Alpha Blondy attackiert UNO: „Afrikas Armut ist gewollt“

Alpha Blondy attackiert UNO: "Afrikas Armut ist gewollt"
Foto: Alpha Blondy/facebook

Der ivorische Reggae-Sänger Alpha Blondy, mit bürgerlichem Namen Seydou Koné, hat die Vereinten Nationen in Bezug auf den Krieg in der Ukraine angegriffen. Der Sänger von „Opération coup de poing“ war im Rahmen der Werbung für sein nächstes Album „Eternity“ Gast des Fernsehsenders TV5 Monde.

„Brandstifter ist die Verantwortungslosigkeit der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Die Menschen haben sich diese Organisation gegeben, damit sich derartige Bestialität auf der Erde nicht mehr wiederholen kann. Doch leider sind sie es, die zu den fünf größten Waffenhändlern geworden sind. Heute in der Ukraine sind sie es wieder, die sich auf Kosten des ukrainischen Volkes einmischen. Ich fordere sie auf, sich zusammenzureißen“, kritisierte Alpha Blondy.

Der ivorische Musiker ist der Meinung, dass „einen Planeten wie diesen als Geisel zu halten, illegal und unmenschlich ist“. An die Vereinten Nationen gewandt sagte er: „Wenn ihr stark seid, dann weil wir euch stark machen, ihr müsst lernen, das zu respektieren“. Und er fragt: „Wozu seid ihr da?“. Und antwortet selbst: „Ihr dient dazu, Kriege zu verhindern“. Nur, so beklagt er, „seid ihr es, die alle Kriege erschaffen. Danach belästigen Sie uns in Afrika mit Dschihadisten, die Sie bewaffnet haben. Denn diese Dschihadisten sind keine Afrikaner. Sie sind eure Dschihadisten“.

Der ivorische Star lobte außerdem die Haltung von neuen Anführern wie Ousmane Sonko, Kémi Séba und Nathalie Yamb, findet jedoch die Haltung von Senegals Präsident Macky Sall demütigend, der sich in seiner Eigenschaft als amtierender Präsident der Afrikanischen Union mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin getroffen und ihn im Namen Afrikas gebeten hat, die Getreidevorräte freizugeben.

Der Reggaeman ist außerdem der Ansicht, dass die Armut Afrikas „gewollt, berechnet und vorsätzlich ist, weil die Armut Afrikas den Westen sehr entlastet“. (Quelle: afrik.com)