Aufruf: BERLIN – Mahnmal für Opfer von Polizeigewalt und Rassismus muss bleiben!

Seit Samstag, 26. September 2020 steht am Oranienplatz in Berlin Kreuzberg ein Mahnmal in Gedenken an die Opfer von Rassismus und Polizeigewalt. Wir wollen uns nun an den Senat und den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wenden, um zu fordern: Dieser Ort muss bleiben.

Unbekannte haben diesen Ort installiert, nachdem wir, die Initiative „Wo ist unser Denkmal?“auf das Fehlen eines solchen Gedenkortes aufmerksam gemacht hatte. So wurde aus der geplanten performativen Gedenkfeier am vergangenen Samstag überraschend eine Einweihungsfeier dieses neuen Mahnmals.

Für die anwesenden Initiativen und Einzelpersonen – von denen viele selbst Opfer rassistischer Gewalt geworden waren, auch von Seiten der Polizei, und von denen einige selbst geliebte Menschen verloren haben – war es nicht wichtig, wer das Mahnmal und die Gedenktafel installiert hatte. Ein solches Mahnmal hat zu lange gefehlt. Und es muss bleiben!

Wir fordern Bezirk und Stadtverwaltung dazu auf, diese wichtige Mahnung nicht einfach durch die Polizei entfernen zu lassen, sondern dafür Sorge zu tragen, dass dieser Ort langfristig erhalten und gepflegt wird. (Initiative #WoIstUnserDenkmal)

Teile unserer Initiative #WoIstUnserDenkmal sind:
Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), Death in Custody, Initiative in Gedenken an Oury Jalloh, Welcome United Berlin-Brandenburg, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Theater x, Aktionsbündnis Antira, Antirassitische Initiative (ARI), Migrantifa Berlin,Interventionistische Linke Berlin (IL).

Kontakt:

01521 8966723

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