Aufruf zur Verhinderung der Abschiebung von Hamdi Abdalla in den Sudan

Aufruf zur Verhinderung der Abschiebung von Hamdi Abdalla in den Sudan

Hamdi Abdallah, ein Aktivist des Protestcamps auf dem Weißekreuzplatz in Hannover, befindet sich in Abschiebungshaft in Hannover-Langenhagen. Der Asylsuchende soll am 5. Mai in sein Herkunftsland Sudan abgeschoben werden. Er hat sich mit anderen sudanesischen Flüchtlinge an Protesten gegen das Regime von Diktator Omar Al Bashir engagiert. Da die exilpolitischen Tätigkeiten von Sudanes_innen durch Agenten des sudanesischen Regimes auch im Ausland genau beobachtet werden, ist zu befürchten, dass er bei einer Rückkehr in den Sudan schweren Repressionen ausgesetzt sein wird.

Es ist unverständlich, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und das Verwaltungsgericht keine schutzwürdigen Verfolgungsgründe bei Hamid Abdallah erkennen. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen protestiert entschieden gegen die Inhaftierung und die geplante Abschiebung und fordert die Freilassung und den Stopp der geplanten Abschiebung von Hamdi Abdallah.

Es bleibt zu hoffen, dass der eingeschaltete Anwalt erwirken kann, dass die Haft aufgehoben und die Abschiebung verhindert wird.

Unterdessen rufen Aktivisten vom Weißekreuzplatz auf, sich beim niedersächsischen Innenministerium für den Stopp der Abschiebung auszusetzen.

Ruft beim Minsterium für Inneres und Sport an oder sendet ein Fax dorthin, um gegen die Abschiebung protestieren und sie zu stoppen!

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit –  Lavesallee 6 – 30169 Hannover, Tel.: 0511/120-0, FAX: 0511/120-6555
pressestelle@mi.niedersachsen.de

(Flüchtlingsrat Niedersachsen)