DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

DAS-Afrika-Pressespiegel KW 34: Ausgegrenzt?

Ruanda und Uganda unterzeichnen Erklärung zur Konfliktbeilegung: Der ruandische Präsident Paul Kagame und sein ugandischer Amtskollege Yoweri Museveni haben am Mittwoch in der angolanischen Hauptstadt Luanda einen Pakt unterzeichnet, um den schwelenden Konflikt zwischen ihren Ländern beizulegen. Die Beziehungen zwischen den beiden ostafrikanischen Staaten sind seit Monaten stark angespannt, sie werfen sich gegenseitige Spionage und politisch motivierte Morde vor. Insbesondere bezichtigt Ruanda seinen Nachbarn der Unterstützung regierungsfeindlicher Rebellengruppen.

Beobachter sehen in dem Konflikt vor allem die regionale Stabilität und die wirtschaftliche Integration gefährdet. So schloss Ruanda bereits Ende Februar den Grenzübergang Gatuna und damit die wichtigste Handelsroute zu Uganda. In der nun unterzeichneten Vereinbarung verpflichten sich beide Länder, die staatliche Souveränität des anderen zu respektieren und die Grenzen wieder zu öffnen. Die Annäherung war nach Mediation von Angola und der Demokratischen Republik Kongo zustande gekommen, die Präsidenten der beiden Staaten wohnten der Unterzeichnungszeremonie bei. Die Umsetzung der Vereinbarung sollte sofort beginnen, am Donnerstag blieb die Grenze in Gatuna jedoch noch geschlossen.

Tschad verhängt regionalen Ausnahmezustand …

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