Afrikagipfel in Brüssel – Afrika-Verein fordert vor allem Ausbau der wirtschaftlichen Zusammenarbeit

Brüssel/Berlin – Anlässlich des vierten EU-Afrikagipfels in Brüssel fordert der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft (AV), vor allem die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen EU und Afrika voranzutreiben.

„Für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents ist es entscheidend, dass – nicht zuletzt durch Handel und Investitionen europäischer Unternehmen – Beschäftigung und Einkommen geschaffen werden“, sagte AV-Hauptgeschäftsführer Christoph Kannengießer im Vorfeld des Gipfels in Brüssel. Auch im Hinblick auf die Erreichung der Millennium Development Goals (MDGs) sei die stärkere Einbeziehung der Privatwirtschaft als Wachstumskatalysator unumgänglich.

Dazu brauche die europäische und afrikanische Privatwirtschaft nicht zuletzt eine stärkere Unterstützung und Begleitung durch die Politik. So fordert der AV, die nach OECD-Richtlinien geltenden Risikoeinstufungen afrikanischer Länder für die Vergabe von ECA-Deckungen dringend zu verbessern.

Weitere Forderungen, wie die faire Einbindung Afrikas in den Welthandel und die stärkere Nutzung der Expertise deutscher und europäischer Energieunternehmen im Bereich Erneuerbarer Energien, richtete der AV bereits im Vorfeld des Gipfeltreffens an Bundeskanzlerin Angela Merkel. (AV)

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