CONCERNING VIOLENCE – Gäste der „CINEMA fairbindet“-Roadshow

CONCERNING VIOLENCE – Gäste der „CINEMA fairbindet“-Roadshow

CONCERNING VIOLENCE (Schweden/USA/Dänemark/Finnland 2014), der Gewinner des CINEMA fairbindet Preises der Berlinale 2014, wird in einer Roadshow durch 23 deutsche Städte präsentiert. Der Dokumentarfilm von Göran Hugo Olsson startet am 18. September im Verleih vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. bundesweit in den Kinos.

Zur Berliner Auftaktveranstaltung des CINEMA fairbindet Preisträgers am 17. September werden neben dem Regisseur Göran Hugo Olsson auch Stefanie Schulte Strathaus, Vorstand Arsenal, Auswahlkomitee Berlinale Forum und Leitung Forum Expanded, sowie Wieland Speck, Leitung Berlinale Sektion Panorama, erwartet. Nach dem Film wird Dorothee Wenner, Regisseurin u.a. von „Drama Consult“, Sonderbeauftragte der Berlinale für Indien und Subsahara-Afrika sowie Mitglied im Auswahlkomitees des Berlinale Forum, das Filmgespräch mit dem Regisseur moderieren.
Am 22. September wird Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), sowie der kongolesische Regisseur und Mitglied der diesjährigen CINEMA fairbindet Jury Djo Munga als Gäste der Roadshow in Hamburg erwartet.

Filmgespräche mit Regisseur Göran Hugo Olsson
Göran Hugo Olsson wird seinen Film durch mehrere Städte begleiten.

17.09. um 20:00 Uhr – PREMIERE: Kino Arsenal BERLIN, in Anwesenheit von Göran Hugo Olsson, Stefanie Schulte Strathaus und Wieland Speck, Moderation: Dorothee Wenner
19.09. um 18:30 Uhr – Rex-Kino BONN, in Anwesenheit von Göran Hugo Olsson und Djo Munga
20.09. um 20:00 Uhr – Black Box DÜSSELDORF, in Anwesenheit von Göran Hugo Olsson und Prof. Dr. Reinhold Görling, Institut für Medien- und Kulturwissenschaft der Universität Düsseldorf
21.09. um 19:00 Uhr – Kino im Künstlerhaus HANNOVER, in Anwesenheit von Göran Hugo Olsson
22.09. um 20:00 Uhr – Abaton HAMBURG, in Anwesenheit von Göran Hugo Olsson und Djo Munga, Moderation: Thomas Krüger (bpb)

Weitere Stationen der Roadshow
Auch zu allen anderen Roadshowterminen werden Filmgespräche mit geladenen Gästen geführt. Die aktuellen Informationen zu Gästen und Spielstätten finden Sie unter www.arsenal-berlin.de. In folgenden Städten wird die CINEMA fairbindet Roadshow Station machen: Berlin, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Freiburg, Göttingen, Hannover, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Marburg, München, Nürnberg, Oldenburg, Osnabrück, Saarbrücken, Tübingen, Wasserburg/Inn, Weiterstadt und Wiesbaden.

Der Film
CONCERNING VIOLENCE – Nine Scenes from the Anti-Imperialistic Self-Defence ist ein Film über die afrikanischen Befreiungsbewegungen der 60er, 70er und 80er Jahre. Neu entdecktes Archivmaterial über die gewaltvolle Konfrontation mit den Kolonialmächten wird kombiniert mit Zitaten aus Frantz Fanons polarisierendem Text zur Entkolonialisierung „Die Verdammten dieser Erde“. Die Musikerin Lauryn Hill, die als Frontsängerin der Fugees bekannt wurde, erweckt die eingeblendeten Textausschnitte mit ihrer Stimme zum Leben. Der Film beleuchtet kunstvoll Fanons Analysen über die Folgen der Kolonialisierung Afrikas und plädiert für den Aufbau einer gerechteren Welt. Im Zentrum des Films steht dabei auch die Emanzipation der Frau, die mit der kolonialen Befreiung zusammengehört. Als ein kinematografischer Essay, der Fanons Text, Lauryn Hills Stimme, das Archivmaterial sowie Musik verbindet, setzt der Film die komplexen theoretischen Ideen in eine emotionale Filmerfahrung um.

Der entwicklungspolitische Filmpreis „CINEMA fairbindet“ wird seit 2011 vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin vergeben. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Film- und Medienschaffenden würdigte 2014 den Film CONCERNING VIOLENCE, der sich künstlerisch und inhaltlich überzeugend globalen Themen widmet, den interkulturellen Dialog fördert und dem Publikum neue Perspektiven eröffnet. Der Filmpreis „CINEMA fairbindet“ beinhaltet den Verleih und die bundesweite Roadshow des Films, umgesetzt vom Arsenal – Institut für Film und Videokunst. Das Projekt „CINEMA fairbindet“ wird durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).(rische-pr)