Arte-TV-Tipp: Madagaskar: Die Vezos – Nomaden auf hoher See

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Marc Thiercelin, Segler mit Leib und Seele, ist kein Ozean der Welt fremd. Für die Dokureihe macht er sich auf den Weg zu 20 Völkern, die an Land wie auf dem Wasser gleichermaßen zuhause sind. Dieses Mal lädt Marc nach Madagaskar ein, eine Insel, die seit 2.000 Jahren von Einwanderern aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten geprägt wird. Dort lernt er das Volk der Vezo kennen.

An der Westküste von Madagaskar lebt eines der letzten nomadischen Meeresvölker: die Vezo. Der Stammesname bedeutet übersetzt „die Menschen, die mit dem Meer kämpfen“ und zeugt von der Kraft und Durchhaltefähigkeit dieser unerschrockenen Seefahrer. Marc Thiercelin begibt sich gemeinsam mit ihnen auf eine gefährliche Reise im Indischen Ozean und erfährt dabei mehr über ihren Alltag, ihr Leben im Rhythmus der Jahreszeiten und ihren Umgang mit den Launen des Meeres.

Jedes Jahr verlässt die Gemeinschaft ihr Dorf Betania, um 180 Seemeilen nach Norden zu segeln; die Menschen folgen den Fischschwärmen, die sich in den ausgiebigen Korallenriffen der dort gelegenen Barren Islands besonders wohlfühlen. Die acht Monate lange Reise bestreiten sie mit ihren traditionellen Laka, Fischerbooten, die durch einen Ausleger besonders stabil im Wasser liegen. Der 30-jährige Mam nimmt Frau, Kinder und rund 15 andere Männer mit auf den monatelangen Fischzug. Damit die Unternehmung gelingen kann, sind umfangreiche Vorbereitungen, Willenskraft und körperliche Ausdauer notwendig. (arte)

Online verfügbar vom 30/03/2021 bis 12/04/2021 – HIER anschauen.
Nächste Ausstrahlung am Mittwoch, 14. April um 11:45