DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: In Aufruhr

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 3: In AufruhrUnruhen in Simbabwe: In Simbabwe wurden bei Demonstrationen durch massives Eingreifen der staatlichen Sicherheitskräfte mindestens acht Menschen getötet und 25 weitere verletzt. Es kam darüber hinaus zu mehr als 600 Festnahmen. Grund für die Proteste war eine 150%-ige Erhöhung der Benzin- und Dieselpreise durch Präsident Emmerson Mnangagwa.

Der Gewerkschaftsdachverband ZCTU rief daraufhin am Sonntag zu einem dreitägigen Generalstreik auf. Geschäfte, Unternehmen und Schulen blieben in der Hauptstadt Harare geschlossen und auch der öffentliche Nahverkehr fuhr nicht. In einigen Vierteln der Stadt kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften der Polizei. In der Nacht zum Dienstag wurde die Zentrale der größten Oppositionspartei, MDC, mit einer Benzinbombe angegriffen. Um den Protesten entgegenzuwirken, schaltete die Regierung soziale Netzwerke wie WhatsApp und Twitter ab. Es sind die schwersten Unruhen in Simbabwe seit der umstrittenen Präsidentschaftswahl im August 2018.

Anhaltende Proteste im Sudan
Auch im Sudan kamen gestern bei anhaltenden Protesten zwei Demonstranten ums Leben …

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