DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 46: Weitreichende Folgen

DAS-Afrika-Pressespiegel, KW 46: Weitreichende FolgenUN-Sicherheitsrat hebt Sanktionen gegenüber Eritrea auf: vergangenen Mittwoch entschied der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einstimmig, die seit rund 10 Jahren bestehenden Sanktionen gegenüber Eritrea aufzuheben. Damit reagierte die internationale Gemeinschaft auf die jüngsten politischen Entwicklungen in der Region, insbesondere das Friedensabkommen und die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Nachbarland Äthiopien. Gleichzeitig forderte der Sicherheitsrat Eritrea jedoch auf, den seit 2008 schwelenden Grenzkonflikt mit dem Anlieger Dschibuti beizulegen.

Der Vorschlag wurde von Großbritannien eingebracht, nachdem Eritrea und weitere Länder des Horns von Afrika auf der UN-Generalversammlung im September ein Ende der Sanktionen gefordert hatten. Diese waren 2009 aufgrund von Eritreas mutmaßlicher Unterstützung der Al-Shabaab-Miliz in Somalia verhängt worden und beinhalteten ein Waffenembargo sowie eingefrorene Konten und Reiseverbote für bestimmte Personen und Institutionen. Eritrea bestreitet die Vorwürfe bis heute und fordert nun den Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft auf, den durch die Sanktionen entstandenen Schaden wiedergutzumachen.

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