Köln: Pressekonferenz zur Vorstellung des diesjährigen africologneFESTIVAL-Programms

Das biennal stattfindende africologneFESTIVAL präsentiert afrikanisches Theater in Köln, koproduziert mit internationalen Partnern, u.a. dem Festival Récréâtrales in Burkina Faso, und bildet eine Plattform für Netzwerke und interkulturellen Austausch. Die erste Ausgabe fand im Juni 2011 statt. Das zweite africologneFESTIVAL findet vom 12.-22. Juni 2013 in Köln, am Theater im Bauturm – Freies Schauspiel Köln sowie an der studiobühneköln, der Alten Feuerwache und dem Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt statt.

Das Programm wurde über den Bereich des Theaters hinaus in Richtung Tanz und Musik sowie in Kooperation mit FilmInitiativ Köln in Richtung Film erweitert.

Theaterleiter Gerhardt Haag stellte zunächst das künstlerische Konzept von africologne vor und erklärte, dass mit der diesjährigen Ausgabe die Förderung der Kulturstiftung des Bundes ausläuft, die Zukunft des Festivals also noch in den Sternen steht. Das Ziel ist es africologne als festen Bestandteil der Festivalkultur zu etablieren und jährlich wechselnd mit dem afrikanischen Filmfestival, organisiert von FilmInitiativ Köln, zu veranstalten.

Dr. Michael Bornmann, Geschäftsführer der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft DEG, die Sponsor des Festivals ist, überreichte Gerhardt Haag einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro zur Förderung des diesjährigen Festivals. Für Dr. Bornmann zeichnet das africologneFESTIVAL aus, dass es die Möglichkeit bietet die vielfältige Kultur und künstlerischen Darstellungsformen Westafrikas in Deutschland auf der Bühne zu erleben.

Anschließend stellte Gerhardt Haag das Programm vor, das diesmal neun Produktionen, davon drei Europa-, vier Deutschland- und eine Köln-Premiere beinhaltet.
Darunter einige Produktionen, auf die er sich besonders freut: Das Eröffnungsstück „M’appel Mohamed Ali – Rufname: Mohamed Ali“ von Dieudonné Niangouna mit Etienne Minoungou, das Gerhardt Haag selbst noch nicht gesehen hat und „Au delà des frontières“ von Salia Sanou, das besonders die Mischung von Schauspiel, Tanz und Musik ausmacht.

Karl Rössel von FilmInitiativ Köln, Partner des africologneFESTIVALS, stellte das Filmprogramm vor. Da ist besonders die cineastische Hommage für Dani und Sotigui Kouyaté zu nennen. Diese stammen selbst aus einer Griot-Familie (afrikanische Geschichtenerzähler) und haben sich das Medium Film zu Eigen gemacht um Geschichten aus ihrer Heimat weiterzuverbreiten. FilmInitiativ zeigt eine Auswahl ihrer besten Spielfilme – jeweils in Anwesenheit von Dani Kouyaté.

Des Weiteren wird es ein umfassendes Rahmenprogramm geben, das szenische Lesungen, Podiumsdiskussionen, z.B. „Perspektivwechsel – Ein Afrikanisch-Deutscher Dialog“ am 22. Juni, und Publikumsgespräche nach jeder Vorstellung umfasst.

HIER finden Sie die Pressemappe zum africologneFESTIVAL mit Informationen zu allen Programmpunkten.