DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

DAS Afrika-Pressespiegel 30: Alles rechtens?

Kenianischer Finanzminister aufgrund von Korruptionsvorwürfen verhaftet: Der kenianische Finanzminister Henry Rotich wurden diese Woche aufgrund von Korruptionsvorwürfen vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Rotich und 27 weitere Beamte des kenianischen Finanzministeriums in 24 Punkten, darunter Amtsmissbrauch und Betrug. Hintergrund ist die Veruntreuung von Geldern bei dem geplanten Bau von zwei Staudämmen mit der italienischen Baufirma CMC Di Ravenna. Die Beschuldigten sollen die Kosten absichtlich um 155 Millionen Dollar höher als notwendig veranschlagt haben, wovon bereits 106 Millionen Dollar ausbezahlt worden sein sollen. Laut Anklageschrift haben sich die Beschuldigten sowie die Baufirma CMC Di Ravenna das Geld untereinander aufgeteilt, was von allen Seiten dementiert wird. Beobachter bewerten die erstmalige Verhaftung eines hochrangigen Regierungsmitglieds wie Rotich als einen wichtigen Schritt zur Korruptionsbekämpfung im Land. Der regierende Präsident Uhuru Kenyatta steht in der Kritik sein Versprechen gegen die Korruption vorzugehen, bislang nicht umgesetzt zu haben. Kenia ist auf Platz 144 von 180 Ländern des Korruptionsindex von Transparency International.

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