Auswärtiges Amt ruft zum Verlassen des Tschad auf

Das Auswärtige Amt hat alle deutschen Staatsbürger aufgerufen, das zentralafrikanische Land Tschad zu verlassen. Grund ist der plötzliche Tod von Präsident Idriss Déby, woraufhin mit politischer Instabilität und bewaffneten Auseinandersetzungen in dem Land zu rechnen sei.

Déby war nach Armeeangaben bei Gefechten mit Rebellen im Norden des Landes verwundet worden. Er wurde in ein Krankenhaus in der Hauptstadt N’Djamena gebracht, wo er jedoch seinen Verletzungen erlag.

Das Militär übernahm die Macht und verkündete die Auflösung des Parlaments und der Regierung. Alle Landesgrenzen wurden geschlossen.