Afrika-Pressepiegel der Afrika Stiftung, KW 49: Raus auf die Straße

das_logoWahlen in Ghana: Nach dem überraschenden Oppositionssieg letzte Woche in Gambia begannen am Mittwoch die nächsten westafrikanischen Wahlen. Dieses Mal in Ghana, das in punkto Demokratie, nicht zuletzt aufgrund wiederholter friedlicher Machtwechsel, als Musterland gilt. Auch wirtschaftlich zählte der Staat mit seinen rund 26 Millionen Einwohnern und Einwohnerinnen bis vor wenigen Jahren zu den Aufsteigern in der Region. Doch seit 2013 befindet sich Ghana auf einer steilen wirtschaftlichen Talfahrt mit einer Inflationsrate von deutlich über 15 Prozent – vor allem die Jugendarbeitslosigkeit entwickelt sich zu einem immer größeren Problem. Der amtierenden Regierung wird finanzielles Missmanagement und Korruption vorgeworfen. So zeichnet sich bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem amtierenden Präsidenten John Mahama und dem zum dritten Mal als Herausforderer antretenden Nana Akufo-Addo ab. Letzterer siegte 2012 nur knapp vor Mahama.

Die Ergebnisse der über 15 Millionen registrierten Wählerstimmen werden Samstagabend erwartet, die Wahlen verliefen weitgehend ruhig und sicher. 

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(Deutsche Afrika Stiftung)