Für die Vertiefung unserer Afrika-Beziehungen: Bundespräsident Steinmeier reist nach Ghana und Gambia

Für die Vertiefung unserer Afrika-Beziehungen: Bundespräsident Steinmeier reist nach Ghana und GambiaGhana, bewertet als Schlüsselland der westafrikanischen Region, wird mit diesem Staatsbesuch vom 11. bis 13.12.2017 stärker in den Mittelpunkt unser politischen und wirtschaftlichen Beziehungen gestellt. Das ist besonders wichtig, um den persönlichen Kontakten mit dem Staatspräsidenten von Ghana, Nana Addo Dankwa Akufo-Addo anlässlich seines Besuchs zum G 20 Gipfel in Hamburg zu folgen.

Präsident Akufo-Addo forciert seit Jahresbeginn mit seiner Regierung sehr intensive Verbindungen für Investmentpartnerschaften zur Umsetzung seiner wirtschaftlichen Entwicklungsstrategie, insbesondere zur Industrialisierung. Darauf müssen wir uns stärker konzentrieren und im internationalen Wettbewerb auf dem Markt Westafrika agieren. Wie aus den GAN News Accra verlautet, wird Präsident Steinmeier begleitet von Ministerin Zypries und Staatsministerin Böhmer sowie dem stellv. Minister Kitschelt und 17 Repräsentanten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Zur Eröffnung eines “Merian International Centre for Advanced Studies “ an der Universität Ghana reisen mit Prof. F. Dodoo und Prof. A. Mehler vom Arnhold-Bergstraesser Institut der Universität Freiburg.

Im Mittelpunkt steht das abzuschließende „Agreement zur bilateralen Investment- und Reformpartnerschaft “, verbunden mit einem Fond von 100 Mio. Euro zur Förderung privaten Investments. Damit konzentriert sich unsere Regierung nur auf einen Bereich, speziell „Erneuerbare Energien“ und Ausbildung. Dieses Programm läuft unter < G20 Compact with Africa >.

Aus dem Programm ist noch hervorzuheben, dass Präsident Steinmeier auch die West-African Transport Academy in Tema besuchen wird; im Zusammenhang mit der Privat – Partnerschaft deutscher Investoren wie Scania, Bosch und ZF. Hier wäre die Chance gegeben, wenn Frau Ministerin Zypries über die jüngst von Ghanas Minister für Railway Development, Mr. J.Ghartey offerierte Großinvestition für ein neues Bahnnetz in Ghana über 1400 km mit einem Wert von 7,8 Mrd. US Dollar Kontakte knüpfen könnte.

Nicht zuletzt werden die brennenden Fragen zur Migration im Mittelpunkt des Besuches stehen.

Im Ergebnis des Staatsbesuches in Ghana stehen für 2018 interessante Ansätze zur Umsetzung, besonders zur Intensivierung der Wirtschaftsbeziehungen, in die auch die Möglichkeiten des Agrarsektors gehören. (Gerd Eckert, Dipl.oec., Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler)