Nordafrika/Algerien: Kommuniqué des Präsidialamts „Gesundheitszustand des Präsidenten gibt keinen Anlass zur Sorge“ – aber wo in Deutschland wird er behandelt?

Das algerische Präsidialamt gab am Donnerstag mittels der offiziellen Presseagentur APS eine Erklärung zum Gesundheitszustand von Präsident Abdelmadjid Tebboune (74) ab, der am Vortag zu umfangreichen medizinischen Untersuchungen nach Deutschland geflogen wurde.

Das medizinische Personal ist optimistisch in Bezug auf diese Untersuchungen. Präsident Tebboune würde angemessen versorgt, sein Gesundheitszustand sei „stabil“, und es gebe „keinen Anlass zur Sorge“. Das Staatsoberhaupt würde in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands behandelt – um welches sich handelt, wird verschwiegen, und auch, ob er mittlerweile positiv getestet wurde, bleibt offen.

Am Dienstag war Tebboune in eine spezialisierte Pflegestation des Militärkrankenhauses von Ain Naadja in Algier eingeliefert worden, nachdem seine medizinischen Berater ihm „eine freiwillige Quarantäne“ von 5 Tagen empfohlen hatten, da bei mehreren hohen Beamten des Präsidialamtes und der Regierung Covid-19-Symptome festgestellt worden waren.