DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 26: Eine Frage des Fairplays

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 26: Eine Frage des FairplaysAnschlag auf Präsidenten von Simbabwe: Am Samstag kam es bei einer Wahlkampfveranstaltung in der simbabwischen Oppositionshochburg Bulawayo zu einer Explosion, die als Anschlag auf Simbabwes Präsidenten Emmerson Mnangagwa gewertet wird. Dabei wurden zwei Menschen getötet und ca. 50 verletzt, darunter auch der Vizepräsident des Landes. Die Hintergründe sind noch unklar, eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Mnangagwa macht derweil die aus der Regierungspartei geworfene Splittergruppe G40 um Grace Mugabe für den Anschlag verantwortlich. Trotz des Attentats versicherte Mnangagwa, dass die Wahlen am 30.Juli stattfinden würden. Das erste Mal seit fast zwanzig Jahren werden internationale Wahlbeobachter an dem Tag anwesend sein. Der stärkste Kontrahent von Mnangagwa ist Nelson Chamisa, der Oppositionsführer der Partei „Movement for Democratic Change“ (MDC-Alliance). Dieser befürchtet, dass der Anschlag nun als Vorwand für die Regierung dienen kann, um der Opposition Freiheiten im Wahlkampf zu nehmen.

Abkommen zu Waffenstillstand im Südsudan unterzeichnet …

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