Entwicklungsministerium und BMW: 750 Krankenhausbetten für südafrikanische Kliniken

Pretoria/München – Das Bundesentwicklungsministerium und BMW unterstützen die südafrikanische Regierung bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie mit hunderten neuen Krankenhausbetten und mobilen Sauerstofftanks. BMW-Chef Zipse, Entwicklungsminister Müller und der südafrikanische Gesundheitsminister Zwelini Lawrence Mkhize gaben am Montag den Startschuss für das Projekt.

Entwicklungsminister Gerd Müller: „Südafrika ist das derzeit am stärksten von COVID-19 betroffene Land in Afrika. Ob München oder Johannesburg– überall sorgen sich die Menschen um die Gesundheit ihrer Familien. Die Voraussetzungen, der Pandemie zu begegnen, sind aber höchst unterschiedlich. In vielen afrikanischen Ländern fehlen Notfallbetten, Beatmungsgeräte oder Labore.

In der südafrikanischen Provinz Gauteng stellen wir jetzt gemeinsam mit BMW und der südafrikanischen Regierung in zehn Kliniken 750 zusätzliche Krankenhausbetten und 150 mobile Sauerstofftanks zur Verfügung. Zudem bauen wir ein Corona-Testzentrum und stellen Schutzausrüstung bereit. Gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden können wir so die Menschen besser vor dem Virus zu schützen.

Dieses Projekt ist Teil des weltweiten Corona-Sofortprogramms des Entwicklungsministeriums. Das Signal ist: Deutschland hilft. Wir können so Millionen Menschen mit Gesundheit, Nahrung versorgen und helfen, eine weltweite Impfkampagne aufzubauen. Denn eins ist klar: Corona besiegen wir nur weltweit oder gar nicht. Jetzt ist die Stunde der internationalen Solidarität.“

Oliver Zipse, Vorstandsvorsitzender der BMW AG: „In einer globalen Krise wie der Corona-Pandemie zählt Solidarität mehr als alles andere. Wir helfen dort, wo Hilfe besonders nötig ist. Deswegen unterstützen wir in Kooperation mit dem Bundesentwicklungsministerium und der südafrikanischen Regierung an unserem Standort in Gauteng den Aufbau der Gesundheitsinfrastruktur.“

Das Gesundheitsministerium der südafrikanischen Region Gauteng beteiligt sich in erheblichem Umfang und stellt die Versorgung der Patienten und das Patientenmanagement sicher. BMW Südafrika investiert 2,7 Millionen Euro und das Entwicklungsministerium unterstützt das Projekt mit 1,6 Millionen Euro. In ganz Afrika wurden bisher über 315.000 Menschen positiv auf das Virus getestet, die tatsächlichen Zahlen dürften aber höher sein. (bmz)