
Der Ex-Nationalspieler beschrieb vor dem WM-Spiel gegen Côte d’Ivoire einen vermeintlich „wilden“ Fußball. Die Debatte schaut nur auf die Person – nicht auf koloniale Klischees dahinter. Ein Muster zeigt sich.
Es gibt viel Streit, besonders medial. Aber vielleicht ist das eigentliche Problem gar nicht, dass so viel gestritten wird, sondern worüber. Denn kaum hat ein Streitpunkt mit Sexismus oder Rassismus zu tun, verschiebt sich die Debatte zuverlässig auf die Person. Ist sie ein Rassist? Darf man über Frauen keine Witze mehr machen? Meistens geht es um Meinungsfreiheit, zu selten um die Geschichte dahinter, um die Frage nach Macht oder Verantwortung.
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