DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Aufgeschobene Entscheidungen

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 23: Aufgeschobene EntscheidungenAnhaltende Proteste der Opposition in Kamerun: In Kamerun bleibt die Lage zwischen Regierung und Opposition angespannt. Am letzten Wochenende wurden 351 Demonstranten von Sicherheitskräften festgenommen, die gegen die Regierung von Langzeitpräsident Paul Biya und die Inhaftierung von Mitgliedern der Oppositionspartei, Mouvement pour la renaissance du Cameroun (MRC), demonstriert hatten. Sie fordern weiterhin die Freilassung des Oppositionsführers Maurice Kamto, der im Januar von einem Militärgericht der Rebellion und des Aufstands bezichtigt wurde. Er hatte nach den letzten Wahlen im Oktober den Präsidenten Biya beschuldigt, die Wahlen zu dessen Gunsten manipuliert zu haben. Seit 2016 gewinnt der Konflikt zwischen der Regierung im frankophonen Teil Kameruns und den englischsprachigen Separatisten an Brisanz. Der norwegische Flüchtlingsrat hat eine Liste der “world´s most neglected displacement crisis” veröffentlicht, die Kamerun auf Platz eins der am meisten vernachlässigten Vertreibungskonflikte setzt. Bisher sind eine halbe Millionen Menschen geflüchtet.

Neuwahlen in Algerien verschoben …

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