Bazaar Berlin: Keine Aussteller aus „Ebola-Ländern“

Bazaar Berlin: Keine Aussteller aus „Ebola-Ländern“

Berlin, 23. Oktober 2014 – Am Bazaar Berlin vom 12. bis 16. November nehmen keine Aussteller aus den von Ebola betroffenen westafrikanischen Ländern teil. Darüber informierte am Donnerstag die Messe Berlin als Veranstalter der traditionsreichen Verkaufsausstellung für hochwertiges Kunsthandwerk aus aller Welt.

„Wir erwarten wieder mehr als 500 Hersteller und Händler aus 60 Ländern unter dem Funkturm“, informiert Barbara Mabrook, Projektleiterin des Bazaar Berlin. „Die Aussteller und Produkte aus Afrika kommen ausschließlich aus Ländern, die von der Weltgesundheitsorganisation als ‚seuchenfrei‘ erklärt wurden.“

Auch wenn es in Deutschland nur ein äußerst geringes Ansteckungspotenzial gibt, steht die Messe Berlin im engen Kontakt zu den Gesundheitsbehörden, um über die aktuelle Situation jederzeit informiert zu sein. Die verantwortlichen Stellen sehen aktuell jedoch keinen Grund, Aussteller oder Besucher von einer Messe auszuschließen. Deshalb werden die von der Messe Berlin in diesem Jahr noch geplanten Veranstaltungen zu den jeweiligen Terminen stattfinden.

Vom 12. bis 16. November 2014 verwandeln sich die Hallen unter dem Berliner Funkturm wieder in einen riesigen Bazaar, in dem alle Sinne der Besucher angesprochen werden. Das Angebot hochwertiger Waren ist schier endlos: Es reicht von Teppichen, Korbwaren und Kunsthandwerk über Ethno- und Designschmuck bis zu Naturkosmetik sowie außergewöhnlichen Kreationen von Mode und Accessoires. Mit dem FAIR TRADE MARKET gibt es zum ersten Mal einen speziellen Ausstellungsbereich für fairen Handel. (foto: ia)