Radio-Tipp: „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“: Sechsteilige Interviewreihe vom 6. bis 11. Juli im Programm von Deutschlandfunk Kultur

Die Sendung „Studio 9 am Morgen“ (Mo-Fr, 5.05 – 9.00 Uhr, Sa, 6.05 – 9.00 Uhr) widmet sich mit der Reihe „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“ der Wechselbeziehung zwischen Sprache und rassistischen Denkstrukturen.

People of Color, afrodeutsch, Schwarz mit großem S geschrieben. Bei diesen Begriffen handelt es sich um Selbstbezeichnungen von Menschen, die es leid sind, zum Teil jahrhundertealte rassistische Zuschreibungen zu ertragen, die sie als „fremd“ markieren – auch wenn sie seit Generationen in Deutschland leben. Begriffe, die Widerstand und (Selbst-)Ermächtigung sind, und die dazu auffordern, über rassistische Erfahrungen in Deutschland zu sprechen.

Denn wie wir reden, zeigt auch, wie wir denken. Aber wie dekolonisieren wir unsere Sprache? Wie wollen wir selbst genannt werden, wie nennen wir andere? In „Wortewandel – Sprache ohne Rassismus“ erklären Menschen, wie sie sich selbst bezeichnen – und warum.

6.7. „Schwarz, afrodeutsch, afro-diasporisch“

7.7. „Migrationshintergrund“

8.7. „Ausländer, kanak“

9.7.  „PoC, BPoC, Brown Person of Color“

10.7. „Intersektional“

11.7. „weiß“

Die Reihe ist Teil der Deutschlandradio-Denkfabrik und dem von Hörerinnen und Hörern gewählten Jahresthema „Eine Welt 2.0 – ‚Dekolonisiert euch!‘“. Alle Beiträge sind ab dem 6. Juli unter deutschlandfunkkultur.de/wortewandel zu hören. Im Programm wird die Serie im Anschluss ebenfalls in den Sendungen „Lesart“ (Mo-Fr, 10.05 – 10.40 Uhr, Sa, 11.05 – 11.40 Uhr) und „Fazit“ (Mo-So, 23.05 – 23.45 Uhr) ausgestrahlt. (DLF)