Archiv der Kategorie: Vermischtes / Kurioses

Burkina Faso: Frauen und Kinder essen Baumblätter und demonstrieren angesichts der Hungersnot

Burkina Faso: Frauen und Kinder essen Baumblätter und demonstrieren angesichts der HungersnotDie Frauen in Sebba in der Sahelregion gingen auf die Straße, um eine Reaktion der Behörden auf ihre Situation zu fordern. Vor dem Gebäude der Gendarmerie in Sebba forderten sie eine schnelle Reaktion auf den Mangel an Nahrungsmitteln und an Sicherheit. Sebba, die Hauptstadt der Provinz Yagha, liegt etwa 100 km von Dori, der Hauptstadt der Sahel-Region, entfernt. Hier ernähren sich die Bewohner aus Mangel an Nahrungsmitteln mittlerweile von Baumblättern. Burkina Faso: Frauen und Kinder essen Baumblätter und demonstrieren angesichts der Hungersnot weiterlesen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38/2022: Im Zeichen der Vereinten Nationen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38/2022: Im Zeichen der Vereinten NationenÄthiopien lehnt UN-Bericht über Menschenrechtsverbrechen ab: Am Dienstag lehnte die äthiopische Regierung den am Tag zuvor vorgelegten Bericht der Vereinten Nationen (UN) über Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Krieg zwischen der äthiopischen Zentralregierung und der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) ab. Es handelt sich um den ersten Bericht der Internationalen Expertenkommission International Commission of Human Rights Experts on Ethiopia (ICHRE). Diese wurde im Dezember 2021 auf der Grundlage einer Resolution des UN-Menschenrechtsrats zunächst für einen Zeitraum von einem Jahr etabliert, um die Einhaltung und den Verstoß von Menschenrechten in Äthiopien zu dokumentieren. DAS-Afrika-Pressespiegel KW 38/2022: Im Zeichen der Vereinten Nationen weiterlesen

Volker Seitz*: Teilen als soziale Pflicht – Ubuntu/Teranga sind afrikanische Lebensphilosophie-Ideen

Volker Seitz*: Teilen als soziale Pflicht – Ubuntu/Teranga sind afrikanische Lebensphilosophie-Ideen
Quelle: twitter

Ubuntu ist ein Wort aus den Bantu-Sprachen Zulu und Xhosa. Es bedeutet „Menschlichkeit“, „Nächstenliebe“, „Solidarität“, „Teilen“, „gegenseitige Abhängigkeit“ und steht für eine afrikanische Lebensphilosophie aus Überlieferungen, die im täglichen Leben praktiziert werden sollte. Ubuntu betont die Verantwortung des Individuums und gegenseitige Abhängigkeit innerhalb seiner Gemeinschaft. Desmond Tutu hat die Lebensphilosophie in einem Interview so erklärt: „Ubuntu, das ist im Grunde der Kern des Seins, der Kern der Persönlichkeit. Wir sagen: Du musst dich bemühen, alles zu sein, was du sein kannst, damit ich alles sein kann, was ich sein kann. Meine Menschlichkeit hängt mit deiner Menschlichkeit zusammen. Der einzelne losgelöste Mensch ist im Grunde genommen ein Widerspruch in sich. Wir sagen: Eine Person wird zur Person durch andere Personen, durch die Mitmenschen.“ Volker Seitz*: Teilen als soziale Pflicht – Ubuntu/Teranga sind afrikanische Lebensphilosophie-Ideen weiterlesen

Lesetipp/agrarheute: Russland will 300.000 t Dünger nach Afrika verschenken – Die Gründe

Lesetipp/agrarheute: Russland will 300.000 t Dünger nach Afrika verschenken - Die GründeRussland will Dünger nach Afrika verschenken, der in Europa wegen der Sanktionen festsitzt. Die Europäer könnten den Dünger selbst gut gebrauchen. Denn hier ist Dünger knapp und extrem teuer. Die Düngerindustrie hat die Produktion deutlich gedrosselt. Was ist der richtige Weg? Lesetipp/agrarheute: Russland will 300.000 t Dünger nach Afrika verschenken – Die Gründe weiterlesen

Mitglied des Europaparlaments darf nicht nach Marokko einreisen

Mitglied des Europaparlaments darf nicht nach Marokko einreisenCornelia Ernst MdEP, die die Ereignisse vom 24. Juni 2022, als rund 2.000 Afrikaner den Grenzzaun überwinden wollten, um in die spanische Enklave Melilla zu gelangen, was zu zahlreichen Todesfällen und Verletzten geführt hatte, untersuchen wollte, wurde die Einreise verweigert, als sie in umgekehrter Richtung von Melilla aus dorthin einreisen wollte. Mitglied des Europaparlaments darf nicht nach Marokko einreisen weiterlesen

Survival International: „Ideen menschenfeindlich, kolonial und rassistisch“ – Kritik an Vergabe des Grzimek-Preises

Survival International: „Ideen menschenfeindlich, kolonial und rassistisch“ - Kritik an Vergabe des Grzimek-Preises
Bild: KfW

Zur Vergabe des mit 50.000€ dotierten KfW-Bernhard-Grzimek-Preises  kritisiert Fiore Longo von Survival International die fehlende Aufarbeitung von Grzimeks NS-Vergangenheit und seinen rassistischen Überzeugungen, die heute noch deutsche Naturschutzprojekte im Ausland prägen – zum Leid indigener Völker. Survival International: „Ideen menschenfeindlich, kolonial und rassistisch“ – Kritik an Vergabe des Grzimek-Preises weiterlesen