Afrika-Souvenir: mein Heiligabend 2010 in Gabun

Es war für mich eine seltsame Erfahrung: Heiligabend bei 32 Grad, Klimaanlage auf Hochtouren, Plastikbaum (echte gabs auch, eingeflogen aus Frankreich, Kosten um die 300 Euro) …

Oumar, mein senegalesischer Gardien (Hauswächter) hatte sich in Schale geworfen (das Bundesliga- Trikot hatte ich ihm geschenkt, weil es sein sehnlichster Wunsch war) und fand die ganze Angelegenheit superspannend, denn er hatte noch nie ein „christliches“ Weihnachten erlebt.

Ich fands ehrlich gesagt weniger toll, es war doch sehr ungewöhnlich, und Weihnachtsstimmung kam für mich nicht auf.

Deshalb blieb es auch mein einziges Weihnachten in Afrika, obwohl ich dort 7 Jahre gelebt habe. Ich bin immer nach Berlin geflogen, denn da fühlte ich mich richtig zu Hause und „weihnachtlich“.

In diesem Sinne: ein schönes Weihnachtsfest Ihnen allen, in dieser schwierigen Zeit! (Ingrid Aouane)