DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Die Zeichen stehen auf Wandel

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 38: Die Zeichen stehen auf Wandel

Anlässlich des heutigen Weltklimastreiks widmet sich auch der Pressespiegel klimarelevanten Themen. Der afrikanische Kontinent zählt zu den weltweit am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen.

Verheerende Dürre in Sambia: Nach Namibia hat nun auch Sambia mit einer extremen Dürre zu kämpfen, für deren Ausmaß Experten den Klimawandel verantwortlich machen. Bereits in den letzten sieben Jahren haben die Regenfälle in dem Staat im Süden Afrikas signifikant abgenommen und auch dieses Jahr lässt sich laut sambischen Agrarministerium ein Rückgang von durchschnittlichen 800 – 1000 Millimeter Niederschlag auf gerade mal 327 Millimeter pro Quadratmeter feststellen.

Die Folge: Sambia verzeichnet nicht nur einen drastischen Ernterückgang, der sich negativ auf das Wirtschaftswachstum des Landes auswirkt, sondern steuert auch auf eine verheerende Lebensmittelknappheit im Land zu. So werden dieses Jahr magere 5.000 Tonnen Mais produziert – vor zehn Jahren waren es noch 60.000 Tonnen. Ähnliche Entwicklungen lassen sich im gesamten südlichen Afrika erkennen, wie die Dürren in Namibia und Südafrika sowie Extremwetterereignisse wie Zyklon Idai in Mosambik, Simbabwe und Malawi zeigen. Eine Studie des südafrikanischen Umweltministeriums verdeutlicht die Auswirkungen und das Ausmaß des Klimawandels, mit dem das südliche Afrika zu kämpfen hat. Während Südafrika einen Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius im Vergleich zu vor hundert Jahren aufweist, liegt der Unterschied im Nachbarland Botswana bereits bei drei Grad.

Afrikas Grüne Mauer zu 15% fertiggestellt …

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