Kriegswaffe im Kongo: Aufruf zur Banneraktion zum Weltfrauentag – Kirchtürme gesucht weiterlesen

BE OPEN Art: Galeriebesucher wählen Ghanaer zum Künstler des Jahres

BE OPEN Art, eine Online-Galerie, die von der Denkfabrik BE OPEN von Elena Baturina entworfen wurde, freut sich, ihren ersten Künstler des Jahres bekannt zu geben, der durch die größte Abstimmung unter den monatlichen Bewertungen ausgewählt wurde. Glückwünsche und der Preis in Höhe von 500 EUR gehen an Theophilus Tetteh (NiiOdai), einen experimentellen und expressionistischen Künstler aus Ghana. BE OPEN Art: Galeriebesucher wählen Ghanaer zum Künstler des Jahres weiterlesen

Machen Sie mit! Der Wettbewerb “Vielfalt unternimmt – Berlin würdigt migrantische Unternehmen” geht 2021 in die zweite Runde

Unter den vielen Berliner Unternehmerinnen und Unternehmern machen Menschen mit Migrationsbezug einen erheblichen Anteil aus, und ihre Zahl wächst stetig. Damit tragen sie maßgeblich zur erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei und schaffen Arbeitsplätze. Mit dem Preis “Vielfalt unternimmt – Berlin würdigt migrantische Unternehmen“ wird ihr wirtschaftlich bedeutsamer Beitrag für Berlin ausgezeichnet. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sucht die Besonderen, die Herausragenden unter ihnen. Machen Sie mit! Der Wettbewerb “Vielfalt unternimmt – Berlin würdigt migrantische Unternehmen” geht 2021 in die zweite Runde weiterlesen

Afrika erlebt die erste Rezession seit 25 Jahren aufgrund der Covid-19-Pandemie

Laut einem Bericht der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika (UNECA) hat der afrikanische Kontinent aufgrund der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die erste wirtschaftliche Rezession seit 25 Jahren erlebt. Der Bericht mit dem Titel „Building the Future for a Green Recovery in Africa“, der am Montagabend veröffentlicht wurde, zeigt die mutige Erholungsstrategie des Kontinents für die Zeit nach der Pandemie auf, berichtet die Agentur xinhua. Afrika erlebt die erste Rezession seit 25 Jahren aufgrund der Covid-19-Pandemie weiterlesen

Gut integriert zurück nach Somalia: Wie Hessen Omar F. in einen Krisenstaat abschiebt

Symbolfoto: kalhh/Pixabay

Fast acht Jahre seines Lebens verbringt Omar F. in Deutschland. Er ist gut integriert, arbeitet seit drei Jahren in Vollzeit, wird geschätzt von Vorgesetzten & Kolleg*innen. Dann wird er in sein Herkunftsland Somalia abgeschoben – ein Staat, der seit Jahrzehnten von Bürgerkrieg, Terror und Hunger gekennzeichnet ist. Und das mitten in der Pandemie. Gut integriert zurück nach Somalia: Wie Hessen Omar F. in einen Krisenstaat abschiebt weiterlesen

Kooperation mit Unis in Ghana, Nigeria und Burkina Faso: Passauer Geographen-Team untersucht Zusammenhang von Migration und Existenzsicherung in Westafrika

Migration gehört in Westafrika zur alltäglichen Normalität. Ein Forschungsteam des Lehrstuhls für Anthropogeographie an der Universität Passau leitet das BMBF-geförderte, internationale Verbundprojekt MiTra-Wa, das die Zusammenhänge von Migration und Existenzsicherung sowie deren sozialen, ökonomischen und ökologischen Folgen systematisch analysiert. Kooperation mit Unis in Ghana, Nigeria und Burkina Faso: Passauer Geographen-Team untersucht Zusammenhang von Migration und Existenzsicherung in Westafrika weiterlesen

Power of the Streets: Neue Podcast-Serie – Junge Aktivist*innen aus Afrika im Kampf für Gendergerechtigkeit und gegen Gewalt

© Copyright Volume 2021 for Human Rights Watch

Am 1. März 2021 feierte die neue Podcast-Serie Power of the Streets ihre Premiere. Sie stellt junge afrikanische Aktivist*innen vor, die gegen genderspezifische Gewalt und Diskriminierung kämpfen und den Wandel auf dem ganzen Kontinent mitprägen, so Human Rights Watch heute. Der Podcast Power of the Streets stellt Feminist*innen und Queer-Aktivist*innen vor, die Bewegungen für Gerechtigkeit in Afrika aufbauen. Power of the Streets: Neue Podcast-Serie – Junge Aktivist*innen aus Afrika im Kampf für Gendergerechtigkeit und gegen Gewalt weiterlesen

Klimaschädlich und unfair: Heizen in Hamburg mit Holz aus Namibia

ROBIN WOOD-Aktivist*innen haben mit Bannern und Rauch vor dem Heizkraftwerk Tiefstack in Hamburg protestiert. Der Grund: Die Hamburger Umweltbehörde prüft zurzeit, im Kraftwerk Tiefstack – statt Kohle – Holz aus Namibia zu verheizen. Das Projekt ist international eines der ersten Vorhaben, für das in industriellem Maßstab Holz aus Afrika zur Energiegewinnung in eine EU-Land geliefert werden soll. Aus Sicht von ROBIN WOOD und rund 40 weiteren umwelt- und Entwicklungsgruppen wäre dies eine krasse Fehlentscheidung, die dem Ziel einer klimafreundlichen, sozial gerechten Energieversorgung zuwiderliefe. Klimaschädlich und unfair: Heizen in Hamburg mit Holz aus Namibia weiterlesen

Luxus: Gabuner Aubameyang protzt mit 300.000-Euro-Uhr

Instagram/mjjexclusive

Pierre-Emerick Aubameyang hat seine Cartier-Santos-Uhr gerade personalisieren lassen, indem er sie mit Saphiren besetzen ließ. Eine Operation, die den Wert der Uhr von 2,2 Millionen CFA (3.353 Euro) auf 194 Millionen CFA-Francs (rund 300.000 Euro) hat explodieren lassen, berichtet das gabunische Portal gabonreview. Luxus: Gabuner Aubameyang protzt mit 300.000-Euro-Uhr weiterlesen

Ein historischer Februar für Afrika: Im Zeichen des Multilateralismus und der Gleichberechtigung

Gute Neuigkeiten muss man feiern – insbesondere momentan. Der Februar hielt einige davon bereit. Zentrale Positionen in drei führenden multilateralen Organisationen wurden neu mit Afrikaner*innen, darunter zwei Frauen, besetzt. Das setzt nicht nur enorm positive Zeichen für globale Zusammenarbeit und Gleichberechtigung. Auch die immensen Potentiale des afrikanischen Kontinents für die Weltwirtschaft, Handel und nachhaltige Entwicklung werden damit verstärkt auf die internationale Agenda gesetzt. Welche Chancen das birgt? Sie sind zahlreich. Ein historischer Februar für Afrika: Im Zeichen des Multilateralismus und der Gleichberechtigung weiterlesen

Claudia Roth: Über 130 Länder haben noch keinen Impfstoff erhalten – Afrika besonders betroffen

Wir sprechen viel über Solidarität in diesen schweren Tagen. Aber unsere Solidarität darf nicht nur vor der eigenen Haustür gelten. Zehn Länder haben bisher 75 Prozent der vorhandenen Impfstoffe verwendet. Mehr als 130 Länder haben dagegen noch nicht eine einzige Dosis erhalten. Das ist ein moralisches Versagen auf Kosten der Schwächsten und Ärmsten, ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Claudia Roth: Über 130 Länder haben noch keinen Impfstoff erhalten – Afrika besonders betroffen weiterlesen

Kamerun: 20 Frauen bei Angriff im März 2020 in Ebam vergewaltigt – Überlebende von Militärübergriffen warten auf Gerechtigkeit

Ojong Thomas Ebots Grab, © privat

Ein Angriff durch kamerunische Soldaten am 1. März 2020 ist jetzt bekannt geworden, bei dem diese mindestens 20 Frauen, darunter vier mit Behinderungen, vergewaltigten, 35 Männer verhafteten und einen Mann töteten, so Human Rights Watch heute. Der Angriff auf das Dorf Ebam in der Region Süd-West war einer der schlimmsten der kamerunischen Armee in den letzten Jahren. Kamerun: 20 Frauen bei Angriff im März 2020 in Ebam vergewaltigt – Überlebende von Militärübergriffen warten auf Gerechtigkeit weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 8: Aus- und abgezählt

Proteste nach Stichwahl im Niger: Am vergangenen Dienstag gab die Nationale Unabhängige Wahlkommission (CENI) das Ergebnis der Präsidentschaftswahl im Niger bekannt, wonach Mohamed Bazoum, ehemaliger Innenminister des Landes und Kandidat der regierenden PNDS, die Stichwahl mit 55,75 Prozent der Stimmen für sich entschieden hatte. Die Wahlbeteiligung lag laut Angaben der Wahlkommission bei 62,91 Prozent. In einem ersten Wahlgang Ende Dezember hatte Bazoum etwas mehr als 39 Prozent der Stimmen erhalten und sein Herausforderer, der ehemalige Präsident Mahame Ousmane, knapp 17 Prozent. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 8: Aus- und abgezählt weiterlesen

Radio France Internationale (RFI) verurteilt Brandanschlag auf das Haus seines Korrespondenten in Niamey/Niger, Moussa Kaka, aufs Schärfste

In Niamey, Niger, wurde das Haus des RFI-Korrespondenten Moussa Kaka am Morgen des 25. Februar von Unbekannten angegriffen und teilweise niedergebrannt. Moussa und seine Familie sind unverletzt. Er beabsichtigt, bei der Kriminalpolizei in Niamey Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten. Radio France Internationale (RFI) verurteilt Brandanschlag auf das Haus seines Korrespondenten in Niamey/Niger, Moussa Kaka, aufs Schärfste weiterlesen

Westafrika: Togo auf dem 1. Platz bei Förderung weiblicher Führungspositionen in Entscheidungsgremien (Weltbank)

Weltweit ist das Thema Gleichstellung der Geschlechter nach wie vor eine große Herausforderung. Eine Gender-Analyse der Weltbank untersuchte die Entwicklung von Frauen in Führungspositionen in Regierung, Wirtschaft und Unternehmertum. Gesetze und Vorschriften wurden analysiert, die die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Frauen in 190 Volkswirtschaften beeinflussen. Ihr Abschlussbericht zeigt ermutigende Ergebnisse für Togo. Westafrika: Togo auf dem 1. Platz bei Förderung weiblicher Führungspositionen in Entscheidungsgremien (Weltbank) weiterlesen

ALBA Berlin verpflichtet 2,21m großen Center Christ Koumadje aus dem Tschad

ALBA BERLIN hat Jean Marc Christ Koumadje unter Vertrag genommen. Der 2,21 Meter große und 24 Jahre alte Centerspieler aus dem Tschad erzielte in der vergangenen Saison in der G-League für die Delaware Blue Coats 11,3 Punkte, 10,9 Rebounds und 4,0 Blocks pro Partie und wurde als „Defensive Player of the Year“ der Liga ausgezeichnet. In Berlin hat Christ Koumadje einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/2023 erhalten und ist in der aktuellen Spielzeit sowohl in der EuroLeague als auch in der easyCredit BBL einsatzberechtigt. ALBA Berlin verpflichtet 2,21m großen Center Christ Koumadje aus dem Tschad weiterlesen

Buchtipp: Alfred Schlicht: „Das Horn von Afrika: Äthiopien, Dschibuti, Eritrea und Somalia – Geschichte und Politik“

Nur kurz erwähnt und fast wieder aus den Nachrichten verschwunden sind die Ereignisse um das Horn von Afrika, der andauernde Tigray-Konflikt und die damit verbundenen Folgen tauchen kaum noch in den Schlagzeilen auf. Der Autor will mit dieser Publikation mehr Aufmerksamkeit auf diese Region in Afrika lenken. Genutzt hat der Verfasser zahlreiche Quellen, um einprägsam aufzuzeigen, wie Vergangenes die gegenwärtige Situation kennzeichnet. Betrachtet werden die heutigen Staaten Äthiopien, Dschibuti, Eritrea und Somalia. Buchtipp: Alfred Schlicht: „Das Horn von Afrika: Äthiopien, Dschibuti, Eritrea und Somalia – Geschichte und Politik“ weiterlesen

Verstärkte öffentliche Präsenz für muslimische Frauen in Niger: Predigerinnen, audiovisuelle Medien und die Konstruktion von religiöser Autorität

Niamey – Foto: Adamaou Fodi Salahadine/Wikipedia

In einem kürzlich erschienenen Beitrag in „The Routledge Handbook of Islam and Gender“ zeigt Dr. Abdoulaye Sounaye, wie muslimische Frauen durch Auftritte in Fernseh- und Radioshows eine verstärkte öffentliche Präsenz im urbanen Raum Nigers erlangen. Dort werben sie nicht nur für das Predigen durch Frauen, sondern diskutieren auch über Frauenrechte und ihre Rolle in der Gesellschaft. Sounaye kommt zu dem Schluss, dass der theologische Standpunkt dieser Frauen eine säkulare und liberale feministische Agenda behindern könnte, aber ihre Präsenz zeigt dennoch, dass sie imstande sind, die öffentlichen Debatten zu beeinflussen und eine Autorität gegen bestimmte Geschlechterrollen zu konstruieren. Verstärkte öffentliche Präsenz für muslimische Frauen in Niger: Predigerinnen, audiovisuelle Medien und die Konstruktion von religiöser Autorität weiterlesen

Äthiopien: Amnesty International belegt Beteiligung Eritreas an Massaker in Aksum

Ein neuer Amnesty-Bericht belegt, dass Angehörige der eritreischen Streitkräfte im November letzten Jahres im äthiopischen Bundesstaat Tigray systematisch Hunderte unbewaffnete Zivilpersonen getötet haben. Sie eröffneten in den Straßen der Stadt Aksum das Feuer und durchkämmten ein Haus nach dem anderen. Das Massaker stellt mutmaßlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Die Auswertung von Satellitenbildern durch Amnesty International bestätigt Berichte über wahllosen Beschuss und Massenplünderungen. Äthiopien: Amnesty International belegt Beteiligung Eritreas an Massaker in Aksum weiterlesen

Adenauer Stiftung / Analyse: Welchen Beitrag können EU und AU zur Stärkung resilienter Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika leisten?

Foto: irin

Die Corona-Pandemie zeigt: Viele Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika haben strukturelle Schwächen. Die anstehende Neuausrichtung der EU-Afrika-Beziehungen bietet die Gelegenheit, die Zusammenarbeit im Bereich Gesundheitssystemstärkung zu vertiefen. Die Afrikanische Union ist hierbei ein wichtiger Partner für die EU. Adenauer Stiftung / Analyse: Welchen Beitrag können EU und AU zur Stärkung resilienter Gesundheitssysteme in Subsahara-Afrika leisten? weiterlesen

KfW: SANAD-Fonds unterstützt nun auch Côte d’Ivoire, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und im Rahmen des Corona-Sofortprogramms weitere 76 Mio. EUR an den SANAD-Fonds. Dieser stellt kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen (KKMU) über lokale Finanzinstitutionen in Nordafrika und dem Nahen Osten kurzfristige Liquidität und Langfristfinanzierungen sowie Eigenkapital zur Verfügung – auch in Lokalwährung. Darüber hinaus geht der Fonds auch Beteiligungen ein. Ab sofort werden in begrenztem Umfang auch ausgewählte Länder Subsahara-Afrikas (Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda) unterstützt. KfW: SANAD-Fonds unterstützt nun auch Côte d’Ivoire, Ghana, Kenia, Ruanda, Senegal und Uganda weiterlesen

Österreich: Testphase des Asylschnellverfahrens abgeschlossen – „Asylbewerber/innen sollen rasch Gewissheit haben, dass es in Österreich kein Asyl für Wirtschaftsmigranten gibt“

Mehr als 400 Asylverfahren wurden bereits in weniger als 72 Stunden negativ entschieden. „Das neue Verfahren ist erfolgreich angelaufen und implementiert“, erklärt Innenminister Nehammer. Österreich: Testphase des Asylschnellverfahrens abgeschlossen – „Asylbewerber/innen sollen rasch Gewissheit haben, dass es in Österreich kein Asyl für Wirtschaftsmigranten gibt“ weiterlesen

Niger / Präsidentschaftswahlen 2021: Es geht weiter wie gehabt – Knapper Sieg für den Regierungskandidaten Mohamed Bazoum

55,75%. Das ist das vorläufige Ergebnis von Mohamed Bazoum (Foto), dem ehemaligen nigrischen Innenminister und Kandidaten der Regierungspartei. Am Dienstag gab die Nationale Unabhängige Wahlkommission von Niger die vorläufigen Ergebnisse der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen vom 21. Februar bekannt. Ein knapper Sieg über den Kandidaten und ehemaligen Präsidenten Mahamane Ousmane, der bereits Betrug anprangerte. Niger / Präsidentschaftswahlen 2021: Es geht weiter wie gehabt – Knapper Sieg für den Regierungskandidaten Mohamed Bazoum weiterlesen

Für eine stärkere Kooperation mit Afrika – Demokratien festigen – Sicherheit verbessern

Jürgen Hardt und Stefan Rouenhoff über Projekte und Strategien für den Nachbarkontinent: Im Plenum des Deutschen Bundestages findet am Mittwoch eine Debatte über Afrika im globalen Kontext statt. Dazu ein Gespräch mit dem außenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt, und dem Vorsitzenden der Projektgruppe Afrika-Partnerschaften, Stefan Rouenhoff. Für eine stärkere Kooperation mit Afrika – Demokratien festigen – Sicherheit verbessern weiterlesen

CD-Tipp: „Mersi“: Neues Album von Christine Salem – ein Mix aus afrikanischen Rhythmen und sanften Gitarrenklängen

Lange erwartetes Album der Ausnahmekünstlerin Christine Salem. „Mersi“ bewegt sich einzigartig vielfältig im World-Music Bereich mit Einflüssen aus Blues, Maloya, Rock und Jazz. CD-Tipp: „Mersi“: Neues Album von Christine Salem – ein Mix aus afrikanischen Rhythmen und sanften Gitarrenklängen weiterlesen

IPG-Journal: Handel und Wandel muss getrieben sein – Erwartungen an WTO-Präsidentin Ngozi Okonjo-Iweala aus Nigeria

Die WTO steckt tief in der Krise. Kann Ngozi Okonjo-Iweala sie aus dem Schlamassel in eine neue Ära führen? Die Erwartungen jedenfalls sind riesig. Doch wohin wird sie den Wandel beim Handel treiben? Wo es viele Probleme gibt, sind die Erwartungen hoch. IPG-Journal: Handel und Wandel muss getrieben sein – Erwartungen an WTO-Präsidentin Ngozi Okonjo-Iweala aus Nigeria weiterlesen

„African Peace Movement“: Gründung einer muslimisch-christlichen Friedensbewegung in Afrika

Pastor Sebastian, Mitgründer des „African Peace Movement“ (links) und Abdurahman Joel Kayser, Gründer und Leiter von Ansaar International e.V.

Finanzierung gegenseitiger Hilfeleistungen von Muslimen und Christen – 20 Gemeinden aus Ghana und dem nördlichen Nachbarstaat Burkina Faso haben sich der Friedensbewegung bereits angeschlossen. „Als muslimische Hilfsorganisation aus einem christlichen Land möchten wir das friedliche Miteinander von Christen und Muslimen überall auf der Welt fördern“, sagt Abdurahman Joel Kayser, Gründer und Leiter von Ansaar International e.V., eine der weltweit größten Hilfsorganisationen in Kriegs- und Krisengebieten, die gemeinsam mit der „Christian Community Accra“ aus Ghana das „African Peace Movement“ gegründet und ihren Hauptsitz in Deutschland hat. „African Peace Movement“: Gründung einer muslimisch-christlichen Friedensbewegung in Afrika weiterlesen

Äthiopien/Tigray: Lebensmittel und Hilfsgüter erreichen Vertriebene erstmals seit drei Monaten

4300 Menschen wurden in der Stadt Axum in der nordäthiopischen Region Tigray mit dringend benötigten Lebensmitteln versorgt. Die Kinderrechtsorganisation Save the Children verteilte Nahrung, provisorische Unterkünfte und Hygieneartikel an tausende vertriebene Kinder und ihre Familien – es war die erste umfangreiche Hilfslieferung in der Stadt seit mehr als drei Monaten. Äthiopien/Tigray: Lebensmittel und Hilfsgüter erreichen Vertriebene erstmals seit drei Monaten weiterlesen

Gabun: Polizei „beklagt Tod von zwei Menschen bei Zusammenstoß mit Demonstranten“

Laut Brigadegeneral Serge Hervé Ngoma wurde die nationale Polizei, die in der Nacht des 18. Februar zur Wiederherstellung der Ordnung und zur Durchsetzung der Ausgangssperre anlässlich der „Kochtopfproteste“ gerufen wurde, mit Wurfgeschossen und Molotowcocktails beworfen. Bei den darauffolgenden Zusammenstößen gab es zwei tödliche Schussverletzungen unter den Demonstranten. Mehrere Polizeibeamte wurden verletzt. Gabun: Polizei „beklagt Tod von zwei Menschen bei Zusammenstoß mit Demonstranten“ weiterlesen

DR Kongo: italienischer Botschafter bei Überfall auf einen Konvoi des Welternährungsprogramms (WFP) erschossen

Foto: stevepb/Pixabay

Bei einem Überfall auf einen Konvoi des WFP im Osten der Demokratischen Republik Kongo wurden der italienische Botschafter Luca Attanasio (43) sowie sein Fahrer und ein Sicherheitsbeamter getötet. Weitere Teilnehmer, die mit der Delegation reisten, wurden bei dem Angriff verletzt. DR Kongo: italienischer Botschafter bei Überfall auf einen Konvoi des Welternährungsprogramms (WFP) erschossen weiterlesen

Organisation „Atlas-Kinder“: Marokkanische Presseagentur MAP zeichnet Gründer Hansjörg Huber als Persönlichkeit des Jahres 2020 aus

© George Payan

Anfang Februar zeichneten rund 300 Journalistinnen und Journalisten der marokkanischen Presseagentur MAP in Rabat die Persönlichkeiten des Jahres 2020 in sechs Kategorien aus. Unter ihnen Hansjörg Huber, der in der Kategorie “Action sociale, Initiative citoyenne et Développement humain” (Soziales Handeln, Bürgerinitiative und Menschliche Entwicklung) für sein humanitäres Engagement geehrt wurde. Organisation „Atlas-Kinder“: Marokkanische Presseagentur MAP zeichnet Gründer Hansjörg Huber als Persönlichkeit des Jahres 2020 aus weiterlesen

Afrikanische Tierschützerin fordert Schutz von Schuppentieren angesichts wachsender Bedrohung durch illegale Jagd

Foto: Alexstrachan/Pixabay

Edith Kabesiime, Leiterin der Kampagnen des World Bureau for Animal Welfare in Africa, warnte, dass dieses nachtaktive, schuppige Säugetier, das in den tropischen Wäldern Asiens und Afrikas vorkommt, derzeit aufgrund von Bedrohungen durch den Menschen in seiner Existenz gefährdet ist. Afrikanische Tierschützerin fordert Schutz von Schuppentieren angesichts wachsender Bedrohung durch illegale Jagd weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Handlungsbedarf

G-5 Sahel-Gipfel im Tschad: Die G5 Sahel, zu denen die Länder Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad gehören, hielten zu Beginn der Woche gemeinsam mit Frankreich ein Gipfeltreffen ab. Ziel war es, die nächsten Schritte im Kampf gegen dschihadistische Aufstände und Gewalt abzustimmen, die die Region in den letzten Jahren plagen. Die zweitägige Veranstaltung fand am Montag und Dienstag in N’Djamena, der Hauptstadt des Tschads, statt. Der französische Präsident Emmanuel Macron nahm online daran teil. Das Gipfeltreffen endete mit dem Beschluss, dass Frankreich seine Truppen in naher Zukunft nicht abziehen wird. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 7: Handlungsbedarf weiterlesen

Südafrika: 570 Polizisten erliegen COVID-19

Foto: ER24 EMS (Pty) Ltd.

Insgesamt 570 Polizisten sind in Südafrika an Covid-19 gestorben, und über 27.000 haben sich infiziert, sagte der südafrikanische Polizeiminister Bheki Cele am Freitag lt. einer Information der chinesischen Agentur xinhua. Cele erklärte dies in Pretoria anlässlich der Veröffentlichung der Kriminalitätsstatistik für das dritte Quartal des Steuerjahres 2020-2021. Südafrika: 570 Polizisten erliegen COVID-19 weiterlesen

Flüchtlinge aktiv im Kampf gegen Covid-19 – Beispiele aus Kenia und weiteren Ländern

Innocent verkauft seine Seife zu günstigen Preisen – UNHCR/Samuel Otieno

Für die meisten von uns konnte das Jahr 2020 nicht schnell genug vorüber sein. Die COVID-19-Pandemie hat fast 1,8 Millionen Menschen das Leben gekostet und extreme Not verursacht. Auch wenn die Impfkampagnen jetzt – langsam – anlaufen, werden die sozioökonomischen Auswirkungen der Pandemie noch jahrelang zu spüren sein – vor allem in den am wenigsten entwickelten Ländern, in denen die meisten Vertriebenen der Welt leben. Flüchtlinge aktiv im Kampf gegen Covid-19 – Beispiele aus Kenia und weiteren Ländern weiterlesen

Ghana: Gefährliche Bauxit-Minen-Pläne / Gefahr für Trinkwasserversorgung und biologische Vielfalt

© Jeremy Lindsell / A Rocha International

In Ghana wächst der zivilgesellschaftliche Widerstand gegen den geplanten Bau einer Bauxit-Mine in der artenreichen Atewa-Waldregion, deren Flüsse Millionen Menschen in Ghana mit bisher sauberem Trinkwasser versorgen. Der WWF kritisiert die Pläne Ghanas in einer für die Trinkwasserversorgung und die biologische Vielfalt Ghanas so unverzichtbaren Region als „Russisch Roulette mit voller Revolvertrommel“. Das weltweit begehrte Erz wird hauptsächlich zu Aluminium weiterverarbeitet. Die Naturschutzorganisation appelliert daher an Aluminium nutzende Unternehmen, öffentlich auf Distanz zum Minenprojekt zu gehen. Ghana: Gefährliche Bauxit-Minen-Pläne / Gefahr für Trinkwasserversorgung und biologische Vielfalt weiterlesen

Namibia: Holz statt Kohle? Klimaschwindel bei der Energiewende verstärkt in negativer historischer Tradition neokoloniale Muster!

Ein Projekt zur Verfeuerung von Holz aus Namibia in Kraftwerken in Deutschland – allen voran im Hamburger Kraftwerk Tiefstack – stößt auf scharfe Kritik. In einem offenen Brief wenden sich heute 40 deutsche und internationale umwelt-, entwicklungs- und stadtpolitische Organisationen, Akteur*innen der Klimagerechtigkeitsbewegung und Wissenschaftler*innen an Bundesminister Gerd Müller, in dessen Auftrag die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Projekt „Nutzung von Busch-Biomasse“ in Namibia durchführt. Sie legen dar, dass das Vorhaben zu Klimaschäden und Arbeitsplatzabbau führt, neokolonialem Denken verhaftet ist und Ungerechtigkeit – sowohl global als auch in Namibia – verschärft. Der Minister müsse daher das Projekt grundsätzlich auf den Prüfstand stellen. Namibia: Holz statt Kohle? Klimaschwindel bei der Energiewende verstärkt in negativer historischer Tradition neokoloniale Muster! weiterlesen

Gabun/Covid-19: Kochtopfkonzerte als Protest gegen die Maßnahmen der Regierung

Am Mittwoch, dem 17. Februar, klapperten in mehreren Stadtteilen des Großraums Libreville ab 20 Uhr Küchenutensilien. Das Ziel dieser Bewegung, die einige Tage zuvor in den sozialen Netzwerken angekündigt wurde, ist es, Nein zu sagen zu den restriktiven Maßnahmen der Regierung im Kampf gegen Covid-19, die nach Meinung vieler Gabuner ihre individuellen Freiheiten verletzen. Gabun/Covid-19: Kochtopfkonzerte als Protest gegen die Maßnahmen der Regierung weiterlesen

Deutsch-ruandisches Startup bietet transparente Kaffee-Lieferkette via Blockchain

Zeitgleich zum zuletzt beschlossenen Lieferkettengesetz bietet das deutsch-afrikanische Unternehmen Kaffee-Kooperative mit Angelique’s Finest einen Kaffee mit komplett nachverfolgbarer Lieferkette. Diese basiert auf einer in Ruanda mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) entwickelten Blockchain-Technologie.

  • Die transparente Lieferkette zeigt die faire Verteilung der Wertschöpfung.
  • Direktes Feedback von KundInnen an Produzentinnen wird möglich.
  • Nützliches Tool für Händler zur Nachverfolgung der Lieferkette und Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Lieferkettengesetz ist möglich.

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Deutschland und Marokko: Gemeinsam für sichere Lebensmittel

© Daria-Yakovleva / Pixabay

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die marokkanische Behörde für Lebensmittelsicherheit (ONSSA) vereinbaren enge Zusammenarbeit. Lebens- und Futtermittel müssen auch entlang globaler und zunehmend komplexerer Warenketten sicher sein. Marokko ist mit einem Volumen von 3,6 Mrd. Euro ein wichtiger Handelspartner Deutschlands in Nordafrika. Deutschland und Marokko: Gemeinsam für sichere Lebensmittel weiterlesen

Fragen und Antworten: Alles über den Schweizer Prozess zu den Gräueltaten in Liberia

Am 3. Dezember 2020 begann der Strafprozess gegen Alieu Kosiah, einen ehemaligen liberianischen Rebellenkommandanten, in der Stadt Bellinzona, Schweiz, vor dem Bundesstrafgericht des Landes. Kosiah ist die erste Person, die vor einem nicht-militärischen Strafgericht in der Schweiz wegen Kriegsverbrechen angeklagt wird, und er ist der erste Liberianer, dem wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen während des ersten liberianischen Bürgerkriegs von 1989 bis 1996 der Prozess gemacht wird. Fragen und Antworten: Alles über den Schweizer Prozess zu den Gräueltaten in Liberia weiterlesen

Afrika: Facebook kritisiert Internetausfälle auf dem Kontinent

Kontraintuitiv, Menschenrechte verletzend, Demokratie unterminierend, Rede- und Meinungsfreiheit verletzend… so beschreibt Facebook die langwierigen Ausfälle des Internets und des sozialen Netzwerks zwischen Januar 2020 und Februar 2021 in Tansania, Tschad, Äthiopien und Uganda., berichtet das Online-Magazin AITN. Afrika: Facebook kritisiert Internetausfälle auf dem Kontinent weiterlesen

Neuer Ebola-Ausbruch in Guinea und DR Kongo: „Unzureichende Menge an Impfdosen ist eine Katastrophe und ein Armutszeugnis“ (Difäm)

© Irin

Während die Welt versucht das Corona-Virus einzudämmen, ist im westafrikanischen Guinea und in der Demokratischen Republik Kongo erneut das Ebola-Virus ausgebrochen. Eine Infektion endet oft tödlich. Die lediglich 6.890 Impfdosen, die weltweit für einen Ebola-Ausbruch zur Verfügung stehen, müssen nun auf beide Länder verteilt werden. Somit ist kaum genügend Impfstoff vorhanden, um alle Kontakte und das Gesundheitspersonal zu impfen. Neuer Ebola-Ausbruch in Guinea und DR Kongo: „Unzureichende Menge an Impfdosen ist eine Katastrophe und ein Armutszeugnis“ (Difäm) weiterlesen

Libyen: Zehn Jahre nach dem Sturz Gaddafis bleiben Verantwortliche von Verbrechen straflos

© US Navy

Zehn Jahre nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi in Libyen warten die Opfer von Kriegsverbrechen und schweren Menschenrechtsverletzungen wie rechtswidrige Tötungen, Verschwindenlassen, Folter, Vertreibung und Entführungen noch immer auf Gerechtigkeit, stellt Amnesty International fest. Libyen: Zehn Jahre nach dem Sturz Gaddafis bleiben Verantwortliche von Verbrechen straflos weiterlesen

Wo Martin Luther King Jr. anfing zu träumen: Der Black History Month in Detroit

Jedes Jahr im Februar wird in den U.S.A. der Black History Month begangen, um an den Beitrag von Afroamerikanern zur Geschichte und Kultur des Landes zu erinnern. Auch 2021 erinnert sich dabei die Stadt Detroit an ihre eigenen bedeutenden Wurzeln in der schwarzen Geschichte Amerikas. Wo Martin Luther King Jr. anfing zu träumen: Der Black History Month in Detroit weiterlesen

Ngozi Okonjo-Iweala (Nigeria): Erste Frau und erste Afrikanerin an der Spitze der WTO

© IWF

Die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala (66) wurde am Montag als erste Frau und erste Afrikanerin an die Spitze der Welthandelsorganisation (WTO) berufen, in der Hoffnung, den jahrelangen Stillstand in der Institution zu beenden. Ngozi Okonjo-Iweala (Nigeria): Erste Frau und erste Afrikanerin an der Spitze der WTO weiterlesen

Sahel: über 600 ungesetzliche Tötungen durch die Sicherheitskräfte von Burkina Faso, Mali und Niger bei Antiterroreinsätzen dokumentiert

Menschenrechtsverletzungen bei Antiterroreinsätzen beenden – Internationale Koalition sollte sich für den Schutz von Zivilisten und Gefangenen einsetzen. Die Staatsoberhäupter der G5 Sahel und ihrer Partner versammeln sich derzeit im Tschad. Sie sollten sich verpflichten, die Rechte von Zivilisten und Gefangenen zu schützen und mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen während Antiterroreinsätzen in der Sahelzone zu untersuchen, so Human Rights Watch heute. Das Gipfeltreffen am 15. und 16. Februar 2021 in der tschadischen Hauptstadt N’Djamena bewertet die erzielten Fortschritte der internationalen Koalition bei der Bekämpfung der Ausbreitung islamistischer bewaffneter Gruppen in der Sahelzone. Sahel: über 600 ungesetzliche Tötungen durch die Sicherheitskräfte von Burkina Faso, Mali und Niger bei Antiterroreinsätzen dokumentiert weiterlesen

Die Transsaharastraße, die sechs afrikanische Länder verbindet, ist bald fertiggestellt

Das Trans-Sahara-Straßenprojekt, das sechs afrikanische Länder – Algerien, Tunesien, Mali, Niger, Tschad und Nigeria – miteinander verbinden wird, wird bis Juni 2021 fertiggestellt sein. Nur der Hauptabschnitt, der Algier mit der Stadt Lagos in Nigeria verbindet, auf einer linearen Strecke von mehr als 4000 Kilometern, muss noch fertiggestellt werden, sagte der algerische Minister für öffentliche Arbeiten und amtierende Verkehrsminister, Farouk Chiali, am Sonntag, lt. der Agence Algérie Presse Service. Die Transsaharastraße, die sechs afrikanische Länder verbindet, ist bald fertiggestellt weiterlesen

Südafrikanischer Epidemiologe Salim Abdool Karim: Hört auf, von der „südafrikanischen Variante“ zu sprechen!

Wir hören immer wieder von der „südafrikanischen Variante“, aber auch von der „englischen Variante“. Sie sagen, wir sollten aufhören, sie so zu nennen. Warum? – fragte die französische Zeitung Le Monde den Experten aus Südafrika in einem Interview. Südafrikanischer Epidemiologe Salim Abdool Karim: Hört auf, von der „südafrikanischen Variante“ zu sprechen! weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: An der Spitze

Ngozi Okonjo-Iweala: die erste Frau und erste Afrikanerin an der Spitze der WTO: Am kommenden Montag wird der Allgemeine Rat der Welthandelsorganisation (WTO) virtuell zusammentreffen, um Ngozi Okonjo-Iweala zur nächsten Generaldirektorin zu benennen. Nachdem am vergangenen Freitag ihre letzte Gegenkandidatin, die südkoreanische Handelsministerin Yoo Myung-hee, ihre Kandidatur für den Posten zurückzog, verkündete das Büro der US-Handelsbeauftragten, dass die USA einer Konsensentscheidung bei der Wahl Okonjo-Iwealas zur neuen Chefin der WTO nicht mehr im Wege stehen werden. Zuvor hatten u.a. bereits die Afrikanische und die Europäische Union sowie China und Japan ihre Unterstützung für die 66-Jährige zugesichert. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 6: An der Spitze weiterlesen

Schweiz: Prozess gegen Kriegsverbrecher aus Liberia wird fortgesetzt – Opfer und Zeugen sollen aussagen

(Genf) – Der Prozess gegen einen ehemaligen liberianischen Rebellenführer, der in der Schweiz wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen während des ersten Bürgerkriegs in Liberia verhaftet wurde, wird am 15. Februar 2021 in seine zweite wichtige Phase gehen, so Human Rights Watch (HRW). Human Rights Watch veröffentlichte am 12. Februar ein Frage-und-Antwort-Dokument zu dem Prozess. Schweiz: Prozess gegen Kriegsverbrecher aus Liberia wird fortgesetzt – Opfer und Zeugen sollen aussagen weiterlesen

Afrika: stärker aktiviertes Immunsystem, weniger Entzündungen durch traditionelle Ernährung

In den Städten Afrikas ernähren sich die Menschen eher nach westlicher Art, während in ländlichen Gebieten eher eine traditionelle Ernährung üblich ist. Das hat Folgen: Tansanier, die in Städten leben, haben ein stärker aktiviertes Immunsystem im Vergleich zu ihren Mitmenschen auf dem Land. Ein internationales Forscherteam betont in einer aktuellen Studie, dass diese erhöhte Aktivität des Immunsystems zum raschen Anstieg der nicht übertragbaren Krankheiten in städtischen Gebieten in Afrika beitragen könnte. Erkenntnisse, aus denen auch die westliche Welt lernen könnte. Die Studie ist in der Fachzeitschrift Nature Immunology erschienen. Afrika: stärker aktiviertes Immunsystem, weniger Entzündungen durch traditionelle Ernährung weiterlesen

Corona-Test aus dem Koffer: Ein mobiles Labor zur Schnellerkennung von SARS-CoV-2 für Afrika

© Dr. Ahmed Abd El Wahed, Uni Leipzig

Das Maß der Dinge zur Erkennung von SARS-CoV-2 ist der PCR-Test. Doch valide Ergebnisse liegen oft erst nach Tagen vor. Dazu muss das Labor gut ausgestattet, das Personal geschult und finanzielle Ressourcen vorhanden sein. All das ist in Afrika meist ein Problem. Ein mobiler Koffer könnte helfen. In Zusammenarbeit mit mehreren afrikanischen Universitäten haben Wissenschaftler der Universität Leipzig festgestellt, dass dieses Minilabor ähnlich gute Testergebnisse liefert wie ein PCR-Test. Allerdings fast in Echtzeit. Ihre Daten haben die Forscher in der Fachzeitschrift „Analytical Chemistry“ veröffentlicht. Corona-Test aus dem Koffer: Ein mobiles Labor zur Schnellerkennung von SARS-CoV-2 für Afrika weiterlesen

Afrika / DR Kongo / Südsudan: Kindersoldatinnen vielfältig stigmatisiert – zum Töten gezwungen, vergewaltigt, als Sexsklavinnen missbraucht

Ehemalige Kindersoldatin, mit Rebound zur Näherin ausgebildet

Weltweit werden noch immer rund 250.000 Kinder zum Kampf mit der Waffe gezwungen. Darunter sind auch viele weibliche Kindersoldaten. Ihre Reintegration in ein ziviles Leben gestaltet sich als besondere Herausforderung, da sie oft doppelt stigmatisiert sind. Darauf macht die internationale Hilfsorganisation World Vision zum Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten aufmerksam. Afrika / DR Kongo / Südsudan: Kindersoldatinnen vielfältig stigmatisiert – zum Töten gezwungen, vergewaltigt, als Sexsklavinnen missbraucht weiterlesen

Zugang zu höherer Bildung: Mauritius schneidet am besten in Afrika südlich der Sahara ab

Der afrikanische Kontinent steht im Bereich der Hochschulbildung noch vor vielen Herausforderungen. Trotz der von den Staaten ergriffenen Initiativen ist dieses Bildungsniveau nach wie vor wenig erschlossen, wie ein gerade von der UNESCO veröffentlichter Bericht zeigt. Zugang zu höherer Bildung: Mauritius schneidet am besten in Afrika südlich der Sahara ab weiterlesen

Zentralafrika: Hilfsorganisationen zunehmend Zielscheibe von Angriffen

Erneut sind Kinder und Frauen vor der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik in das SOS-Kinderdorf Bouar geflohen. Mittlerweile ist die Zahl der Schutzbedürftigen dort auf 1.300 gestiegen. „Wir tun unser Bestes, um sie mit Nahrung, Unterkunft, Medizin und psychologischer Unterstützung zu versorgen“, sagt Anatole Ngassenemo, verantwortlich für die familiennahe Betreuung der Hilfsorganisation im Land. Seit den Regierungswahlen im Dezember 2020 ist die Gewalt in dem bürgerkriegsgebeutelten Land erneut eskaliert. Über 100.000 Menschen sind ins Ausland geflohen, fast ebenso viele im eigenen Land auf der Flucht. Zentralafrika: Hilfsorganisationen zunehmend Zielscheibe von Angriffen weiterlesen

Afrika-Tourismus: Trends für 2021

Leerer Strand, unberührte Natur: Nyonié in Gabun. Foto: ia

Deutschland zählt zu den Top drei Märkten für Reisen nach Afrika auch in diesen schwierigen Zeiten. Besonders nachgefragt im Januar waren Kenia, Südafrika und Tansania laut der January Snapshot Studie* der African Travel & Tourism Association, die die aktuelle Marktsituation in verschiedenen afrikanischen Ländern unter lokalen Reiseveranstaltern, Hotels und Lodges sowie Incoming-Agenturen monatlich abfragt. Experten sind sich einig, dass COVID-19 die Art wie wir reisen, nachhaltig verändern wird. Afrika-Tourismus: Trends für 2021 weiterlesen

Namibia/Angola: Bakterien für nachhaltige Nutzung von Teak in Afrika

Foto: Barbara Reinhold-Hurek

Ein Team vom Fachbereich Biologie der Universität Bremen hat im südlichen Afrika erforscht, wie Bakterien dabei helfen können, die begehrten Teakholz-Bäume zu züchten. Die Studie liefert wichtige Erkenntnisse für eine nachhaltige lokale Nutzung des wertvollen Holzes. Namibia/Angola: Bakterien für nachhaltige Nutzung von Teak in Afrika weiterlesen

DR Kongo: Neue Fälle von Ebola und Lungenpest

© NIAID

Im Osten der DR Kongo ist eine Frau an den Folgen einer neu aufgetretenen Ebola-Infektion gestorben. Vor drei Monaten erst hatte die Weltgesundheitsorganisation den letzten Ebola-Ausbruch in der DR Kongo für beendet erklärt. Außerdem verstarb in der Region Ituri eine weitere Frau an der seltenen und hochgefährlichen Lungenpest. Gleichzeitig steigt die Zahl der Coronainfektionen weiter. DR Kongo: Neue Fälle von Ebola und Lungenpest weiterlesen

Heuschrecken bedrohen wieder Millionen in Ostafrika

© ia

Ostafrika ist derzeit von einer zweiten Welle der seit mehr als einem Jahr grassierenden Heuschreckenplage betroffen. Darauf weist das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR hin. „Wir beobachten mit großer Sorge, dass die Schädlinge in Ländern wie Kenia, Somalia und Äthiopien erneut die Ernährungssicherheit der Bevölkerung bedrohen, weil Ernten vernichtet werden und damit neuer Hunger droht“, sagt MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. Heuschrecken bedrohen wieder Millionen in Ostafrika weiterlesen

stimmen afrikas Köln im März 2021: Länderfokus TOGO

Im März 2021 setzt stimmen afrikas seine mehrteilige Reihe unter dem Titel Länderfokus in Kooperation mit der Kölner Sonnenblumen Community Development Group e.V. fort. Es werden Schriftsteller*innen aus vier verschiedenen Ländern Afrikas vorgestellt, die mit ihren literarischen Texten Aufschluss über Geschichte und Gegenwart ihrer Herkunftsländer geben. Nach dem Fokus Nigeria richtet sich der Blick auf Togo und die deutsche Kolonialgeschichte. stimmen afrikas Köln im März 2021: Länderfokus TOGO weiterlesen

Covid-19: Ethiopian Airlines transportiert mit einem Sonderflug die erste Impfstoffsendung nach Afrika

Foto: Ethiopian

Ethiopian Airlines gibt bekannt, dass sie am 6. Februar 2021 die erste COVID-19-Impfstofflieferung von Peking über Addis Abeba nach N’Djamena im Tschad transportiert hat. Covid-19: Ethiopian Airlines transportiert mit einem Sonderflug die erste Impfstoffsendung nach Afrika weiterlesen

TV-Tipp Montag 08.02: Die Viktoriafälle – Afrikas Garten Eden

Foto: ARD

Dokumentation, D 2020 – Montag 8.2. – 20:15 – 21:00 – ARD: Die Victoriafälle sind ein breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia und gehören seit 1989 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Die ARD bringt zur Prime Time eine Doku über diesen riesigen Wasserfall. TV-Tipp Montag 08.02: Die Viktoriafälle – Afrikas Garten Eden weiterlesen

Schluss mit Angst und Unsicherheit: HOJA, die App, die Taxifahren in Afrika sicher macht

Die HOJA-App, die bereits von 200 Fachleuten genutzt wird, soll auf rund 60.000 Taxis in der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, ausgeweitet werden. Wie kam man auf die Idee, solch eine App zu entwickeln? Schluss mit Angst und Unsicherheit: HOJA, die App, die Taxifahren in Afrika sicher macht weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: An die Urne

Wahl neuer libyscher Übergangsregierung in Genf: In Genf kam es in dieser Woche zu Vorbereitungen für die Wahl einer Übergangsregierung in Libyen, welche die Aufgabe übernehmen soll, das Land zu den für Dezember geplanten Wahlen zu führen. Bereits seit Anfang der Woche führt ein libysches Gremium in dem von den Vereinten Nationen begleiteten Prozess hierzu einen politischen Dialog. Die Befragungen der Kandidatinnen und Kandidaten wurden live übertragen und interaktiv gestaltet. Die neue „vereinigte Exekutive“ Libyens soll sich aus einem dreiköpfigen Präsidialteam und einem Premierminister zusammensetzen, die alle politischen und sozialen Gruppen der libyschen Gesellschaft vertreten. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 5: An die Urne weiterlesen

Frankfurter Rundschau: „Urteil gegen den ugandischen Rebellenführer Dominic Ongwen ist ein Meilenstein“

Dominic Ongwen vor dem IStGH am 4.02. 2021 ©ICC-CPI

Ja, das Urteil des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen den ugandischen Rebellenführer Dominic Ongwen ist ein Meilenstein. Denn erstmals muss nun ein Anführer der berüchtigten Rebellenarmee von Joseph Kony ins Gefängnis. Das zeigt zum einen, dass Verbrecher wie Ongwen durchaus auch Jahre nach ihren Missetaten noch belangt werden können und werden. Frankfurter Rundschau: „Urteil gegen den ugandischen Rebellenführer Dominic Ongwen ist ein Meilenstein“ weiterlesen

Zahl der Sammelabschiebungen trotz Pandemie im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – weitere – auch nach Nigeria – geplant

Seit dem 1. November 2020 gab es Schätzungen zufolge 50 Massenabschiebungen. Das sind mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Die Initiative No Border Assembly ruft am 6. Februar zu einer Menschenkette um den Reichstag auf und fordert ein Ende aller Abschiebungen. Zahl der Sammelabschiebungen trotz Pandemie im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – weitere – auch nach Nigeria – geplant weiterlesen

DGAP-Analyse: US-Migrationspolitik unter Joe Biden – Was Deutschland erwarten kann und tun sollte

Foto: White House

Der neue US-Präsident Joe Biden hat eine Umkehr der aggressiven Einwanderungspolitik seines Vorgängers versprochen. Dieser Anspruch hat auch Auswirkungen auf Deutschland, erklären Victoria Rietig, Leiterin des Migrationsprogramms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), und Junge DGAP-Fellow Constantin Eckner in einer neuen Analyse. DGAP-Analyse: US-Migrationspolitik unter Joe Biden – Was Deutschland erwarten kann und tun sollte weiterlesen

Buchtipp: Rainer Hackel: „Ghana – Die Rückkehr der Götter“

Rainer Hackel, der in Ghana beinahe mehr zuhause ist als in Deutschland, ist es in seinem spannenden Reisetagebuch gelungen, die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens in dem westafrikanischen Land einzufangen. Wir folgen dem Autor auf seinen Streifzügen durch Kumasi, der Hauptstadt der Ashanti, wo er von Verkäuferinnen und fliegenden Händlern in Gespräche verwickelt wird. Und er schreckt auch nicht davor zurück, auf dem Schwarzmarkt Geld zu wechseln oder in einer islamischen Bäckerei mit Hilfe seines Fahrers die schlafenden Verkäuferinnen aufzuscheuchen. Buchtipp: Rainer Hackel: „Ghana – Die Rückkehr der Götter“ weiterlesen

Gabun: Seemann aus Nigeria im Hafen von Owendo mit 750.000 € in gefälschten Banknoten verhaftet

Die Generaldirektion für Recherche (DGR) verhaftete am 27. Januar im Hafen von Owendo einen nigerianischen Seemann im Besitz von 7.500 gefälschten 100-Euro-Banknoten im Wert von 750.000 Euro, berichtet die nationale Tageszeitung L’Union. Gabun: Seemann aus Nigeria im Hafen von Owendo mit 750.000 € in gefälschten Banknoten verhaftet weiterlesen

Geflüchtete aus Eritrea brauchen Schutz: Flüchtlingslager in Äthiopien systematisch zerstört

Übergriffe auf geflüchtete Eritreer in Äthiopien: – Zwei Lager mit ursprünglich 26.000 Geflüchteten systematisch zerstört- – Auch Einrichtungen von Hilfsorganisationen niedergebrannt – – Verantwortliche für Verletzung des Völkerrechts müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Geflüchtete aus Eritrea brauchen Schutz: Flüchtlingslager in Äthiopien systematisch zerstört weiterlesen

Informelle Beschäftigte und ihr Interesse für Gewerkschaften in Subsahara-Afrika

Autowäscher-Job in Gabun, Foto: ia

Informell Beschäftigte sind in Subsahara-Afrika bisher nur wenig in Gewerkschaften organisiert. Eine repräsentative Studie zeigt jedoch, dass gerade unter diesen Arbeitnehmer_innen großes Rekrutierungspotential für Gewerkschaften besteht. Informelle Beschäftigte und ihr Interesse für Gewerkschaften in Subsahara-Afrika weiterlesen

FES-Studie: Die Welt gerecht gestalten – Fenster zur Entschuldung

Die Corona-Pandemie verursacht weltweit hohe Staatsschulden. Vorschläge zum politischen Umgang damit bietet Jürgen Kaiser in einer neuen Studie der FES. Die globale Verschuldung erreichte 2020 durch die Pandemie-bedingte Rezession und die hohen Ausgaben einen Rekordwert. Das Institute for International Finance (IIF) warnte sogar vor dem „Angriff eines Schulden-Tsunamis“. FES-Studie: Die Welt gerecht gestalten – Fenster zur Entschuldung weiterlesen

Afrika: Mauritius vor den Seychellen in der Rangliste der am weitesten entwickelten Länder

Foto: mymauritius.travel

Die Seychellen liegen jetzt vor Mauritius im jährlichen Ranking des United Nations Development Programme (UNDP). Beobachter untersuchen den Human Development Index (HDI). Dabei werden Bildung, Gesundheit und Lebensstandard berücksichtigt. Afrika: Mauritius vor den Seychellen in der Rangliste der am weitesten entwickelten Länder weiterlesen

Impfstart in ersten 18 Entwicklungsländern durch Impfallianz COVAX – darunter u.a. Tunesien, Mali und Ruanda – Minister Müller fordert 4 Milliarden Euro EU-Beteiligung

Die globale Impfstoffplattform COVAX hat bekanntgegeben, dass in den ersten 18 Entwicklungs- und Schwellenländern mit den ersten Impfungen gegen Covid-19 begonnen wird. Die ersten Impfstoffe sollen in den nächsten Wochen verteilt werden. Weitere Länder folgen direkt im Anschluss. Insgesamt werden fast 340 Millionen Dosen an arme Länder verteilt. Impfstart in ersten 18 Entwicklungsländern durch Impfallianz COVAX – darunter u.a. Tunesien, Mali und Ruanda – Minister Müller fordert 4 Milliarden Euro EU-Beteiligung weiterlesen

Fußball: Sami Khedira wird Herthianer!

Von der ‚Alten Dame‘ aus Turin zur ‚Alten Dame‘ nach Berlin: der Deutsch-Tunesier Sami Khedira wechselt von Juventus Turin zu Hertha BSC und läuft ab sofort für die Blau-Weißen auf. Damit kehrt der 33-jährige Weltmeister von 2014 nach über zehn Jahren und 99 Spielen (21 Tore, neun Vorlagen) in der Serie A für den italienischen Rekordmeister sowie 102 Partien (sechs Tore, sechs Vorlagen) in ‚La Liga‘ für Spaniens amtierenden Champion Real Madrid in die Bundesliga zurück. Fußball: Sami Khedira wird Herthianer! weiterlesen

Uganda: IStGH-Urteil über Rebellenführer (4.2.): Sexualisierte Gewalt in beispiellosem Umfang

– IStGH entscheidet über LRA-Befehlshaber Dominic Ongwen – Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in 70 Fällen – Sexualisierte Gewalt in beispiellosem Umfang: am kommenden Donnerstag, den 4. Februar, will der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag im Verfahren gegen Dominic Ongwen sein Urteil sprechen. Dem ranghohen Befehlshaber der ugandischen Rebellenmiliz Lord’s Resistance Army (LRA) werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in 70 Fällen vorgeworfen, die er ab dem Jahr 2002 im Norden Ugandas begangen haben soll. Uganda: IStGH-Urteil über Rebellenführer (4.2.): Sexualisierte Gewalt in beispiellosem Umfang weiterlesen

Südafrika: Chinesin wird Mitglied des Parlaments, Südafrikaner empört

Eine Chinesin, Xiaomei Havard, ist Mitglied des südafrikanischen Parlaments geworden als Ersatz für Jackson Mthembu, der am 21. Januar dem Coronavirus erlegen ist. Sie wurde letzten Mittwoch vereidigt. Ihr Einzug ins Parlament löste in den sozialen Medien eine Kontroverse aus, viele äußerten ihre Empörung. Eine in Südafrika geborene Person hätte die Nachfolge von Mthembu antreten sollen. Südafrika: Chinesin wird Mitglied des Parlaments, Südafrikaner empört weiterlesen

„Back to Africa Tours“: Tansanier kündigt Bürgermeisteramt in den USA, um sich in Afrika selbstständig zu machen

Anthony Witherspoon, Bürgermeister einer Stadt in Mississippi, USA, ist zurückgetreten, um in Tansania ein Tourismusunternehmen zu gründen. Sein Projekt „Back to Africa Tours“ soll andere Afroamerikaner ermutigen, eine Rückkehr auf den Kontinent in Betracht zu ziehen. „Back to Africa Tours“: Tansanier kündigt Bürgermeisteramt in den USA, um sich in Afrika selbstständig zu machen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 4: Neue Wege

Premierminister der DR Kongo tritt nach Misstrauensvotum zurück: Der Machtkampf zwischen dem Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo, Félix Tshisekedi, und seinem Vorgänger Joseph Kabila erreichte am Mittwochabend einen neuen Höhepunkt, als das Parlament mit 367 von 382 Stimmen dem amtierenden Premierminister Sylvestre Ilunga Ilunkamba das Misstrauen aussprach. Die Abgeordneten von Kabilas Partei Front commun pour le Congo (FCC) sowie ihm treue Minister des Kabinetts waren der Abstimmung mit der Begründung ferngeblieben, sie sei nicht verfassungskonform. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 4: Neue Wege weiterlesen

Transparency Corruption Perception Index 2021: Afrika mal wieder Schlusslicht

Die Antikorruptionsorganisation Transparency International hat den Korruptionswahrnehmungsindex (Corruption Perceptions Index, CPI) veröffentlicht. Dänemark und Neuseeland belegen auf einer Skala von 0 (hohes Maß an wahrgenommener Korruption) bis 100 (keine wahrgenommene Korruption) mit 88 Punkten den ersten Platz, Südsudan, Somalia und Syrien rangieren als fragile Staaten wie im vergangenen Jahr auf den unteren Plätzen. Weltweit erreichen mehr als zwei Drittel aller Länder eine Punktzahl von unter 50 Punkten, der Durchschnitt liegt bei nur 43 Punkten. Deutschland erreicht wie im vergangenen Jahr 80 Punkte und rangiert auf dem 9. Platz von 180. Transparency Corruption Perception Index 2021: Afrika mal wieder Schlusslicht weiterlesen

Verwicklung Eritreas in Tigray-Krieg: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung – Deutschlands Entwicklungspartnerschaft mit Äthiopien darf kein Freibrief sein, um Kriegsverbrechen begehen zu lassen!

– Eritreisches Militär wohl für den Großteil der schweren Menschenrechtsverletzungen in Tigray verantwortlich – – GfbV fordert Aufklärung mutmaßlicher Kriegsverbrechen –  Deutschlands Entwicklungspartnerschaft mit Äthiopien darf kein Freibrief sein Verwicklung Eritreas in Tigray-Krieg: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung – Deutschlands Entwicklungspartnerschaft mit Äthiopien darf kein Freibrief sein, um Kriegsverbrechen begehen zu lassen! weiterlesen

Zweite Covid-19-Welle in Afrika: Fehlender Zugang zu Sauerstoff und Impfstoffen gefährdet Menschenleben

Sechs der zehn Länder mit dem schnellsten Anstieg bestätigter Covid-19 Fälle befinden sich in Afrika. Die Sterblichkeitsrate im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist inzwischen mit 2,5 % höher als der weltweite Durchschnitt (2,2 %). Insbesondere die schnelle Ausbreitung der hochansteckenden in Südafrika nachgewiesenen Mutante ist besorgniserregend. In Malawi, dem Land mit der aktuell zweithöchsten Rate an steigenden Infektionsfällen, verdoppelte sich die Zahl der positiv getesteten Personen innerhalb von nur zwölf Tagen von 9991 auf über 20.000 Fälle. In Nigeria, dem Land mit den meisten Covid-19-Fällen in Westafrika, ist die Nachfrage nach Sauerstoff sprunghaft auf das bis zu Fünffache angestiegen. Zweite Covid-19-Welle in Afrika: Fehlender Zugang zu Sauerstoff und Impfstoffen gefährdet Menschenleben weiterlesen

Klimawandel: Gemeinsam forschen, um Äthiopiens Ernährung zu sichern

Deutsch-äthiopisches Programm der Universitäten Hohenheim und Hawassa zur Ausbildung ostafrikanischer Wissenschaftler wird um fünf Jahre verlängert: Dürreperioden, gefolgt von Starkregen, die die ausgetrocknete Erde wegspülen – und das wenige, das doch noch auf den Feldern wächst, fressen riesige Heuschreckenschwärme in Sekundenschnelle auf: In Ostafrika trifft der Klimawandel die Menschen extrem hart. Um den Hunger in dieser Region dauerhaft bekämpfen zu können, muss die einheimische Bevölkerung in die Lage versetzt werden ihre Ernährung selbst sicherzustellen. Leistungsfähige Hochschulen und gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte sind der Schlüssel dazu. Ein Pionierprojekt auf diesem Gebiet ist das vom DAAD geförderte deutsch-äthiopische Graduiertenkolleg CLIFOOD der Universitäten Hohenheim in Stuttgart und Hawassa in Äthiopien. Klimawandel: Gemeinsam forschen, um Äthiopiens Ernährung zu sichern weiterlesen

Starthilfe für Frauen in Burkina Faso – Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Fegebank (GRÜNE) übernimmt Schirmherrschaft für AMPO-Projekt

Foto:Daniel Reinhardt – Senatspressestelle

Das Schicksal vor allem der Frauen im westafrikanischen Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, lässt Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank nicht kalt. Daher ergreift die Grünen-Politikerin jetzt die Initiative – und übernimmt die Schirmherrschaft für das AMPO-Projekt „Finanzierung von Mikrokrediten“. Starthilfe für Frauen in Burkina Faso – Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Fegebank (GRÜNE) übernimmt Schirmherrschaft für AMPO-Projekt weiterlesen

Uganda / Länderbericht der Konrad Adenauer Stiftung: Langzeitpräsident Museveni hält sich an der Macht – mit allen Mitteln

Bobi Wine

Am 14. Januar fanden in Uganda Wahlen statt. Wie erwartet wurde Präsident Museveni im Amt bestätigt. Inwieweit dies den Willen der Bevölkerung widerspiegelt, ist aber mehr als fraglich. Die Wahlen waren weder frei noch fair. Internationale Wahlbeobachter waren kaum im Land und auch die Medienberichterstattung war massiv eingeschränkt. Die Repressionen gegen die Opposition und die damit verbundene Brutalität im Vorgehen der Sicherheitskräfte erreichte eine neue Qualität. Die aktuellen Entwicklungen geben Anlass zur Sorge um den Zustand der Demokratie und die langfristige Stabilität im Land. Uganda / Länderbericht der Konrad Adenauer Stiftung: Langzeitpräsident Museveni hält sich an der Macht – mit allen Mitteln weiterlesen

Afrika: AfDB will 25 Mrd. US$ für die Anpassung an den Klimawandel mobilisieren – Sahelzone soll größtes Solarenergie-Produktionsgebiet der Welt werden

Die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) kündigt den Start eines Programms zur Mobilisierung von 25 Milliarden US-Dollar an, um Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel auf dem gesamten afrikanischen Kontinent zu beschleunigen. Die AfDB setzt dieses Programm in Partnerschaft mit dem Global Adaptation Centre (GCA) um, das gerade ein Büro in Abidjan, Côte d’Ivoire, eröffnet hat, berichtet das Portal Afrik 21. Afrika: AfDB will 25 Mrd. US$ für die Anpassung an den Klimawandel mobilisieren – Sahelzone soll größtes Solarenergie-Produktionsgebiet der Welt werden weiterlesen

Künstliche Intelligenz (KI) liefert wichtige Informationen über Afrikas Ökosysteme – mehr Bäume als angenommen

Waldlandschaft in Gabun/Zentralafrika

Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts zur Kartierung und Zählung einzelner Bäume in Westafrika können dabei helfen, Ökosysteme zu stärken. Einen wichtigen Beitrag hat dabei das Technologie-Zentrum Informatik und Informationstechnik (TZI) der Universität Bremen mit seiner Expertise in der Künstlichen Intelligenz (KI) geleistet. Eine Auswertung für Westafrika erlaubt nun wertvolle Einblicke in die Ökologie der Region. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht und das Projekt von der Redaktion als besonders bemerkenswert hervorgehoben. Künstliche Intelligenz (KI) liefert wichtige Informationen über Afrikas Ökosysteme – mehr Bäume als angenommen weiterlesen

Corona/Tunesien: Quarantäne ab 1. Februar auch für Pauschaltouristen

Hotelanlage in Hammamet/Tunesien

Tunesien weitet die geltende Pflicht zur Quarantäne bei der Einreise nun auch auf Pauschaltouristen aus. Dies geht aus einer Mitteilung des tunesischen Gesundheitsministeriums vom 25. Januar hervor. Die neue Regelung soll ab dem 1. Februar gelten, berichtet das Portal check 24.. Corona/Tunesien: Quarantäne ab 1. Februar auch für Pauschaltouristen weiterlesen

Afrika/Palmöl: Neo-Kolonialismus statt Entwicklungszusammenarbeit im Kongo – neuer NGO-Bericht kritisiert DEG scharf

Europäische Entwicklungsbanken versenkten 150 Millionen US-Dollar in umstrittenes Palmöl-Unternehmen Feronia-PHC – Feronia-PHC werden Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen – Gemeinden zweifeln Rechtmäßigkeit der Landnutzungsrechte an – Nach Konkurs des Unternehmens akzeptierten Entwicklungsbanken Schuldenschnitt in zweistelliger Millionenhöhe Afrika/Palmöl: Neo-Kolonialismus statt Entwicklungszusammenarbeit im Kongo – neuer NGO-Bericht kritisiert DEG scharf weiterlesen

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana zur neuen EU-Afrika-Strategie: „Wie oft kann man eine Partnerschaft neu erfinden?“

Zur neuen EU/Afrika-Entwicklungsstrategie erklärt die Europaabgeordnete Dr. Pierrette Herzberger-Fofana (Grüne/EFA): „Die neue EU-Afrika-Strategie muss der notwendige Schritt sein, der unsere Beziehungen zum afrikanischen Kontinent endgültig verändert. Nicht nur auf dem Papier. Dr. Pierrette Herzberger-Fofana zur neuen EU-Afrika-Strategie: „Wie oft kann man eine Partnerschaft neu erfinden?“ weiterlesen

Südafrikas Präsident geißelt reiche Länder für das „An-sich-Reißen“ von Covid-Impfstoffen

In einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, das dieses Jahr online stattfand, warnte Cyril Ramaphosa vor Nationalismus bei der Beschaffung von Impfstoffen, berichtet der französische Radiosender RFI. Südafrikas Präsident geißelt reiche Länder für das „An-sich-Reißen“ von Covid-Impfstoffen weiterlesen

Afrikas Agrarsektor widerstandsfähiger machen

„Die Schaffung und Aufrechterhaltung eines sicheren Zugangs zu Nahrungsmittelsystemen in Afrika ist für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents von entscheidender Bedeutung,“ erklärt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft bei der Eröffnung des 7th German-African Agribusiness Forum (GAAF). Die Veranstaltung des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und der German Agribusiness Alliance (GAA), die in diesem Jahr in digitaler Form ausgerichtet wurde, ist die zentrale Plattform für den Austausch von Entscheidern aus dem Agrarsektor aus afrikanischen Ländern und aus Deutschland. Afrikas Agrarsektor widerstandsfähiger machen weiterlesen

Afrikanische Union/Tschad: Immer noch keine Reparationen für Opfer von Hissène Habré

Opfer des Regimes des ehemaligen tschadischen Diktators Hissène Habré, mit Anwälten und anderen Unterstützern, demonstrierten im Februar 2020 in N’Djamena für Wiedergutmachung. © 2020 Tchad Infos

Über vier Jahre nach der Verurteilung des ehemaligen tschadischen Präsidenten hat die Afrikanische Union den Treuhandfonds für die Opfer immer noch nicht eingerichtet. Am 30. Mai 2016 wurde Habré wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter, einschließlich sexueller Gewalt und Vergewaltigung, von der Außerordentlichen Afrikanischen Kammer der senegalesischen Gerichte zu lebenslanger Haft verurteilt. Als eine Berufungskammer im April 2017 Habrés Verurteilung bestätigte und 7.396 identifizierten Opfern 82 Milliarden CFA-Francs (ca. 150 Millionen US-Dollar) zusprach, beauftragte sie einen Treuhandfonds der Afrikanischen Union damit, Geld zu sammeln, indem sie Habrés Vermögen aufspüren und um freiwillige Beiträge bitte sollte. Afrikanische Union/Tschad: Immer noch keine Reparationen für Opfer von Hissène Habré weiterlesen

Pilotstudie mit afrikanischem Forschungsinstitut: Angereicherte Futtermittel für Hühner sollen die Ernährungslage in Äthiopien verbessern

Das 2019 zwischen dem Institut für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN) und dem International Livestock Research Institute Nairobi (ILRI/Kenia) abgeschlossene Kooperationsabkommen trägt erste Früchte. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Muskelbiologie und Wachstum am FBN hat Desalew Tadesse, Doktorand aus Äthiopien, erfolgreich eine Pilotstudie zur Qualitätsverbesserung der Ernährung in Afrika abgeschlossen. Pilotstudie mit afrikanischem Forschungsinstitut: Angereicherte Futtermittel für Hühner sollen die Ernährungslage in Äthiopien verbessern weiterlesen

In Nigeria von Piraten angegriffenes türkisches Schiff sucht Zuflucht in Gabun

Symbolfoto

Das türkische Schiff „Mozart“, das am vergangenen Wochenende vor der nigerianischen Küste von Piraten angegriffen wurde, kam am Sonntag mit noch drei Personen an Bord im Hafen der gabunischen Wirtschaftsmetropole Port Gentil an. Die Pressestelle des türkischen Präsidenten teilte in einer Erklärung mit, dass Recep Tayyip Erdogan die gabunischen Behörden kontaktiert habe, um sie um Hilfe zu bitten. In Nigeria von Piraten angegriffenes türkisches Schiff sucht Zuflucht in Gabun weiterlesen

Impfstofftransport und -lieferung: in West- und Zentralafrika laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren

Zusammen mit seinen Partnern organisiert UNICEF die Lieferung von Covid-19-Impfstoffen in 92 Länder. Auch in West- und Zentralafrika, die zu den ärmsten Regionen der Welt gehören, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Die Experten schöpfen dabei aus jahrelanger Erfahrung. Impfstofftransport und -lieferung: in West- und Zentralafrika laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren weiterlesen

Waldaufforstung auf Madagaskar mithilfe von Lemuren

Kronenmakis, Foto: Paula Fiedler

Madagaskar gilt als „Biodiversitäts-Hotspot“, weil dessen einzigartige Tier- und Pflanzenwelt durch menschliche Einflüsse stark bedroht ist. Der Biologe Kim Steffens entwickelt in seiner Doktorarbeit ein alternatives Konzept zur Aufforstung, das Bedürfnisse von Tieren und Menschen integriert. Waldaufforstung auf Madagaskar mithilfe von Lemuren weiterlesen

Kai Gehring/GRÜNE zum 10. Jahrestag des ägyptischen Aufstandes: „Doppelmoral der Bundesregierung schreit zum Himmel“

Symbolfoto

Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, erklärt: „Die Menschenrechtslage in Ägypten hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft. Die von Amnesty International dokumentierten unmenschlichen Haftbedingungen in ägyptischen Gefängnissen sind lediglich die Spitze des Eisberges. Zivilgesellschaft, Presse, Wissenschaft, Kunst, Kultur und die Opposition werden mundtot gemacht, ihrer Grundrechte beraubt und sämtliche Freiräume geschlossen. Kai Gehring/GRÜNE zum 10. Jahrestag des ägyptischen Aufstandes: „Doppelmoral der Bundesregierung schreit zum Himmel“ weiterlesen

TV-Tipp ZDFInfo: „Die Schwarze Axt“: Nigerias Mafia in Deutschland – 28. Januar 2021, 20h15

Fotoquelle: obs/ZDFinfo/ZDF/Martin Gasch

Sie schleusen junge Frauen in Flüchtlingsbooten nach Europa. Dort angekommen werden sie gezwungen, als Prostituierte zu arbeiten und ihre Schulden abzuzahlen: Die nigerianische Mafia hat sich mittlerweile auch in Deutschland festgesetzt. Am Donnerstag, 28. Januar 2021, 20.15 Uhr, nimmt die ZDFinfo-Dokumentation „Die Schwarze Axt – Nigerias Mafia in Deutschland“ die größte und gefährlichste der geheimen Bruderschaften unter die Lupe: Ihre Mitglieder bezeichnen sich als „Die Schwarze Axt“. TV-Tipp ZDFInfo: „Die Schwarze Axt“: Nigerias Mafia in Deutschland – 28. Januar 2021, 20h15 weiterlesen

Ägypten: Zehn Jahre nach „Arabischem Frühling“ sind Gefangene in Lebensgefahr

Politische Gefangene sind in Ägypten Folter und unmenschlichen Haftbedingungen ausgesetzt. Ihnen wird überlebenswichtige medizinische Versorgung verweigert. Ein neuer Amnesty-Bericht dokumentiert Todesfälle in Haft und langfristige gesundheitliche Folgen für Inhaftierte. Ägypten: Zehn Jahre nach „Arabischem Frühling“ sind Gefangene in Lebensgefahr weiterlesen

Die Forbes-Liste der Milliardäre: Afrikas reichste Menschen 2021

In Afrika – wie auch anderswo auf der Welt – haben die Reichsten die Pandemie gut überstanden. Die 18 Milliardäre des Kontinents sind im Durchschnitt 4,1 Milliarden Dollar wert, 12% mehr als vor einem Jahr, was zum Teil auf den steigenden Aktienmarkt in Nigeria zurückzuführen ist. Zum zehnten Mal in Folge ist der Nigerianer Aliko Dangote der reichste Mensch des Kontinents, mit einem Vermögen von 12,1 Milliarden Dollar, das im Vergleich zum Vorjahr um zwei Milliarden Dollar gestiegen ist, dank eines rund 30-prozentigen Anstiegs des Aktienkurses von Dangote Cement, seinem mit Abstand wertvollsten Vermögenswert. Die Forbes-Liste der Milliardäre: Afrikas reichste Menschen 2021 weiterlesen

Nach Präsidentschaftswahl in Zentralafrika: 400 Zivilisten flüchten ins SOS-Kinderdorf

Improvisierte Unterkunft: Im SOS-Kinderdorf Bouar haben 400 Flüchtlinge aus dem Umland Schutz gefunden.

Im Schatten der Proteste und der Amtseinführung des neuen Präsidenten in den USA kam es auch nach den Präsidentschaftswahlen in der Zentralafrikanischen Republik Ende Dezember zu heftigen bewaffneten Konflikten. Am 13. Januar hat ein Rebellenangriff in unmittelbarer Nähe des SOS-Kinderdorfs Bouar die Kinder und Mitarbeitenden in Angst und Schrecken versetzt. «Die Kinder stehen unter Schock: Die Gefechte waren keine drei Kilometer entfernt. Wir haben die Schüsse gehört», berichtet SOS-Sprecher Anatole Ngassenemo, verantwortlich für die familiennahe Betreuung im Land. Glücklicherweise sind alle Kinder in Sicherheit und auch die Gebäude unversehrt geblieben. Nach Präsidentschaftswahl in Zentralafrika: 400 Zivilisten flüchten ins SOS-Kinderdorf weiterlesen

ARTE Reportage Marokko: Die Geschäfte der Sandmafia

Screenshot arte

In den letzten zehn Jahren hat der Bauboom in Marokko dazu geführt, dass einige Leute dort jeden Gedanken an Natur- und Umweltschutz beseite geschoben haben, um illegal richtig dick Gewinne einzufahren. Die großen Bauprojekte im Königreich, neue Städte und neue Hotels am Meer, sie brauchen Baumaterial, also Beton, und Beton braucht Sand. ARTE Reportage Marokko: Die Geschäfte der Sandmafia weiterlesen

Frankreich, Deutschland, Italien, Vereinigtes Königreich und USA begrüßen Einigung zu Libyen

Die Regierungen Frankreichs, Deutschlands, Italiens, des Vereinigten Königreichs und der Vereinigten Staaten begrüßen die Einigung des Libyan Political Dialogue Forum (LPDF) auf einen Wahl-Mechanismus für die Übergangsregierung, die Libyen zu landesweiten Wahlen am 24. Dezember 2021 führen wird. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung libysche Einheit, heißt es in einer Erklärung der französischen Regierung. Frankreich, Deutschland, Italien, Vereinigtes Königreich und USA begrüßen Einigung zu Libyen weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Aufbruch und Stillstand

Uganda nach der Wahl: Am Samstag wurde Amtsinhaber Yoweri Museveni in Uganda zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt. Offiziell konnte er 58,6% der Stimmen auf sich vereinen und sich somit seine sechste Amtszeit sichern. Ebenso behielt seine Partei National Resistance Movement die Mehrheit im Parlament. Bobi Wine, der mit 34,8% der Stimmen auf dem zweiten Platz landete und dessen National Unity Platform (NUP) nun die stärkste Oppositionspartei im Parlament stellt, sprach jedoch von weitreichendem Wahlbetrug. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: Zwischen Aufbruch und Stillstand weiterlesen

In vielen Familien als „Strafe“ oder „Tragödie“ angesehen: Mädchen mit Behinderung werden in Afrika doppelt diskriminiert

Die 9-jährige Oumou ist Teil des inklusiven Bildungsprogramms von HI. © Pascale Jérôme/HI

Anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar ruft die gemeinnützige Organisation Handicap International (HI) dazu auf, diese Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu bekämpfen. Eine Untersuchung, die HI in Ländern der Sahelzone durchgeführt hat, zeigt, dass Mädchen mit Behinderung in vielen Familien als „Strafe“ oder „Tragödie“ angesehen werden. Nur wenige dürfen die Schule besuchen. Ein Mädchen zu sein und eine Behinderung zu haben, stellt eine doppelte Diskriminierung dar. So unterstützt Handicap International in Burkina Faso, Mali und Niger diese Kinder, schult Lehrer, klärt auf und stärkt lokale Behindertenorganisationen. In vielen Familien als „Strafe“ oder „Tragödie“ angesehen: Mädchen mit Behinderung werden in Afrika doppelt diskriminiert weiterlesen

Marokko erhält 2 Millionen Dosen des Impfstoffs Covishield

„Die erste Lieferung mit 2 Millionen Dosen des Impfstoffs „Covishield“, der von AstraZeneca und der Universität Oxford entwickelt und vom Serum Institute of India (SII), dem weltweit größten Hersteller von Impfstoffen, produziert wird, wurde heute von Indien nach Marokko verschifft. Marokko und Brasilien gehören zu den ersten Ländern, in die der erste kommerzielle Export des Impfstoffs von der indischen Regierung genehmigt wurde“, heißt es in einer Erklärung der indischen Botschaft in Marokko, berichtet die marokkanische Tageszeitung Le Matin. Marokko erhält 2 Millionen Dosen des Impfstoffs Covishield weiterlesen

Covid-19: Wird die zweite Welle für Afrika tödlich sein?

Dieses Virus hat eine harte Schale! Der Beweis liegt in den ständig steigenden Zahlen der Fälle in Afrika, ob Neuinfektionen, Infizierte oder Todesfälle. Erfreulich sind lediglich die Zahlen der Genesungen in einigen Ländern. Aber in Afrika geht die Angst um, erklärt das Online-Magazin WakatSéra aus Burkina Faso. Im Senegal schlagen die Notärzte angesichts des Wiederaufflammens der Krankheit ständig Alarm. In der Côte d’Ivoire wurde vom 21. Januar bis zum 28. Februar der gesundheitliche Ausnahmezustand wiederhergestellt, mit einer Verschärfung der Kontrollen zum Tragen von Masken und der strikten Anwendung von repressiven Maßnahmen bei Nichteinhaltung dieser Sperren. In Ghana und Südafrika sind die Behörden aufs Höchste alarmiert angesichts einer schwindelerregenden Zunahme von Neuerkrankungen und Todesfällen. Covid-19: Wird die zweite Welle für Afrika tödlich sein? weiterlesen

Bintou Keita aus Guinea wird UNO-Sonderbeauftragte und Leiterin der Stabilisierungsmission der UN-Organisation in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO)

UN-Foto

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, gab die Ernennung von Frau Bintou Keita aus Guinea zu seiner Sonderbeauftragten in der Demokratischen Republik Kongo und Leiterin der Stabilisierungsmission der Organisation der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) bekannt. Frau Keita tritt die Nachfolge von Frau Leila Zerrougui aus Algerien an, die ihre Aufgabe im nächsten Monat beenden wird. Bintou Keita aus Guinea wird UNO-Sonderbeauftragte und Leiterin der Stabilisierungsmission der UN-Organisation in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) weiterlesen

Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des Klimawandels

Wie kann Klimasicherheit in der Region des Horn von Afrika politische Berücksichtigung finden, um Frieden wahrscheinlicher zu machen? Mit dieser Frage beschäftigte sich die „Climate Security Working Group“, bestehend aus Vertreter_innen der Zivilgesellschaft und regionalen Expert_innen aus verschiedenen Ländern des Horn von Afrika. In der Region des Horn von Afrika sind extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen und Dürren unberechenbarer geworden und nehmen infolge des Klimawandels an Häufigkeit und Umfang zu. Friedrich-Ebert-Stiftung: Kampf um Ressourcen am Horn von Afrika infolge des Klimawandels weiterlesen

Start des UN-Jahres gegen Kinderarbeit: besonders schlimme Formen in Minen in Zentralafrika, beim Einsatz von Kindern als Soldaten und in der Prostitution

Am Donnerstag, 21. Januar startet das von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Jahr zur Beseitigung der Kinderarbeit. „Die Corona-Krise ist eine Katastrophe für viele Kinder: Derzeit können 320 Millionen Kinder nicht zur Schule. Nach Schätzungen der UNESCO werden 24 Millionen nicht mehr in die Schulen zurückkehren, sondern müssen arbeiten und das Überleben ihrer Familien sichern. Schon vor der Pandemie mussten über 70 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen schuften, auch für unsere Produkte. Das ist moderne Sklaverei“, erklärt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Start des UN-Jahres gegen Kinderarbeit: besonders schlimme Formen in Minen in Zentralafrika, beim Einsatz von Kindern als Soldaten und in der Prostitution weiterlesen

Südafrika: Great Plains, legendäre Naturschutzorganisation in Afrika

Great Plains Conservation ist ein führendes Unternehmen für Ökotourismus mit renommierten Safari-Camps in Botswana, Kenia und Simbabwe. Die Organisation für Naturschutztourismus wurde 2006 von Dereck und Beverly Joubert, preisgekrönten Filmemachern, Naturschützern und National Geographic Explorern, gegründet. Insgesamt haben die Jouberts 15 atemberaubende Safari Lodges – in eigenen Besitz sowie von Partnern anvertraut – und die Wohltätigkeitsorganisation des Unternehmens, The Great Plains Foundation, gegründet. Die Foundation verfolgt das Ziel, Landschaften, Wildtiere und die lokalen Gemeinden zu erhalten und zu schützen. Südafrika: Great Plains, legendäre Naturschutzorganisation in Afrika weiterlesen

Kinderarbeit in Afrika: Junge stirbt bei Arbeit in Steinbruch in Sierra Leone

Vor wenigen Tagen kam es zur Tragödie: Im Steinbruch „River Number Two“ wurden zwei Kinder unter Massen von Geröll und Gestein begraben. Ein 8-jähriger Junge konnte gerade noch gerettet werden, doch für einen 12-Jährigen kam jede Hilfe zu spät! Die österreichische Organisation Jugend Eine Welt fordert nicht nur im „Jahr gegen Kinderarbeit“ ein „Nein gegen Kinderarbeit“! Kinderarbeit in Afrika: Junge stirbt bei Arbeit in Steinbruch in Sierra Leone weiterlesen

Uganda: Museveni der 4. im Bunde der dienstältesten Präsidenten an der Macht in Afrika

Museveni bei einem Deutschland-Besuch 2006, Foto: ia

Ugandas Staatschef Yoweri Museveni, der bereits 34 Jahre an der Macht ist, liegt jetzt an 4. Stelle in der Liste der dienstältesten Präsidenten des Kontinents hinter Teodoro Obiang Nguema Mbasogo (Äquatorialguinea, 41), Paul Biya (Kamerun, 37) und Denis Sassou Ngueso (Kongo, 36). Uganda: Museveni der 4. im Bunde der dienstältesten Präsidenten an der Macht in Afrika weiterlesen

Afrika / Fußball – CHAN 2021: Simbabwe beschuldigt Kamerun der Hexerei, Beweise liegen angeblich vor

Foto: afrik.com

Simbabwes Trainer Zdravko Logarusic hat CHAN-Gastgeber Kamerun der „Hexerei“ bezichtigt. Vor dem Spiel wurde in sozialen Netzwerken ein Foto geteilt, auf dem der kroatische Techniker den Kadaver einer Fledermaus zeigt, begleitet von einem Schild mit der Aufschrift „Hexerei in Kamerun“. Dies berichtet das afrikanische Online-Magazin afrik.com. Afrika / Fußball – CHAN 2021: Simbabwe beschuldigt Kamerun der Hexerei, Beweise liegen angeblich vor weiterlesen

Job: GIZ sucht Fachkraft für den Zivilen Friedensdienst (ZFD) für Dialogprozesse um Land- und Ressourcenkonflikten in Äthiopien

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) in Äthiopien unterstützt Dialogprozesse zur Förderung eines vertrauensbasierten Land- und Ressourcenmanagements in der Region Oromia. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern begleitet der ZFD die gewaltfreie Bearbeitung von drei konkreten Konflikten um Land und Ressourcen. Job: GIZ sucht Fachkraft für den Zivilen Friedensdienst (ZFD) für Dialogprozesse um Land- und Ressourcenkonflikten in Äthiopien weiterlesen

FIFA-Präsident unterstützt den Neustart des afrikanischen Fußballs in Kamerun

FIFA-Präsident Gianni Infantino war zu einem zweitägigen Besuch in Kamerun, wo er mit Würdenträgern des Landes und hohen Funktionären der afrikanischen Fußballkonföderation CAF und des kamerunischen Fußballverbands Fecafoot zusammentraf. Die Reise fand anlässlich des Beginns der CAF Afrikanischen Nationen-Meisterschaft (CHAN) statt, die vom 16. Januar bis 7. Februar in drei kamerunischen Städten ausgetragen wird. FIFA-Präsident unterstützt den Neustart des afrikanischen Fußballs in Kamerun weiterlesen

Nigeria: OP-Team gelingt Trennung von siamesischen Zwillingen

Eine nigerianische Universitätsklinik hat im Bundesstaat Kwara erfolgreich siamesische Zwillinge getrennt. Der Krankenhausdirektor lobte diese Leistung und appellierte an seine Landsleute, den „Medizintourismus ins Ausland“ zu überdenken. Nigeria: OP-Team gelingt Trennung von siamesischen Zwillingen weiterlesen

Covid-19: Seychellen führen als erstes afrikanisches Land Impfstoff ein

Die Seychellen, ein Archipel von 115 Inseln vor der Ostküste Afrikas, wurden das erste afrikanische Land, das den Covid-19-Impfstoff verabreicht. Mit dieser Impfkampagne wollen die Seychellen das erste Land der Welt sein, in dem 70% der Bevölkerung über 18 Jahre geimpft werden, um eine Herdenimmunität zu erreichen. Covid-19: Seychellen führen als erstes afrikanisches Land Impfstoff ein weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 2: Die Ruhe vor dem Sturm?

Präsidentschaftswahl in Uganda: Diesen Donnerstag fanden in Uganda Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Vorläufigen Ergebnissen zufolge übernahm der amtierende Präsident Yoweri Museveni (76) bereits frühzeitig die Führung. Nach der Auszählung von knapp 30% der Stimmen liegt Museveni, der das ostafrikanische Land bereits seit fast 35 Jahren regiert, offiziellen Angaben zufolge mit 63,9% der Stimmen deutlich vor Herausforderer Bobi Wine, der aktuell auf 28,4% kommt. Wine, der mit bürgerlichem Namen Robert  Kyagulanyi Ssentamu heißt und für das neu gegründete Oppositionsbündnis National Unity Platform ins Rennen ging, zweifelt diese Hochrechnungen an und wirft der Regierung Wahlbetrug und Einschüchterung vor. DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 2: Die Ruhe vor dem Sturm? weiterlesen

Zentralafrikanische Republik: Gewalteskalation führt zu steigenden Hungerzahlen und Massenflucht

Vor den Folgen der jüngsten Gewaltausbrüche rund um die Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik für die Menschen vor Ort warnt Aktion gegen den Hunger. Rund 100.000 Menschen mussten aufgrund der Gewalt innerhalb des Landes und in die umliegenden Staaten fliehen. Die Zahl der Hungernden könnte dramatisch steigen. Bereits jetzt leidet über die Hälfte der Bevölkerung an Hunger. Eine drastische Verschärfung der humanitären Situation ist zu befürchten. Zentralafrikanische Republik: Gewalteskalation führt zu steigenden Hungerzahlen und Massenflucht weiterlesen

AWO- Aufruf zur Hilfe: Todkranker Flüchtling aus Afrika (Guinea) würde gerne noch einmal seine Familie sehen

Dr. Anna Frahnert (re.), Dr. Regina Mertens und Serdar Yüksel

Die nächsten Wochen bedeuten für Saikou Diallo ein ganzes Leben. Vor drei Jahren ist er nach Deutschland geflüchtet, hat Heimat und Familie in Guinea verlassen müssen. Dann der Schock, gerade angekommen in Bochum: „Über Tatjana Golinski von der medizinischen Flüchtlingshilfe wurde er krank in meiner Praxis vorstellig. Wie sich herausstellte, war sein ganzer Bauch voller Tumore“, blickt Hausärztin Dr. Regina Mertens zurück. AWO- Aufruf zur Hilfe: Todkranker Flüchtling aus Afrika (Guinea) würde gerne noch einmal seine Familie sehen weiterlesen

Bundestag/Afrika: Debatte über Situation in der Westsahara abgesetzt

Von der Tagesordnung des Bundestages am Donnerstag, 14. Januar 2021, abgesetzt wurde die halbstündige Debatte über die Situation in der Westsahara. Über den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel „Den Konflikt in der Westsahara nicht vergessenen – Völkerrecht durchsetzen“ (19/8984), zu dem eine Beschlussempfehlung des Auswärtigen Ausschusses vorliegt (19/16952), wurde nicht abgestimmt. Bundestag/Afrika: Debatte über Situation in der Westsahara abgesetzt weiterlesen

Analyse: Welche Erwartungen stehen im Fokus von Afrika 2021? Ghanas Stern leuchtet weiter!

Der gefährliche Corona-Schirm, der auch schwer belastend über dem ganzen Kontinent liegt, muss unseren Blick richten auf das breit gefächerte und ungleiche Landschaftsbild mit diesen 54 Ländern und den andauernden schwierigsten Lebensverhältnissen der Menschen. Terror und Kriege, ob in Äthiopien, im Sudan oder jüngst, die schweren Anschläge in der SAHEL-Zone von Niger/Mali/Tschad bis Burkina Faso und südlicher in Nigeria. Die Krisenbelastung des Kontinents wird auch permanent stark durch Naturkatastrophen verstärkt.  Analyse: Welche Erwartungen stehen im Fokus von Afrika 2021? Ghanas Stern leuchtet weiter! weiterlesen

Feature in der ARD-Audiothek: Life or Daesh – die versteinerten Wurzeln des arabischen Frühlings in Tunesien

Foto: ia

Tunesien gilt als Vorzeigebeispiel und Ursprung des Arabischen Frühlings, auf dem alle Hoffnung ruhte für einen friedlichen Übergang der Regimes der arabischen Welt in moderne, freiheitliche Demokratien. Feature in der ARD-Audiothek: Life or Daesh – die versteinerten Wurzeln des arabischen Frühlings in Tunesien weiterlesen

Gabun: Ökotourismus soll in den kommenden 5 Jahren 2.400 Arbeitsplätze schaffen

Die Loango-Bucht, Foto: ia

Mit der Umsetzung ihrer Projekte in Gabun plant die African Conservation Development Group (ACDG), früher bekannt als SFM Africa, in den nächsten fünf Jahren mehr als 2.400 lokale Arbeitsplätze zu schaffen und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung im Süden Gabuns zu fördern, heißt es in einer von der Gruppe am 12. Januar 2020 veröffentlichten Pressemitteilung. Gabun: Ökotourismus soll in den kommenden 5 Jahren 2.400 Arbeitsplätze schaffen weiterlesen

Togo: Anklage gegen libanesische Waffen- und Sprengstoffschmuggler unter togoischer Flagge

Der Trader

In Togo wurde am Donnerstag Anklage gegen vier Libanesen erhoben, die versucht haben, illegal eine große Menge an Waffen und Sprengstoff sowie etwa zehn Tonnen Ammoniumnitrat aus der Türkei und an Bord eines Schiffes namens „Trader“ zu importieren, berichtet L’Orient-Le Jour. Togo: Anklage gegen libanesische Waffen- und Sprengstoffschmuggler unter togoischer Flagge weiterlesen

Stark steigende Covid-19-Zahlen in Mali: Schuld ist u.a. der Harmattan

Dorf in Mali, Foto: ia

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt vor stark steigenden Covid-19-Zahlen in Mali. Die Zahl der Patient*innen, die mit schweren Verläufen ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, ist derzeit deutlich höher als noch bei der ersten Welle der Pandemie. Das hat auch mit dem kalten Wüstenwind Harmattan zu tun, der jedes Jahr zahlreiche akute Atemwegsinfektionen verursacht. Stark steigende Covid-19-Zahlen in Mali: Schuld ist u.a. der Harmattan weiterlesen

Zurück zur Rechtsstaatlichkeit: Wahlen in Uganda am 14. Januar weder frei noch fair

Bobi Wine, Foto: facebook

„Die Menschenrechtslage in Uganda spitzt sich bereits seit Monaten zu und es ist zu befürchten, dass die morgige Präsidentschaftswahl von gewalttätigen Ausschreitungen begleitet sein wird. Von fairen und freien Wahlen kann keine Rede sein, schon jetzt handelt es sich um die gewalttätigsten Parlamentswahlen in der Geschichte Ugandas: Die Wahlkampfperiode war geprägt von tödlicher Gewalt, Folter, willkürlichen Verhaftungen und Drohungen. Eine Rückbesinnung auf Rechtsstaatlichkeit und demokratische Werte sowie eine transparente Aufarbeitung der Gewalt im Zusammenhang mit der Wahl ist der einzig gangbare Weg zur Stabilisierung des Landes und einer friedlichen Bearbeitung der politischen und gesellschaftlichen Konflikte, erklären die Bündnisgrünen MdBs  Ottmar von Holtz, Sprecher für Zivile Krisenprävention, und Kai Gehring, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe.“ Zurück zur Rechtsstaatlichkeit: Wahlen in Uganda am 14. Januar weder frei noch fair weiterlesen

Gabun / Kurioses: Machtvakanz und Vergiftung am Valentinstag – Hellseher-Pastor aus der Côte d’Ivoire prophezeit der Bongo-Familie Unglück

Foto: facebook

Der ivorische „hellsichtige Prophet“ Yoro Jaurès Dolsky (Foto) prophezeit einen risikoreichen Jahresauftakt für Ali Bongo und seinen Sohn Nourredin Bongo Valentin. Laut dem jungen Pastor, dem es nicht an weit hergeholten Visionen mangelt, werden das gabunische Staatsoberhaupt und der Generalkoordinator für präsidiale Angelegenheiten bis März 2021 dem Tod ins Auge sehen, wenn sie nicht aufpassen. Gabun / Kurioses: Machtvakanz und Vergiftung am Valentinstag – Hellseher-Pastor aus der Côte d’Ivoire prophezeit der Bongo-Familie Unglück weiterlesen

10 Humanitäre Krisen, die 2020 keine Schlagzeilen machten – 6 davon in Afrika – Burundi auf Platz 1

Armut, extreme Wetterbedingungen und politische Instabilität: Nirgendwo auf der Welt leiden laut dem Welternährungsprogramm mehr Menschen unter chronischer Unterernährung als in Burundi. Im gestern global veröffentlichten Bericht „Suffering in Silence“ der internationalen Hilfsorganisation CARE führt das ostafrikanische Land die Rangliste von zehn Krisen an, die 2020 die wenigste mediale Aufmerksamkeit erhielten. Der jährlich erscheinende Bericht macht auf solche Krisen aufmerksam, die weitgehend unbeachtet von der Weltöffentlichkeit stattfinden. 10 Humanitäre Krisen, die 2020 keine Schlagzeilen machten – 6 davon in Afrika – Burundi auf Platz 1 weiterlesen

Nigerias Präsident warnt: Libysche Waffen in Westafrika Bedrohung für die Stabilität in der Region

Der nigerianische Präsident Muhammadu-Buhari warnte gesgern, dass die Verbreitung von Waffen in Libyen katastrophale Auswirkungen auf die Sicherheit der afrikanischen Länder haben könnte. Die Info wurde am Dienstag auf dem Twitter-Account der Webesite Mideast Today veröffentlicht. Nigerias Präsident warnt: Libysche Waffen in Westafrika Bedrohung für die Stabilität in der Region weiterlesen

Wahl des 30. ,,Unworts des Jahres“ – danke an die Juroren für das inhumane, zynische ,,Rückführungspatenschaften“!

Unwort-Paar des Jahres 2020: ,,Rückführungspatenschaften“ & ,,Corona-Diktatur“: Das Jahr 2020 ist in bisher kaum gekannter Weise von einem einzigen Thema geprägt worden, der Corona-Pandemie. Dadurch war auch der öffentliche Diskurs lange Zeit auf dieses eine Thema konzentriert. Mit der erstmaligen Wahl eines Unwort-Paares nimmt die Jury Rücksicht darauf, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit wie in den Unwort-Einsendungen dominierte.  Sie macht aber zugleich darauf aufmerksam, dass auch in anderen Themenbereichen weiterhin inhumane und unangemessene Wôrter geprägt und verwendet werden. Ais Unworter des Jahres 2020 wurden daher „Rückführungspatenschaften“ und ,,Corona-Diktatur“ gewählt. Wahl des 30. ,,Unworts des Jahres“ – danke an die Juroren für das inhumane, zynische ,,Rückführungspatenschaften“! weiterlesen

Lesen Sie online: das Magazin der Bundesregierung SCHWARZ-ROT-GOLD widmet seine 1. Ausgabe 2021 dem Thema „Perspektive Afrika“

Themen:

AN IDEEN MANGELT ES NICHT – Die Ghanaerin Georgina Koomson ist erfolgreich mit ihrem Tee- und Gewürzhandel

WIE DEUTSCHLAND SICH ENGAGIERT – Vom „Compact with Africa“ bis zu Militäreinsätzen

„WIR BESIEGEN DIE PANDEMIE  NUR WELTWEIT“ – Entwicklungsminister Müller im Gespräch

ZUKUNFT PFLANZEN – Julian Schmid forstet in Äthiopien mit auf Lesen Sie online: das Magazin der Bundesregierung SCHWARZ-ROT-GOLD widmet seine 1. Ausgabe 2021 dem Thema „Perspektive Afrika“ weiterlesen

Äthiopien: Besorgniserregende Versorgungslage der Vertriebenen nach militärischer Eskalation in Tigray

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist besorgt über die humanitäre Situation in der äthiopischen Region Tigray. In den Gebieten, zu denen die Organisation Zugang hat, leben zehntausende Geflüchtete in verlassenen oder unfertigen Gebäuden. Die Menschen haben kaum Zugang zu Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Obdach oder gesundheitlicher Versorgung. An manchen Orten gibt es keinen Strom und keine Wasserversorgung mehr, die Telekommunikationsnetzwerke funktionieren nicht und die Banken haben geschlossen. Laut mehrerer Berichte gegenüber Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen verstecken sich noch immer viele Bewohner in den Bergen und auf dem Land. Äthiopien: Besorgniserregende Versorgungslage der Vertriebenen nach militärischer Eskalation in Tigray weiterlesen

Deutschland/Ghana: Reformpartnerschaft für mehr Investitionen und Beschäftigung – KfW unterzeichnet Vertrag über 40 Mio. EUR

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) im Rahmen der deutsch-ghanaischen Reformpartnerschaft ein Haushaltsmitteldarlehen in Höhe von 40 Mio. EUR, um Reformen zur Erhöhung der Steuereinnahmen, der Bekämpfung von Korruption und illegalen Finanzströmen sowie eine Stärkung der Rechtsstaatlichkeit zu unterstützen. Diese Reformen enthalten Maßnahmen zur Vereinfachung der Steuergesetzgebung und eine Optimierung der Registrierung von Unternehmen zur Bekämpfung von Geldwäsche. Dies verbessert die Rahmenbedingungen für private Investitionen. Deutschland/Ghana: Reformpartnerschaft für mehr Investitionen und Beschäftigung – KfW unterzeichnet Vertrag über 40 Mio. EUR weiterlesen

Gorillas im San Diego Zoo Safari Park positiv auf Covid-19 getestet

Mitglieder der Gorillatruppe im San Diego Zoo Safari Park sind positiv auf SARS-CoV-2, das Virus, das COVID-19 verursacht, getestet worden. Am Mittwoch, den 6. Januar, begannen zwei der Gorillas zu husten. Aufgrund der aktuellen Umstände hat der San Diego Zoo Global damit begonnen, Kotproben der Gorillas über das California Animal Health and Food Safety Laboratory System (CA HFS) auf SARS-CoV-2 zu testen. Am 8. Januar wurde bei den vorläufigen Tests das Virus bei der Gorillatruppe nachgewiesen. Die National Veterinary Services Laboratories (NVSL) des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) bestätigten am Montag, den 11. Januar, die positiven Ergebnisse, teilt der Park in einer Pressemitteilung mit. Gorillas im San Diego Zoo Safari Park positiv auf Covid-19 getestet weiterlesen

Studie: Afrikas Stromerzeugung wird in diesem Jahrzehnt wahrscheinlich nicht umweltfreundlich werden

Neue Forschungsergebnisse der Universität Oxford prognostizieren, dass sich die gesamte Stromerzeugung auf dem afrikanischen Kontinent bis 2030 verdoppeln wird, wobei fossile Brennstoffe weiterhin den Energiemix dominieren werden – was ein potenzielles Risiko für die globalen Klimaschutzverpflichtungen darstellt.  Studie: Afrikas Stromerzeugung wird in diesem Jahrzehnt wahrscheinlich nicht umweltfreundlich werden weiterlesen

Treedom-weltweite Webplattform zum Pflanzen von Bäumen: Es begann in Kamerun – heute in 7 Projektländern Afrikas – weiterer Ausbau in 2021 geplant

Florenz, im Januar 2021. Tredom, die weltweit erste Webplattform zum virtuellen Pflanzen von Bäumen für sozialen und ökologischen Impact, hat für 2021 ein großes Ziel: Der 2.000.000. Treedom-Baum soll im Jahresverlauf gepflanzt werden, und gleich zu Anfang des Jahres, setzt das Social Business alles daran, diesen Vorsatz umzusetzen: Ökologische als auch soziale Impacts in allen Projekt-Ländern werden noch mehr intensiviert. Ein Überblick über die Vorhaben auf dem afrikanischen Kontinent: Treedom-weltweite Webplattform zum Pflanzen von Bäumen: Es begann in Kamerun – heute in 7 Projektländern Afrikas – weiterer Ausbau in 2021 geplant weiterlesen

Rettungsorganisation SOS MEDITERRANEE startet mit der Ocean Viking nach Monaten der Blockade in den Einsatz im Mittelmeer

Nach fünf Monaten Festsetzung nimmt das Schiff Ocean Viking der europäischen Seenotrettungsorganisation SOS MEDITERRANEE heute wieder Kurs auf das zentrale Mittelmeer. Der erneute Rettungseinsatz folgt auf monatelange Bemühungen und kostspielige Investitionen, um das Schiff frei zu bekommen. Rettungsorganisation SOS MEDITERRANEE startet mit der Ocean Viking nach Monaten der Blockade in den Einsatz im Mittelmeer weiterlesen

6. Afrikanische Nationenmeisterschaft in Kamerun: Separatisten drohen mit Widerstandsaktionen

Die 6. Afrikanische Nationenmeisterschaft, organisiert von der Confédération Africaine de Football, soll vom 16. Januar bis 7. Februar 2021 in Kamerun stattfinden. Separatistenführer aus der Region Limbe (Süd-West) haben damit gedroht, die Austragungen zu stören. In der Stadt Limbe werden mehrere Spiele stattfinden. 6. Afrikanische Nationenmeisterschaft in Kamerun: Separatisten drohen mit Widerstandsaktionen weiterlesen

Gabun: Lockdown führt zu Explosion des Cannabis- und Heroinkonsums und Hunderte von Kisten mit gefälschten Psychopharmaka wurden beschlagnahmt

Lt. Angaben der gabunischen Polizei erreichte der Handel mit Cannabis, Heroin und Kokain im Jahr 2020 ein Rekordniveau, insbesondere im Großraum Libreville. 224 Millionen Drogen wurden beschlagnahmt, berichtet das Online-Magazin gabonreview. Gabun: Lockdown führt zu Explosion des Cannabis- und Heroinkonsums und Hunderte von Kisten mit gefälschten Psychopharmaka wurden beschlagnahmt weiterlesen

Afrika/Tansania: Urmenschen meisterten Umweltveränderungen – Frühmenschen verfügten schon vor rund zwei Millionen Jahren über Fähigkeiten und Werkzeuge zur Anpassung an vielfältige Lebensräume

Grabungen in den oberen Sedimentschichten von Ewass Oldupa. Diese sind rund 1,8 Millionen Jahre alt. © Michael Petraglia

Die UNESCO-Welterbestätte Oldupai-Schlucht im Norden Tansanias ist als „Wiege der Menschheit“, bekannt. Neue interdisziplinäre Feldforschung führte nun zur Entdeckung der bislang ältesten archäologischen Stätte in der Schlucht. Frühe Menschen nutzten dort über einen Zeitraum von 200.000 Jahren vielfältige Lebensräume, die immer wieder ökologischen Veränderungen unterworfen waren. Afrika/Tansania: Urmenschen meisterten Umweltveränderungen – Frühmenschen verfügten schon vor rund zwei Millionen Jahren über Fähigkeiten und Werkzeuge zur Anpassung an vielfältige Lebensräume weiterlesen

2 ARTE Reportagen aus Afrika: Die Tigray fliehen aus Äthiopien / Lesotho: Die Hungersnot wäre vermeidbar

Sudan: In nur wenigen Stunden verloren viele Bewohner aus der Region Tigray alles. Tigray-Rebellen hatten die Regierung herausgefordert und die schlug hart zurück. / Lesotho: In dem kleinen bergigen Königreich in Südafrika droht wegen der Trockenheit eine schwere Hungersnot. 2 ARTE Reportagen aus Afrika: Die Tigray fliehen aus Äthiopien / Lesotho: Die Hungersnot wäre vermeidbar weiterlesen

CD-Tipp: Zik Zak von ANCIENT ASTRONAUTS – mit 18 hauptsächlich afrikanisch geprägten Künstlern und Künstlerinnen

Neues und bereits fünftes Studioalbum des bekannten und international gefragten Produzenten-Teams ANCIENT ASTRONAUTS. Für das umfangreiche Projekt „Zik Zak“ wurde mit 18 verschiedenen hauptsächlich afrikanisch geprägten Künstlern und Künstlerinnen aus neun Ländern u.a. BANTU, JOYCE OLONG oder ART MELODY zusammengearbeitet. Das Ergebnis bewegt sich gewohnt vielfältig zwischen Reggae, Dub, Electronica, Hip-Hop und Soul mit starken World-Africa- Einflüssen. CD-Tipp: Zik Zak von ANCIENT ASTRONAUTS – mit 18 hauptsächlich afrikanisch geprägten Künstlern und Künstlerinnen weiterlesen

Aufschwung in Afrika nach Corona statt Lieferkettenbürokratie – Vorschläge von Caspary und Heilmann könnten helfen

„Eine Lehre aus der Coronakrise ist, dass deutsche Unternehmen ihre Lieferketten diversifizieren müssen, vor allem um ihre Abhängigkeit von China zu verringern,“ erklärt Stefan Liebing, Vorsitzender des Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft. „Viele Länder in Afrika haben das Potential, sich zu alternativen Produktionsstandorten im Rahmen globaler Lieferketten und zu Befriedigung wachsender Bedarfe auf dem Kontinent zu entwickeln. Notwendige Investitionen von deutschen Unternehmen werden durch das geplante Lieferkettengesetz unnötig erschwert, da zusätzliche Bürokratie und Kosten drohen“ so Liebing weiter. Aufschwung in Afrika nach Corona statt Lieferkettenbürokratie – Vorschläge von Caspary und Heilmann könnten helfen weiterlesen

Mali: Patient stirbt nach gewaltsamer Festsetzung von Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen

Symbolfoto

Ärzte ohne Grenzen verurteilt die gewaltsame Behinderung von medizinischer Hilfe durch bewaffnete Kämpfer in Mali. Die internationale Hilfsorganisation fordert die Achtung der humanitären und medizinischen Hilfe und der Zivilbevölkerung in dem Land. Hintergrund der Forderung ist ein Vorfall zwischen den Orten Douentza und Sévaré, wo bewaffnete Kämpfer einen Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen stundenlang gewaltsam festgesetzt hatten, wodurch ein Patient ums Leben kam. Mali: Patient stirbt nach gewaltsamer Festsetzung von Krankenwagen von Ärzte ohne Grenzen weiterlesen

Wilderei: 1/3 der Elefanten in Gabun in den vergangenen 15 Jahren getötet – Elektrozäune sollen Dörfer vor Zuflucht suchenden Dickhäutern schützen

Die Wilderei hat in Gabun in den letzten Jahren besorgniserregende Ausmaße angenommen und wirkt sich verheerend auf die Elefantenpopulation aus. Lee White, der für Forstwirtschaft zuständige Minister, erklärte in der Tageszeitung L’Union vom 31. Dezember, dass 1/3 der Elefanten durch Wilderei in den letzten 15 Jahren getötet wurden. Ein Phänomen, das die verängstigten Dickhäuter dazu veranlasse, in Nähe der Dörfer Zuflucht zu suchen, was den „Mensch-Wildtier-Konflikt“ verstärkt. Wilderei: 1/3 der Elefanten in Gabun in den vergangenen 15 Jahren getötet – Elektrozäune sollen Dörfer vor Zuflucht suchenden Dickhäutern schützen weiterlesen

Uganda vor den Wahlen: Deutsche Afrika Stiftung organisiert ein Gespräch mit Bobi Wine – Verfolgen Sie es live auf youtube!

Am 14. Januar 2021 finden in Uganda Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Die politische Atmosphäre im Land ist angespannt:  So kam es während des Wahlkampfes zu zahlreichen Verhaftungen von Oppositionellen und Unruhen im gesamten Land. Bei gewaltsamen Protesten und Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Opposition und ugandischen Sicherheitskräften im November letzten Jahres fanden über 50 Menschen den Tod. Im Dezember wurde schließlich ein Verbot aller Wahlkampfveranstaltungen erlassen, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. Uganda vor den Wahlen: Deutsche Afrika Stiftung organisiert ein Gespräch mit Bobi Wine – Verfolgen Sie es live auf youtube! weiterlesen

Zwei Monate Krieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung der Kriegsverbrechen und Untersuchung der Rolle Eritreas

– Mindestens 2.000 Tote in der Zivilbevölkerung, mehr als eine Million Menschen auf der Flucht
– Verwicklung Eritreas in den Krieg enger als offiziell behauptet
– Langanhaltender Guerilla-Krieg droht Zwei Monate Krieg in Äthiopien: Menschenrechtsorganisation fordert Aufklärung der Kriegsverbrechen und Untersuchung der Rolle Eritreas weiterlesen

Nigerianische NGO lässt ländliches Lernzentrum entstehen

Schulkinder aus Ilora, Nigeria

Oladapo Ajayi, Doktorand an der Universität Bayreuth, und Charles Ikechukwu Okoli, Wirtschaftswissenschaftler, sind die Hauptakteure hinter der in Nigeria eingetragenen NGO „Africa-RII: Africa-Rural Intervention Initiative“ (Afrikas ländliche Interventions-Initiative). Africa-RII ist eine 2018 in Nigeria geründete Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in den ländlichen Regionen von Nigeria Bildungsprojekte durchzuführen. Nigerianische NGO lässt ländliches Lernzentrum entstehen weiterlesen

Ein Mädchen steht auf: Mariatou’s Einsatz gegen die Kinderheirat im Niger

Mariatou erhielt als eine von 30 Aktivist:innen in der Diffa Region tragbare Lautsprecher und Informationsmaterial für ihre Aufklärungsarbeit zum Kinderschutz und der Prävention von Kinderheirat im Niger © Keira Dempsey /Plan International

Die 18-jährige Mariatou musste selbst vor Kämpfen der extremistischen Gruppierung Boko Haram fliehen. Seitdem engagiert sie sich in der Diffa Region im Südosten im Niger für den Schutz von Mädchen vor Kinderheirat und leistet Aufklärungsarbeit gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Ein Mädchen steht auf: Mariatou’s Einsatz gegen die Kinderheirat im Niger weiterlesen

Afrika singt Black Tide: Musik-/Videowettbewerb – machen Sie mit!

Singt für Afrika! Singt mit uns für das Menschenrecht auf sauberes Wasser im Südsudan, in Afrika und auf der Welt! Singt mit uns für ein Ende der Vergiftung unseres Wassers, unserer Politik und unseres Lebens durch die Ölkonzerne! Singt mit uns für eine Welt, in der Ressourcen und Chancen gerecht verteilt sind! Afrika singt Black Tide: Musik-/Videowettbewerb – machen Sie mit! weiterlesen

„Jerusalema“ von Master KG und Nomcebo Zikode überschreitet 300 Millionen Aufrufe auf YouTube

Master KG

Master KG ist überglücklich, nachdem sein Jerusalema-Video einen neuen Meilenstein erreicht hat. In den sozialen Medien verkündete der Limpopo-Star, dass das offizielle Video des Hit-Songs mit Nomcebo Zikode 300 Millionen Aufrufe auf YouTube erreicht hat. Master KG bedankt sich bei seinen Fans, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. „Jerusalema“ von Master KG und Nomcebo Zikode überschreitet 300 Millionen Aufrufe auf YouTube weiterlesen

Genug Plastikmüll in Afrika, um 1 Milliarde Häuser zu bauen: angemessener, nachhaltiger und erschwinglicher Wohnraum für alle aus Plastikmüll

Die afrikanische Bevölkerung beläuft sich auf 1,4 Milliarden Menschen, wovon schätzungsweise 540 Millionen in städtischen Gebieten leben. Etwa 60 % von ihnen – 324 Millionen Menschen – leben in informellen Siedlungen in unzureichenden Wohnungen. Wenn man davon ausgeht, dass im Durchschnitt 5 Menschen in einer Wohnung leben, könnte das Defizit an angemessenem Wohnraum heute auf 64 Millionen Einheiten geschätzt werden. Genug Plastikmüll in Afrika, um 1 Milliarde Häuser zu bauen: angemessener, nachhaltiger und erschwinglicher Wohnraum für alle aus Plastikmüll weiterlesen

arte: „Das Klagelied des Judas: Film über Veteranen der während des Apartheidregimes übergelaufenen angolanischen Soldaten, die an der Seite von weißen Südafrikanern kämpften

Das „32-Bataljon“ war eine berüchtigte militärische Kompanie, in der während des Apartheidsregimes schwarze übergelaufene angolanische Soldaten an der Seite von weißen Südafrikanern kämpften. Noch heute leben einige Veteranen – von der Gesellschaft vergessen und verachtet. Regisseur Boris Gerrets schlug ihnen vor, gemeinsam einen Film über den Apostel Judas zu drehen … arte: „Das Klagelied des Judas: Film über Veteranen der während des Apartheidregimes übergelaufenen angolanischen Soldaten, die an der Seite von weißen Südafrikanern kämpften weiterlesen

Schusswechsel in der Zentralafrikanischen Republik: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen/Medecins Sans Frontières (MSF) getötet

Ärzte ohne Grenzen/Medecins Sans Frontières (MSF) verurteilt die Tötung eines ihrer medizinischen Mitarbeiter nach dem Beschuss eines öffentlichen Transportwagens in der Stadt Grimari in der Präfektur Ouaka, Zentralafrikanische Republik (ZAR). Der Mitarbeiter war bei dem Vorfall, der sich am 28. Dezember ereignete und bei dem mehrere Fahrgäste getötet und mehrere andere verletzt wurden, schwer verletzt worden. Schusswechsel in der Zentralafrikanischen Republik: Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen/Medecins Sans Frontières (MSF) getötet weiterlesen

Neue Initiative: Deutsche Automobilindustrie verstärkt Verbindungen mit Afrika

Die deutsche Automobilindustrie sieht das Potenzial auf den afrikanischen Märkten und verstärkt ihre Verbindungen mit dem Kontinent. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat mit der African Association of Automotive Manufacturers (Afrikanischer Verband der Automobilhersteller, AAAM) im Rahmen des „PartnerAfrika”-Projektes des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Zusammenarbeit vereinbart. Der AAAM ist der erste Automobilverband mit einem panafrikanischen Ansatz und wurde 2015 von weltweit operierenden Automobilherstellern (OEM) gegründet. Neue Initiative: Deutsche Automobilindustrie verstärkt Verbindungen mit Afrika weiterlesen

Aufruf zum dezentralen Gedenken an Oury Jalloh in Berlin – 07.01.2021 – 14.00 Uhr

Kundgebung vor der Landesvertretung des Landes Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18, 10117 Berlin: Oury Jalloh aus Sierra Leone wurde am 07.01.2005 von Polizisten auf dem Dessauer Polizeirevier in Gewahrsam bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Durch unabhängige Gutachten und Aufklärungsarbeit der letzten 15 Jahre wurde das durch die Initiative Oury Jalloh belegt. Die deutsche Justiz weigert sich aufzuklären und behauptet, dass Oury Jalloh sich selbst angezündet habe. Alle Tatsachen sprechen dagegen. Aufruf zum dezentralen Gedenken an Oury Jalloh in Berlin – 07.01.2021 – 14.00 Uhr weiterlesen

Project Syndicate / Überlebenshilfe für Frühchen u.a. in Kenia und Nigeria

Komplikationen bei Frühgeburten sind die häufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren weltweit. Von den 15 Millionen Babys, die jährlich vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, sterben etwa eine Million. In Gesundheitseinrichtungen der Sekundär- und Tertiärversorgung in Bangladesch, Indien, Kenia, Nigeria und Pakistan durchgeführte Studien allerdings bieten Hoffnung auf höhere Überlebensraten. Project Syndicate / Überlebenshilfe für Frühchen u.a. in Kenia und Nigeria weiterlesen

UNO-Flüchtlingshilfe Jahresbilanz: Trauriger Rekord – Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht

Mehr als 80 Millionen Menschen sind aktuell weltweit auf der Flucht – und damit fast so viele Menschen wie Deutschland Einwohner hat. Ein Allzeitrekord, verschärft durch die Corona-Pandemie: So waren diese Menschen, die in vielen Ländern im informellen Sektor arbeiten und von sozialen Sicherungen ausgeschlossen sind, besonders hart von dem wirtschaftlichen Rückgang durch die Krise betroffen. UNO-Flüchtlingshilfe Jahresbilanz: Trauriger Rekord – Noch nie waren so viele Menschen auf der Flucht weiterlesen

Zusammenarbeit Gabun-Deutschland soll verstärkt werden: Konstruktives Treffen des deutschen Botschafters mit der gabunischen Premierministerin

Rose Christiane Ossouka Raponda, die gabunische Premierministerin, hatte am 29.12.2020 ein sehr konstruktives Treffen mit S.E. Pascal Richter, dem deutschen Botschafter in Gabun. Zusammenarbeit Gabun-Deutschland soll verstärkt werden: Konstruktives Treffen des deutschen Botschafters mit der gabunischen Premierministerin weiterlesen

Demokratische Arabische Republik Sahara: USA eröffnen „virtuelle“ diplomatische Mission

Nachdem die Vereinigten Staaten ihre Anerkennung der Souveränität Marokkos über die saharauischen Gebiete bekanntgegeben hatten, kündigten sie die Eröffnung einer „virtuellen“ diplomatischen Mission in der Westsahara an. Demokratische Arabische Republik Sahara: USA eröffnen „virtuelle“ diplomatische Mission weiterlesen

UNICEF: Ausblick auf 10 (+ 1) weltweite Krisen 2020 – darunter viele in Afrika

Kongo: Eine Familie in einem Vertriebenenlager Jean de Dieu, seine Frau Esperance und ihre sechs Kinder haben ihr Dorf verlassen, nachdem es von bewaffneten Gruppen überfallen wurde. Die Kämpfer kamen mit Gewehren und Macheten. © UNICEF/UNI330106/Desjardins

Wenn es keine Schlagzeile gibt, ist die Katastrophe dann wirklich passiert? Im Jahr 2020 stand die Corona-Pandemie im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit, und die Sogwirkung der medialen Berichterstattung ließ kaum Nachrichten über andere Katastrophen zu. Doch auch in diesem Jahr gab es Konflikte und Naturkatastrophen, die das Leben von Millionen Kindern weltweit geprägt haben. Die Corona-Pandemie hat die Situation für ihre Familien noch weiter verschärft. Hier stellen wir 10 (+1) humanitäre Krisen vor, bei denen wir in 2021 nicht wegschauen dürfen. UNICEF: Ausblick auf 10 (+ 1) weltweite Krisen 2020 – darunter viele in Afrika weiterlesen

Weiteres afrikanisches Land auf der RKI-Liste: Namibia jetzt auch Risikogebiet

Ab dem 26. Dezember um Mitternacht müssen Rückkehrer aus Namibia verpflichtend in Quarantäne. Grund für diese Einstufung ist, dass die Fallzahlen in den letzten Wochen stark gestiegen sind. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überstieg in den letzten sieben Tagen 100, war also mehr als doppelt so hoch wie die Normgröße 50, die zu einer Einstufung als Risikogebiet führt. Weiteres afrikanisches Land auf der RKI-Liste: Namibia jetzt auch Risikogebiet weiterlesen

Ärzte ohne Grenzen warnt vor Eskalation der Gewalt in Zentrum Malis

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist ernsthaft besorgt über die Entwicklungen im Zentrum von Mali. Die Region Mopti, die im Norden an die Region Timbuktu und im Süden an das Nachbarland Burkina Faso grenzt, hat sich in den vergangenen drei Jahren zur lebensgefährlichsten des Landes entwickelt. Vor allem Angehörige der Fulbe- und Dogon-Volksgruppen sind Opfer von Zerstörungen, Plünderungen und Mord. Nicht nur die Zahl, auch die Schwere der gewalttätigen Zwischenfälle hat zugenommen. Ärzte ohne Grenzen warnt vor Eskalation der Gewalt in Zentrum Malis weiterlesen

DAAD-Preis für Franck Gouanie Bi aus der Côte d’Ivoire: Göttinger HAWK-Student ausgezeichnet – mit Video

Erst fünf Jahre ist es her, dass Tape Franck Vinny Gouane Bi aus der Republik Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) zum Studieren nach Deutschland kam. Bis dahin hatte er nur ein wenig Deutsch in der Schule gelernt. Trotzdem hat er heute bereits erfolgreich sein Bachelorstudium im Fach Elektrotechnik/Informationstechnik an der HAWK abgeschlossen und sein Masterstudium begonnen. Dabei zeigt er so großes Engagement und gute Leistungen, dass er nun mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet wurde. DAAD-Preis für Franck Gouanie Bi aus der Côte d’Ivoire: Göttinger HAWK-Student ausgezeichnet – mit Video weiterlesen