DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 18: Neue Freundschaft und alte Reflexe

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari zu Besuch im Weißen Haus: Am Montag kam der nigerianische Präsident Muhammadu Buhari als erster Präsident Subsahara-Afrikas mit Donald Trump im Weißen Haus zusammen. Bei dem Treffen ging es  hauptsächlich um  sicherheitspolitische Themen wie die Terrorbekämpfung. Trump bezeichnete dabei die Anschläge und Entführungen durch Boko Haram als „tough stuff“ und sicherte Nigeria Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus zu, etwa durch die Lieferung von Kampfflugzeugen.

In Bezug auf die Wirtschaft verwies der US-Präsident auf amerikanische Investitionen in Nigeria im Wert von über einer Milliarde Dollar. Um weitere Investitionen zu ermöglichen, forderte er im Gegenzug den Abbau von Handelsschranken. Von Seiten Buharis erntete Trump Lob für die wirtschaftlichen Erfolge der USA sowie seine „staatsmännische“ Rolle im Konflikt mit Nordkorea. Mit Blick auf die zukünftige bilaterale Zusammenarbeit zwischen Nigeria und der USA ist nun auch ein Besuch des US-Präsidenten in Nigeria vorgesehen.

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